Risflecting

Rausch- und Risikopädagogik 
Leben in Risikobalance
 

Jeder Mensch geht täglich mehrere Male zwangsläufig ein Risiko ein. Egal ob das im Straßenverkehr ist, beim Trinken einer heißen Tasse Kaffee, oder beim Treppen Steigen - solchen oder ähnlichen Situationen kann ein Kind, genauso wie ein Erwachsener, kaum aus dem Weg gehen. Viele Menschen, aber ganz speziell Jugendliche, setzen sich bewusst solchen Risiken aus, denn das Risikoerlebnis bedeutet Ausstieg aus dem Alltag, Verlassen der gewohnten Normen und Veränderung des Zeitempfindens. Das alles sind Verhaltensweisen des Menschen, die sehr wohl auch im Sinne von Entspannung und Distanzierung positiv genutzt werden können. Ob das nun bei einer Tour abseits der Piste, beim Bungeejumping oder beim Schummeln bei einer Prüfung ist. Solche Risikoerfahrungen sind enorm wichtig für die Entwicklung eines jeden Menschen.

Wichtig ist nur, dass man das richtige Werkzeug in die Hand gelegt bekommt, dass diese Risikoerfahrungen in einem kontrollierten Rahmen gemacht werden können. Der Risflectingansatz liefert dazu drei ganz simple Punkte:

  • Break: Stoppe bevor du eine Handlung durchführst. Überlege dir, kann ich das überhaupt? Bin ich heute in der richtigen Verfassung? Sind die Bedingungen heute gut dafür? – Diese Überlegungen können in Bruchteilen von Sekunden passieren.
  • Look at your friends: Schau auf deine Freunde! Können meine Freunde dasselbe wie ich, oder muss ich auf sie Rücksicht nehmen? Gefährde ich sie durch meine Handlung?
  • Reflect: Der wahrscheinlich wichtigste Punkt ist, die Handlungen zu reflektieren. Ist alles gut gelaufen? Würde ich es das nächste Mal wieder genauso machen? Gibt es Fehler, aus denen ich lernen kann?

 

     

 

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