Produktrückrufe

Als Produktrückruf bezeichnet man das „Aus-dem-Verkauf-nehmen“ von Produkten, die für den Konsumenten aufgrund von Verunreinigung, Sabotage oder Fehlern beim Produktionsprozess ein Risiko darstellen können.

Jegliche Art von Nahrungsmitteln, Kosmetik, Bauteilen, Kinderspielsachen, Babynahrung, … können von Produktrückrufen betroffen sein.
Viele dieser beschädigten Produkte stellen ein großes Unfallrisiko oder sogar eine Gefahr dar.

Beispiele für Produktrückrufe:

  •  Belgische Trüffelpralinen – es könnten sich Metallteile darin befinden
  •  Kinder-Regenjacken – gesundheitliche Risiken durch Azofarbstoff
  •  Klettersteigset – Qualitätsmangel

Österreich

Produktrückrufe aus allen Lebensbereichen in Österreich werden vom Verein für Konsumenteninformationen regelmäßig aktualisiert.
Zu den aktuellen Produktrückrufen

Seit 10 Jahren informiert die AGES über Lebensmittel-Rückrufe. In diesem Zeitraum wurde die Öffentlichkeit 813 Mal über Rückrufe von Lebensmitteln (inklusive Nahrungsergänzungsmitteln und Kindernahrung) informiert: Meistens durch die Unternehmen selbst, kommt der Hersteller bzw. Inverkehrbringer jedoch dieser Verpflichtung nicht nach, warnt die AGES im Auftrag des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (BMSGPK) die Öffentlichkeit vor gesundheitsschädlichen Produkten.
Zu den aktuellen Produktrückrufen

europa

Bei der Europäischen Kommission gehen täglich Meldungen von Behörden ein, die vor gefährlichen Produkten auf ihren Märkten warnen wollen. Die enthaltenen Angaben zur Art der Produkte, zu den festgestellten Risiken und den Maßnahmen, die auf nationaler Ebene zur Vermeidung oder Einschränkung ihrer Vermarktung getroffen wurden, werden auf der Website oben genannter Institution aufgelistet.
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