Sicher unterwegs | Sehen und gesehen werden

„Inkognito“ oder lieber unübersehbar?

Ob als Kind, Jugendlicher, Erwachsener oder Senior, beim Sport, in der Freizeit oder dem Arbeitsweg - wer nicht rechtzeitig gesehen wird, stellt nicht nur ein großes Sicherheitsrisiko für alle Verkehrsteilnehmer dar, sondern gefährdet in erster Linie sich selbst am meisten.

Nachts steigt das Unfallrisiko für Fussgänger aber auch Fahrradfahrer bis auf das Zehnfache. Der Alptraum jedes Autofahrers ist ein „plötzlich“ vor seinem Fahrzeug auftauchender, dunkel gekleideter Mensch. Bremsen oder Ausweichen ist dann oft nicht mehr möglich. Wer in der Dämmerung, in der Nacht, bei Regen, Schnee und auf blendend nasser Strasse „nicht sichtbar“ unterwegs ist, ist potentiell gefährdet!

Bedingt durch die schlechte Sicht erkennt der Autofahrer erst viel später als tagsüber einen Fußgänger am Straßenrand und kann daher auch erst viel später reagieren.

Dunkel geleidete Fußgänger können erst aus ca. 30 Metern Distanz wahrgenommen werden. Ein Fußgänger, der mit reflektierender Keidung bzw. Produkten unterwegs ist, kann bereits aus einer Distanz von ca. 150 Metern gesehen werden.

Tragen Sie die reflektierenden Materialien wie zB ein Reflexband möglichst weit unten. Da der Lichtkegel der Autoscheinwerfer die Straße beleuchten, ist es am besten Reflexbänder an beiden Beinen (vom Knie abwärts) zu tragen!

So sind die Reflektoren von allen Seiten sichtbar und werden nicht durch andere Körperteile verdeckt. Zudem sind die Beine im Straßenverkehr meinst in Bewegung (im Gegensatz zum eher statischen Oberkörper) und daher für das menschliche Auge besser und demzufolge auch früher warnehmbar.

Stellen Sie sich und Ihre Kinder nicht in den Schatten - geben Sie dem Autofahrer eine Chance Sie und Ihre Kinder zu sehen!

Kontakt

Luzia Kremmel
luzia.kremmel@sicheresvorarlberg.at
+43 / 5572 / 54343-41

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