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Stürze minimieren - Spaß maximieren: Unversehrt BMX-Fahren
Unversehrt BMX-Fahren lernen: Tipps für unbeschwerten Spaß und Schutz vor Verletzungen.
Unversehrt BMX-Fahren lernen: Tipps für unbeschwerten Spaß und Schutz vor Verletzungen.
Stürze minimieren – Spaß maximieren: Unversehrt BMX-Fahren BMX-Fahren ist eine aufregende und actionreiche Sportart, die zunehmend an Beliebtheit gewinnt. Doch wie bei jedem Sport besteht auch hier das Risiko vor Verletzungen. In diesem Ratgeber möchten wir dir einige wichtige Tipps mitgeben, um das Risiko von Unfällen beim BMX-Fahren zu minimieren. Egal, ob du ein:e Anfänger:in bist oder bereits schon Erfahrung gesammelt hast, die folgenden Tipps helfen dir dabei, deine Sicherheit auf dem BMX-Rad zu gewährleisten. Unsere Top-Empfehlungen im Schnellcheck: die richtige Ausrüstung Einer der wichtigsten Schritte ist zu Beginn das Kaufen einer geeigneten Schutzausrüstung. Sowohl beim Kauf einer gebrauchten als auch einer neuen BMX-Ausrüstung ist es ratsam, sich fachmännische Unterstützung hinzuziehen. Folgendes darf auf keinen Fall fehlen: BMX-Rad Helm (Fullface) Handschuhe Protectorenjacke Knie- und Schiebeinschoner Langes Trikot und lange Hose Sportschuhe Neben der Sicherheitsausrüstung ist die richtige Rahmengröße des BMX-Rades enorm wichtig. BMX-Händler findest du unter folgendem Link: >> Hier kannst du deine Ausrüstung mit gutem Gewissen kaufen Lerne die grundlegenden Techniken Bevor du dich an schwierige Tricks wagst, ist es wichtig, die grundlegenden Techniken des BMX-Fahrens zu erlernen. Dazu gehören das richtige Bremsen, das Ausbalancieren des Gewichts, das Springen und das Beherrschen von Kurven. Eine solide Basis wird dir helfen, sicherer und kontrollierter zu fahren und langfristig erfolgreicher im Sport sein zu können. Wähle den richtigen Ort zum Fahren Suche dir einen geeigneten Ort zum BMX-Fahren aus. Vermeide stark befahrene Straßen oder Orte mit Fußgängerverkehr. Ideal sind BMX-Parks oder spezielle Skateparks, die für diesen Sport ausgelegt sind. Achte darauf, dass der Untergrund in gutem Zustand ist und keine Hindernisse oder Gefahrenstellen ausweist. Fahre innerhalb deiner Grenzen „Respektiere deine Grenzen“ – Ein Satz, den du bei uns sicherlich schon öfters gelesen hast. Es ist enorm wichtig, deine eigenen Fähigkeiten und Grenzen zu kennen. Versuche nicht, dich mit anderen fortgeschritteneren Fahrer:innen zu messen oder zu vergleichen (von kontrollierten Wettkämpfen ist hierbei natürlich nicht die Rede).  Versuche unnötigen Risiken aus dem Weg zu gehen. Fahre mit anderen zusammen BMX-Fahren macht noch mehr Spaß, wenn man es mit anderen teilt. Suche dir Gleichgesinnte, mit denen du fahren kannst. Gemeinsam könnt ihr voneinander lernen, euch gegenseitig motivieren und euch einander allgemeine Tipps weitergeben. Zudem ist es immer hilfreich, jemanden dabei zu haben, der im Notfall Hilfe holen kann. Wartung und Inspektion des Rades Regelmäßige Wartung und Inspektion deines BMX-Rades sind von großer Bedeutung, um Unfälle aufgrund von technischer Defekte zu vermeiden. Überprüfe in bestimmten Abständen die Reifen, Bremsen, Ketten und andere wichtigen Komponenten. Auch hier kannst du im Falle eines Reparaturfalles einen Fachmann dazu holen. Du möchtest in einem Verein trainieren? Die BMX-School in Bludenz freut sich über deine Anfrage unabhängig deines Könnens oder deines Alters. Programmhinweis: BMX-Fahren Stürze minimieren - Spaß maximieren. Unversehrt BMX fahren! Ratgeberhinweis: risiko.bewusst.er.leben Du suchst das Risiko? Wie du damit bewusst umgehst erfährst du hier.
E-Bike Sicherheit im Fokus
Sicherheit auf zwei Rädern: Der E-Bike Ratgeber, der dich schützt und inspiriert!
Sicherheit auf zwei Rädern: Der E-Bike Ratgeber, der dich schützt und inspiriert!
E-Bike Sicherheit im Fokus Praktische Tipps für eine unfallfreie Fahrt Mit der wachsenden Beliebtheit von E-Bikes ist es unerlässlich, sich über mögliche Gefahren und Risiken zu informieren. Durch alte Gewohnheiten unterschätzen Verkehrsteilnehmer:innen unter anderem die Geschwindigkeit und der daraus resultierende längere Bremsweg der E-Biker-Fahrer:innen.  Dieser Ratgeber dient als reine Informationsquelle und ersetzt keinesfalls den Besuch eines reinen E-Bike Fahrtechniktrainings. Bereit, dein E-Bike Erlebnis auf ein neues Level an Sicherheit zu bringen? Die wichtigsten Tipps Wartung Die regelmäßige Wartung und Inspektion deines E-Bikes durch einen Fachhändler oder eine Fachhändlerin ist von entscheidender Bedeutung, um sicherzustellen, dass das E-Bike einwandfrei funktioniert, die Lebensdauer der Komponenten verlängert wird und potenzielle Probleme frühzeitig erkannt werden. Generell ist es wichtig, ein Augenmerk auf Rahmen, Bremsen, Reifen und die Kette des Bikes zu legen. Akku: Beachte Herstellerempfehlungen zur Pflege der Batterie. Lade den Akku regelmäßig auf,  lagere ihn an einem geeigneten Ort und vermeide extreme Temperaturen. Bremsen: Teste regelmäßig die Bremsen, um sicherzustellen, dass sie richtig funktionieren und schnell genug anhalten. Lasse sie am besten von einem Fachhändler regelmäßig prüfen! Reifen: Überprüfe den Reifendruck regelmäßig und stelle sicher, dass er den Empfehlungen des Herstellers entspricht: Mit zu wenig Luft lässt sich dein Rad nämlich schwer steuern und das Risiko einer Panne steigt. Mit zu viel Luft hast du zu wenig Bodenhaftung. Zusätzlich solltest du auf Beschädigung oder Abnutzung der Reifen achten. Kettenschmierung: Halte die Kette gut geschmiert, um die Lebensdauer zu verlängern und eine reibungslose Schaltleistung zu gewährleisten. Wichtiger Hinweis: Beim Ölen/Schmieren der Kette sollte kein Spray verwendet werden, da durch den Sprühstoß auch die Scheibenbremsen erwischt werden können. Dies wiederum wirkt sich auf die Bremsleistung aus und macht sich durch ein quietschendes Geräusch bemerkbar. (Besser: Ölflasche aus dem Fachhandel verwenden und tropfweise auftragen; zum Schluss mit einem Tuch abziehen) Beleuchtung: Überprüfe regelmäßig die Beleuchtung deines E-Bikes und stelle sicher, dass sie ordnungsgemäß funktioniert, frei von Schmutz und gut sichtbar ist. Als E-Bike Fahrer:in ist eine gute Sichtbarkeit das A und O, insbesondere bei Fahrten mit schlechten Lichtverhältnissen. Reinigung: Gut gepflegt hält länger. Es ist wichtig, das Fahrrad sauber zu halten und jede Komponente mit dem geeigneten Reinigungsmittel (am Besten mit Handschuhen) zu säubern. Denke daran, dass die spezifischen Wartungsanforderungen je nach Hersteller und Modell variieren können. Ausrüstung Helm: Zahlreiche Studien belegen, dass bei einer Kollision ein Helm die Wucht des Aufpralls bis zu zwei Drittel vermindern kann. Darüber hinaus befindet sich der Kopf einer Person, die Rad fährt, an der höchsten Stelle und ist somit der markanteste Punkt, der sofort ins Auge fällt. Durch einen bunten und knalligen Helm kannst du deine Sichtbarkeit um einiges verbessern. Auch wenn lange Zeit das matte Schwarz Vorreiter in der Modebranche war, so gilt nun wieder die Devise: „Zu bunt? Zu auffällig? – Gibt’s nicht 😉“! Lies dir an dieser Stelle gerne noch unseren Ratgeber speziell zum Fahrradhelm durch. Licht, Reflektoren und Kleidung: Gerade in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden machst du dich durch Lichter und Reflektoren sichtbar. Es empfiehlt sich, das Licht auch tagsüber einzuschalten, um bestmöglich davon zu profitieren. Mittlerweile hat dies auch auf die Reichweite nur mehr einen geringen Einfluss. Weiters trägst du idealerweise Kleidung, welche diverse Reflektoren integriert hat. Sichere Aufbewahrung: Ein E-Bike ist keine preiswerte Investition, welche natürlich durch ein Schloss vor Diebstahl geschützt werden soll. Achte aber drauf, dass dich das Schloss beim Fahren nicht stört und es deinem Bike keine unnötigen Schäden durch beispielsweise Verkratzungen zufügt. Verkehrsregeln und Vorschriften Für E-Biker:innen gelten die gleichen Regeln wie für Fahrradfahrer:innen, die ohne Strom unterwegs sind: Fahre auf der richtigen Straßenseite und achte auf Geschwindigkeits-, Einbahn– oder Fahrverbotsschilder. Telefonieren ist nur mit einer Freisprecheinrichtung erlaubt. Freihändiges Fahren ist untersagt. Zebrastreifen und Gehsteige gehören, falls nicht anders gekennzeichnet, Fußgängern. Halte genügend Abstand zu anderen Verkehrsteilnehmern:innen und zum Straßenrand. Auch beim Radeln gelten Alkoholbestimmungen und die daraus resultierenden Promillegrenzen. Rote Ampeln gelten auch für dich auf dem E-Bike. Lies dir an dieser Stelle gerne die Zusammenfassung der neuen Regeln der 33. StVO-Novelle des ÖAMTC durch! Fahrtechnik Das Fahren mit einem E-Bike ist nicht vergleichbar mit dem eines herkömmlichen Rades. Aus diesem Grund sollte man sich die Zeit nehmen, die richtige Technik zu üben. Wichtig ist, dass du kleine Hindernisse problemlos überwinden, sicher stehen bleiben und stets eine gute Balance halten kannst. Weiters solltest du bei Nässe und Glätte sowie anderen unvorhersehbaren Situationen fähig sein, souverän reagieren zu können. Achte im Allgemeinen auf folgende Punkte: Bremsen richtig einstellen: Die Bremsen sollen die Verlängerung deines Handrückens bilden. Sitzeinstellung: Umso tiefer der Sitz eingestellt ist, umso tiefer ist auch der Körperschwerpunkt, was wiederum zu einem kürzeren Bremsweg führt. Bremse vor einer Kurve und fahre dann die Kurve schön aus. Nutze beide Bremsen: E-Bikes sind in der Regel mit Scheibenbremsen ausgestattet, die eine effektive Bremsleistung bieten. Nutze sowohl die Vorder- als auch die Hinterradbremse um das E-Bike effektiv zu bremsen. Wenn du nur eine Bremse verwendest, kann das E-Bike instabil werden und dich aus dem Gleichgewicht bringen. Dosiere die Bremskraft vorsichtig und vermeide plötzliche oder übermäßige Bremsungen, um ein Blockieren der Räder zu verhindern. Lasse die Bremsen also nicht durchgehend schleifen, sondern bremse immer wieder in kurzen Abständen – schwere E-Bikes brauchen diesbezüglich noch mehr Feingefühl. Verlagere dein Gewicht: Beim Bremsen mit einem schweren E-Bike solltest du dein Gewicht auf die Rückseite des Fahrrads verlagern. Dadurch wird verhindert, dass das Vorderrad blockiert und das E-Bike instabil wird. Umgang mit anderen Verkehrsteilnehmer:innen Der Umgang mit anderen Verkehrsteilnehmenden ist beim Fahren eines E-Bikes besonders wichtig, um Sicherheit und ein harmonisches Miteinander im Straßenverkehr zu gewährleisten. Bleibe aufmerksam und fahre vorausschauend: Achte auf andere Verkehrsteilnehmer:innen und versuche, mögliche Gefahrensituationen frühzeitig zu erkennen. Kommuniziere deutlich: Verwende Handzeichen und klare Signale, um deine Absichten zu kommunizieren. Zeige an, wenn du abbiegen möchtest und benutze die Klingel, um auf dich aufmerksam zu machen. >>> Tipp: Strecke deinen Arm seitlich so aus, dass die Handfläche nach hinten und der Daumen nach unten zeigt. Halte dich an Verkehrsregeln: Folge den geltenden Verkehrsregeln und -schildern. Respektiere Ampel, Vorfahrtsregeln und Geschwindigkeitsbegrenzungen. Sei rücksichtsvoll: Behandle andere Verkehrsteilnehmende mit Respekt und nimm Rücksicht: Gewähre Fußgänger:innen, Radfahrenden und anderen Fahrzeugen den nötigen Platz und vermeide gefährliche Überholmanöver. Passe deine Geschwindigkeit an: Fahre angemessen und passe deine Geschwindigkeit den jeweiligen Verkehrssituationen an. Reduziere deine Geschwindigkeit in Bereichen mit hohem Fußgängeraufkommen, engen Straßen oder unübersichtlichen Stellen. Bedenke den „toten Winkel“ bei LKWs und anderen größeren Kraftfahrzeugen. Programmhinweis: E-Bike Kurs Wozu sollte man überhaupt einen E-Bike Kurs machen? Alle Infos dazu findest du hier!
Sicheres Fahrradfahren
Hol dir wichtige Tipps und Angebote für mehr Sicherheit beim Fahrradfahren im Straßenverkehr.
Hol dir wichtige Tipps und Angebote für mehr Sicherheit beim Fahrradfahren im Straßenverkehr.
Fahr bewusst Rad Hol dir tipps für mehr sicherheit Das Fahrradfahren wird immer beliebter, leider steigt damit auch die Anzahl der Fahrradunfälle an. Um diesem Trend entgegenzuwirken, haben wir deshalb in Kooperation mit der Polizei das neue Programm „FAHR bewusst RAD!“ konzipiert. Nachfolgend findest du Tipps für einen sicheren Fahrspaß und unsere Kursangebote (E- Bike Kurse | MTB Kurse). HELM Fahrradhelme retten Leben. Dein Kopf muss geschützt werden, also denk immer daran, auf dem Rad einen Helm zu tragen. Fakt ist: Helme schützen dich vor Kopfverletzungen. Zahlreiche Studien belegen, dass bei einer Kollision der Helm enorm effektiv ist. Er vermindert die Wucht des Aufpralls bis zu zwei Drittel. Ohne Helm würde diese Kraft direkt auf den Kopf einwirken. Mit Helm kommt es bei Unfällen – ob durch Eigen- oder Fremdverschulden – wesentlich seltener zu schweren Kopfverletzungen. Immer wieder passiert es, dass Auto- oder LKW-Fahrer Radler übersehen. Inzwischen sind viele Fahrradhelme mit Reflektoren ausgestattet. Damit bist du für andere besser erkennbar. Mehr Infos zum Helm und wie dieser richtig angepasst wird findest du hier. fahrtechnik Sicher stehen, kleine Hindernisse überwinden und das Rad voll im Griff haben. Das lernst du im Fahrtechniktraining. Es zahlt sich aus, eine gute Balance und einen sicheren Fahrstil zu haben. Du reagierst souverän auf Nässe, Glätte oder Randsteine und radelst problemlos durch alle Gegebenheiten? Im Fahrtechniktraining lernst du, dein Rad immer im Griff zu haben – ob du gerade aufs E-Bike umgestiegen bist, dich jeden Morgen zwischen parkenden Autos durchschlängeln musst oder gern im Gelände fährst. Je besser du dein Rad kennst, desto besser kannst du dein Können einschätzen. Online findest du alle Bike Trainings, Ratgeber und Kurse für Vereine, Firmen und private Gruppen. Melde dich gleich bei unseren Mountainbike oder E-Bike Kursen an! Wartung Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Stell sicher, dass dein Fahrrad rundum verkehrstüchtig ist. Damit du immer mit einem guten Gefühl unterwegs bist, müssen deine Bremsen jederzeit einsatzbereit sein. Um Verschleiß vorzubeugen, lass einen Fachhändler in deiner Nähe regelmäßig eine Inspektion durchführen. Er prüft u.a. die Bremsen, den Rahmen, das Fahrwerk und gibt dir Tipps zur Pflege deines Rads. Was du selbst vor jeder Fahrt prüfen kannst, sind Beleuchtung und Reifen. Mit zu wenig Luft lässt sich dein Rad schwer steuern und das Risiko einer Panne steigt. Mit zu viel Luft hast du zu wenig Bodenhaftung. Meist steht der empfohlene Luftdruck auf dem Reifen. Hier findest du einen Liste der Fahrradhändler in Vorarlberg. Alkohol Kein Alkohol am Lenker. Wer betrunken radelt, setzt nicht nur seine Fahrerlaubnis aufs Spiel. An warmen Tagen steigen wieder viele aufs Rad und man sitzt abends noch gerne bei einem Drink zusammen. Aber Vorsicht: Bier, Wein und Co. passen nicht zum Radfahren. Wenn es besser wäre, das Auto stehen zu lassen, steig bitte auch nicht aufs Rad. Auch Fahrradfahrer müssen sich an die Promillegrenzen halten. Fährst du trotz Alkohol- oder Drogeneinfluss, riskierst du deine eigene und die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer. Wer mit benebelten Sinnen fahrradfährt, hat automatisch eine schlechtere Balance, Koordination und Reaktionsfähigkeit – es kommt ev. zu Gefährdungen oder sogar zu Unfällen. Fahrstil Autofahrer, Fußgänger und andere Fahrradfahrer schätzen sie: eine sichere, selbstbewusste Fahrweise. Mal eben ein Foto von der schönen Kulisse machen, mit Sommermusik im Ohr durch die Gegend radeln – es gibt viele Versuchungen für Radfahrer. Lass dich davon nicht ablenken und konzentrier dich auf die Straße. Fahr aufmerksam, sicher und selbstbewusst defensiv. Wenn Kinder oder unsichere Radler unterwegs sind, nimm Rücksicht auf sie und denk für sie mit. Generell solltest du immer damit rechnen, übersehen zu werden. Auch wenn du verkehrsrechtlich Vorrang hast, leidest du als ungeschützter Fahrradfahrer am meisten unter einem Unfall. Lass die Hände am Lenker und bleib immer freundlich und wachsam. Verkehrsregeln Wie alle Verkehrsteilnehmer müssen auch Fahrradfahrer auf die Regeln achten. Es ist leicht, es ist unkompliziert und es ist gesund. Fahrradfahren wird immer beliebter. Aber was ist als Fahrradfahrer alles erlaubt? Für dich als Radfahrer gelten dieselben Regeln wie für andere Verkehrsteilnehmer: Fahr auf der richtigen Straßenseite und achte auf Geschwindigkeits-, Einbahn- oder Fahrverbotsschilder. Wenn du telefonieren musst, dann nur mit Freisprecheinrichtung. Zebrastreifen und Gehsteig gehören, falls nicht anders gekennzeichnet, dem Fußgänger. Um dich ordnungsgemäß auf der Straße zu bewegen, bleib mit deinem Rad auf dem rechten Rand der Fahrbahn oder auf dem gekennzeichneten Radweg. Rote Ampel Warte, bis es grün wird, sonst kann’s ganz schön teuer werden. Außerdem bringst du dich und andere in Gefahr. Im Straßenverkehr regeln die Ampeln den fließenden Verkehr und sie sorgen für mehr Sicherheit. Wenn du als Fahrradfahrer an eine rote Ampel kommst, gilt für dich das Gleiche wie für Autofahrer: Bei Rot bleibst du stehen. Was viele Radfahrer nicht wissen: Fußgängerampeln sind ausschließlich für Fußgänger. Bist du auf dem Rad unterwegs, gelten für dich die Lichtzeichenanlagen für Autofahrer oder die separaten Fahrradampeln. Ist deine Ampel noch rot, aber die der Fußgänger grün und du fährst los, machst du dich strafbar und riskierst ein Bußgeld. Abstand Die goldene Regel im Straßenverkehr: Abstand halten. Zu Autos, Gefahrenstellen und anderen Verkehrsteilnehmern. Ein Auto parkt ein. Jemand öffnet die Tür. Zum Ausweichen ist es zu spät. Das hat für viele Radler schon schmerzhaft geendet. Darum ist es ratsam, immer genügend Sicherheitsabstand zu halten. Bei parkenden Autos sollten es 1,5 Meter sein und am besten behältst du die Autos vor, neben und hinter dir im Auge. Lass auch zur Gehsteigkante Abstand und fahr wenn möglich auf dem gekennzeichneten Radweg. Wenn du anhalten oder abbiegen musst, gib den anderen Verkehrsteilnehmern das richtige Handzeichen und vergiss nie den Schulterblick. Ausrüstung Bei Dämmerung und Dunkelheit machst du dich mit Licht und Reflektoren für Autofahrer erkenn- und sichtbar. Zur Sicherheitsausrüstung deines Rads gehört nicht nur die Bremse, erst mit Klingel und Licht ist sie komplett. Bring vorne einen hell leuchtenden Scheinwerfer und hinten ein rotes Rücklicht an. Das Licht vorne darf kein Blinklicht sein, das Rücklicht schon. Laut Fahrradverordnung darf ein Fahrrad ohne Vorder- und Rücklicht nur bei Tageslicht und guter Sicht auf die Straße. Dein Rad braucht außerdem Rückstrahler. Auch hier gilt: vorne weiß, hinten rot und gelb an den Pedalen. Zu deiner eigenen Sicherheit machst du am besten auch mit reflektierenden Westen und Reflektorstreifen auf dich aufmerksam. Wo du Reflektoren erhältst, siehst du hier. Programmhinweis: E-Bike Kurs Wozu sollte man überhaupt einen E-Bike Kurs machen? Alle Infos dazu findest du hier! Programmhinweis: E-Mountainbike Kurse Lerne die richtige Fahrtechnik im Gelände.
Scooter
Wo und ab wann? Hier gibt's alle Infos zum (E) - Scooter!
Wo und ab wann? Hier gibt's alle Infos zum (E) - Scooter!
Scooter mit und ohne Motor Man sieht ihn mittlerweile an jeder Ecke. Ob am Arbeitsweg im Zug, am Abend in der Stadt oder bei Kindern auf dem Schulweg – denScooter. Wir werden immer mobiler und durch die verschiedensten elektronischen Antriebe gewinnt dieses Fortbewegungsmittel immer mehr an Beliebtheit. Aber wie muss ich mich ausrüsten? Ab welchem Alter darf ich mit den Scooter fahren? Und wo darf ich überhaupt unterwegs sein? Das und vieles mehr gibt es hier zu erfahren. Dazu müssen wir zuerst die zwei wichtigsten Arten unterscheiden: Micro-Scooter muskelbetrieben ohne Sitzvorrichtung mit Lenkstange Trittbrett Felgendurchmesser max. 300 mm Sind alle diese Anforderungen erfüllt, sprechen wir vom Micro-Scooter. Dieser wird als fahrzeugähnliches Spielzeug eingestuft. E-Scooter bis 25 km/h Bis maximal 25 km/h und max. 600 Watt werden elektrisch betriebene Klein- und Miniroller rechtlich wie Fahrräder behandelt. Weiteres Trittroller/ Tretroller Dies sind Kleinfahrzeuge mit zwei Räder und einem bodennahen Trittbrett. Im Vergleich zum Micro-Scooter, die oft kleine, harte Reifen haben, besitzt ein Trittroller größere Luftreifen. Diese gelten rechtlich als Fahrräder. E-Scooter über 25 km/h Haben E-Scooter mehr als 25 km/h auf dem Tacho und mehr als 600 Watt, werden diese als Mopeds eingestuft. Um diese zu fahren, braucht es einen Führerschein (AM oder B), Zulassung, Kennzeichen und Versicherung. Dabei gibt es auch eine Helmpflicht. Micro-scooter Gesetzliche Bezeichnung Klein- und Miniroller Ausstattungsmerkmale Keine Sitzvorrichtung Lenkstange Trittbrett Äußere Felgendurchmesser max. 300 mm Ausrüstungspflichten Keine Vorgaben Verhaltenspflichten Generelle wie für Fußgänger. Insbesondere keine Gefährdung bzw. Behinderung des Verkehrs auf der Fahrbahn und von Fußgängern -> Fahren in Schrittgeschwindigkeit. Erlaubte Flächen Gehsteig, Gehweg Fußgängerzone, Begegnungszone, Wohnstraße Mindestalter 8 Jahre. Bei Jüngeren muss eine Aufsichtsperson von mindestens 16 Jahren dabei sein. Kein Alterslimit in Wohnstraßen Kennzeichenpflicht Nein Versicherungspflicht Nein Helmpflicht Nein. Wir empfehlen aber trotzdem immer das Tragen eines Helms! Alkoholgrenze Nein Parken Wenn der Scooter kein Hindernis darstellt, kann er generell am Gehsteig geparkt werden. Es gelten die allgemeinen Regeln für das Abstellen von Gegenständen. E-Scooter bis 25 km/h Gesetzliche Bezeichnung Klein- und Miniroller mit elektrischem Antrieb Ausstattungsmerkmale Siehe Micro-Scooter. Zusätzlich gelten folgende Leistungsgrenzen: max. 600 Watt Bauartgeschwindigkeit max. 25 km/h Ausrüstungspflichten Mindestens eine wirksame Bremsvorrichtung Rückstrahler oder Rückstrahlfolien, nach vorne weiß, nach hinten rot, zur Seite gelb Bei Dunkelheit bzw. schlechter Sicht vorne weißes Licht und hinten rotes Licht Verhaltenspflichten Wie für Radfahrer. Besonders: Benützungspflicht der Radfahranlagen Telefonieren nur mit Freisprecheinrichtung Keine Gefährdung und Behinderung anderer Verkehrsteilnehmer Erlaubte Flächen Radfahranlagen bzw. Fahrbahn Wenn Ausnahmeverordnung vorliegt, auch Gehsteige und Gehwege (dort aber jeweils nur in Schrittgeschwindigkeit) Mindestalter 12 Jahre. Bei Jüngeren nur mit Fahrradausweis oder einer Aufsichtsperson von mindestens 16 Jahren. Kennzeichenpflicht Nein Versicherungspflicht Nein Helmpflicht Bis 12 Jahre. Wir empfehlen aber trotzdem immer das Tragen eines Helms! Alkoholgrenze max. 0,8 vol.% Parken Wie das Abstellen von Fahrrädern. Muss ich einen Helm tragen? Wenn du unter 12 Jahren bist, ist ein Helm beim E-Scooter verpflichtet. Aber auch danach und auf anderen Fahrzeugen empfehlen wir dir, einen Helm zu tragen. Lies gerne, warum Vanessa jetzt eine #helmträgerin ist und vieles mehr in unserem Helm-Ratgeber. Wo darf ich meinen Scooter parken? Eigentlich darf man Roller immer dort abstellen, wo auch Fahrräder abgestellt werden dürfen. Trotzdem hier noch ein paar Tipps: Stelle deinen Roller am Fahrbahnrad so ab, dass sie weder den Verkehr behindern, noch umfallen können. Wenn der Gehsteig mehr als 2,5m breit ist, darfst du ihn auch da abstellen. Achtung: niemals Verkehrszeichen, Ampeln etc. verdecken. Das Halt- und Parkverbot gilt auch für deinen Scooter. Am Besten parkst du deinen Scooter bei einem Fahrradständer. Zu zweit auf einem Scooter fahren ist verboten. Es ist nicht nur gefährlich, sondern kann auch bestraft werden! Noch mehr Tipps für dich und deinen Scooter Üben, Üben, Üben! Am Besten im Schonraum Nimm beim Fahren immer einen Helm Halte dich an die Verkehrsregeln Mach dich mit reflektierendem Material sichtbar Überprüfe die Bremsen und die Verkehrstüchtigkeit von einem Leihgerät Vorsicht bei Bodenunebenheiten oder Nässe. Die Scooter-Regelungen sind in jedem Land anders. Erkundige dich vor deiner Ausreise wie etwa beim ADAC. Q: KFV; Regeln und Tipps für Scooter-Fahrer Der Schulweg für Kinder Der Schulweg gehört zur Entwicklung eines Kindes dazu - aber wie gestaltest du diesen sicher? Weiterlesen Der Fahrradhelm Den richtigen Helm finden und dann diesen noch passend einstellen und pflegen? Das geht ganz leicht! Weiterlesen Wie man bei Dunkelheit besser sichtbar wird Reflektierende Materialien können Leben retten Weiterlesen
Der Schulweg für Kinder
Der Schulweg gehört zur Entwicklung eines Kindes dazu - aber wie gestaltest du diesen sicher?
Der Schulweg gehört zur Entwicklung eines Kindes dazu - aber wie gestaltest du diesen sicher?
der Schulweg für Kinder Sicher unterwegs Eine Baustelle mit einem großen Bagger, ein Schmetterling oder schöne Blumen, Kinder sind fasziniert von ihrer Umgebung. Sie lassen sich schnell von solchen Dingen ablenken, lernen dabei aber auch viel Neues. Um diese Entwicklung zu unterstützen, darf man sein Kind nicht zu sehr behüten. Gerade ein Schulweg ist für Kinder etwas sehr Aufregendes und fördert ungemein die Selbstständigkeit! Damit aber Ihr Kind sicher und gut vorbereitet ist, bevor es sich auf den Weg zur Schule macht, muss es mit den Straßenverkehrsregeln vertraut gemacht werden. Dies bedarf einiges an Übung. Wie man das genau anstellt, finden Sie unter den downloads in der Broschüre der BFU | Erste Schritte im Straßenverkehr. Tipps für den sicheren Schulweg: Zuerst sollte der Schulweg vom Erwachsenen abgelaufen werden. Ist dieser dann als sicher geprüft, sollte man ihn gemeinsam mit dem Kind ablaufen. Wichtig ist dabei die Wiederholung, auch bei älteren Kindern. Je öfter dieser zusammen abgelaufen wird, desto besser merkt es sich das Kind. Nicht der kürzeste Schulweg ist automatisch der sicherste. Suchen Sie für Ihr Kind einen geeigneten Weg aus. Hilfe leistet da ein Schulwegplan. Wenden Sie sich dafür an Ihre Gemeinde. Einige Schulwegpläne liegen auch bei der AUVA vor. Kinder dürfen beim Schulweg etwas länger brauchen. Es ist ganz normal, dass sie mit den Freunden quatschen oder trödeln. Planen Sie deshalb genügend Zeit ein, um Stress zu vermeiden. Besonders in den dunklen Monaten sollte Ihr Kind helle Kleidung und Reflektoren tragen. Diese können beispielsweise an den Schuhen, der Schultasche oder der Jacke angebracht sein. So sind die Kleinen im Straßenverkehr sichtbar. Kinder imitieren das Verhalten von Bezugspersonen. Seien Sie deshalb ein gutes Vorbild im Straßenverkehr. Ratgeberhinweis: Wie man bei Dunkelheit besser sichtbar wird Reflektierende Materialien können Leben retten Sie tun Ihrem Kind keinen Gefallen damit, wenn Sie es mit dem Auto zur Schule fahren. Hier finden Sie vier gute Gründe, warum Ihr Kind den Schulweg zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln meistern sollte: 1.  Lärm und Abgase schaden der Gesundheit. 2. Der Schulweg zu Fuß oder mit dem Fahrrad steigert die Konzertrations- und Leistungsfähigkeit und beugt Bewegungsmangel vor. 3. Als Mitfahrer im Auto bleiben Kinder passiv, als Fußgänger lernen sie Verantwortung im Straßenverkehr zu übernehmen, erleben aktiv ihre Umwelt und haben Kontakt- und Kommunikationsmöglichkeiten. 4. Sollten Sie einmal mit dem Auto fahren „müssen“, lassen Sie Ihr Kind etwas vor der Schule aussteigen. Durch zu viele Autos kann für Kinder, die zu Fuß kommen, ein gefährliches Verkehrschaos vor der Schule entstehen. Falls sie Ihr Kind bei der Schule abholen, halten Sie beim Schulhaus und nicht auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Auf dem Schulweg lauern nicht nur Gefahren im Straßenverkehr. Erklären Sie Ihrem Kind, dass es nicht mit Unbekannten mitgehen/ mitfahren darf. Gegenüber Menschen, die sie nicht kennen, sollten Kinder immer eine sichere Distanz wahren. Erste Schritte im Strassenverkehr I Tipps für den sicheren Schulweg ein Film der bfu
Welcher Kindersitz passt für mein Kind?
Nur passende, richtig eingestellte Kindersitze schützen dein Kind! Infos dazu gibt's hier.
Nur passende, richtig eingestellte Kindersitze schützen dein Kind! Infos dazu gibt's hier.
welcher Kindersitz passt für mein kind? Lebensretter – aber nur mit der richtigen Einstellung Beim Kauf des ersten oder eines neuen Kindersitzes stehen Erziehungsberechtigte oft vor großen Herausforderungen. Welches Rückhaltesystem ist für mein Kind das beste? Welches passt in unser Auto? Welche Größe ist die richtige? Was muss ich beim Kauf eines gebrauchten Kindersitzes beachten? Fragen über Fragen, die beantwortet sein wollen. Denn der passende und richtig montierte Sitz schützt Kinder bereits bei leichten Unfällen vor schwereren Verletzungen. Anhand der Empfehlungen des ÖAMTC haben wir einige hilfreiche Tipps für dich zusammengestellt. Kindersitzpflicht In Österreich gilt eine Kindersitzpflicht für Kinder bis 14 Jahre, die kleiner als 1,35m sind. Hier muss je nach Größe und Gewicht eine entsprechende Rückhaltevorrichtung gewählt werden. Montiert werden darf diese nur dort, wo ein Autositz o.ä. auch mit einem Gurt ausgestattet ist. Ab einer Körpergröße von 1,35m kann ein Kind sich mit dem üblichen Gurt ohne zusätzlichen Sitz anschnallen. Wahl des richtigen Kindersitzes Lass dich bezüglich der Auswahl des Kindersitzes beim Kauf immer im Fachhandel beraten. Probier den Sitz immer aus, denn trotz der Vorgabe von Normgruppen passt nicht jeder Sitz zu jedem Kind! Der teuerste Sitz muss nicht immer der beste sein, wenn er nicht zum Auto passt oder das Kind sich unwohl fühlt. Deshalb ein guter Tipp vom ÖAMTC: Kind und Fahrzeug immer zum Sitzkauf mitnehmen! Man unterscheidet zwischen Babyschale (rückwärtsgerichtet), Kindersitz (vorwärtsgerichtet), Reboarder (gegen die Fahrtrichtung gerichtet), Reboarder mit Komfortfunktion (gegen die Fahrtrichtung gerichtet, 360° Drehfunktion) und modularem Kindersitz-System (0-ca. 4 Jahre – ISOFIX-Basisstation plus Babyschale und Kindersitz, also 3-in1 Konzept). Achtung: Babys und kleiner Kinder sollen so lange es geht rückwärtsgerichtet transportiert werden, so ist bei etwaigen Unfällen v. a. die Halswirbelsäule am besten geschützt. Auf dem Prüfzeichen findest du eine für den Sitz empfohlene Größen- und Gewichtsangabe. Als Grundregel gilt, dass der Kopf nicht über den oberen Sitzrand hinausragen soll. Die Schultergurte müssen genauf auf Schulterhöhe eingestellt werden können. Montage des Kindersitzes Ein Hauptaugenmerk ist auf die richtige Montage des Kindersitzes im Auto zu legen: soll kippsicher auf dem Fahrzeugsitz befestigt sein und nicht verrutschen können Bedienungsanleitung befolgen Gurtverlauf und Kopfabstützung dem wachsenden Kind anpassen auf den richtigen Gurtverlauf achten (Schultergurt über Schultermitte, Beckengurt so tief wie möglich über Leistenbeuge) Montage auf dem Beifahrersitz: bei Verwendung des Kindersitzes in Fahrtrichtung Airbag aktiviert lassen; rückwärtsgerichtete Systeme nicht bei aktiven Front-Airbags auf dem Beifahrersitz verwenden Kauf eines gebrauchten Kindersitzes Prüfsiegel muss noch vorhanden sein (beim Kauf soll der Sitz mind. der ECE-Regelung 44.04 entsprechen) Montageanleitung muss dabei sein Zubehör und alle Teile des Sitzes auf Schäden, Risse, Bruchstellen oder Verbiegungen überprüfen (hierfür auch den Sitzüberzug entfernen) verschiedene Vorrichtungen für die Liegeposition prüfen gebrauchte Sitze nach schwerem Unfall auf keinen Fall kaufen oder weiterverwenden Sitzerhöhung und Zusatzgurte Rein rechtlich sind Sitzerhöhungen zulässig, laut ÖAMTC aber nicht zu empfehlen. Hier fehlt die Rückenlehne, die den Becken-, Schulter- und Kopfbereich optimal schützt. Sitzerhöhungen können einem seitlichen Aufprall nicht genügend standhalten. Weiters prallt das Kind ungehindert gegen die Fensterscheibe. Eine Gurtführung fehlt und so kann der Gurtverlauf auch nicht perfekt an die Größe des Kindes angepasst werden. Auch vom sogenannten „Smart Kid Belt“, einem Zusatzgurt, der den regulären Gurt verlängert und so an die Größe des Kindes anpassen soll, rät der ÖAMTC strikt ab! Crashversuche haben hier erschreckende Ergebnisse gezeigt! Auf Reisen Verwende auch auf Reisen (sowohl in Taxis als auch in Mietautos) immer einen passenden Kindersitz. In Österreich sind Taxilenker:innen von der Kindersicherungspflicht ausgenommen, manche bieten trotzdem als Zusatzservice Kindersitze an. Informiere dich hier vorab telefonisch, ob diese Möglichkeit besteht. Im Flugzeug sitzen Kinder unter zwei Jahren auf dem Schoß eines Erwachsenen und werden mit einem zusätzlichen Schlaufengurt gesichert. Bei langen Flügen kann dies ungemütlich sein. Es besteht auch die Möglichkeit, einen eigenen Platz zu buchen und das Kind mit passendem Kindersitz zu sichern. Ab zwei Jahren benötigt jedes Kind einen eigenen Platz. Manche Fluglinien bieten Kindersitze an. Informier dich hier auch schon vorab. Wenn du deinen eigenen Autositz verwenden möchtest, muss dieser das Prüfzeichen „For use in Aircraft“ aufweisen. Hier kannst du dich auch direkt online beim jeweiligen Hersteller erkundigen (z.B. kiddy, Maxi-Cosi, ….). Der beste Kindersitz schützt nicht, wenn er nicht richtig eingesetzt wird, oder das Kind falsch oder gar nicht angegurtet wird oder sich während der Fahrt selbst abschnallt. Auch wenn dein Kind keine Lust auf den Gurt hat oder jammert: Fahr niemals ohne Kindersicherung! Leg bei langen Autofahrten unbedingt auch Pausen ein! So steht einer sicheren und entspannten Fahrt nichts mehr im Wege. Alle unsere Tipps für mehr Kindersicherheit findest du zusammengefasst auch bei OBACHT – DAMIT ICH SICHER AUFWACHSE. Ratgeberhinweis: Raus aus dem Toten Winkel Tipps wie man dem Toten Winkel entkommen kann. Ratgeberhinweis: Sicheres Fahrradfahren Hol dir wichtige Tipps und Angebote für mehr Sicherheit beim Fahrradfahren im Straßenverkehr. Ratgeberhinweis: Scooter Wo und ab wann? Hier gibt's alle Infos zum (E) - Scooter! Ratgeberhinweis: OBACHT – DAMIT ICH SICHER AUFWACHSE Sicher aufwachsen und die Potentiale der Kinder fördern!
Der Fahrradhelm
Den richtigen Helm finden und dann diesen noch passend einstellen und pflegen? Das geht ganz leicht!
Den richtigen Helm finden und dann diesen noch passend einstellen und pflegen? Das geht ganz leicht!
Der Fahrradhelm Kluge Köpfe schützen sich Jeder schützt sein Smartphone mit einer Hülle. Doch wie viele schützen den eigenen Kopf? Das Gehirn ist die Steuerzentrale des gesamten Körpers. Weil hier laufen sämtliche Informationen aus dem Körper und der Umwelt zusammen und werden zu Reaktionen verarbeitet. Deshalb können wir ohne ein intaktes Gehirn nicht mehr viel. Weder sprechen, noch laufen, Fahrrad fahren oder einen Arm heben. Darüber sollten sich Fahrradfahrer – egal welchen Alters – bewusst sein und darum den Kopf mit einem Fahrradhelm schützen. Wichtiges Detail : der Fahrradhelm sollte richtig sitzen, damit er auch den entsprechenden Schutz bietet. Aber zu Beginn benötigt man für die richtige Helmauswahl bzw. -einstellung etwas Geduld. Jedoch  sollte einem diese Zeit der eigene Kopf auf jeden Fall wert sein. Ein passender Helm kann das Risiko einer Schädel-Hirn-Verletzung um 85% reduzieren! „Mir passiert schon nichts, ich hab ja nicht weit ins Büro.“, denk ich noch und steig ohne Helm aufs Rad. Zack – schon bereu ich die Ausrede. Gehsteigkante volle Wucht gerammt. Mehr weiß ich nicht mehr. Meine Diagnose: Hirntrauma, Gedächtnisverlust, Langzeitkopfschmerzen. Im Krankenhaus hab ich immerhin viel Zeit, helmtaugliche Frisuren zu googeln. #ichbinjetzthelmträgerin Vanessa, 33 Helmkauf Der Helm entspricht der Norm EN1078 und die CE-Kennzeichnung ist vorhanden. eine ausführliche Gebrauchsanweisung liegt bei. Lüftungsschlitze für den kühlen Kopf sind durch Insektengitter abgedeckt. Das Riemensystem ist fix mit dem Helm verbunden. Der Kinnriemen ist leicht zu verstellen, zu öffnen und zu schließen. Am Helm sind reflektierende Materialien. Derjenige, der den Helm später trägt, sollte unbedingt beim Kauf dabei sein. Lieber in einem kurzen Video erklärt? Helmeinstellung Auf die richtige Einstellung kommt es an Helm aufsetzen Kopfring fixieren vorderes Gurtband einstellen hinteres Gurtband einstellen Dreieck um das Ohr Kinnband einstellen Genauere Informationen über die Helmeinstellung gibt es hier oder bei den Downloads! Helmpflege der Helm schützt nur einmal, er sollte nach jedem Sturz erneuert werden – auch dann, wenn äußerlich keine Schäden zu erkennen sind Helme von Kindern sollten von Zeit zu Zeit auf Risse geprüft werden aufgrund des Materialverschleißes sollte ein Helm ca. alle 5 Jahre ausgetauscht werden Helm nicht in der prallen Sonne oder unter hohen Temperaturen lagern zur Reinigung von Gehäuse und den Pads im Helm genügen in der Regel Seifenlauge oder klares Wasser Programmhinweis: E-Bike Kurs Wozu sollte man überhaupt einen E-Bike Kurs machen? Alle Infos dazu findest du hier! Programmhinweis: E-Mountainbike Kurse Lerne die richtige Fahrtechnik im Gelände. Ratgeberhinweis: Tipps zum Mountainbiken Hol dir wichtige Tipps zum Mountainbiken und in den Kursen die richtige Fahrtechnik.
Wie man bei Dunkelheit besser sichtbar wird
Reflektierende Materialien können Leben retten
Reflektierende Materialien können Leben retten
wie man bei dunkelheit besser sichtbar wird Reflektierende Materialien retten leben „Es ist dunkel, der Scheibenwischer kommt kaum noch nach… und plötzlich, wie aus dem Nichts, steht da dieser Fußgänger knapp vor meinem Auto! Mein Herz rast! Ich habe ihn nicht kommen sehen….“ Nachts steigt das Unfallrisiko für FußgängerInnen aber auch FahrradfahrerInnen bis auf das Dreifache. Der Albtraum aller AutofahrerInnen ist ein „plötzlich“ vor seinem Fahrzeug auftauchender, dunkel gekleideter Mensch. Bremsen oder Ausweichen ist dann oft nicht mehr möglich. Wie du dich und deine Familie bei Dunkelheit besser sichtbar machst, erfährst du bei uns! Lebensgefahr bei Dunkelheit Grundsätzlich sind alle, die in der Dämmerung, in der Nacht, bei Regen, Schnee und auf blendend nasser Strasse „nicht sichtbar“ unterwegs sind, riskant unterwegs! Ob Kinder, Jugendliche, Erwachsene oder SeniorInnen, beim Sport, in der Freizeit oder dem Arbeitsweg – wer nicht rechtzeitig gesehen wird, stellt nicht nur ein großes Sicherheitsrisiko für alle VerkehrsteilnehmerInnen dar, sondern gefährdet in erster Linie sich selbst am meisten. Bedingt durch die schlechte Sicht erkennen AutofahrerInnen nämlich erst viel später als tagsüber FußgängerInnen am Straßenrand und können daher auch erst viel später reagieren. Dunkel gekleidete Fußgänger können erst aus ca. 30 Metern Distanz wahrgenommen werden. Ein Fußgänger, der mit reflektierender Kleidung bzw. Produkten unterwegs ist, kann bereits aus einer Distanz von ca. 150 Metern gesehen werden. Wie sollte ich mich verhalten Trage die reflektierenden Materialien wie beispielsweise ein Reflexband möglichst weit unten. Da der Lichtkegel der Autoscheinwerfer die Straße beleuchtet, ist es am besten, Reflexbänder an beiden Beinen (vom Knie abwärts) zu tragen! So sind die Reflektoren von allen Seiten sichtbar und werden nicht durch andere Körperteile verdeckt. Zudem sind die Beine im Straßenverkehr meist in Bewegung (im Gegensatz zum eher statischen Oberkörper) und daher für das menschliche Auge besser und früher wahrnehmbar. Reflektierende Materialien erhältst du online, in gut sortierten Baby- und Kinderfachgeschäften, teilweise bei deiner Gemeinde, beim ÖAMTC und vielen mehr. Weitere Möglichkeiten sich sichtbar zu machen: reflektierende Sticker für Schultaschen, Handtaschen, Kikis, Gehstöcke (SeniorInnen), Rollatoren, Hundeleinen, usw… reflektierende Garne für Mützen und Aufnäher für Textilien zusätzliche Reflektoren an Fahrrädern (z.B. Speichen) und Kinderwagen anbringen Lichtquellen wie Taschen- oder Stirnlampen geben zusätzliche Sicherheit reflektierende Kleidung tragen (Arbeits- oder Sportbekleidung) Stell dich und deine Kinder nicht in den Schatten – gib dem Autofahrer eine Chance dich und deine Kinder zu sehen! Programmhinweis: Sehen und gesehen werden Manche Situation muss man selbst erlebt haben, um sie richtig einschätzen zu können.
Raus aus dem Toten Winkel
Tipps wie man dem Toten Winkel entkommen kann.
Tipps wie man dem Toten Winkel entkommen kann.
Raus aus dem Toten Winkel Die gefahr der „nicht-sicht“ Die LKW-Fahrer fürchten ihn. Verkehrsexperten warnen vor ihm. Angehörige von Unfallopfern klagen über ihn. Die Rede ist vom Toten Winkel. Die Gefahrenquelle Toter Winkel ist zwar bekannt und doch kommt es immer wieder zu schlimmen Unfällen. Tote Winkel gibt es bei jedem Fahrzeug. Doch speziell bei LKWs gibt es rund um das Fahrzeug Bereiche, die für den Lenker trotz Rückspiegel nicht sichtbar sind. Radfahrer oder auch Fußgänger, die sich hier befinden, sind in hohem Maß gefährdet. Denn für sie kann der sogenannte „Tote Winkel“ im Blickfeld des Fahrers leicht zum „Todeswinkel“ werden. Deshalb gilt: Raus aus dem Toten Winkel! Bewusstsein schaffen Ein erster Schritt in die richtige Richtung ist es, das Bewusstsein für die Existenz des Toten Winkels zu schaffen. Folgend finden Sie Videos für eine kurze Erklärung des Toten Winkel. Ebenfalls haben wir extra ein Video für Kinder gedreht. Weiters schafft man Bewusstsein, indem live die Gefahr erkennt wird. Natürlich in einem geschützten Umfeld. Mit unserem Programm „TRIXI – Toter Winkel“ wird am LKW die Nichtsicht veranschaulicht. Dieses Angebot kann für Schulen, Gemeinden, Unternehmen und Vereinen gebucht werden. VIDEO: Der Tote Winkel erklärt VIDEO: Der Tote Winkel für Kinder erklärt Wie schützte ich mich vom toten winkel? Aufmerksamkeit Wenn ein Fahrzeug abbiegt oder abbiegen möchte, gut auf die Blinkzeichen achten. Schulterblick Beim Überqueren einer Kreuzung oder beim Rechtabbiegen ist der Schulterblick unerlässlich. Er beseitigt den Toten Winkel. Stop Sollte der oder die Fahrzeuglenkerin von außen nicht gesehen werden, stehen bleiben, bevor die Straße überquert wird. Radfahrer Radfahrer sollten nie neben dem LKW bei einer roten Ampel warten – immer dahinter. Abstand Genug Abstand von Fahrzeug zu halten ist besonders wichtig. Denn der Kurvenradius der Hinterräder ist enger als jener, der Vorderräder. Blickkontakt Wird Blickkontakt zwischen beiden Verkehrsteilnehmer hergestellt, kann der/ die FahrerIn  das Verhalten anpassen. Verzicht Lieber auf den Vorrang verzichten, als eine Unfall zu riskieren. Programmhinweis: TRIXI – Toter Winkel Bei einem echten LKW lernen SchülerInnen die Gefahr des Toten Winkels kennen.