Badezimmer

Badewanne - Sauberes Badevergnügen

Wassertiefe / Ausrutschen

Kinder können nicht nur in einem Pool, Biotop oder einem anderen Gewässer ertrinken, auch zuhause in der Badewanne - selbst wenn das Wasser nicht tief ist. Schon 10 cm können ausreichen.

Lassen Sie die kleinen „Baderatten“ daher nie alleine. Um ein Ausrutschen zu verhindern sollten rutschsichere Wannenmatten o. ä. verwendet werden.

Thermostat

Die Haut von Kindern ist gegenüber Hitze viel empfindlicher als die der Erwachsenen. Deshalb kommt es nicht selten auch im Badezimmer zu Verbrühungen. Eltern ist diese Gefahr oft nicht bewusst. Aber auch die Kleinen drehen am Wasserhahn und schon fließt siedendheißes Wasser heraus.

Achten Sie auf die Badetemperatur – mehr als 37 °C sollte diese nicht haben. Überprüft werden kann dies mit dem Unterarm oder einem Badethermometer. Eine wirkungsvolle Maßnahme gegen Verbrühungen sind Mischbatterien. Allerdings muss die Anlage über einen Temperaturbegrenzer – einen Thermostat – verfügen. Das heißt, heißes Wasser kann nur zufließen, wenn die Sperre gelöst wird. Und das gelingt zumindest kleineren Kindern nicht so einfach.

Strom/Wasser - gefährliche Kombination

Kinder kommen auf die unmöglichsten Ideen. Leider sind diese nicht immer ungefährlich sondern sogar lebensgefährlich. Tödliche Unfälle mit Kindern, die in der Badewanne die Haare trocknen wollten und denen der Fön dabei in die Wanne fiel, sind keine Seltenheit. Ähnliches kann auch mit einem Radiogerät, das am Beckenrand steht und aus versehen ins Wasser fällt, passieren.

Lassen Sie im Badezimmer Elektrogeräte niemals am Stromkreis angeschlossen liegen - am sicheresten ist es, diese nach Gebrauch gleich wieder wegzuräumen.

Medikamente - optimal verstaut

Kinder beobachten ihre Umgebung sehr genau und ahmen alles nach, was Erwachsene machen. Deshalb: Medikamente möglichst nicht vor Kindern einnehmen!

Herum liegende Tabletten werden von Kindern oft mit farbigen Bonbons verwechselt oder sie haben irgendwann gesehen, dass diese von Mama, Papa & Co eingenommen wurden. Deshalb gehören Medikamente in einen versperrten Schrank, den Kinder nicht öffnen können. Auch Omas oder Opas Arzneien sind zweckmäßig und sicher in einem Medikamentenspender mit Kindersicherung verwahrt. Auch diese sind außer Reichweite von Kindern zu verstauen.

Kontakt

Luzia Kremmel, MSc
luzia.kremmel@sicheresvorarlberg.at
+43 / 5572 / 54343-41

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