Fahr-bewusst-rad | Sicheres Vorarlberg
FAHR bewusst RAD

unser webinar für dich

„Fahrradfahren kann ich!“
Das hören wir oft und trotzdem gibt es viele wichtige Tipps und Infos, die dich vor einem Unfall schützen. Besonders beim Umstieg auf ein E-Bike gibt es einige Unterschiede zu beachten. Daher veranstalten wir zum Auftakt der diesjährigen Fahrradsaison ein kostenloses Webinar zu genau diesen Themen.

Inhalte:

  • Ausstattung des E-Bikes, sowie die wesentlichen Grundlagen der Straßenverkehrsordnung, die E-Biker*innen betreffen
  • Definition eines E-Bikes. Was ist ein Pedelec? (Antriebsleistung max. 600
    Watt, Bauartgeschwindigkeit max. 25 km/h….)
  • Arten von E-Bikes und ihre Einsatzmöglichkeiten
  • Richtige Tragen des Helms

Wir freuen uns, wenn du mit dabei bist!
Melde dich gleich hier an!

Webinar_E-Bike
Webinar_E-Bike_2 – Kopie

Tipps für deine nächste fahrt

Das Fahrradfahren wird immer beliebter, leider steigt damit auch die Anzahl der Fahrradunfälle an. Um diesem Trend entgegenzuwirken, haben wir deshalb in Kooperation mit der Polizei das neue Programm „FAHR bewusst RAD!“ konzipiert.

Nachfolgend findest du Tipps für einen sicheren Fahrspaß und unsere Kursangebote (E- Bike Kurse | MTB Kurse).

Helm

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Fahrradhelme retten Leben. Dein Kopf muss geschützt werden, also denk immer daran, auf dem Rad einen Helm zu tragen.

Fakt ist: Helme schützen dich vor Kopfverletzungen. Zahlreiche Studien belegen, dass bei einer Kollision der Helm enorm effektiv ist. Er vermindert die Wucht des Aufpralls bis zu zwei Drittel. Ohne Helm würde diese Kraft direkt auf den Kopf einwirken. Mit Helm kommt es bei Unfällen – ob durch Eigen- oder Fremdverschulden – wesentlich seltener zu schweren Kopfverletzungen.

Immer wieder passiert es, dass Auto- oder LKW-Fahrer Radler übersehen. Inzwischen sind viele Fahrradhelme mit Reflektoren ausgestattet. Damit bist du für andere besser erkennbar.

Mehr Infos zum Helm und wie dieser richtig angepasst wird findest du hier.

Fahrtechnik

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Sicher stehen, kleine Hindernisse überwinden und das Rad voll im Griff haben. Das lernst du im Fahrtechniktraining.

Es zahlt sich aus, eine gute Balance und einen sicheren Fahrstil zu haben. Du reagierst souverän auf Nässe, Glätte oder Randsteine und radelst problemlos durch alle Gegebenheiten? Im Fahrtechniktraining lernst du, dein Rad immer im Griff zu haben – ob du gerade aufs E-Bike umgestiegen bist, dich jeden Morgen zwischen parkenden Autos durchschlängeln musst oder gern im Gelände fährst.

Je besser du dein Rad kennst, desto besser kannst du dein Können einschätzen. Online findest du alle Bike Trainings, Ratgeber und Kurse für Vereine, Firmen und private Gruppen.

Melde dich gleich bei unseren Mountainbike oder E-Bike Kursen an!

WArtung

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Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Stell sicher, dass dein Fahrrad rundum verkehrstüchtig ist.

Damit du immer mit einem guten Gefühl unterwegs bist, müssen deine Bremsen jederzeit einsatzbereit sein. Um Verschleiß vorzubeugen, lass einen Fachhändler in deiner Nähe regelmäßig eine Inspektion durchführen. Er prüft u.a. die Bremsen, den Rahmen, das Fahrwerk und gibt dir Tipps zur Pflege deines Rads.

Was du selbst vor jeder Fahrt prüfen kannst, sind Beleuchtung und Reifen. Mit zu wenig Luft lässt sich dein Rad schwer steuern und das Risiko einer Panne steigt. Mit zu viel Luft hast du zu wenig Bodenhaftung. Meist steht der empfohlene Luftdruck auf dem Reifen.

Hier findest du einen Liste der Fahrradhändler in Vorarlberg.

Alkohol

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Kein Alkohol am Lenker. Wer betrunken radelt, setzt nicht nur seine Fahrerlaubnis aufs Spiel.

An warmen Tagen steigen wieder viele aufs Rad und man sitzt abends noch gerne bei einem Drink zusammen. Aber Vorsicht: Bier, Wein und Co. passen nicht zum Radfahren. Wenn es besser wäre, das Auto stehen zu lassen, steig bitte auch nicht aufs Rad. Auch Fahrradfahrer müssen sich an die Promillegrenzen halten.

Fährst du trotz Alkohol- oder Drogeneinfluss, riskierst du deine eigene und die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer. Wer mit benebelten Sinnen fahrradfährt, hat automatisch eine schlechtere Balance, Koordination und Reaktionsfähigkeit – es kommt ev. zu Gefährdungen oder sogar zu Unfällen.

Fahrstil

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Autofahrer, Fußgänger und andere Fahrradfahrer schätzen sie: eine sichere, selbstbewusste Fahrweise.

Mal eben ein Foto von der schönen Kulisse machen, mit Sommermusik im Ohr durch die Gegend radeln – es gibt viele Versuchungen für Radfahrer. Lass dich davon nicht ablenken und konzentrier dich auf die Straße. Fahr aufmerksam, sicher und selbstbewusst defensiv. Wenn Kinder oder unsichere Radler unterwegs sind, nimm Rücksicht auf sie und denk für sie mit.

Generell solltest du immer damit rechnen, übersehen zu werden. Auch wenn du verkehrsrechtlich Vorrang hast, leidest du als ungeschützter Fahrradfahrer am meisten unter einem Unfall. Lass die Hände am Lenker und bleib immer freundlich und wachsam.

Verkehrsregeln

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Wie alle Verkehrsteilnehmer müssen auch Fahrradfahrer auf die Regeln achten.

Es ist leicht, es ist unkompliziert und es ist gesund. Fahrradfahren wird immer beliebter. Aber was ist als Fahrradfahrer alles erlaubt? Für dich als Radfahrer gelten dieselben Regeln wie für andere Verkehrsteilnehmer: Fahr auf der richtigen Straßenseite und achte auf Geschwindigkeits-, Einbahn- oder Fahrverbotsschilder. Wenn du telefonieren musst, dann nur mit Freisprecheinrichtung.

Zebrastreifen und Gehsteig gehören, falls nicht anders gekennzeichnet, dem Fußgänger. Um dich ordnungsgemäß auf der Straße zu bewegen, bleib mit deinem Rad auf dem rechten Rand der Fahrbahn oder auf dem gekennzeichneten Radweg.

Rote Ampel

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Warte, bis es grün wird, sonst kann’s ganz schön teuer werden. Außerdem bringst du dich und andere in Gefahr.

Im Straßenverkehr regeln die Ampeln den fließenden Verkehr und sie sorgen für mehr Sicherheit. Wenn du als Fahrradfahrer an eine rote Ampel kommst, gilt für dich das Gleiche wie für Autofahrer: Bei Rot bleibst du stehen.

Was viele Radfahrer nicht wissen: Fußgängerampeln sind ausschließlich für Fußgänger. Bist du auf dem Rad unterwegs, gelten für dich die Lichtzeichenanlagen für Autofahrer oder die separaten Fahrradampeln. Ist deine Ampel noch rot, aber die der Fußgänger grün und du fährst los, machst du dich strafbar und riskierst ein Bußgeld.

Abstand

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Die goldene Regel im Straßenverkehr: Abstand halten. Zu Autos, Gefahrenstellen und anderen Verkehrsteilnehmern.

Ein Auto parkt ein. Jemand öffnet die Tür. Zum Ausweichen ist es zu spät. Das hat für viele Radler schon schmerzhaft geendet. Darum ist es ratsam, immer genügend Sicherheitsabstand zu halten. Bei parkenden Autos sollten es 1,5 Meter sein und am besten behältst du die Autos vor, neben und hinter dir im Auge.

Lass auch zur Gehsteigkante Abstand und fahr wenn möglich auf dem gekennzeichneten Radweg. Wenn du anhalten oder abbiegen musst, gib den anderen Verkehrsteilnehmern das richtige Handzeichen und vergiss nie den Schulterblick.

AUSRÜSTUNG

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Bei Dämmerung und Dunkelheit machst du dich mit Licht und Reflektoren für Autofahrer erkenn- und sichtbar.

Zur Sicherheitsausrüstung deines Rads gehört nicht nur die Bremse, erst mit Klingel und Licht ist sie komplett. Bring vorne einen hell leuchtenden Scheinwerfer und hinten ein rotes Rücklicht an. Das Licht vorne darf kein Blinklicht sein, das Rücklicht schon. Laut Fahrradverordnung darf ein Fahrrad ohne Vorder- und Rücklicht nur bei Tageslicht und guter Sicht auf die Straße.

Dein Rad braucht außerdem Rückstrahler. Auch hier gilt: vorne weiß, hinten rot und gelb an den Pedalen. Zu deiner eigenen Sicherheit machst du am besten auch mit reflektierenden Westen und Reflektorstreifen auf dich aufmerksam.

Wo du Reflektoren erhältst, siehst du hier.