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Schutz vor tödlichem Stromschlag
Schützen Sie sich vor der Gefahr "Strom"
Schützen Sie sich vor der Gefahr "Strom"
schutz vor tödlichem stromschlag Immer wieder liest man von Unfällen im Zusammenhang mit elektrischem Strom, die nicht selten sogar tödlich enden. Um sich vor dieser Gefahr zu schützen, gibt es einige Dinge, die zu beachten sind. Steckdosen: Laut dem Landesinnungsmeister für Elektrotechnik Klaus Ehgartner sind bezüglich Kindersicherung ausschließlich Steckdosen mit „erhöhtem Berührungsschutz“ (Schutz ist bereits integriert) gesetzlich erlaubt und sicher! Alle anderen Schutzmaßnahmen, die selbst von außen auf- oder eingebracht werden, sind verboten und führen wiederum zu einer erhöhten Brandgefahr. Setzen Sie sich im Zweifelsfall oder zur Abklärung mit Ihrem Elektriker in Verbindung. FI-Schalter: Nur ein Fehlerstromschutzschalter (FI-Schalter) schützt zuverlässig vor einem lebensgefährlichen Stromschlag. Daher sollte regelmäßig überprüft werden, ob dieser auch wirklich auch einwandfrei funktioniert. Der Experte empfiehlt die Überprüfung zumindest einmal pro Jahr. Sollte nämlich aus irgendwelchen Gründen die Mechanik versagen, löst der Schalter bei Verwendung eines defekten Gerätes nicht mehr aus. Folge: die gesamte Spannung kann direkt am Gerät/Gehäuse anliegen, was in etwa einem Griff direkt in den Stromkreis gleichkommen kann. Wichtig: Löst der FI-Schalter nicht mehr aus oder bleibt hängen, ist eine sofortige Reparatur erforderlich. Diese sollte vom Elektrofachmann durchgeführt werden. Kontrollieren Sie auch, ob Ihr eingebauter FI-Schalter noch vom Typ AC (Wechselstrom) ist. Wenn ja sollten Sie diesen vom Fachmann auf den Typ A (Wechsel- und Gleichstrom) umrüsten lassen, da die neuen elektrischen Geräte wie LED-Beleuchtung, Computernetzteile aber auch Waschmaschine und Trockner intern durch Netzteile Gleichstrom benötigen (Elektronik) und Sie nur so wieder ausreichend geschützt sind. Strom und Wasser: Achtung Lebensgefahr! Die Empfehlung lautet beim Duschen und Baden keine elektrischen Geräte, auch kein Handy zu verwenden, das über ein Kabel mit dem Netz verbunden ist. Kabeltrommeln: Bei Verwendung diese immer ganz ausrollen, um eine Überhitzung und damit verbundene Brandgefahr zu vermeiden. Mieten von Wohnungen: Der Vermieter ist gesetzlich verpflichtet, nach jedem Mieterwechsel einen Elektrocheck machen zu lassen. Der Mieter kann das Anlagenbuch verlangen und dort nachprüfen, ob dies auch gemacht worden ist.
Sicheres Grillvergnügen
Ein Ratgeber für Ihr sicheres Grillvergnügen
Ein Ratgeber für Ihr sicheres Grillvergnügen
Sicheres grillvergnügen Grillen ist Genuss und Lebensfreude! Grillen ist mehr als nur Fleisch oder Gemüse zuzubereiten, es ist ein mit Genuss und Lebensfreude verbundenes Hobby. Dieses birgt aber auch einige Gefahren, in Österreich ereignen sich ca. 500 Unfälle/Jahr beim Grillen. Damit Sie auch weiterhin sicher und gefahrlos dieses Vergnügen auskosten können, haben wir hier einige hilfreiche Tipps und Anregungen für Sie aufgelistet. Diese sind auch in unserer „brandneuen“ Broschüre nachzulesen (diese kann bei uns bestellt oder als pdf heruntergeladen werden). Vor dem Grillvergnügen steht der Kauf und die Geräteauswahl. Lassen Sie sich hier vom Fachhändler beraten. Ebenso bietet der Fachmann Grillkurse an, die nicht nur das Wissen um Rezepte, sondern auch wertvolle Tipps zur Sicherheit beim Grillen vermitteln. Wählen Sie den idealen Standplatz für Ihren Grill. Achten Sie auf einen guten Stand (v.a. beim Holzkohlegrill) und grillen Sie niemals unter Schirmen, in geschlossenen Räumen und neben leicht brennbaren Materialien. Lassen Sie Kinder nie unbeaufsichtigt in der Nähe des Grills. Gerade durch spritzendes Fett entstehen äußerst schmerzhafte Verbrennungen. Erklären Sie Ihren Kindern verständlich und altersentsprechend die möglichen Gefahren, die vom Grill ausgehen. Vergewissern Sie sich, dass ein funktionierender Feuerlöscher und eine Löschdecke sich in greifbarer Nähe des Grillgerätes befinden. Sollte doch einmal etwas passieren, leisten Sie sofort Erste Hilfe. Halten Sie das verbrannte Körperteil sofort mind. 10 Minuten lang unter fließendes, kühlendes Wasser (10-20 Grad). Reißen Sie mit der Haut verklebte Kleidung nicht ab. Tragen Sie keinen Puder oder Salbe auf und wenden Sie keine „Hausmittel“ an, sondern decken Sie die verbrannte Stelle mit einem sauberen Tuch ab. Suchen Sie sofort ärztliche Hilfe auf, bzw. rufen Sie die Notrufnummern. Gesundheitshotline 1450 Rettung 144 Feuerwehr 122 Das Feuer entfachen Verwenden Sie beim Anzünden niemals flüssige Anzündhilfen wie Brennspiritus, Benzin, Terpentin, Brennpasten oder Petroleum. Verdunsten diese Brandbeschleuniger, entsteht ein hochexplosives, brennbares Gemisch und Stichflammen, die zu schwersten Brandverletzungen führen können. Zum Anzünden eignen sich ausschließlich feste Anzündhilfen (Anzündwürfel, Holzwolle), ein Anzündkamin oder ein spezieller Heißluftfön.  Auch hier informiert Sie der Fachhandel gerne. Besondere Vorsicht ist beim Anheben des Deckels und des damit austretenden Hitzeschwalls geboten. Lassen Sie niemals glühende Kohle auf dem Rasen ausglühen (Verbrennungsgefahr v.a. für Kinder). Restglut muss im Grill erstickt werden und darf auf keinen Fall in den Abfalleimer geleert werden. Zum Anzünden eignen sich am besten Stabfeuerzeuge. Zum Grillen verwenden Sie möglichst Grillhandschuhe und langstielige Hilfsmittel, wie eine Grillzange, um sich vor Verbrennungen zu schützen. Grillen mit Gas Gasgriller immer mit geöffnetem Deckel anzünden wenn der Griller nicht sofort zündet (nach 4-5-maligem Versuch), Gas verflüchtigen lassen und nach etwa 3 Minuten erneut probieren funktioniert der Zünder nicht, niemals von oben mittels Feuerzeug anzünden-Stichflammengefahr! (hochwertige Geräte haben eine Ausnehmung für gefahrloses Anzünden) bei Gasgeruch das Grillgerät sofort abstellen und Dichtheitsprobe durchführen; im Zweifelsfall den Fachhandel zu Rate ziehen; auf keinen Fall weiter in Betrieb nehmen! Gasschlauch, Dichtung und Anschlüsse 1xjährlich auf Risse und Sprödheit kontrollieren; mit Lechsuchspray gasführende Teile überprüfen; bei Bedarf auswechseln alle 5-10 Jahre Service im Fachhandel durchführen lassen; Regler mind. alle 10 Jahre wechseln Gasflasche mit Grillwagen stabil verbinden; Flasche niemals liegend verwenden; Gasschlauch darf heißes Gehäuse nicht berühren nach dem Grillen zuerst das Flaschenventil abdrehen, dann die Regulierknöpfe! Gasflaschen in gut belüfteten Räumen und niemals unter Erdniveau (Keller) lagern-Explosionsgefahr! Flasche kann bei längeren Grillpausen (z.B. Winter) am Grill gelagert werden; dann den Druckregler vom Flaschenventil abschrauben und mittels Kunststoffmutter Gewinde schützen wenn Restfett im Gehäuse vorhanden ist, muss dieses mittels Ausbrennen (Pyrolyse) oder mittels Spachtel entfernt werden, um bei nächsten Grillen einen Fettbrand zu vermeiden Grillen mit Strom Auch Elektrogrills kommen immer wieder zum Einsatz. Hierbei rät der Fachmann vor allem dazu, das Gerät bei Nichtgebrauch an einem trockenen Platz vor Feuchtigkeit zu schützen, damit es beim nächsten Gebrauch nicht zu einem Kurzschluss kommt. Nicht vergessen werden darf, dass auch Elektrogrills sehr heiß werden und deshalb bei diesen dieselben Sicherheitsmaßnahmen gegen Verbrennungen wie auch bei den anderen Geräten zu treffen sind. Um eine Überhitzung und damit verbundene Brandgefahr zu vermeiden, muss darauf geachtet werden, dass alle benutzten Stromkabel und Kabeltrommeln immer ganz ausgerollt sind.
Sicheres Trampolinspringen
Gartentrampoline fordern zur Bewegung auf.
Gartentrampoline fordern zur Bewegung auf.
TRAMPOLIN – Sicherheit beim hüpfen   Gartentrampoline fordern Kinder regelrecht zum Bewegen auf. Das Springen fördert in vielfältiger Weise die motorischen Fähigkeiten: Die Kinder lernen z.B. ihren Krafteinsatz zu dosieren und das Gleichgewicht zu halten. Darüber hinaus ist das Springen ein gutes Kraft- und Ausdauertraining. Ein Großteil der Muskalatur arbeitet dabei  isometrischen, d.h. dient der Stabilisation des Körpers in der Bewegung. Ob eine Gefahr bei der Benutzung besteht oder nicht, hängt davon ab, wie das Trampolin benutzt wird. Laut Studien nehmen die Unfälle beim Trampolinspringen zu. Die häufigsten Gründe für zum Teil schwere Verletzungen sind Zusammenstöße, unsachgemäße Landung, Stürze auf den Rahmen des Trampolins oder  vom Sportgerät. Deshalb ist es wichtig, einige Sicherheitsmaßnahmen zu beherzigen. Dazu zählen beispielsweise die richtige Ausstattung und Benutzung des Trampolins. Wichtig: Das Trampolin muss rundum mit einem Fangnetz in ausreichender Höhe bestückt sein. Außerdem dürfen am Rahmen keine Metallteile herausragen. Das Trampolin hat auch nichts in der Nähe von Bäumen oder Zäunen zu suchen, und man sollte tunlichst darauf achten, dass keine Gegenstände verstreut sind, auf die man möglicherweise hart fallen kann. TRAMPOLIN ALS SPIEL- ODER SPORTGERÄT Gerade bei Kleinkindern wird das Trampolin oftmals als Spielgerät benutzt. Dann werden Purzelbäume und Räder geschlagen, es wird geturnt oder einfach nur gespielt. Dies ändert sich jedoch, wenn das Gartentrampolin als Sportgerät benutzt wird und höhere und schwierigere Sprünge gemacht werden. In diesem Fall sollte das Trampolin nur einzeln benutzt werden. HÄUFIGE UNFALLURSACHEN Gefährliche Sprünge oder missglückte Salto-Versuche Zusammenstöße mit einer anderen Person Die leichtere Person trägt ein fünfmal höheres Unfallrisiko als die schwerere (u.a. Rückfederung bzw. Federeffekt der zweiten Person) Nicht kontrollierte oder harte Landung auf dem Trampolin Fall vom Trampolin Hinunterspringen statt Absteigen vom Trampolin TIPPS ZUM SICHEREN GEBRAUCH Was die Benutzung des Trampolins anlangt, sollten Gefahren und Verhaltensregeln vorab mit den Kindern besprochen werden. Das entbindet Eltern aber nicht von ihrer Aufsichtspflicht Wird das Trampolin als Sportgerät benutzt immer nur einzeln springen Scharfkantige Gegenstände vor dem Hüpfen unbedingt ablegen bzw. aus den Taschen nehmen, z.B. Uhren, Schmuck usw. Es empfiehlt sich, nur barfuß, in Gymnastik- oder leichten Turnschuhen mit dünner Sohle zu springen Treten erste Anzeichen von Ermüdung oder Konzentrationsverlust auf, wird es Zeit, das Vergnügen zu beenden Richtige Selbsteinschätzung: Nur so hoch springen, wie man es kontrollieren kann und keine Überkopfsprünge (Saltos) probieren Nicht unter das Sprungtuch kriechen, dieses dehnt sich beim Springen nach unten aus
Leitern - Sicher nach oben
Im Umgang mit dem klassischen Arbeitsmittel ist Vorsicht geboten!
Im Umgang mit dem klassischen Arbeitsmittel ist Vorsicht geboten!
Leitern – Sicher nach oben   Leitern zählen auch im privaten Bereich zu den klassischen Arbeitsmitteln. Dass im Umgang damit Vorsicht geboten ist, wird so manchem allerdings erst nach einer unsanften Landung klar. Nicht umsonst sind Stürze von der Leiter eine der häufigsten Unfallursachen. Dabei braucht es nicht viel um solche zu vermeiden. Schon die Auswahl der richtigen Leiter ist sicherheitstechnisch von Bedeutung. Die Verwendung von falsch ausgewählten oder beschädigten Leitern sowie unsachgemäßer Einsatz können ins Auge gehen. Wichtig ist deshalb genau zu prüfen, wofür die Leiter benötigt wird. Mitunter sind andere Aufstiegshilfen sicherer. Auch die maximale Höhe, die erreicht werden sollte, ist beim Einkauf ein Kriterium. Ebenso der Untergrund, auf dem die Arbeiten stattfinden.
Rauchmelder
Der Rauchmelder wacht auch während Sie schlafen.
Der Rauchmelder wacht auch während Sie schlafen.
Der Rauchmelder   Der Rauchmelder wacht auch während Sie schlafen. Batteriebetrieben erkennt er jeden Rauch und gibt automatisch Alarm. In den wichtigsten Räumen der Wohnung montiert ist der Rauch- oder Brandmelder ein wahrer Lebensretter. Eine Prüftaste gibt Sicherheit, dass die Funktionalität gegeben ist. Das Ende der Batteriekapazität wird durch einen Piepston signalisiert. Gut zu wissen Verwenden Sie nur normgeprüfte Rauchmelder. Fest eingebaute Langzeit-Lithiumbatterien garantieren, je nach Hersteller, eine Lebensdauer von bis zu 10 Jahren. Beachten Sie bei der Standortwahl, der Montage und der Wartung die Herstellerangaben. Erhältlich sind Rauchmelder in Baumärkten oder im Fachhandel.
Sicherer Umgang mit Pyrotechnik
Damit die Richtung stimmt!
Damit die Richtung stimmt!
SICHERER UMGANG MIT PYROTECHNIK   Eigentlich wäre die Sache ganz einfach: Der richtige Umgang mit Feuerwerkskörpern ist verpflichtend auf jeder Verpackung genau beschrieben. Nur, wer liest schon in der „Hitze des Gefechts“ Warnhinweise? Dabei gibt es eine Menge zu beachten. Feuerwerksartikel sind im Prinzip kleine Sprengsätze und so sollte man sie auch handhaben – nämlich mit äußerster Vorsicht. Nie unverpackt transportieren, nicht neben Heizungen oder offenem Feuer lagern. Beim Aufstellen zum Abfeuern immer auf ausreichend Sicherheitsabstand nach allen Seiten, zu Häusern, Zuschauern und leicht brennbarem Material achten. Niemals unter 20m Abstand zum Publikum und Fahrzeugen zünden! Bei ungünstigen Windverhältnissen die Schutzzone vergrößern!
Sichere Gartenarbeit
Der Garten ist für viele Menschen ein Ort der Erholung.
Der Garten ist für viele Menschen ein Ort der Erholung.
Sichere Gartenarbeit Der Garten ist für viele Menschen ein Ort der Erholung. Energie kann getankt werden und Kraft für den Alltag geschöpft werden. Doch die Gartensaison ist nicht ganz ungefährlich. Die Palette reicht hier von Stürzen und Verletzungen durch Unfälle über Atemwegsbelastungen, Hautreizungen bis hin zum Bandscheibenvorfall. Aus diesem Grund sollte bei der Gartenarbeit das Thema Sicherheit keinesfalls auf die leichte Schulter genommen werden. Der OGV, die SVB und Sicheres Vorarlberg bieten Tipps und Infoblätter zu den unterschiedlichsten Themen wie beispielsweise dem Umgang mit den verschiedenen Gartengeräten zum Download an. Darüber hinaus finden Sie hier noch einige zusätzliche Tipps: Planen Sie für Ihre Gartenarbeit genügend Zeit ein und arbeiten Sie ohne Hektik. Überprüfen Sie regelmäßig den Zustand Ihrer Leitern. Fehlende, abgebrochene oder provisorisch geflickte Sprossen können zu folgenschweren Unfällen und Stürzen führen. Tragen Sie auch im Garten Schutzausrüstung! Schutzhandschuhe, Gehörschutz, Schutzbrille und geeignete Kleidung! (Badekleidung ist für die Gartenarbeit nicht geeignet) Vergessen Sie nicht auf den Sonnenschutz (Sonnencreme, Hut, Sonnenbrille). Optimales Schuhwerk bietet Schutz vor Ausrutschen und Verletzungen, besonders beim Rasenmähen. Lassen Sie kein Werkzeug herumliegen, Spaten, Rechen und Sensen nach Gebrauch wegräumen. Warten Sie Ihre Gartengeräte regelmäßig. Chemikalien und Dünger: beachten Sie die Warnhinweise, gehen Sie sorgsam damit um und entsorgen Sie diese auch ordnungsgemäß. Sichern Sie Regentonnen, Teiche, Biotope etc. ausreichend ab. Für Babys und Kleinkinder kann bereits eine Wassertiefe von weniger als 10 cm zur tödlichen Gefahr werden! Pflanzen Sie keine giftigen Pflanzen und Sträucher im Spielbereich von Kindern. Vorsicht vor Wespen und Hornissennestern! ACHTUNG: Bewahren Sie Chemikalien und Dünger für Kinder unerreichbar auf! Der Sichere Umgang mit dem Rasenmäher Um Verletzungen bei der Rasenpflege zu vermeiden, gibt es im Infoblatt „Rasenmäher“ einige wertvolle Anregungen. Bei der Benützung von Benzinrasenmähern sind einige Punkte zu beachten: Nach jedem Mähen sollten Grasreste unter dem Mähdeck entfernt werden Vor jedem Arbeiten im Gefahrenbereich des Messers ist unbedingt der Stillstand des Motors abzuwarten bzw. das Stromkabel abzuziehen Lüftungsschlitze sollten immer offen gehalten werden, damit der Motor genug Kühlluft bekommt und die für den Transport des Grases in den Fangsack benötigte Luft ausreichend zur Verfügung steht VORARLBERGER MOTORSÄGENFÜHRERSCHEIN Im ganzen mitteleuropäischen Raum wurde in den letzten Jahren viel über die Unfallgefahr beim Arbeiten mit der Motorsäge diskutiert. Brennholzselbsterwerber nehmen stark zu, die Gefahrenabschätzung und sichere Handhabung ist jedoch nicht immer gegeben. Der Motorsägenführerschein trägt Rechnung und ist für alle interessierten Motorsägenführer gedacht. Inhalte sind Grundlagen der Arbeitssicherheit (Analyse von Unfällen, Selbsteinschätzung, Gefahren, Schutzausrüstung, sicheres Werkzeug und Arbeiten, Know how), Arbeitsabläufe und Arbeitsgestaltung, Werkzeug, Fäll-, Entlastungs-, Trennschnitttechniken sowie die praktische Umsetzung in Kleingruppen (Motorsägenhandhabung, Fällen und Aufarbeiten von Bäumen). Neben dem Motorsägenführerschein werden weiterführende Kurse zu diesem Thema angeboten. www.lfi.at
Sichere Gewässer
Wasser zieht Kinder magisch an. Die möglichen Gefahren sind Kindern jedoch meist noch unbekannt.
Wasser zieht Kinder magisch an. Die möglichen Gefahren sind Kindern jedoch meist noch unbekannt.
Sichere Gewässer   Wasser zieht Kinder magisch an. Es lässt sich hervorragend damit spielen, bei Biotopen kann man den interessanten Artenreichtum der Natur in Gestalt von Pflanzen und Tieren beobachten und kennen lernen. Deshalb werden Teichanlagen auch bei öffentlichen Einrichtungen wie Schulen vermehrt angelegt. Ein Badeteich bringt jede Menge Freude und letztlich auch die Möglichkeit, das Schwimmen und den Umgang mit Wasser im eigenen Garten früh zu erlernen. Die möglichen Gefahren sind Kindern jedoch meist noch unbekannt. Das Problem ist – Ertrinken passiert lautlos. Im Gegensatz zum Bild, das wir alle aus Fernsehsendungen kennen, können Kinder und auch Erwachsene nicht mehr um Hilfe schreien. Praktisch alle Kinder waren zum Zeitpunkt des Ertrinkens in der Nähe von Erwachsenen, jedoch ungenügend oder gar nicht beaufsichtigt. Da diese Unfälle meist dann geschehen, wenn die Kinder nicht durch Erwachsene beaufsichtigt werden, kommt oft die Hilfe zu spät. Eine unbekannte Zahl von Kindern kann zwar gerettet werden, einige von ihnen tragen jedoch – bedingt durch die unterbrochene Sauerstoffversorgung – einen irreparablen Hirnschaden davon. Auch für Erwachsene kann das Element Wasser schnell zur Herausforderung werden. Achten Sie deshalb darauf, sich nicht zu überschätzen und ausreichend Pausen einzulegen. Es gibt noch weitere einfache Maßnahmen, um Unfälle im oder am Wasser zu verhindern. Zum Beispiel:   Pools, teiche & co.   Biotope und Regentonnen entsprechend absichern! Pools, Biotope und Schwimmteiche am besten mit einem 1,5 m hohen Zaun und einer selbstschließenden Tür. Grundsätzlich sollten diese Wasserflächen nur an gut einsehbaren Stellen angelegt werden. Entleeren Sie das Wasser aus Planschbecken und anderen Gefäßen gleich nach Gebrauch – auch geringe Wassertiefen können gefährlich sein. Unbenutzte Pools abdecken und darauf achten, dass die Poolabdeckung fest ist, sollte ein Kind darauf steigen Bei größeren Pools eine Poolbeleuchtung installieren, damit man nachts nicht versehentlich hineinfällt Keine Spielsachen oder Wasserspielzeuge im Wasser liegenlassen, diese animieren kleine Kinder danach zu angeln Stolperfallen am Beckenrand vermeiden. Keine Spielsachen oder andere Hindernisse liegenlassen Offene Gewässer   Natürliche Gewässer wie das Meer, Seen oder Flüsse bergen noch ganz andere Gefahren als ein Schwimmbad, zum Beispiel gefährliche Strömungen. Ihnen sollte man mit besonderem Respekt begegnen. Das gilt auch für das Spielen am Ufer. Viele Bach- und Flussläufe in Vorarlberg stehen in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Kraftwerksbetrieb – hier kann es zu jeder Tageszeit zu einem raschen Wasseranstieg bzw. Wasserschwall kommen. Vor einem Sprung in natürliche Gewässer muss die Stelle immer auf Wassertiefe, eventuelle Felsen oder Schwemmsand und angeschwemmte Äste, Rohre oder Stäbe überprüft werden. Luftmatratzen, ein Schwimmreifen oder Gummitiere sind tolle Spielzeuge, verleiten aber dazu, sich zu weit aufs Wasser zu begeben. Wenn es dann mitten auf dem See anfängt zu zischen und die Luft rausgeht, kann es gefährlich werden. Beachten Sie die Sicherheitstipps der Österreichischen Wasserrettung  Weitere Informationen finden Sie bei den Downloads auf der rechten Seite und bei Broschüren können Sie kostenlos unsere Infobroschüre „Sicher am Wasser“ bestellen. Programmhinweis: Wasser-Sicherheits-Check Sicher im und am Wasser.