Sicheres Trampolinspringen

TRAMPOLIN – SICHERHEIT SOLLTE MITHÜPFEN

Gartentrampoline fordern Kinder regelrecht zum Bewegen auf. Das Springen fördert in vielfältiger Weise die motorischen Fähigkeiten: Die Kinder lernen z.B. ihren Krafteinsatz zu dosieren und das Gleichgewicht zu halten. Darüber hinaus ist das Springen ein gutes Kraft- und Ausdauertraining. Ein Großteil der Muskalatur hat dabei einen isometrischen Anteil, d.h. dient der Stabilisation des Körpers in der Bewegung.

Ob sie gefährlich sind oder nicht, hängt davon ab, wie sie benutzt werden. Laut Studien nehmen die Unfälle beim Trampolinspringen zu. Die häufigsten Gründe, für zum Teil schwere Verletzungen, sind Zusammenstöße, unsachgemäße Landung, Stürze auf den Rahmen des Trampolins oder man fällt überhaupt vom Sportgerät. Deshalb ist es wichtig, einige Sicherheitsmaßnahmen zu beherzigen.

Dazu zählt beispielsweise die richtige Ausstattung und Benutzung des Trampolins. Wichtig: Das Trampolin muss rundum mit einem Fangnetz in ausreichender Höhe bestückt sein. Außerdem dürfen am Rahmen keine Metallteile herausragen. Das Trampolin hat auch nichts in der Nähe von Bäumen oder Zäunen zu suchen. Und man sollte tunlichst darauf achten, dass keine Gegenstände verstreut sind, auf die man möglicherweise hart fallen kann.

Trampolin als Spiel-, oder Sportgerät

Gerade bei Kleinkindern wird das Trampolin oftmals als Spielgerät benutzt. Dann werden Purzelbäume und Räder geschlagen, geturnt oder einfach nur gespielt. Dies ändert sich jedoch, wenn das Gartentrampolin als Sportgerät benutzt wird und höhere und schwierigere Sprünge gemacht werden. In diesem Fall sollte das Trampolin nur einzeln benutzt werden.

Häufige Unfallursachen

  • Gefährliche Sprünge oder missglückte Salto Versuche
  • Zusammenstöße mit einer anderen Person (ca. 75% aller Unfälle)
  • Die leichtere Person trägt ein fünfmal höheres Unfallsrisiko als die schwerere (u.a. Rückfederung bzw. Federeffekt zweiter Person)
  • Nicht kontrollierte oder harte Landung auf dem Trampolin
  • Fall vom Trampolin
  • Hinunterspringen statt Absteigen vom Trampolin

Tipps zum sicheren Gebrauch

  • Was die Benutzung des Trampolins anlangt, sollten Gefahren und Verhaltensregeln vorab mit den Kindern besprochen werden. Das entbindet Eltern aber nicht von ihrer Aufsichtspflicht.
  • Wird das Trampolin als Sportgerät benutzt immer nur einzeln springen.
  • Scharfkantige Gegenstände vor dem Hüpfens unbedingt ablegen bzw. aus den Taschen nehmen z.B Uhren, Schmuck usw.
  • Es empfiehlt sich nur barfuss, in Gymnastik- oder leichten Turnschuhen mit dünner Sohle zu springen. 
  • Treten erste Anzeichen von Ermüdung oder Konzentrationsverlust auf, wird es Zeit, das Vergnügen zu beenden.
  • Richtige Selbsteinschätzung: Nur so hoch springen, wie man es kontrollieren kann und keine Überkopfsprünge (Saltos) probieren.
  • Nicht unter das Sprungtuch kriechen, dieses dehnt sich beim Springen nach unten aus. 

 

Kontakt

Mario Amann
mario.amann@sicheresvorarlberg.at
+43 / 5572 / 54343-42

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