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Schutz vor tödlichem Stromschlag
Schützen Sie sich vor der Gefahr "Strom"
Schützen Sie sich vor der Gefahr "Strom"
schutz vor tödlichem stromschlag Immer wieder liest man von Unfällen im Zusammenhang mit elektrischem Strom, die nicht selten sogar tödlich enden. Um sich vor dieser Gefahr zu schützen, gibt es einige Dinge, die zu beachten sind. Steckdosen: Laut dem Landesinnungsmeister für Elektrotechnik Klaus Ehgartner sind bezüglich Kindersicherung ausschließlich Steckdosen mit „erhöhtem Berührungsschutz“ (Schutz ist bereits integriert) gesetzlich erlaubt und sicher! Alle anderen Schutzmaßnahmen, die selbst von außen auf- oder eingebracht werden, sind verboten und führen wiederum zu einer erhöhten Brandgefahr. Setzen Sie sich im Zweifelsfall oder zur Abklärung mit Ihrem Elektriker in Verbindung. FI-Schalter: Nur ein Fehlerstromschutzschalter (FI-Schalter) schützt zuverlässig vor einem lebensgefährlichen Stromschlag. Daher sollte regelmäßig überprüft werden, ob dieser auch wirklich auch einwandfrei funktioniert. Der Experte empfiehlt die Überprüfung zumindest einmal pro Jahr. Sollte nämlich aus irgendwelchen Gründen die Mechanik versagen, löst der Schalter bei Verwendung eines defekten Gerätes nicht mehr aus. Folge: die gesamte Spannung kann direkt am Gerät/Gehäuse anliegen, was in etwa einem Griff direkt in den Stromkreis gleichkommen kann. Wichtig: Löst der FI-Schalter nicht mehr aus oder bleibt hängen, ist eine sofortige Reparatur erforderlich. Diese sollte vom Elektrofachmann durchgeführt werden. Kontrollieren Sie auch, ob Ihr eingebauter FI-Schalter noch vom Typ AC (Wechselstrom) ist. Wenn ja sollten Sie diesen vom Fachmann auf den Typ A (Wechsel- und Gleichstrom) umrüsten lassen, da die neuen elektrischen Geräte wie LED-Beleuchtung, Computernetzteile aber auch Waschmaschine und Trockner intern durch Netzteile Gleichstrom benötigen (Elektronik) und Sie nur so wieder ausreichend geschützt sind. Strom und Wasser: Achtung Lebensgefahr! Die Empfehlung lautet beim Duschen und Baden keine elektrischen Geräte, auch kein Handy zu verwenden, das über ein Kabel mit dem Netz verbunden ist. Kabeltrommeln: Bei Verwendung diese immer ganz ausrollen, um eine Überhitzung und damit verbundene Brandgefahr zu vermeiden. Mieten von Wohnungen: Der Vermieter ist gesetzlich verpflichtet, nach jedem Mieterwechsel einen Elektrocheck machen zu lassen. Der Mieter kann das Anlagenbuch verlangen und dort nachprüfen, ob dies auch gemacht worden ist.
Sicheres Grillvergnügen
Ein Ratgeber für Ihr sicheres Grillvergnügen
Ein Ratgeber für Ihr sicheres Grillvergnügen
Sicheres grillvergnügen Grillen ist Genuss und Lebensfreude! Grillen ist mehr als nur Fleisch oder Gemüse zuzubereiten, es ist ein mit Genuss und Lebensfreude verbundenes Hobby. Dieses birgt aber auch einige Gefahren, in Österreich ereignen sich ca. 500 Unfälle/Jahr beim Grillen. Damit Sie auch weiterhin sicher und gefahrlos dieses Vergnügen auskosten können, haben wir hier einige hilfreiche Tipps und Anregungen für Sie aufgelistet. Diese sind auch in unserer „brandneuen“ Broschüre nachzulesen (diese kann bei uns bestellt oder als pdf heruntergeladen werden). Vor dem Grillvergnügen steht der Kauf und die Geräteauswahl. Lassen Sie sich hier vom Fachhändler beraten. Ebenso bietet der Fachmann Grillkurse an, die nicht nur das Wissen um Rezepte, sondern auch wertvolle Tipps zur Sicherheit beim Grillen vermitteln. Wählen Sie den idealen Standplatz für Ihren Grill. Achten Sie auf einen guten Stand (v.a. beim Holzkohlegrill) und grillen Sie niemals unter Schirmen, in geschlossenen Räumen und neben leicht brennbaren Materialien. Lassen Sie Kinder nie unbeaufsichtigt in der Nähe des Grills. Gerade durch spritzendes Fett entstehen äußerst schmerzhafte Verbrennungen. Erklären Sie Ihren Kindern verständlich und altersentsprechend die möglichen Gefahren, die vom Grill ausgehen. Vergewissern Sie sich, dass ein funktionierender Feuerlöscher und eine Löschdecke sich in greifbarer Nähe des Grillgerätes befinden. Sollte doch einmal etwas passieren, leisten Sie sofort Erste Hilfe. Halten Sie das verbrannte Körperteil sofort mind. 10 Minuten lang unter fließendes, kühlendes Wasser (10-20 Grad). Reißen Sie mit der Haut verklebte Kleidung nicht ab. Tragen Sie keinen Puder oder Salbe auf und wenden Sie keine „Hausmittel“ an, sondern decken Sie die verbrannte Stelle mit einem sauberen Tuch ab. Suchen Sie sofort ärztliche Hilfe auf, bzw. rufen Sie die Notrufnummern. Gesundheitshotline 1450 Rettung 144 Feuerwehr 122 Das Feuer entfachen Verwenden Sie beim Anzünden niemals flüssige Anzündhilfen wie Brennspiritus, Benzin, Terpentin, Brennpasten oder Petroleum. Verdunsten diese Brandbeschleuniger, entsteht ein hochexplosives, brennbares Gemisch und Stichflammen, die zu schwersten Brandverletzungen führen können. Zum Anzünden eignen sich ausschließlich feste Anzündhilfen (Anzündwürfel, Holzwolle), ein Anzündkamin oder ein spezieller Heißluftfön.  Auch hier informiert Sie der Fachhandel gerne. Besondere Vorsicht ist beim Anheben des Deckels und des damit austretenden Hitzeschwalls geboten. Lassen Sie niemals glühende Kohle auf dem Rasen ausglühen (Verbrennungsgefahr v.a. für Kinder). Restglut muss im Grill erstickt werden und darf auf keinen Fall in den Abfalleimer geleert werden. Zum Anzünden eignen sich am besten Stabfeuerzeuge. Zum Grillen verwenden Sie möglichst Grillhandschuhe und langstielige Hilfsmittel, wie eine Grillzange, um sich vor Verbrennungen zu schützen. Grillen mit Gas Gasgriller immer mit geöffnetem Deckel anzünden wenn der Griller nicht sofort zündet (nach 4-5-maligem Versuch), Gas verflüchtigen lassen und nach etwa 3 Minuten erneut probieren funktioniert der Zünder nicht, niemals von oben mittels Feuerzeug anzünden-Stichflammengefahr! (hochwertige Geräte haben eine Ausnehmung für gefahrloses Anzünden) bei Gasgeruch das Grillgerät sofort abstellen und Dichtheitsprobe durchführen; im Zweifelsfall den Fachhandel zu Rate ziehen; auf keinen Fall weiter in Betrieb nehmen! Gasschlauch, Dichtung und Anschlüsse 1xjährlich auf Risse und Sprödheit kontrollieren; mit Lechsuchspray gasführende Teile überprüfen; bei Bedarf auswechseln alle 5-10 Jahre Service im Fachhandel durchführen lassen; Regler mind. alle 10 Jahre wechseln Gasflasche mit Grillwagen stabil verbinden; Flasche niemals liegend verwenden; Gasschlauch darf heißes Gehäuse nicht berühren nach dem Grillen zuerst das Flaschenventil abdrehen, dann die Regulierknöpfe! Gasflaschen in gut belüfteten Räumen und niemals unter Erdniveau (Keller) lagern-Explosionsgefahr! Flasche kann bei längeren Grillpausen (z.B. Winter) am Grill gelagert werden; dann den Druckregler vom Flaschenventil abschrauben und mittels Kunststoffmutter Gewinde schützen wenn Restfett im Gehäuse vorhanden ist, muss dieses mittels Ausbrennen (Pyrolyse) oder mittels Spachtel entfernt werden, um bei nächsten Grillen einen Fettbrand zu vermeiden Grillen mit Strom Auch Elektrogrills kommen immer wieder zum Einsatz. Hierbei rät der Fachmann vor allem dazu, das Gerät bei Nichtgebrauch an einem trockenen Platz vor Feuchtigkeit zu schützen, damit es beim nächsten Gebrauch nicht zu einem Kurzschluss kommt. Nicht vergessen werden darf, dass auch Elektrogrills sehr heiß werden und deshalb bei diesen dieselben Sicherheitsmaßnahmen gegen Verbrennungen wie auch bei den anderen Geräten zu treffen sind. Um eine Überhitzung und damit verbundene Brandgefahr zu vermeiden, muss darauf geachtet werden, dass alle benutzten Stromkabel und Kabeltrommeln immer ganz ausgerollt sind.
Cool bleiben | Heiße Zeiten gut überstehen
Wie man Hitzetage gut übersteht!
Wie man Hitzetage gut übersteht!
Cool Bleiben – Wie sie auch in heißen Zeiten das Leben geniessen und gesund bleiben Der Klimawandel ist in Vorarlberg angekommen. Immer mehr Hitzetage setzen uns zu und können zu einem Risiko für unsere Gesundheit werden. Bei Temperaturen um 30 Grad benötigen SeniorInnen, Kleinkinder und chronisch Kranke besonderen Schutz. Experten plädieren daher für eine Anpassung unseres Lebensrhythmus an die veränderten Klimabedingungen. Bereits einfache Maßnahmen sind wirkungsvoll und hier können wir viel von südlichen Ländern lernen. In Vorarlberg gibt es bereits mehrere Klimawandel-Anpassungsregionen (KLAR!), die zur besseren Anpassung der Menschen ans veränderte Klima beitragen. Gemeinsam mit der Region Walgau und Dr. Klaus Zitt haben wir von Sicheres Vorarlberg eine Infobroschüre zu diesem Thema ausgearbeitet, die hilfreiche Tipps zur Bewältigung und Adaption unseres Tagesablaufes an Hitzetagen gibt. Programmhinweis: Sicherer Umgang mit Gehhilfen Sicher unterwegs mit Gehhilfen trägt wesentlich zur Lebensqualität bei
Der sichere Schulweg
Der Schulweg ist für Kinder etwas sehr Aufregendes. So können Sie diesen sicher gestalten.
Der Schulweg ist für Kinder etwas sehr Aufregendes. So können Sie diesen sicher gestalten.
Eine Baustelle mit einem großen Bagger, ein Schmetterling oder schöne Blumen, Kinder sind fasziniert von ihrer Umgebung. Sie lassen sich schnell von solchen Dingen ablenken, lernen dabei aber auch viel Neues. Um diese Entwicklung zu unterstützen, darf man sein Kind nicht zu sehr behüten. Gerade ein Schulweg ist für Kinder etwas sehr Aufregendes und fördert ungemein die Selbstständigkeit! Damit aber Ihr Kind sicher und gut vorbereitet ist, bevor es sich auf den Weg zur Schule macht, muss es mit den Straßenverkehrsregeln vertraut gemacht werden. Dies bedarf einiges an Übung. Wie man das genau anstellt, finden Sie im Anhang der BFU | Erste Schritte im Straßenverkehr. Tipps für einen sicheren Schulweg: Zuerst sollte der Schulweg vom Erwachsenen abgelaufen werden. Ist dieser dann als sicher geprüft, sollte man ihn gemeinsam mit dem Kind ablaufen. Wichtig ist dabei die Wiederholung, auch bei älteren Kindern. Je öfter dieser zusammen abgelaufen wird, desto besser merkt es sich das Kind. Nicht der kürzeste Schulweg ist automatisch der sicherste. Suchen Sie für ihr Kind einen geeigneten Weg aus. Hilfe leistet da ein Schulwegplan. Wenden Sie sich dafür an Ihre Gemeinde. Einige Schulwegpläne liegen auch bei der AUVA vor. Kinder dürfen beim Schulweg etwas länger brauchen. Es ist ganz normal, dass sie mit den Freunden quatschen oder trödeln. Planen Sie deshalb genügend Zeit ein, um Stress zu vermeiden. Besonders in den dunklen Monaten sollte Ihr Kind helle Kleidung und Reflektoren tragen. Diese können beispielsweise an den Schuhen, Schultaschen oder Jacken angebracht sein. So sind die Kleinen im Straßenverkehr sichtbar. Kinder adaptieren das Verhalten von Bezugspersonen. Seien Sie deshalb ein gutes Vorbild im Straßenverkehr. Ratgeberhinweis: Reflektierende Materialien retten Leben Lieber "inkognito" oder doch unübersehbar? Sie tun Ihrem Kind keinen Gefallen damit, wenn Sie es mit dem Auto zur Schule fahren. 4 gute Gründe, warum Ihr Kind den Schulweg zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln meistern sollte: Lärm und Abgase schaden der Gesundheit Der Schulweg zu Fuß oder mit dem Fahrrad steigert die Konzertrations- und Leistungsfähigkeit und beugt Bewegungsmangel vor. Als Mitfahrer im Auto bleiben Kinder passiv, als Fußgänger lernen sie Verantwortung im Straßenverkehr zu übernehmen, erleben aktiv ihre Umwelt und haben Kontakt- und Kommunikationsmöglichkeiten. Sollten Sie einmal mit dem Auto fahren „müssen“, lassen Sie Ihr Kind etwas vor der Schule aussteigen. Durch viele Autos kann für Kinder, die zu Fuß kommen, ein gefährliches Verkehrschaos vor der Schule entstehen. Falls sie Ihr Kind bei der Schule abholen, halten Sie beim Schulhaus und nicht bei der gegenüberliegenden Straßenseite.   Auf dem Schulweg lauern nicht nur Gefahren im Straßenverkehr. Erklären Sie Ihrem Kind, dass es nicht mit Unbekannten mitgehen/ mitfahren darf. Gegenüber Menschen, die sie nicht kennen, sollten Kinder immer eine sichere Distanz wahren. Kinder erzählen, was sie auf dem Schulweg so erleben. 
Der Kindersitz
Kindersitze retten Leben. Dafür müssen diese aber richtig eingesetzt werden.
Kindersitze retten Leben. Dafür müssen diese aber richtig eingesetzt werden.
Der Kindersitz Kindersitze retten Leben. Dafür müssen diese aber richtig eingesetzt werden. Eine passende Rückhaltevorrichtung für Kinder bis 14 Jahre, die kleiner als 1,35 Meter sind ist in Österreich Pflicht. Dabei darf diese nur bei Fahrzeugsitzen, die mit einem passenden Sicherheitsgurt ausgestattet sind, verwendet werden. Kinder ab 1,35 Meter können den üblichen Sitzgurt verwenden. Um bei einem Unfall die Halswirbelsäule zu schützen, sollten Babys und Kleinkinder so lange wie möglich in rückwärtsgerichteten Kindersitzen befördert werden. Der Kindersitz muss immer dem Alter, der Größe und dem Gewicht angepasst sein. Um dies zu gewährleisten, müssen Sie die Kindersitz unbedingt vor dem Kauf ausprobieren. Der Sitz muss genau zum Kind und auch zum Fahrzeug passen. Dafür können Sie sich an Fachkräfte (z.B. den ÖAMTC) wenden. Auch das Prüfsiegel muss stimmen. Wird ein Sitz neu gekauft, sollte dieser mindestens der ECE-Regelung 44.04 entsprechen. Verwendet werden dürfen aber alle Sitze, die mindestens der ECE Regelung 44.03 entsprechen. Achten Sie beim Kauf von einem gebauchten Kindersitz, ob das Prüfsiegel noch aktuell ist. Der Kindersitz muss sicher im Auto angebracht werden. Lesen Sie dabei die Bedienungsanleitung genau durch. Der Kindersitz ist zu klein, sobald der Kopf den Sitz überragt. Dann muss ein neuer Kindersitz in einer höheren Kategorie beschafft werden. Der Sicherheitsgurt muss so eng wie möglich am Kind anliegen, denn nur so kann die höchste Sicherheitsstufe gewährleistet werden. Im Falle eines Unfalls hat der Sicherheitsgurt zu viel Spiel und schützt nicht genug. Deshalb ist es in den kälteren Monaten ratsam, Kinder ohne Winterjacke in den Sitz zu setzen, Gurte gut anzuziehen und zum Warmhalten eine Decke zu verwenden.
Fit für den Alltag
Es gibt für jede/n das passende Bewegungsangebot!
Es gibt für jede/n das passende Bewegungsangebot!
Alles Leben ist Bewegung, Bewegung ist Leben. Leonardo da Vinci Sturzprävention – Sicherung der Lebensqualität bis ins hohe Alter Der Gesundheitszustand der Menschen hat sich in den letzten Jahrzehnten stetig verbessert. Die meisten Menschen haben das Ziel, möglichst mobil älter zu werden. Man möchte solange wie möglich selbständig zuhause leben, den Alltag meistern und soziale Kontakte pflegen. Eine wichtige Voraussetzung hierfür ist, körperlich aktiv zu bleiben, denn dies ist die wirksamste Form, gesund länger zu leben. Neben allgemeiner körperlicher Aktivität ist es besonders wichtig, gezielt das Gleichgewicht, die Kraft und das Gehen zu verbessern, um den Alltag sicher zu meistern und Stürzen vorzubeugen. Wie sicher sind Sie auf Ihren Beinen? Machen Sie den einfachen Test und erfahren Sie in Kürze, wie es um Ihre Fitness, Kraft und Balance steht. Gehgeschwindigkeit: Markieren Sie eine ebene Strecke von genau zehn Metern mit einem Strich am Anfang und am Ende. Gehen Sie die Strecke nun einmal in „normalem” Tempo ab und stoppen Sie die Zeit. Notieren Sie Ihre Zeit. ___________ Sekunden Sie brauchen mehr als 10 Sekunden für diese Übung? Ihre Fitness könnte besser sein. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über ein geeignetes Training. Aufstehen vom Stuhl: Stellen Sie sich vor einen Stuhl mit normaler Sitzhöhe und Rückenlehne, aber ohne Armlehne. Verschränken Sie die Arme. Setzen Sie sich nun so rasch wie möglich 5x hintereinander auf den Stuhl und stehen Sie anschließend wieder auf. Die Rückenlehne dabei nur kurz berühren und die Knie im Stand immer durchstrecken. Wenn es Ihnen Probleme bereitet, ohne die Hilfe Ihrer Arme aufzustehen, sollten Sie diesen Test nicht durchführen. Notieren Sie Ihre Zeit ___________ Sekunden Wenn Sie für diese Übung länger als 15 Sekunden brauchen, ist es höchste Zeit, etwas für Ihre körperliche Vitalität zu tun! Für jedes Alter, für jedes Interesse und für jeden Fitnesszustand gibt es die passende Bewegung! Sicheres Vorarlberg ist vernetzt mit über 100 SeniorentrainerInnen im ganzen Land und den unterschiedlichsten Vereinen, die vielfältige Bewegungsangebote anbieten: – Rotes Kreuz – Kneippverein – Seniorentanz – Alt.Jung.Sein – Turnerschaften – Sportunion – Mobiler Hilfsdienst Mehr Informationen zu gezielten Bewegungsangeboten in Ihrer Nähe: Sicheres Vorarlberg, info@sicheresvorarlberg.at, 05572/54343-44 Programmhinweis: OTAGO Trainingsprogramm Mit gezielten Übungen können Sie Stürzen vorbeugen. Programmhinweis: Senioren – Multiplikatoren – Fortbildung Sicheres Vorarlberg bietet regelmäßig Multiplikatoren-Fortbildungen an Programmhinweis: Im Gleichgewicht bleiben – Sturzprävention Erfahren Sie auf eine humorvolle Art Wissenswertes zur Sturzprävention.
Soziale Kontakte
Zusammen ist man weniger allein!
Zusammen ist man weniger allein!
Soziale Kontakte Jeder von uns weiß, wie wohltuend es sein kann, neue Menschen kennen zu lernen oder Bekannte zu treffen. Wenn es dabei auch noch ein humorvolles Programm zur Förderung von Körper und Geist  gibt, umso besser. Das ist es , was Menschen im höheren Alter gut tut: Geselliges mit Gesundem und Nützlichem verbinden. Denn: Zusammen ist man weniger allein! Tipp: Menschen für Menschen Sozialpaten sind aktive SeniorInnen, die sich mit ihrem großen Erfahrungsschatz zur Verfügung stellen. Es gibt viele sinnstiftende Tätigkeiten, bei denen Menschen für Menschen Wertvolles leisten können. Denn: die beste Medizin für den Menschen ist der andere Mensch! Pfarrcaritas Seniorenarbeit, Caritas Vorarlberg, Marlies Enenkel-Huber M marlies.enenkel-huber@caritas.at, T 0676 884 204 012 Alt.Jung.Sein.Lebensqualität im Alter In mehrteiligen Kursen können SeniorInnen ihre körperlichen und geistigen Fähigkeiten bei einer speziellen Kombination von Gedächtnis- und Bewegungsübungen fördern. Neben dem gemeinsamen Üben für Körper und Geist gibt es auch Zeit für das Ansprechen von Lebens- und Sinnfragen. Katholisches Bildungswerk Vorarlberg, Doris Bauer-Böckle M doris.bauer-boeckle@kath-kirche-vorarlberg.at, T 05522 3485 102 oder 0676 832 401 102 Programmhinweis: Im Gleichgewicht bleiben – Sturzprävention Erfahren Sie auf eine humorvolle Art Wissenswertes zur Sturzprävention. Programmhinweis: Senioren – Multiplikatoren – Fortbildung Sicheres Vorarlberg bietet regelmäßig Multiplikatoren-Fortbildungen an Programmhinweis: OTAGO Trainingsprogramm Mit gezielten Übungen können Sie Stürzen vorbeugen.
risiko.bewusst.er.leben
Risikoerfahrungen sind wichtig für die Entwicklung eines jeden Menschen.
Risikoerfahrungen sind wichtig für die Entwicklung eines jeden Menschen.
risiko.bewusst.er.leben   Jeder Mensch geht täglich mehrere Male zwangsläufig ein Risiko ein, egal ob das im Straßenverkehr ist, beim Trinken einer heißen Tasse Kaffee oder beim Treppensteigen – solchen oder ähnlichen Situationen kann ein Kind, genauso wie ein Erwachsener, kaum aus dem Weg gehen. Viele Menschen, aber ganz speziell Jugendliche, setzen sich bewusst solchen Risiken aus, denn das Risikoerlebnis bedeutet Ausstieg aus dem Alltag, Verlassen der gewohnten Normen und Veränderung des Zeitempfindens. Das alles sind Verhaltensweisen des Menschen, die sehr wohl auch im Sinne von Entspannung und Distanzierung positiv genutzt werden können. Ob das nun bei einer Tour abseits der Piste, beim Bungeejumping oder beim Schummeln in einer Prüfung ist. Solche Risikoerfahrungen sind enorm wichtig für die Entwicklung eines jeden Menschen. Wichtig ist nur, dass man das richtige Werkzeug in die Hand gelegt bekommt, damit solche Risikoerfahrungen in einem kontrollierten Rahmen gemacht werden können. Sicheres Vorarlberg bietet zu diesem Thema Workshops für Eltern und Personen, die in der Jugend- oder Präventionsarbeit tätig sind an, um Kinder und Jugendliche in solchen Situationen begleiten zu können. Die Jugendlichen sollen eine individuelle Risikobalance entwickeln, Risikosituationen bewusst gefahrenreduzierend gestalten und schlussendlich einen Nutzen daraus ziehen. risiko.bewusst.er.leben basiert auf dem pädagogische Ansatz der Rausch- und Risikopädagogik risflecting®. Programmhinweis: risiko.bewusst.er.leben Risikoerfahrungen sind wichtig für die Entwicklung eines jeden Menschen.
Mit allen Sinnen
Sinnesorgane sowie Medikamentenliste sollten regelmäßig überprüft werden.
Sinnesorgane sowie Medikamentenliste sollten regelmäßig überprüft werden.
Mit allen sinnen   MEDIKAMENTE REGELMÄSSIG ÜBERPRÜFEN Medikamente können die Wahrnehmung und Reaktionsfähigkeit herabsetzen. Dadurch kann sich das Sturzrisiko erhöhen. Wer regelmäßig Medikamente einnimmt, sollte diesen Aspekt mit seinem Arzt besprechen und die eingenommenen Medikamente mindestens einmal jährlich auf ihre Notwendigkeit und Dosierung prüfen lassen. DER HÖRTEST Hören Sie gut zu. Das Sturzrisiko steigt mit dem Verlust des Gehörs maßgeblich. Lebensqualität hängt eng mit dem Hören zusammen. Sich mit anderen unterhalten zu können, am täglichen Leben teilnehmen zu können, all das ist auch eine Frage des guten Hörens. Die Hörakustiker des Landes laden zur kostenlosen Beratung. Sie testen auch gerne Ihr aktuelles Hörvermögen. Besuchen Sie Ihren HNO-Facharzt regelmäßig für Kontrolluntersuchungen bzw. sofort, wenn Sie eine Veränderung Ihres Hörvermögens feststellen. DER SEHTEST Gutes Sehvermögen ist eine wichtige Voraussetzung, um Stolperfallen zu erkennen. Das schlichte „Übersehen” von Schwellen, Absätzen oder Stiegenkanten ist in vielen Fällen Ursache für Stürze mit oft schwerwiegenden Folgen. Jeder Optiker bietet Kontrollmessungen zu Ihrer persönlichen Sicherheit an. Ihr Augenfacharzt sollte Sie auch regelmäßig sehen! Nur dann können rechtzeitig die richtigen Maßnahmen gesetzt werden. Programmhinweis: Senioren – Multiplikatoren – Fortbildung Sicheres Vorarlberg bietet regelmäßig Multiplikatoren-Fortbildungen an Programmhinweis: OTAGO Trainingsprogramm Mit gezielten Übungen können Sie Stürzen vorbeugen. Programmhinweis: Im Gleichgewicht bleiben – Sturzprävention Erfahren Sie auf eine humorvolle Art Wissenswertes zur Sturzprävention.
Bewegungsförderung bei Kindern
Kinder, die über wenig "Bewegungsraum" verfügen, werden bewegungsungeübt.
Kinder, die über wenig "Bewegungsraum" verfügen, werden bewegungsungeübt.
Kinder, die über wenig „Bewegungsraum“ verfügen, werden bewegungsungeübt und sind dadurch unfallgefährdeter als andere. Aber auch Überängstlichkeit führt zu Bewegungsarmut. Die fehlende Kraft, zu lange Reaktionszeiten, nicht ausreichend entwickeltes Gleichgewicht sowie fehlende Ausdauer und Koordination sind oftmals für Stürze verantwortlich. Ganz klar – nicht jede Blessur ist zu vermeiden. Beulen, blaue Flecken und aufgeschürfte Knie gehören zum Kindsein dazu. Um Unfälle zu vermeiden ist es wichtig, die motorischen Fähig- und Fertigkeiten Ihres Kindes zu fördern und ihm somit die Möglichkeit zu geben Bewegungssicherheit zu erlangen. Bewegliche Kinder sind selbstbewusster und selbstsicherer. Sie haben mehr Selbstvertrauen und somit eine höhere Leistungsbereitschaft. Gezielte Übungen sind nicht notwendig. Notwendig sind ansprechende Bewegungsmöglichkeiten. Also drücken Sie beim nächsten Höhlenbauen unterm Wohnzimmertisch und einer Stuhlreihe als „Höhleneingang“ ein Auge zu. Programmhinweis: Kinderskikurse Skivereine aus dem ganzen Land bieten Kurse für Kinder. Programmhinweis: Sicheres Inlineskaten Erlerne die richtige Fahr-, Brems- und Kurventechnik.
Der Fahrradhelm
Kluge Köpfe schützen sich!
Kluge Köpfe schützen sich!
KLUGE KÖPFE SCHÜTZEN SICH!   Das Gehirn ist die Steuerzentrale des gesamten Körpers. Hier laufen sämtliche Informationen aus dem Körper und der Umwelt zusammen und werden zu Reaktionen verarbeitet – d.h. ohne ein intaktes Gehirn können wir weder sprechen, noch laufen, Fahrrad fahren oder einen Arm heben. Darüber sollten sich Fahrradfahrer – egal welchen Alters – bewusst sein und deshalb ihren Kopf mit einem Fahrradhelm schützen. Wichtiges Detail : der Fahrradhelm sollte richtig sitzen, damit er auch den entsprechenden Schutz bietet. Anfangs benötigt man für die richtige Helmauswahl bzw. -einstellung zwar etwas Geduld, aber diese Zeit sollte einem der eigene Kopf auf jeden Fall wert sein. Ein passender Helm kann das Risiko einer Schädel-Hirn-Verletzung um 85% reduzieren! HELMKAUF er entspricht der Norm EN1078, die CE-Kennzeichnung ist vorhanden eine ausführliche Gebrauchsanweisung liegt bei Lüftungsschlitze für den kühlen Kopf sind durch Insektengitter abgedeckt das Riemensystem ist fix mit dem Helm verbunden der Kinnriemen ist leicht zu verstellen, zu öffnen und zu schließen am Helm sind reflektierende Materialien Derjenige, der den Helm später trägt, sollte unbedingt beim Kauf dabei sein. Um die richtige Helmgröße zu ermitteln wird wie folgt vorgegangen: den Helm gerade aufsetzen – in die Mitte der Stirn bzw. ca. 2 Finger breit über der Nasenwurzel den Kopfring an der Hinterseite des Helmes festziehen (nur so eng, wie es der Tragekomfort erlaubt) der Kinnriemen bleibt offen der Träger macht eine „Verbeugung“ (die Hände unter den Kopf halten, damit der Helm gegebenfalls nicht zu Boden fällt) bliebt der Helm auf dem Kopf, haben Sie die richtige Größe gefunden HELMPFLEGE der Helm schützt nur einmal, er sollte nach jedem Sturz erneuert werden – auch dann, wenn äußerlich keine Schäden zu erkennen sind Helme von Kindern sollten von Zeit zu Zeit auf Risse geprüft werden aufgrund des Materialverschleißes sollte ein Helm ca. alle 5 Jahre ausgetauscht werden Helm nicht in der prallen Sonne oder unter hohen Temperaturen lagern zur Reinigung genügen in der Regel Seifenlauge oder klares Wasser Programmhinweis: E-Bike-Training Das E-Bike erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Programmhinweis: Sicheres Mountainbiken Kurse für Vereine, Gemeinden, Firmen und private Gruppen. Programmhinweis: Der Ländle Rad-Ritter Geschickt und sicher mit dem Fahrrad unterwegs.
Praktische Hilfsmittel für den Alltag
Kleine Helfer erleichtern den Alltag!
Kleine Helfer erleichtern den Alltag!
Praktische Hilfsmittel für den Alltag   Kleine Helfer für den Alltag erleichtern die tägliche Arbeit und sind eine wertvolle Unterstützung, um die Selbständigkeit bei guter Lebensqualität möglichst lange zu erhalten. Einige wenige Beispiele aus dem großen Angebot dieser intelligenten Erfindungen werden hier vorgestellt. Ergonomische Messer Große, abgewinkelte Griffe sorgen dafür, dass man mit wenig Kraftaufwand gelenkschonend die Küchenarbeit verrichten kann. Die Serie besteht aus qualitativ hochwertigen Fleisch-, Brot- und Gemüsemessern. Schlüsselhalter Der Schlüsselhalter vergrößert die Haltefläche Ihres Schlüssels. Die Kraftübertragung wird maßgeblich verbessert und das Einführen und Drehen des Schlüssels im Schloss wesentlich vereinfacht. Hausschuhe Ein geschlossener Hausschuh mit unterstützendem Fußbett und rutschfester Sohle ist bequem und gibt Sicherheit bei jedem Schritt in der Wohnung. Praktische Klettverschlüsse sorgen für eine einfache Handhabung. Medikamentenspender In hygienischen kleinen Plastikdosen bereiten Sie Ihre Medikamente für den Tag bzw. die ganze Woche vor. Mit dem Medikamentenspender können Unsicherheiten bei der Einnahme vermieden werden. Faltbarer Gehstock mit Spikes Er hat in jeder Manteltasche Platz und steht notfalls als drittes Standbein zur Verfügung. Zudem ist er höhenverstellbar und bietet bei eisigem Untergrund zusätzliche Sicherheit. Am Ende des Stocks verbirgt sich ein Metalldorn, der für den nötigen Halt sorgt. Es gibt unendlich viele weitere praktische Hilfsmittel! Auch die Sanitätshäuser beraten Sie hier sehr gerne! Rufhilfe Die Rufhilfe schafft älteren oder alleinstehenden Menschen die Möglichkeit, in kritischen Situationen und innerhalb kürzester Zeit eine Verbindung zu Angehörigen oder zur Rettungs- und Feuerwehrleitstelle herzustellen. Dies geschieht mit Hilfe eines Handsenders, der am Körper getragen wird und per Knopfdruck die Alarmierungskette startet. Weitere Informationen finden Sie unter www.roteskreuz.at/vorarlberg/ Bildquelle: RK Vorarlberg Programmhinweis: Im Gleichgewicht bleiben – Sturzprävention Erfahren Sie auf eine humorvolle Art Wissenswertes zur Sturzprävention. Programmhinweis: OTAGO Trainingsprogramm Mit gezielten Übungen können Sie Stürzen vorbeugen. Programmhinweis: Senioren – Multiplikatoren – Fortbildung Sicheres Vorarlberg bietet regelmäßig Multiplikatoren-Fortbildungen an
Sicher stehen und gehen
Unfälle können vermieden werden!
Unfälle können vermieden werden!
Sicher stehen und gehen   Wir kennen das von Kindern und Jugendlichen. Stürze gehören in einem gewissen Alter einfach dazu. Was man als junger Mensch noch gut übersteht, kann einem aber in späteren Jahren heftig zusetzen. 80 % aller Verletzungen von Menschen über 60 sind auf Stürze zurückzuführen. Eine beeindruckende Zahl und Studien zeigen zudem: Der Großteil der Unfälle älterer Menschen daheim könnte vermieden werden. Denn die Unfallgefahren, die zu Hause lauern, lassen sich beseitigen. Dafür ist es aber notwendig, Unfallursachen im Haushalt zu erkennen, gezielt aus dem Weg zu schaffen und die richtigen Vorsorgemaßnahmen zu treffen. Ordnung ist die halbe Miete Oft sind es kleine menschliche Schwächen und Nachlässigkeiten, die zu gefährlichen Situationen führen. Die verstellte Stiege, Flaschen auf der Kellertreppe, ein zum Trocknen aufgespannter Schirm im Flur, ein Paket Altpapier, das auf die Entsorgung wartet, usw. Achten Sie darauf: Stiegen, Flure und Gehwege sind keine Abstellräume. Unbedingt von allen Gegenständen freihalten! Nur die Ruhe! Das Telefon klingelt und schon ist man auf dem Sprung? Stress und Hektik münden oft in gefährliches Sturzrisiko. Ein einfach zu bedienendes Mobiltelefon, das man immer bei sich trägt, eine Gegensprechanlage für die Haustüre, eine automatische Herdabschaltung und eine gute Tageseinteilung können einfache Ansätze für weniger Hektik im Seniorenalltag sein. Bewegungsmelder – es werde Licht Das leidige Tasten nach dem Lichtschalter muss nicht sein. Ein Bewegungsmelder kann beispielsweise den nächtlichen Gang zur Toilette sichern. Dunkle oder schlecht beleuchtete Hauseingänge, Stiegen und Gehbereiche sind gefährliche Stolperfallen. Schaffen Sie Licht. Die Anbringung von Bewegungsmeldern, einer zusätzlichen Leuchte oder einer stärkeren Glühbirne können Ihren Lebensraum wesentlich sicherer machen. Zudem können feste Hausschuhe das Sturzrisiko deutlich reduzieren. Kabelsalat Provisorische Kabel sollten mit einem breiten Markier-Klebeband am Boden fixiert sein. Besser ist es, Kabel der Wand entlang, außerhalb der Gehbereiche zu verlegen und mit Kabelschellen zu befestigen. Über die Schwelle Türschwellen sind echte Stolperfallen und müssen nicht sein. Oft ist eine komplette Entfernung möglich und der Luftzug kann auch durch andere Lösungen abgedichtet werden. Wenn eine Entfernung nicht möglich ist, kennzeichnen Sie die Schwelle mit einem auffallenden Klebeband. Stolperfalle Teppich Entfernen Sie lose Teppiche und Läufer zu Ihrem eigenen Schutz. Die Stolperfallen Teppichkante oder sich aufstellende Ecken warten nur darauf, Sie aus dem Gleichgewicht zu bringen. Kann man auf den Teppich nicht verzichten, sollte dieser gegen Verrutschen gesichert werden. Antirutschmatten oder Doppelklebebänder bekommen Sie im Fachhandel. Sicherer Haltegriff Stabile Haltegriffe sollte es im gesamten Sanitärbereich geben. Vor allem in der Dusche, neben der Badewanne und der Toilette. Rutschhemmende Matten Rutschhemmende Matten gehören in jede Dusche und Wanne! Bei einem Um- oder Neubau kann man auch auf die Verwendung von kleinformatigen Fliesen achten. Ein großer Fugenanteil lässt das Wasser besser abfließen und verringert so die Rutschgefahr. TIPP Das IfS- Institut für Sozialdienste – Menschengerechtes Bauen bietet kostenlose Wohnraumberatungen an. Programmhinweis: Senioren – Multiplikatoren – Fortbildung Sicheres Vorarlberg bietet regelmäßig Multiplikatoren-Fortbildungen an Programmhinweis: Im Gleichgewicht bleiben – Sturzprävention Erfahren Sie auf eine humorvolle Art Wissenswertes zur Sturzprävention. Programmhinweis: OTAGO Trainingsprogramm Mit gezielten Übungen können Sie Stürzen vorbeugen.
Reflektierende Materialien retten Leben
Lieber "inkognito" oder doch unübersehbar?
Lieber "inkognito" oder doch unübersehbar?
Reflektierende materialien retten leben   Ob als Kind, Jugendlicher, Erwachsener oder Senior, beim Sport, in der Freizeit oder dem Arbeitsweg – wer nicht rechtzeitig gesehen wird, stellt nicht nur ein großes Sicherheitsrisiko für alle Verkehrsteilnehmer dar, sondern gefährdet in erster Linie sich selbst am meisten. Nachts steigt das Unfallrisiko für Fußgänger aber auch Fahrradfahrer bis auf das Dreifache. Der Albtraum jedes Autofahrers ist ein „plötzlich“ vor seinem Fahrzeug auftauchender, dunkel gekleideter Mensch. Bremsen oder Ausweichen ist dann oft nicht mehr möglich. Wer in der Dämmerung, in der Nacht, bei Regen, Schnee und auf blendend nasser Strasse „nicht sichtbar“ unterwegs ist, ist potentiell gefährdet! Bedingt durch die schlechte Sicht erkennt der Autofahrer erst viel später als tagsüber einen Fußgänger am Straßenrand und kann daher auch erst viel später reagieren. Dunkel gekleidete Fußgänger können erst aus ca. 30 Metern Distanz wahrgenommen werden. Ein Fußgänger, der mit reflektierender Kleidung bzw. Produkten unterwegs ist, kann bereits aus einer Distanz von ca. 150 Metern gesehen werden. Tragen Sie die reflektierenden Materialien wie beispielsweise ein Reflexband möglichst weit unten. Da der Lichtkegel der Autoscheinwerfer die Straße beleuchtet, ist es am besten, Reflexbänder an beiden Beinen (vom Knie abwärts) zu tragen! So sind die Reflektoren von allen Seiten sichtbar und werden nicht durch andere Körperteile verdeckt. Zudem sind die Beine im Straßenverkehr meist in Bewegung (im Gegensatz zum eher statischen Oberkörper) und daher für das menschliche Auge besser und früher wahrnehmbar. Stellen Sie sich und Ihre Kinder nicht in den Schatten – geben Sie dem Autofahrer eine Chance Sie und Ihre Kinder zu sehen! Gemeinden, die 2020/21 reflektOren anbieten: Mellau Raggal Röthis Egg Silbertal Reuthe Schwarzenberg Dalaas Satteins St. Anton Au Bludenz St. Gallenkirch Alberschwende Altach   Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit!     Bezau Thüringerberg Doren Langen Hohenems Hittisau Innerbraz Möggers Klaus Rankweil Vandans Schnepfau Schoppernau Ludesch Programmhinweis: Sehen und gesehen werden Manche Situation muss man selbst erlebt haben, um sie richtig einschätzen zu können.
Sicheres Trampolinspringen
Gartentrampoline fordern zur Bewegung auf.
Gartentrampoline fordern zur Bewegung auf.
TRAMPOLIN – Sicherheit beim hüpfen   Gartentrampoline fordern Kinder regelrecht zum Bewegen auf. Das Springen fördert in vielfältiger Weise die motorischen Fähigkeiten: Die Kinder lernen z.B. ihren Krafteinsatz zu dosieren und das Gleichgewicht zu halten. Darüber hinaus ist das Springen ein gutes Kraft- und Ausdauertraining. Ein Großteil der Muskalatur arbeitet dabei  isometrischen, d.h. dient der Stabilisation des Körpers in der Bewegung. Ob eine Gefahr bei der Benutzung besteht oder nicht, hängt davon ab, wie das Trampolin benutzt wird. Laut Studien nehmen die Unfälle beim Trampolinspringen zu. Die häufigsten Gründe für zum Teil schwere Verletzungen sind Zusammenstöße, unsachgemäße Landung, Stürze auf den Rahmen des Trampolins oder  vom Sportgerät. Deshalb ist es wichtig, einige Sicherheitsmaßnahmen zu beherzigen. Dazu zählen beispielsweise die richtige Ausstattung und Benutzung des Trampolins. Wichtig: Das Trampolin muss rundum mit einem Fangnetz in ausreichender Höhe bestückt sein. Außerdem dürfen am Rahmen keine Metallteile herausragen. Das Trampolin hat auch nichts in der Nähe von Bäumen oder Zäunen zu suchen, und man sollte tunlichst darauf achten, dass keine Gegenstände verstreut sind, auf die man möglicherweise hart fallen kann. TRAMPOLIN ALS SPIEL- ODER SPORTGERÄT Gerade bei Kleinkindern wird das Trampolin oftmals als Spielgerät benutzt. Dann werden Purzelbäume und Räder geschlagen, es wird geturnt oder einfach nur gespielt. Dies ändert sich jedoch, wenn das Gartentrampolin als Sportgerät benutzt wird und höhere und schwierigere Sprünge gemacht werden. In diesem Fall sollte das Trampolin nur einzeln benutzt werden. HÄUFIGE UNFALLURSACHEN Gefährliche Sprünge oder missglückte Salto-Versuche Zusammenstöße mit einer anderen Person Die leichtere Person trägt ein fünfmal höheres Unfallrisiko als die schwerere (u.a. Rückfederung bzw. Federeffekt der zweiten Person) Nicht kontrollierte oder harte Landung auf dem Trampolin Fall vom Trampolin Hinunterspringen statt Absteigen vom Trampolin TIPPS ZUM SICHEREN GEBRAUCH Was die Benutzung des Trampolins anlangt, sollten Gefahren und Verhaltensregeln vorab mit den Kindern besprochen werden. Das entbindet Eltern aber nicht von ihrer Aufsichtspflicht Wird das Trampolin als Sportgerät benutzt immer nur einzeln springen Scharfkantige Gegenstände vor dem Hüpfen unbedingt ablegen bzw. aus den Taschen nehmen, z.B. Uhren, Schmuck usw. Es empfiehlt sich, nur barfuß, in Gymnastik- oder leichten Turnschuhen mit dünner Sohle zu springen Treten erste Anzeichen von Ermüdung oder Konzentrationsverlust auf, wird es Zeit, das Vergnügen zu beenden Richtige Selbsteinschätzung: Nur so hoch springen, wie man es kontrollieren kann und keine Überkopfsprünge (Saltos) probieren Nicht unter das Sprungtuch kriechen, dieses dehnt sich beim Springen nach unten aus
Leitern - Sicher nach oben
Im Umgang mit dem klassischen Arbeitsmittel ist Vorsicht geboten!
Im Umgang mit dem klassischen Arbeitsmittel ist Vorsicht geboten!
Leitern – Sicher nach oben   Leitern zählen auch im privaten Bereich zu den klassischen Arbeitsmitteln. Dass im Umgang damit Vorsicht geboten ist, wird so manchem allerdings erst nach einer unsanften Landung klar. Nicht umsonst sind Stürze von der Leiter eine der häufigsten Unfallursachen. Dabei braucht es nicht viel um solche zu vermeiden. Schon die Auswahl der richtigen Leiter ist sicherheitstechnisch von Bedeutung. Die Verwendung von falsch ausgewählten oder beschädigten Leitern sowie unsachgemäßer Einsatz können ins Auge gehen. Wichtig ist deshalb genau zu prüfen, wofür die Leiter benötigt wird. Mitunter sind andere Aufstiegshilfen sicherer. Auch die maximale Höhe, die erreicht werden sollte, ist beim Einkauf ein Kriterium. Ebenso der Untergrund, auf dem die Arbeiten stattfinden.
Rauchmelder
Der Rauchmelder wacht auch während Sie schlafen.
Der Rauchmelder wacht auch während Sie schlafen.
Der Rauchmelder   Der Rauchmelder wacht auch während Sie schlafen. Batteriebetrieben erkennt er jeden Rauch und gibt automatisch Alarm. In den wichtigsten Räumen der Wohnung montiert ist der Rauch- oder Brandmelder ein wahrer Lebensretter. Eine Prüftaste gibt Sicherheit, dass die Funktionalität gegeben ist. Das Ende der Batteriekapazität wird durch einen Piepston signalisiert. Gut zu wissen Verwenden Sie nur normgeprüfte Rauchmelder. Fest eingebaute Langzeit-Lithiumbatterien garantieren, je nach Hersteller, eine Lebensdauer von bis zu 10 Jahren. Beachten Sie bei der Standortwahl, der Montage und der Wartung die Herstellerangaben. Erhältlich sind Rauchmelder in Baumärkten oder im Fachhandel.
Sicheres Reiten
Reiten, ein Hobby das sportliche Aktivität und die Freundschaft zum Tier verbindet.
Reiten, ein Hobby das sportliche Aktivität und die Freundschaft zum Tier verbindet.
MIT FREUDE UND SPASS IM SATTEl   Reiten, ein Hobby das sportliche Aktivität, Naturerlebnis und die Freundschaft zu einem Tier in einzigartiger Weise verbindet. Jedem Reiter sollte jedoch bewusst sein, dass die Sicherheit nicht hinten angestellt werden sollte. Neben dem Reitunterricht will und muss daher auch das richtige Satteln, Aufhalftern, Führen, Putzen usw. gelernt sein, um unnötige Gefahrensituationen gar nicht erst entstehen zu lassen oder im entscheidenden Moment richtig zu handeln. Nicht zu vergessen sind die persönliche Schutzausrüstung wie auch die des Pferdes, das Wissen um die Verhaltensregeln im Umgang mit Pferden und welche Punkte es beim Reiten im Straßenverkehr zu beachten gibt. Nähere Informationen erhalten Sie auch bei diversen Vorarlberger Fachhändlern und den Fachverbänden. Vorarlberger Pferdesportverband Rhomberg´s Fabrik EDV Haus / Top 204 Färbergasse 15 A-6850 Dornbirn www.pferdesport-vorarlberg.at Österreichischer Pferdesportverband Am Wassersprung 2 A – 2361 Laxenburg Tel.: +43-2236-710600 Fax: +43-2236-710600-99 www.oeps.at
Sicher Abseits der Piste
Sicheres Vergnügen abseits der Skipisten.
Sicheres Vergnügen abseits der Skipisten.
Skitourengehen I Freeriden I Schneeschuhwandern Abfahrten im Tiefschnee abseits der gesicherten Skipisten oder Schneeschuhwandern bieten für viele Wintersportler ein großes Vergnügen. Beim Aufenthalt abseits des markierten und gesicherten Raumes, auch Variantenfahren genannt, drohen aber Absturz- und Lawinengefahr. Das Lawinenrisiko ist abhängig von den aktuellen Verhältnissen, vom Gelände sowie vom eigenen Verhalten und ist schwierig einzuschätzen. Eine fundierte Ausbildung, Kenntnis über Gelände und Verhältnisse, die richtige Ausrüstung und defensives Verhalten reduzieren das Unfallrisiko im freien Gelände. Tipps für Unerfahrene: Lassen Sie sich in Lawinenkunde ausbilden. Informieren Sie sich über die aktuellen Verhältnisse. (Hier der Lagebericht von Vorarlberg.) Verzichten Sie spätestens ab Gefahrenstufe 3 («erheblich») der 5-stufigen Lawinengefahrenskala (blinkende Warnlampen im Schneesportgebiet bei Lawinengefahr im freien Gelände) auf das Fahren im freien Gelände oder schließen Sie sich einer lawinenkundigen Leitung an. Nehmen Sie die Notfallausrüstung mit! Dazu gehören Lawinenverschütteten-Suchgerät, Sonde und (Aluminium-) Schaufel, Biwaksack sowie ein aufgeladenes Mobiltelefon. Beachten Sie die Absturzgefahr im freien Gelände. Planen Sie Ihre Tour oder Ihre Abfahrt Ihren Fähigkeiten entsprechend. Beachten Sie Zeitplanung und Wetter und kehren Sie wenn nötig rechtzeitig um. Unternehmen Sie Skitouren, Schneeschuhwandern oder Variantenfahrten nicht alleine. Programmhinweis: Sicher Abseits der Piste Melde dich jetzt bei einem unserer Kurse an. Programmhinweis: Freeridetag für Jugendliche Wissen schützt dich und deine Freunde!
Sicheres Rodeln
Tipps für ein unfallfreies Rodelvergnügen.
Tipps für ein unfallfreies Rodelvergnügen.
Rodeln   Auch beim Rodeln gibt es einige Dinge, die beachtet werden sollten: Hohe, feste Schuhe mit gutem Profil sowie ein Helm sollten bei jedem Rodelausflug mit dabei sein. Rodeln Sie nur auf ausgewiesenen Rodelstrecken oder Hängen mit freiem Auslauf. Rodeln Sie nicht in Bauchlage und binden Sie die Rodel nicht zusammen. Gegenseitige Rücksichtnahme, vor allem auf Kinder versteht sich von selbst. Passen Sie Ihre Geschwindigkeit an und rodeln Sie nicht unter Alkoholeinfluss.
Sicherer Umgang mit Weidetieren
Gerade mit Hunden ist auf den Almen Vorsicht geboten!
Gerade mit Hunden ist auf den Almen Vorsicht geboten!
Sicherer Umgang mit Weidetieren   Österreichs Bäuerinnen und Bauern leisten einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung unserer Almlandschaft. Wir bitten Sie als Besucher, sich respektvoll an diese wunderschöne Landschaft anzupassen. Die zehn Verhaltensregeln für Besucher der Almen erhöhen die Sicherheit und helfen dabei, Konflikte zu vermeiden. Wanderer sollen im richtigen Umgang mit Weidetieren informiert werden. Dabei ist auch die Eigenverantwortung jedes Einzelnen gefragt. Kontakt zum Weidevieh vermeiden, Tiere nicht füttern, sicheren Abstand halten! Ruhig verhalten, Weidevieh nicht erschrecken! Mutterkühe beschützen ihre Kälber, Begegnung von Mutterkühen und Hunden vermeiden! Hunde immer unter Kontrolle halten und an der kurzen Leine führen. Ist ein Angriff durch ein Weidetier abzusehen: Sofort ableinen! Wanderwege auf Almen und Weiden nicht verlassen! Wenn Weidevieh den Weg versperrt, dieses mit möglichst großem Abstand umgehen! Bei Herannahen von Weidevieh: Ruhig bleiben, nicht den Rücken zukehren, den Tieren ausweichen! Schon bei ersten Anzeichen von Unruhe der Tiere: Weidefläche zügig verlassen! Zäune sind zu beachten! Falls es ein Tor gibt, dieses nutzen, danach wieder gut schließen und Weide zügig queren! Begegnen Sie den hier arbeitenden Menschen, der Natur und den Tieren mit Respekt! Ratgeberhinweis: Sicheres Wandern Wandern erlebt ein ungeahntes Comeback!
Sicherer Umgang mit Pyrotechnik
Damit die Richtung stimmt!
Damit die Richtung stimmt!
SICHERER UMGANG MIT PYROTECHNIK   Eigentlich wäre die Sache ganz einfach: Der richtige Umgang mit Feuerwerkskörpern ist verpflichtend auf jeder Verpackung genau beschrieben. Nur, wer liest schon in der „Hitze des Gefechts“ Warnhinweise? Dabei gibt es eine Menge zu beachten. Feuerwerksartikel sind im Prinzip kleine Sprengsätze und so sollte man sie auch handhaben – nämlich mit äußerster Vorsicht. Nie unverpackt transportieren, nicht neben Heizungen oder offenem Feuer lagern. Beim Aufstellen zum Abfeuern immer auf ausreichend Sicherheitsabstand nach allen Seiten, zu Häusern, Zuschauern und leicht brennbarem Material achten. Niemals unter 20m Abstand zum Publikum und Fahrzeugen zünden! Bei ungünstigen Windverhältnissen die Schutzzone vergrößern!
Sicheres Skifahren
Die wohl gängigste Wintersportart in Vorarlberg.
Die wohl gängigste Wintersportart in Vorarlberg.
SICHERES SKIFAHREN   Unsere mit Schnee bedeckten Täler und Berge eignen sich im Winter hervorragend für diverse sportliche Aktivitäten. Ob Skifahren, Rodeln, Winterwandern oder Tourengehen, eigentlich ist für jeden was dabei. Zu den gängigsten Wintersportarten in Vorarlberg zählt jedoch das Skifahren. Im Jahr 2017 verletzten sich rund 700 Vorarlberger beim alpinen Skilauf. Selbstüberschätzung, unangepasste Geschwindigkeit und Fahrweise zählen hierbei zu den Hauptursachen. Damit der Skitag richtig Freude macht, und alles sicher und unfallfrei abläuft, gibt es ein paar Dinge zu beachten: Passen Sie Ihre Geschwindigkeit und Ihre Fahrweise Ihrem Können und den herrschenden Pisten- Sicht- und Witterungsverhältnissen an. Warten Sie Ihre Ausrüstung regelmäßig, lassen Sie beim Fachhändler einen Bindungscheck durchführen. Zum Thema Helm: tragen Sie einen Helm und kontrollieren Sie Ihren Helm auf eventuelle Schäden bzw. tauschen Sie ihn nach einem Sturz aus. Machen Sie genügend Pausen mit ausreichend Verpflegung. Lassen Sie sich als Neueinsteiger Fahr- und Kurventechnik von einem Experten erklären bzw. absolvieren Sie einen Kurs in einer Skischule. Nehmen Sie besonders Rücksicht auf Kinder. Befolgen Sie die FIS-Verhaltensregeln.
Sichere Gartenarbeit
Der Garten ist für viele Menschen ein Ort der Erholung.
Der Garten ist für viele Menschen ein Ort der Erholung.
Sichere Gartenarbeit Der Garten ist für viele Menschen ein Ort der Erholung. Energie kann getankt werden und Kraft für den Alltag geschöpft werden. Doch die Gartensaison ist nicht ganz ungefährlich. Die Palette reicht hier von Stürzen und Verletzungen durch Unfälle über Atemwegsbelastungen, Hautreizungen bis hin zum Bandscheibenvorfall. Aus diesem Grund sollte bei der Gartenarbeit das Thema Sicherheit keinesfalls auf die leichte Schulter genommen werden. Der OGV, die SVB und Sicheres Vorarlberg bieten Tipps und Infoblätter zu den unterschiedlichsten Themen wie beispielsweise dem Umgang mit den verschiedenen Gartengeräten zum Download an. Darüber hinaus finden Sie hier noch einige zusätzliche Tipps: Planen Sie für Ihre Gartenarbeit genügend Zeit ein und arbeiten Sie ohne Hektik. Überprüfen Sie regelmäßig den Zustand Ihrer Leitern. Fehlende, abgebrochene oder provisorisch geflickte Sprossen können zu folgenschweren Unfällen und Stürzen führen. Tragen Sie auch im Garten Schutzausrüstung! Schutzhandschuhe, Gehörschutz, Schutzbrille und geeignete Kleidung! (Badekleidung ist für die Gartenarbeit nicht geeignet) Vergessen Sie nicht auf den Sonnenschutz (Sonnencreme, Hut, Sonnenbrille). Optimales Schuhwerk bietet Schutz vor Ausrutschen und Verletzungen, besonders beim Rasenmähen. Lassen Sie kein Werkzeug herumliegen, Spaten, Rechen und Sensen nach Gebrauch wegräumen. Warten Sie Ihre Gartengeräte regelmäßig. Chemikalien und Dünger: beachten Sie die Warnhinweise, gehen Sie sorgsam damit um und entsorgen Sie diese auch ordnungsgemäß. Sichern Sie Regentonnen, Teiche, Biotope etc. ausreichend ab. Für Babys und Kleinkinder kann bereits eine Wassertiefe von weniger als 10 cm zur tödlichen Gefahr werden! Pflanzen Sie keine giftigen Pflanzen und Sträucher im Spielbereich von Kindern. Vorsicht vor Wespen und Hornissennestern! ACHTUNG: Bewahren Sie Chemikalien und Dünger für Kinder unerreichbar auf! Der Sichere Umgang mit dem Rasenmäher Um Verletzungen bei der Rasenpflege zu vermeiden, gibt es im Infoblatt „Rasenmäher“ einige wertvolle Anregungen. Bei der Benützung von Benzinrasenmähern sind einige Punkte zu beachten: Nach jedem Mähen sollten Grasreste unter dem Mähdeck entfernt werden Vor jedem Arbeiten im Gefahrenbereich des Messers ist unbedingt der Stillstand des Motors abzuwarten bzw. das Stromkabel abzuziehen Lüftungsschlitze sollten immer offen gehalten werden, damit der Motor genug Kühlluft bekommt und die für den Transport des Grases in den Fangsack benötigte Luft ausreichend zur Verfügung steht VORARLBERGER MOTORSÄGENFÜHRERSCHEIN Im ganzen mitteleuropäischen Raum wurde in den letzten Jahren viel über die Unfallgefahr beim Arbeiten mit der Motorsäge diskutiert. Brennholzselbsterwerber nehmen stark zu, die Gefahrenabschätzung und sichere Handhabung ist jedoch nicht immer gegeben. Der Motorsägenführerschein trägt Rechnung und ist für alle interessierten Motorsägenführer gedacht. Inhalte sind Grundlagen der Arbeitssicherheit (Analyse von Unfällen, Selbsteinschätzung, Gefahren, Schutzausrüstung, sicheres Werkzeug und Arbeiten, Know how), Arbeitsabläufe und Arbeitsgestaltung, Werkzeug, Fäll-, Entlastungs-, Trennschnitttechniken sowie die praktische Umsetzung in Kleingruppen (Motorsägenhandhabung, Fällen und Aufarbeiten von Bäumen). Neben dem Motorsägenführerschein werden weiterführende Kurse zu diesem Thema angeboten. www.lfi.at
Schneefelder sicher queren
Schneefelder können im Frühjahr schnell gefährlich werden.
Schneefelder können im Frühjahr schnell gefährlich werden.
Schneefelder sicher queren   Wenn sich der Winter endgültig verabschiedet und unter den warmen Sonnenstrahlen auch der Schnee in den Bergen langsam zu schmelzen beginnt, dauert es noch lange, bis sich die weiße Pracht in Wasser aufgelöst hat. Je nach Menge und Lage können sich Schneefelder bis in den späten Sommer halten. Vor allem mittlere und höhere Regionen sowie Schattenhänge sind davon betroffen. Ein Ausrutscher oder Fehltritt in einem Schneefeld kann fatale Folgen haben. Immer wieder muss die Bergrettung ausrücken, um verletzte Wanderer zu bergen. Um Schneefelder sicher zu queren, sollte folgendes beachtet werden: Wenn bei der Tourenplanung schon die Querung eines Schneefeldes bekannt ist, Hilfsmittel wie Gamaschen, Trekkingstöcke mit breiten Tellern, Leichtsteigeisen und Handschuhe mitnehmen. Vor Betreten des Schneefeldes zuerst den Weiterverlauf des Weges nach dem Schneefeld prüfen und Trittspuren nicht blind folgen. Das Schneefeld mit langsamem gleichmäßigem Tempo begehen, bei weichem Schnee Trittspuren ausnützen, bei festem Schnee geht’s oftmals neben der Spur besser. Achtung vor Hohlräumen, v.a. bei weichem Schnee. Diese weiträumig umgehen und Abstand halten. Bei steilen Passagen: Steigeisen verwenden oder hangseitigen Stock gegen Pickel tauschen. Fehlen Eisausrüstung und Spur: Stufen treten, d.h. mit der Sohlenspitze des Bergschuhes ebene Flächen in den Schnee treten. Im Zweifelsfall oder wenn Absturzgefahr besteht das Schneefeld an Seilen gesichert queren oder umdrehen.
Sicheres Wandern
Wandern erlebt ein ungeahntes Comeback!
Wandern erlebt ein ungeahntes Comeback!
Sicheres Wandern Was lange Zeit als verstaubte Freizeitbeschäftigung galt, erlebt seit einigen Jahren ein ungeahntes Comeback. Wandern begeistert sowohl ältere Generationen als auch junge Menschen. Bei der Planung und Durchführung Ihrer Wandertouren soll Ihnen der PEAK-Bergcheck behilflich sein. Er wurde von der bfu (Beratungsstelle für Unfallverhütung / Schweiz) entwickelt und in einer drei jährigen Kampagne „Bergwandern – aber sicher“ landesweit beworben. Sicheres Vorarlberg hat dieses Konzept für Vorarlberg übernommen. In Zusammenarbeit mit den Alpinorganisationen der Bergrettung, Bergführer, Alpenverein, Naturfreunde und der Alpinpolizei wurde der PEAK Check auf Vorarlberg abgestimmt und seit dem Jahr 2015 auch öffentlich gemacht. PEAK steht für P wie Planung E wie Einschätzung A wie Ausrüstung K wie Kontrolle P WIE PLANUNG Nehmen Sie sich genügend Zeit für die Planung. Informieren Sie sich über Distanz, Höhenmeter und Profil der Tour. Passen Sie die Tour Ihrer körperlichen Verfassung an. Mit Kindern, älteren Personen oder Gruppen gilt, zusätzlich Zeit einzurechnen. Wenn Sie allein aufbrechen, sollten Sie Dritte über die Tour informieren. E WIE EINSCHÄTZUNG Überlegen Sie, welcher Wanderkategorie Ihre Tour entspricht? Für Vorarlberg und die Schweiz gilt: Gelb weiß =Leicht Weiß rot weiß = Mittel Weiß blau weiß = Schwer Bei nassen Verhältnissen sind Wanderwege rutschig und können an exponierten Stellen gefährlich werden. Im Frühsommer muss in höheren Lagen mit Schneefeldern gerechnet werden. Behalten Sie die lokale Wetterprognose sowie das Gewitterrisiko im Auge. A WIE AUSRÜSTUNG Tragen Sie auf jeder Bergwanderung feste, hohe Schuhe mit rutschfester Profilsohle. Schützen Sie sich mit Sonnencreme, Kopfbedeckung und Sonnenbrille vor der intensiveren Sonne. Auch im Sommer bei Schönwetter sollten Sie auf warme Kleidung und Regenschutz nicht verzichten. Empfehlenswert ist das Zwiebelprinzip mit verschiedenen Lagen von Kleidungsstücken, sodass Sie sich der Temperatur anpassen können. Nehmen Sie, je nach Tourenlänge, ausreichend Flüssigkeit und Esswaren mit und starten Sie die Tour mit einem reichhaltigen Frühstück. Für die Orientierung ist eine aktuelle Karte hilfreich, da hier alle vorhandenen Wege eingezeichnet sind. Optimal sind Karten mit dem Maßstab 1: 25 000 und 1: 50 000. Touristische Panoramakarten geben nur ungefähre Auskunft über Gelände und Wegverlauf. Tipp: Für die beste Orientierung drehen Sie die Karte so, dass die Richtung dem Gelände entspricht. Für die Auswahl des richtigen Wanderrucksackes gilt: das Volumen des Rucksacks sollte zur Tour passen, das maximale Ladegewicht sollte 25 Prozent des Körpergewichtes nicht übersteigen. Tragen Sie schwere Lasten möglichst körpernah. Für den Notfall: sollte immer ein Erste-Hilfe-Paket und eine Rettungsdecke im Rucksack sein. Ein Biwacksack empfiehlt sich besonders bei größeren Unternehmungen. Auch ein RECCO Reflektor kann bei einem Sucheinsatz dabei helfen, schneller von Einsatzkräften gefunden zu werden. K WIE KONTROLLE Müdigkeit kann die Trittsicherheit stark beeinträchtigen. Trinken, essen und rasten Sie regelmäßig, um leistungsfähig und konzentriert zu bleiben. Orientieren Sie sich regelmäßig über Ihren aktuellen Standort und überprüfen Sie Ihre Zeitplanung. Nur so können Sie sich rechtzeitig über Alternativen bzw. Abbruch der Tour entscheiden. Steile Gras-, Geröll- und Schneehänge sind im Aufstieg sicherer zu bewältigen als im Abstieg. Wenn möglich Altschneefelder meiden. Behalten Sie das Wetter im Auge und kehren Sie bei Schlechtwettereinbruch rechtzeitig um oder suchen Sie Schutz, bleiben Sie aber auf den markierten Wegen. Falls Sie sich verlaufen haben, bleiben Sie als Gruppe zusammen und kehren Sie zum letzten bekannten Punkt zurück. Wandern in der Gruppe –  was ist zu beachten? Längere oder technisch schwierige Touren sollten immer in der Gruppe in Angriff genommen werden Bei der Zielauswahl sollte die körperliche Fitness aller Teilnehmenden berücksichtigt werden Sowohl während der Planung, also auch während der Wanderung ist gegenseitige Rücksichtnahme das A und O  – maßgebend ist hier die körperliche Verfassung des Schwächsten Wichtig: Bei einer kurzen Pause – marschieren Sie nicht gleich weiter wenn der Nachzügler eingetroffen ist! Programmhinweis: Sicheres Wandern Melde dich jetzt bei einem unserer Kurse an. Programmhinweis: Familienwanderwochenende Ein tolles Angebot zum Thema "Sicheres Wandern mit der Familie"!
Sicher groß werden
Kinder sollen nicht „in Watte gepackt“ werden, sondern Erfahrungen sammeln können.
Kinder sollen nicht „in Watte gepackt“ werden, sondern Erfahrungen sammeln können.
Sicher gross werden Lebensbereiche von Kindern können niemals 100-prozentig abgesichert werden. Das sollte auch nicht das Anliegen von Erwachsenen sein. Kinder sollen nicht „in Watte gepackt“ werden, sondern sich bewegen, lernen und Erfahrungen sammeln. Bei der Sicherheit liegt das Hauptaugenmerk auf jenen Unfallrisiken, die für Kinder besonders schwerwiegende Folgen haben können. Diese Risiken sollen vermieden oder entschärft werden. Sicherheitsartikel helfen dabei, Gefahrenstellen insbesondere für Säuglinge und Kleinkinder abzusichern. Welche Sicherheitsartikel angeschafft werden, hängt von der Wohnsituation, der Entwicklung des Kindes und den Bedürfnissen der Eltern ab. Die Nutzung von Sicherheitsartikeln stellt eine vorübergehende Schutzmaßnahme dar. Trotz der Anwendung dieser Artikel ist es eine wichtige Aufgabe der Eltern, dem Kind Gefahren immer wieder aufzuzeigen und zu erklären. Nur so lernt es die Risiken mit zunehmendem Alter besser kennen und ist in der Lage, ein Bewusstsein für die Gefahren zu entwickeln. So ist das Kind gut vorbereitet auf den Tag, an dem der Sicherheitsartikel abmontiert wird. Weitere Informationen dazu finden Sie auch in unserer Broschüre „Kindgerecht. Ein Kinderspiel.“. Diese können Sie kostenlos unter info@sicheresvorarlberg.at bei uns bestellen! Ratgeberhinweis: Bewegungsförderung bei Kindern Kinder, die über wenig "Bewegungsraum" verfügen, werden bewegungsungeübt. Ratgeberhinweis: Reflektierende Materialien retten Leben Lieber "inkognito" oder doch unübersehbar? Ratgeberhinweis: Sicheres Trampolinspringen Gartentrampoline fordern zur Bewegung auf. Ratgeberhinweis: risiko.bewusst.er.leben Risikoerfahrungen sind wichtig für die Entwicklung eines jeden Menschen.
Der Tote Winkel
Schulweg sicher gestalten.
Schulweg sicher gestalten.
Der Tote Winkel Die LKW-Fahrer fürchten ihn, Verkehrsexperten warnen vor ihm, Angehörige von Unfallopfern klagen über ihn. Die Rede ist vom „Toten Winkel“. Die Gefahrenquelle „Toter Winkel“ ist zwar bekannt und doch kommt es immer wieder zu schlimmen Unfällen. Programmhinweis: TRIXI – Toter Winkel Hier lernen SchülerInnen die Gefahren des toten Winkels kennen. Viele wissen es nicht. Und mancher, dem man es bloß erklärt, begreift es nicht: Speziell bei LKWs gibt es rund um das Fahrzeug Bereiche, die für den Lenker trotz Rückspiegel uneinsichtbar bleiben. Radfahrer oder auch Fußgänger, die sich hier befinden, sind in hohem Maß gefährdet. Für sie kann der sogenannte „Tote Winkel“ im Blickfeld des Chauffeurs leicht zum „Todeswinkel“ werden.
Sichere Gewässer
Wasser zieht Kinder magisch an. Die möglichen Gefahren sind Kindern jedoch meist noch unbekannt.
Wasser zieht Kinder magisch an. Die möglichen Gefahren sind Kindern jedoch meist noch unbekannt.
Sichere Gewässer   Wasser zieht Kinder magisch an. Es lässt sich hervorragend damit spielen, bei Biotopen kann man den interessanten Artenreichtum der Natur in Gestalt von Pflanzen und Tieren beobachten und kennen lernen. Deshalb werden Teichanlagen auch bei öffentlichen Einrichtungen wie Schulen vermehrt angelegt. Ein Badeteich bringt jede Menge Freude und letztlich auch die Möglichkeit, das Schwimmen und den Umgang mit Wasser im eigenen Garten früh zu erlernen. Die möglichen Gefahren sind Kindern jedoch meist noch unbekannt. Das Problem ist – Ertrinken passiert lautlos. Im Gegensatz zum Bild, das wir alle aus Fernsehsendungen kennen, können Kinder und auch Erwachsene nicht mehr um Hilfe schreien. Praktisch alle Kinder waren zum Zeitpunkt des Ertrinkens in der Nähe von Erwachsenen, jedoch ungenügend oder gar nicht beaufsichtigt. Da diese Unfälle meist dann geschehen, wenn die Kinder nicht durch Erwachsene beaufsichtigt werden, kommt oft die Hilfe zu spät. Eine unbekannte Zahl von Kindern kann zwar gerettet werden, einige von ihnen tragen jedoch – bedingt durch die unterbrochene Sauerstoffversorgung – einen irreparablen Hirnschaden davon. Auch für Erwachsene kann das Element Wasser schnell zur Herausforderung werden. Achten Sie deshalb darauf, sich nicht zu überschätzen und ausreichend Pausen einzulegen. Es gibt noch weitere einfache Maßnahmen, um Unfälle im oder am Wasser zu verhindern. Zum Beispiel:   Pools, teiche & co.   Biotope und Regentonnen entsprechend absichern! Pools, Biotope und Schwimmteiche am besten mit einem 1,5 m hohen Zaun und einer selbstschließenden Tür. Grundsätzlich sollten diese Wasserflächen nur an gut einsehbaren Stellen angelegt werden. Entleeren Sie das Wasser aus Planschbecken und anderen Gefäßen gleich nach Gebrauch – auch geringe Wassertiefen können gefährlich sein. Unbenutzte Pools abdecken und darauf achten, dass die Poolabdeckung fest ist, sollte ein Kind darauf steigen Bei größeren Pools eine Poolbeleuchtung installieren, damit man nachts nicht versehentlich hineinfällt Keine Spielsachen oder Wasserspielzeuge im Wasser liegenlassen, diese animieren kleine Kinder danach zu angeln Stolperfallen am Beckenrand vermeiden. Keine Spielsachen oder andere Hindernisse liegenlassen Offene Gewässer   Natürliche Gewässer wie das Meer, Seen oder Flüsse bergen noch ganz andere Gefahren als ein Schwimmbad, zum Beispiel gefährliche Strömungen. Ihnen sollte man mit besonderem Respekt begegnen. Das gilt auch für das Spielen am Ufer. Viele Bach- und Flussläufe in Vorarlberg stehen in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Kraftwerksbetrieb – hier kann es zu jeder Tageszeit zu einem raschen Wasseranstieg bzw. Wasserschwall kommen. Vor einem Sprung in natürliche Gewässer muss die Stelle immer auf Wassertiefe, eventuelle Felsen oder Schwemmsand und angeschwemmte Äste, Rohre oder Stäbe überprüft werden. Luftmatratzen, ein Schwimmreifen oder Gummitiere sind tolle Spielzeuge, verleiten aber dazu, sich zu weit aufs Wasser zu begeben. Wenn es dann mitten auf dem See anfängt zu zischen und die Luft rausgeht, kann es gefährlich werden. Beachten Sie die Sicherheitstipps der Österreichischen Wasserrettung  Weitere Informationen finden Sie bei den Downloads auf der rechten Seite und bei Broschüren können Sie kostenlos unsere Infobroschüre „Sicher am Wasser“ bestellen. Programmhinweis: Wasser-Sicherheits-Check Sicher im und am Wasser.
Sicheres Mountainbiken
Mountainbiken gehört zunehmend zu den boomenden Trendsportarten.
Mountainbiken gehört zunehmend zu den boomenden Trendsportarten.
Sicheres Mountainbiken   Mountainbiken gehört zunehmend zu den boomenden Trendsportarten. Leider wird dies auch von aktuellen Unfallzahlen bestätigt. Immer mehr Menschen verletzen sich bei Mountainbiketouren. Selbstüberschätzung, mangelndes Fahrkönnen, unangepasste oder fehlende Sicherheitsausrüstung sind mögliche Ursachen dafür. Um eine unfallfreie und sichere Mountainbiketour genießen zu können, empfiehlt es sich, folgende Punkte zu beachten: Planen Sie Touren Ihren konditionellen und koordinativen Fähigkeiten entsprechend Planen Sie genügend Zeit ein und machen Sie auch ausreichend Pause Passen Sie Ihr Fahrverhalten Ihrem Können an! Fahren Sie aufmerksam und achten Sie, vor allem beim bergab Fahren, auf eine angepasste Geschwindigkeit Zum Thema Schutzausrüstung: Helm, Handschuhe, Erste Hilfe Set, Handy sowie Notrufnummern sollten nicht fehlen. Um im Ernstfall Hilfe holen zu können, sollte der Handyakku vor einer Tour aufgeladen sein Überprüfen Sie Ihr Bike vor jeder Tour auf einwandfreies technisches Funktionieren und lassen Sie Ihr Bike regelmäßig von einem Fachmann warten   Speziell für E-Mountainbikes:   Kurvenfahren und Bremstechnik sollten in einem entsprechenden Kurs erlernt werden, da das E-Mountainbike sich keinesfalls mit einem herkömmlichen Fahrrad vergleichen lässt Beim bergab Fahren: Aufgrund des größeren Eigengewichtes fährt sich ein E-Mountainbike bergab anfangs ungewohnt. Der Bremsweg verlängert sich, vor allem auf Schotterstraßen Änderungen beim Bike (Reifen, Federgabeln, Bremsen,…) unbedingt von einem Fachmann ausführen lassen, keinesfalls selber am Bike herumbasteln Vorsicht beim Laden des Akkus: hochwertige E-Mountainbikes verfügen oftmals über extrem leistungsfähige Lithium-Ionen-Akkus mit hoher Energiedichte. Laden Sie Ihren Akku nicht in der Reichweite von brennbaren Materialien oder vollkommen ohne Aufsicht auf Programmhinweis: Sicheres Mountainbiken Kurse für Vereine, Gemeinden, Firmen und private Gruppen. Programmhinweis: E-Bike-Training Das E-Bike erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Programmhinweis: Fahrradkurs für Frauen Im Schonraum die ersten Schritte des Fahrradfahrens erlernen.