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Auf dem Spielplatz - Aber sicher!
Hol dir wichtige Tipps fürs unfallfreie Spielplatz-Vergnügen!
Hol dir wichtige Tipps fürs unfallfreie Spielplatz-Vergnügen!
AUf dem Spielplatz – aber sicher! tipps und tricks für ein unfallfreies und sicheres spielvergnügen Gerade in den wärmeren Jahreszeiten sieht man vermehrt verschiedenste Spielgeräte in den heimischen Gärten. Zudem lockt es viele Familien zu den nahe gelegenen Spielplätzen. Für Eltern stellt dieser Spielplatzbesuch oft eine gute Gelegenheit zum Entspannen und sich mit anderen auszutauschen dar. Kinder freuen sich darüber, Freunde zu treffen, draußen zu sein und sich an den verschiedensten Stationen und Geräten austoben zu können. Beim Herumtollen und Turnen auf Klettergerüsten, Rutschen, Schaukeln, usw. können die Kinder ihrem Bewegungsdrang freien Lauf lassen. Super! Denn Bewegung an sich ist grundsätzlich ein wichtiger Teil der Unfallprävention. Gleichzeitig verletzen sich aber pro Jahr ca. 15.000 Kinder in Österreich an klassischen Spielgeräten und Trampolinen so schwer, dass sie im Krankenhaus behandelt werden müssen. Damit der Besuch im Kinderparadies also möglichst frei von folgenschweren Unfällen abläuft und Spaß mit sich bringt, haben wir hier für dich einige wichtige Sicherheitstipps zusammengefasst. Eine Sammlung aller unserer Kindersicherheitstipps findest du bei OBACHT – DAMIT ICH SICHER AUFWACHSE (neues Kindersicherheitsprogramm)! Wenn du grundsätzlich folgende Dinge beachtest und aufmerksam bist, kann schon ein Großteil folgenschwerer Unfälle ganz leicht vermieden werden: Gerade kleinere Kinder müssen gut beaufsichtigt werden. Lass dich durch nichts ablenken (Handy, etc.) und dein Kind nicht aus den Augen. Achte beim Aufstellen von eigenen Spielgeräten auf die Herstellerhinweise und kontrolliere die Geräte in regelmäßigen Abständen. Achte darauf, dass dein Kind gutes Schuhwerk und passende Kleidung trägt (ohne Kordel o.ä.). Lass dein Kind den Helm vor dem Spielen immer abnehmen (Strangulationsgefahr). Gefahren können an den verschiedensten Orten und Bereichen lauern, beispielsweise:   wenn du dein Kind motorisch überforderst. Es gilt die Grundregel: Wo das Kind selbst nicht hinaufkommt, soll es auch nicht hinaufgehoben werden. wenn beim Trampolin das Netz fehlt. wenn Gegenstände herumliegen, wie Laufrad, Scooter, Taschen,… (Sturzgefahr). bei Nässe (Abrutsch- bzw. Rutschgefahr). wenn zu viele Kinder gleichzeitig auf einem Spielgerät spielen. beim Tragen vom Helm, Schlüsselband oder Kleidung mit Schnüren und Kordeln während des Spielens (Strangulationsgefahr). bei defekten Spielgeräten. Mit unseren zusätzlichen Tipps steht einem tollen, sicheren Aufenthalt auf dem Spielplatz nichts mehr im Weg.   Achte darauf, dass auch die Umgebung der Spielgeräte (v.a. zuhause) kindersicher ist: Gartengeräte und giftige Substanzen unerreichbar aufbewahren; Teich, Regentonne, usw. absichern. Sei deinem Kind ein gutes Vorbild: sowohl was den Umgang mit Müll anbelangt, als auch das freundliche Miteinander. Erklär ihm, wieso andere Kinder nicht geschubst werden sollen. Erklär deinem Kind altersgerecht, wo sich versteckte Gefahrenquellen befinden und denk daran, dass sich das Gefahrenbewusstsein bei Kindern erst im Laufe der Zeit entwickelt und erst mit ca. 14 Jahren völlig ausgebildet ist. Vom Bewahren zum Bewähren: Schütz dein Kind, wo nötig, lass ihm aber Freiraum wo möglich. Denn nur, wenn es auch mit „brenzligen“ Situationen (im Schonraum) lernt umzugehen, diese selber meistert und daraus lernt, stellt sich durch das Erfolgserlebnis ein gesundes Selbstbewusstsein ein. Dies wiederum ist immens wichtig für eine gute weitere Entwicklung. Und denk daran: blaue Flecken und leichte Blessuren gehören zum Großwerden umweigerlich mit dazu! Für Institutionen, die Spielplätze errichten und betreiben gibt es eigene Vorschriften und Normen, die einzuhalten sind. Hier gibt`s mehr Informationen dazu. Sollten dir etwaige Mängel oder Gefahrenquellen an öffentlichen Spielplätzen auffallen, dann wende dich bitte an die dafür zuständige Stelle (Stadt, Gemeinde, Verein, …). Denk auch daran, Spielgeräte im eigenen Garten regelmäßig zu kontrollieren – du bist hier auch für die Sicherheit anderer, z. B. der Nachbarskinder verantwortlich! Ratgeberhinweis: Zecken – Was tun? Zecken lauern überall. Schütz dich vor Stichen und möglicherweise schweren Krankheiten. Ratgeberhinweis: Trampolinspringen Tipps für einen sicheren Hüpfspaß! Ratgeberhinweis: Scooter Wo und ab wann? Hier gibt's alle Infos zum (E) - Scooter! Ratgeberhinweis: OBACHT – DAMIT ICH SICHER AUFWACHSE Sicher aufwachsen und die Potentiale der Kinder fördern!
Fußball - "Play safe, win smart!"
Fußball bildet die Spitze in der Unfallstatistik.
Fußball bildet die Spitze in der Unfallstatistik.
Fußball „Play safe, win smart!“ Fußballspielen zählt seit je her zu den beliebtesten und bekanntesten Sportarten weltweit. Ob im Freizeitbereich mit Kollegen, in der Schule oder im Verein, einen Fußball hat sicherlich Jede:r schon einmal geschossen. Fußball liegt allerdings in der Unfallstatistik auch an der Spitze aller Sportarten. Die Gründe dafür sind umfassend: Fehlendes Warm-up oder Cool-down, falsche Ausrüstung, Fouls, zu wenig Regeneration oder Konzentrationslücken, etc. In diesem Ratgeber  fassen wir dir die wichtigsten Empfehlungen und Tipps zusammen! Präventive Massnahmen Vor dem Spiel Mit einem effektiven Aufwärmprogramm bereitest du deinen Körper auf die Herausforderungen des Sports vor. Du wirst dich besser fühlen, weniger Verletzungen riskieren und deine Leistung verbessern. Die FIFA hat in Zusammenarbeit mit dem medizinischen FIFA-Zentrum Rehasport-Klinik in Posen (Polen) ein Aufwärmprogramm für Torhüter:innen aller Jugendstufen entwickelt. Zusätzlich haben sie das Programm 11 + veröffentlicht, das ein herkömmliches Aufwärmtraining ersetzen soll. Generell sollten folgende Übungen aber immer mit dabei sein: 1. Lauf- und Sprungübungen Wärme dich mit leichten Lauf- und Sprungübungen, wie Skipping oder Hopserlauf auf, um die Gelenke zu mobilisieren, den Herzschlag langsam zu erhöhen und die Durchblutung anzuregen. 2. Kurze Dehnübungen Dehne kurz die Hauptmuskelgruppen im Körper, insbesondere der Beine, um die Flexibilität zu erhöhen und Verletzungen vorzubeugen. 3. Rumpf- und Koordinationsübungen Stärke deine Körpermitte und sorge für genügend Gleichgewicht und Schnelligkeit! 4. Fußballspezifische Übungen Diverse Übungen mit dem Ball, beispielsweise Dribbeln, Ballkontrolle und Schussübungen,  um die technischen Fähigkeiten zu verbessern und in Stresssituationen besser reagieren zu können. Vergewissere dich zusätzlich, dass du zuvor genügend getrunken hast und deine Kohlenhydratspeicher aufgefüllt sind! Während des Spiels Fair Play: Eine der wichtigsten präventiven Maßnahmen beim Fußballspielen ist das Einhalten der Fair-Play-Regeln. Hierbei geht es darum, Verletzungen durch absichtliche oder grobe Foulspiele zu vermeiden. Fair Play umfasst auch das Respektieren der Schiedsrichterentscheidungen und das Einhalten von Spielunterbrechungen, um Verletzungen zu vermeiden. Ausreichende Regenerationsphasen einlegen: Fußball ist ein körperlich sehr anspruchsvoller Sport, der eine hohe Belastung für den Körper darstellt. Der Körper braucht ausreichende Pausen, welche beispielsweise durch richtige Aufteilung von Spiel- und Trainingsbelastung erreicht werden. Korrekte Technik und Vermeidung von gefährlichen Aktionen: Eine falsch angelernte Technik beim Passen, Schießen und Dribbeln kann durch Überlastung oder Fehlbelastung zu vermehrten Verletzungen der Gelenke führen. Ebenso sollten gefährliche Aktionen, wie harte Tackles oder Slides, gelernt sein. Nach dem Spiel Dehnung und Eisbaden Nach dem Spiel ist es wichtig, den Körper bei der Regeneration zu unterstützen. Dehnen oder Eisbaden bieten hierbei die perfekte Möglichkeit! – Sogar Profi-Fußballer:innen gehen regelmäßig Eisbaden! Dehnübungen sollten langsam und vorsichtig durchgeführt werden, um Verletzungen durch Überbeanspruchung zu vermeiden. Essen und Trinken: Die wichtigste Mahlzeit des Tages ist jene nach dem Training! Versorge deinen Körper mit genügend Nährstoffen und hilf ihm zu rehydrieren, indem du genügend trinkst! Wasser, Kohlenhydrate und Proteine sind hierbei besonders wichtig. Ruhe und Erholung: Die beste Regeneration ist immer noch, sich auszuruhen und sich von den Belastungen zu erholen! Ausreichender Schlaf und Entspannung können hierbei helfen! Ausrüstung und Spielfeld Fußballschuhe Die Auswahl des richtigen Schuhs zum Fußballspielen hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie der Art des Platzes, auf dem gespielt wird, dem Spielstil des Spielers und seinen individuellen Vorlieben. Für natürliche Rasenplätze sind Stollenschuhe oder Nockenschuhe am besten geeignet, da sie dem Spieler mehr Stabilität und Traktion auf unebenem Terrain bieten. Für Kunstrasenplätze oder Hartplätze sind Schuhe mit flachen Gummisohlen oder Multinocken ideal, da sie eine bessere Traktion auf diesen glatten Oberflächen bieten und gleichzeitig die Lebensdauer des Schuhs verlängern. Achte auf eine gute Passform und Komfort. Schienbeinschoner, Socken und Torwarthandschuhe Hosen: Die Hosen sollten lang genug sein, um deine Beine ausreichend zu bedecken und vor Schürfwunden zu schützen. Zudem können kurze Hosen bei bestimmten Wetterbedingungen wie Kälte oder Regen unpraktisch sein. Schienbeinschoner: Schienbeinschoner sind unerlässlich, um Verletzungen während des Spiels zu vermeiden. Wähle Schoner, die gut anliegen und ausreichenden Schutz bieten. Socken: Wähle Socken, die hoch genug, um die Schienbeinschoner zu bedecken, aber nicht zu eng sind. Atmungsaktive Materialien sind auch hier empfehlenswert. Torwarthandschuhe: Wenn du als Torwart spielst, sind Torwarthandschuhe unverzichtbar. Wähle Handschuhe mit einer guten Passform und solche, die auf die spezifischen Anforderungen deines Spiels abgestimmt sind. Spielfeld Vor dem Spiel sollte das Spielfeld auf Hindernisse oder gefährliche Stellen überprüft werden. Kaputte Tore, Löcher im Boden oder rutschige Oberflächen sollten gemeldet und behoben werden. Die Prävention von Verletzungen im Fußball erfordert eine Kombination aus:  körperlicher Fitness, technischen Fähigkeiten, geeigneter Ausrüstung und einigen Vorsichtsmaßnahmen. Indem du diese Punkte beachtest, kannst du das Verletzungsrisiko reduzieren und die Sicherheit aller Spieler verbessern. Wir wünschen dir viel Spaß beim Spiel! E-Bike Radausfahrt Du bist viel mit deinem E-Bike unterwegs, fühlst dich im Alltag aber nicht immer ganz sicher? Dann... Weiterlesen BMX-Fahren Stürze minimieren - Spaß maximieren. Unversehrt BMX fahren! Weiterlesen Trampolin-Sicherheitskurs Mit Tipps und Tricks zum sicheren Hüpfspaß! Weiterlesen
Zecken - Was tun?
Zecken lauern überall. Schütz dich vor Stichen und möglicherweise schweren Krankheiten.
Zecken lauern überall. Schütz dich vor Stichen und möglicherweise schweren Krankheiten.
Zecken – Was tun? Tipps und tricks für einen zeckenfreien Naturgenuss Lebensraum des Spinnentiers ZECKE Gerade im Frühjahr und Sommer (verstärkt nach milden Wintermonaten) findet man sie überall – in Sträuchern, Büschen, im Wald und Unterholz, aber auch auf Wiesen und Feldern – die ungeliebten Zecken. Die bei uns hauptsächlich vorkommenden Arten sind der Gemeine Holzbock oder die Auwaldzecke. Oft herrscht der Irrglaube, dass Zecken sich von Bäumen auf den Menschen fallen lassen. Das Gegenteil ist der Fall: Am liebsten halten sie sich in bodennaher Vegetation auf. Meist fängt man sich ein solches Spinnentier im Gras ein oder streift es beim Vorbeigehen an einem Strauch ab. Die Zecke ist ein weltweit verbreiteter Parasit, welcher sich vom Blut diverser Wirbeltiere ernährt. Mit ihrem ausgeprägten Stechapparat und ihren scherenartigen Mundwerkzeugen „reißt“ sie die Haut des Wirts auf und saugt herausfließendes Blut direkt ab. Der Blutverlust selbst ist hier für den Wirt (egal ob Mensch oder Tier) nicht relevant. Was aber zum Problem werden kann: Zecken gelten als Überträger von Krankheitserregern, welche teilweise schwere Krankheiten auslösen und langwierige Verläufe nach sich ziehen können. In diesem Ratgeber findest du alles Wissenswerte rund um den „Unfall“ Zeckenstich sowie Tipps und Tricks, wie du solchen und ihren Folgen leicht aus dem Weg gehen kannst. Krankheitsüberträger Zecke Nicht jeder Zeckenstich birgt ein Risiko.  Ist das Tier selbst aber mit Krankheitserregern infiziert, kann er für den Menschen gefährlich werden. Deshalb stellt auch hier die Vorsorge den besten Schutz dar. Zecken, die zur Gattung der Milben gehören, können verschiedenste Erkrankungen übertragen. Die bekanntesten und häufigsten bei uns sind die Lyme-Borreliose und die FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis). Lyme-Borreliose Über 30% der bei uns heimischen Zecken sind mit Borrelien infiziert, jenen Bakterien, die die Lyme-Borreliose auslösen. Hierbei handelt es sich um eine häufig diagnostizierte, jedoch nicht meldepflichtige Erkrankung (schätzungsweise erkranken in Österreich jährlich zwischen 25.000 und 70.000 Menschen). Die Inkubationszeit variiert zwischen wenigen Tagen und mehreren Wochen. Im Falle einer Infektion des Menschen tritt bei etwa 85 % ein typischer, ringförmiger, rötlicher Hautausschlag auf. Eine weitere Form der Lyme-Borreliose betrifft das Nervensystem. Vor allem bei Kindern kann es zur Hirnhautentzündung und Gesichtsnervlähmungen kommen. Bei Erwachsenen können sich schmerzhafte Nervenwurzelentzündungen und Lähmungen zeigen. Weitere seltene Formen führen zu Gelenksentzündungen und typischen Hautveränderungen an Armen und Beinen. Bei den meisten Formen führt die rechtzeitige antibiotische Behandlung zu einer anhaltenden Besserung, unbehandelt allerdings kann diese Borreliose zu langanhaltenden Beschwerden führen (Quelle: AGES). Derzeit gibt es gegen diese Erkrankung keine Impfung. Deshalb stellen vorbeugende Maßnahmen und Wachsamkeit den besten Schutz dar: gut sitzende, geschlossene Kleidung tragen; Hosenröhrchen in die Socken stecken Kopfbedeckung gerade bei Kindern empfehlenswert evt. Zeckenschutzmittel verwenden wenn möglich Unterholz, hohes Gras, dichte Büsche, … meiden idealerweise befindet sich in der Wander-Notfall-Apotheke eine spitz zulaufende Pinzette, um Zecken sofort entfernen zu können (richtige Entfernung s. unten) abends den Körper auf mögliche Zecken absuchen (v.a. auch bei Kindern nach dem Spielen im Freien) nach einem Zeckenstich die betroffene Stelle mehrere Wochen gut beobachten und bei jeglichen Veränderungen oder anderen Symptomen (s. oben) ärztlichen Rat einholen. Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) Diese auch Zecken-Enzephalitis genannte Erkrankung wird durch den Speichel der Zecke übertragen (Österreich ist europaweit eine der am stärksten betroffenen Regionen). Es handelt sich hier um eine virale Erkrankung, die Erreger vermehren sich im menschlichen Nervensystem. Die Inkubationszeit beträgt zwischen drei und 28 Tagen. Etwa 10 bis 30 Prozent der infizierten Personen weisen Symptome auf. Zwei bis zehn Tage nach dem Zeckenstich treten grippale Beschwerden auf (Kopfschmerzen, Fieber, Müdigkeit, Gelenksschmerzen). In den meisten Fällen klingen die Beschwerden nach einigen Tagen ab. Für etwa 5 bis 15 Prozent aller Patienten und Patientinnen kommt es nach einer beschwerdefreien Zeit von etwa sieben Tagen zu einer zweiten Krankheitsphase, in der das zentrale Nervensystem befallen wird. Erst in dieser Phase kommt es zur Hirnhaut- oder Hirnentzündung (starke Kopfschmerzen, Lichtscheue, Schwindel, Konzentrationsstörungen, Sprechstörungen, Gehstörungen). Diese Symptome können Wochen bis Monate andauern. Bei sehr schweren Verläufen können Lähmungen auftreten und bleibende Behinderungen die Folge sein (Quelle: AGES). Nach einem symptomatischen Ausbruch der Erkrankung gibt es keine Therapie, es können lediglich die Symptome durch Bettruhe und Schmerzmittel gelindert werden (die Erkrankung ist meldepflichtig). Neben den bei der Borreliose genannten vorbeugenden Maßnahmen, wenn man in der Natur unterwegs ist, ist hier die beste Maßnahme die Impfung. Hierdurch konnte die Fallzahl in den vergangenen 40 Jahren von 300-700/Jahr (vor der jährlichen Impfaktion) auf 41-216/Jahr gesenkt werden.   Weitere seltenere Erkrankungen Krim-Kongo-Fieber (Hyalomma-Zecke; ursprünglich in wärmeren Regionen, seit einigen Jahren auch in Österreich) Anaplasmose Rickettsiose Tularämie Babesiose Neoehrlichiose Rückfallfieber Wo Zecken am häufigsten stechen Wie entferne ich eine Zecke richtig Zecke mit spitz zulaufender Pinzette ganz vorne hautnah beim Stechapparat fassen und mit möglichst gleichmäßigem Zug herausziehen. In der Haut verbleibende Reste werden als Fremdkörper von der Haut selbst herausgearbeitet. Beim Entfernen der Zecken kein Öl, Wachs, Klebstoff, Nagellackentferner oder andere Substanzen verwenden (dies würde das Tier unnötig reizen und könnte dazu führen, dass es seinen Speichel und somit mögliche Infektionserreger abgibt). Zecke in einen Klebstreifen einwickeln und im Hausabfall entsorgen, nicht im Kompost. Treten mehrere Tage oder Wochen nach der Zeckenentfernung Krankheitszeichen auf, ist ein Arztbesuch nötig! Mit all diesen Tipps steht einem zeckenfreien, sicheren und gesunden Frühjahr und Sommer nichts mehr im Weg. Ratgeberhinweis: Tipps für eine sichere Gartenarbeit Hier gibt's Tipps für die sichere Gartenarbeit! Ratgeberhinweis: Wie grille ich richtig Ein Ratgeber für dein sicheres Grillvergnügen. Ratgeberhinweis: Kühe – die Gefahr beim Wandern? Kühe werden nur zur Gefahr, wenn sich der Mensch falsch verhält. Lerne hier wie es richtig geht.
Kohlenstoffmonoxid (CO)
Kohlenmonoxid ist ein tückisches Gas, welches viele Risiken birgt.
Kohlenmonoxid ist ein tückisches Gas, welches viele Risiken birgt.
Kohlenstoffmonoxid  Der richtige Umgang mit Kohlenstoffmonoxid (CO)   Immer wieder kommt es auch im Ländle zu Unfällen mit dem tückischen Gas Kohlenstoffmonoxid (gebräuchlich: Kohlenmonoxid) oder auch CO, wie es in der Chemie genannt wird. Durchschnittlich alle zwei Monate werden Einsatzkräfte zu einem neuen Fall gerufen. Durch einfache Sicherheitsmaßnahmen und Vorkehrungen können Unfälle verhindert werden. In diesem Ratgeber erfährst du, was hinter diesem Gas steckt, bei welchen Symptomen du aufmerksam werden solltest und wo sich überhaupt Risiken verbergen. Erklärung Das Gas Kohlenmonoxid (CO) ist durch seine geruch- und farblose Eigenschaft für uns Menschen nicht zu erkennen. Es entsteht bei unvollständigen Verbrennungsvorgängen von kohlenstoffhaltigen Substanzen (z.B. Holz, Öl, Erdgas) ohne genügend Sauerstoff. Gefährlich wird es für uns aber nur in geschlossenen Räumen. Zusätzlich ist zu bedenken, dass man keine direkten Berührungspunkte haben muss, um gefährdet zu sein, da Gase auch Wände und Decken ungehindert durchdringen können. Kohlenstoffmonoxid bindet sich an den roten Blutfarbstoff Hämoglobin und blockiert die Bindungsstellen für Sauerstoff (O2), das heißt es verhindert den Transport von Sauerstoff im Blut (CO bindet sich mit Hämoglobin dreihundertmal besser als O2). Umso mehr Hämoglobin-Zentren von CO besetzt sind, umso weniger O2 kann folglich durch unser Blut transportiert werden. Infolgedessen werden Organe unzureichend versorgt und das Ersticken droht. Eine CO-Vergiftung wird mittels eines Bluttests festgestellt. Symptome Die Symptome sind abhängig von der Kohlenmonoxidkonzentration und der Dauer der Einatmung. Je nach Alter und allgemeinem Gesundheitszustand zeigen sich folgende Beschwerden: Schwindel, Kopfschmerzen Übelkeit, Erbrechen Sehstörungen, Ohrensausen Kurzatmigkeit, Druck auf der Brust Zusätzlich können sich bei schweren Vergiftungen folgende Symptome äußern: Kreislaufkollaps Bewusstlosigkeit Krampfanfälle Die Schädigungen können in relativ kurzer Zeit tödlich sein. Die frühestmögliche Atmung von 100% Sauerstoff wird für alle Patienten mit entsprechender Verdachtsdiagnose empfohlen. WICHTIG: Alle Symptome in diesem Zusammenhang müssen ernst genommen werden, vor allem dann, wenn mehrere Personen, die sich gleichzeitig in einem Raum aufgehalten haben, ähnliche Symptome aufweisen. Risikobereiche Grundsätzlich: Nur in geschlossenen Räumen! Alte oder defekte Gasthermen Vor allem bei hohen Außentemperaturen können Abgase der Therme nicht aufsteigen und entweichen. Zeitgleicher Betrieb von Gasthermen und mobilen Klimageräten Die Klimageräte saugen Luft aus dem Raum ab und beeinträchtigen die Luftzirkulation, die CO-Konzentration kann dadurch stark ansteigen. Schlechter Kaminzug eines Ofens Blockierte Kamine Lagerräume (Gärkeller, Pelletslager, usw.) Rauchen von Wasserpfeifen, vielen Zigaretten oder auch Shishas Verwendung von Holzkohlegrills in Innenräumen und Garagen (sollte man nie machen!) Verstopfte Rohre innerhalb der Therme Eine regelmäßige fachkundige Überprüfung ist sehr wichtig! Allgemeine Präventionsmaßnahmen Notrufnummer der Vergiftungszentrale einspeichern: 01 406 43 43 oder 144 Kamine, Gasthermen und Durchlauferhitzer regelmäßig fachgerecht überprüfen bzw. warten lassen. Auf Herstellerhinweise achten! CO-Melder installieren lassen. Gerate bei Alarm nicht gleich in Panik. Die Melder sind sehr sensibel eingestellt, um eine frühzeitige Warnung sicherzustellen. Klimageräte nicht ohne vorherige Erstellung eines Raumluftbefundes (durch Rauchfangkehrer, Installateur-Fachbetrieb) in Betrieb nehmen. Auch an Tagen mit hoher Außentemperatur sollte regelmäßig gelüftet werden, insbesondere während die Therme in Betrieb ist (beim Duschen, Geschirrabwaschen, etc.). Befindet sich die Therme in einem Raum ohne Fenster, öffne das nächstgelegene Fenster und die Verbindungstüren. Achte immer auf genügend Sauerstoffzufuhr. (viel an die frische Luft gehen) Grille oder heize niemals in geschlossenen Räumen mit Holzkohlegrills! Präventionsmaßnahmen im Sommerurlaub (Wohnwagen, Wohnmobil, Berghütten usw.) Herd im Wohnwagen keinesfalls als Heizung verwenden Regelmäßig lüften (vor allem beim Kochen!) Auf die Farbe der Flamme achten: Sobald der Gasherd die gewünschte Temperatur erreicht hat, sollte die Flamme blau sein! Falls der Ofen oder der Gasherd eine gelbe Flamme erzeugt, bedeutet das meist, dass keine ordnungsgemäße Verbrennung stattfindet und somit ein erhöhtes Risiko für überschüssiges CO besteht, in diesem Fall Gasherd sofort abstellen und Fachpersonal kontaktieren. Beim Heizen regelmäßig stoßlüften!  (auch wenn es widersprüchlich klingt!) Abgasabfuhr kontrollieren Eingebaute Gaskocher in Wohnwagen und Wohnmobilen sind im Allgemeinen sicherer als freistehende Campingkocher. Die Verbrennung dieser Öfen findet in einem geschlossenen Raum statt und sie haben einen Rauchabzug. Dieser Rauchabzug muss regelmäßig geprüft werden. Du findest ihn normalerweise im Schrank über dem Herd. Prüfe, ob der Rauchabzug senkrecht hängt und keine Knicke aufweist. Prüfe auch, ob das Ende des Abzugs frei und sauber ist. Regelmäßige Wartung aller Gasanlagen CO-Melder installieren Bei Fragen zur Installation stehen Fachbetriebe zur Verfügung, wie beispielsweise das Brandschutzteam Vorarlberg. Vorbereitungen auf die Heizsaison Kontaktperson: Rauchfangkehrer:innen Klimageräte von Experten und Expertinnen installieren lassen Alte Thermen regelmäßig warten lassen Sich mit CO-Meldern auseinandersetzen und bei Bedarf kaufen und installieren (beim Kamin oder Ofen im Wohnbereich auf jeden Fall sinnvoll). WICHTIG: nicht mit CO2-Melder verwechseln, diese funktionieren ganz anders! Überlegungen anstellen, ob eine Umrüstung auf alternative Heizmethoden, wie elektrische Infrarotheizungen und E-Boiler für das Warmwasser, Sinn macht Hinweise auf Herstellervorgaben lesen und einhalten Von Heizkanonen (bei privaten Feiern, usw.) absehen Auf richtige Pellets-Lagerung achten (vor allem, wenn man die Vermutung hat, dass sie noch feucht sein könnten) >>> Hier ist es wichtig, zu lüften und nicht lange im Raum zu bleiben. Das Gefährliche an einer Kohlenmonoxidvergiftung ist, dass Schläfrigkeit und Benommenheit meist nicht als Vergiftungssymptom gewertet werden. Daher kann sich eine Person mit leichter Vergiftung schlafen legen und nichts ahnend weiter Kohlenmonoxid einatmen, bis eine schwere Vergiftung oder der Tod eintritt. Daniela Pejic, Allgemeinmedizinerin Ratgeberhinweis: Rauchmelder richtig installieren Was, wo und wie? Alles um den Rauchmelder gibts hier! Newshinweis: 17.11.2022 - In Notsituationen handlungsfähig sein Der letzte Erste-Hilfe-Kurs lag bei Caroline lange zurück. Warum sie diesen nun regelmäßig...
Strom kann gefährlich sein
Tipps, wie man sich am besten davor schützt.
Tipps, wie man sich am besten davor schützt.
Elektrischer Strom kann gefährlich sein Einfache Tipps zum schutz davor „Schreckliche Szenen in einem kleinen Wohnblock. Jugendliche tot in Badewanne aufgefunden“. Solche Schlagzeilen machen uns betroffen! Das Mädchen hatte ihr Handy dabei und es war angesteckt. Sie starb an einem tödlichen Stromschlag, weil ihr das Gerät aus der Hand ins Wasser gefallen war …  Dies ist nur ein Beispiel für die Gefahr Strom. Immer wieder liest man von Unfällen. Auch enden leider einige davon tödlich. Viele wissen es nicht. Viele wollen es nicht glauben! Aber: Strom kann gefährlich sein! Und darum haben wir hier einige beachtenswerte Dinge für Ihren Schutz zusammengefasst. Steckdosen: Laut  Landesinnungsmeister für Elektrotechnik gibt es NUR eine Möglichkeit bezüglich Kindersicherung. So sind dies ausschließlich Steckdosen mit „erhöhtem Berührungsschutz“. Nur diese sind gesetzlich erlaubt und sicher. Der Schutz wird hier bei der Produktion mit eingebaut. Mehr dazu und Allgemeines zum Thema Kindersicherheit finden Sie hier. Alle anderen Schutzmaßnahmen, die selbst von außen auf- oder eingebracht werden, sind verboten und führen wiederum zu einer erhöhten Brandgefahr. Setzen Sie sich im Zweifelsfall oder zur Abklärung mit Ihrem Elektriker in Verbindung. FI-Schalter: Nur ein Fehlerstromschutzschalter (FI-Schalter) schützt zuverlässig vor einem lebensgefährlichen Stromschlag. Aber kontrollieren Sie diesen auch regelmäßig auf ausreichende Funktion! Der Experte empfiehlt die Überprüfung zumindest einmal pro Jahr. Was passiert nämlich wenn die Mechanik versagt? Dann löst der Schalter bei Verwendung eines kaputten Gerätes nicht aus. Und die Folge kann das Anliegen der gesamten Spannung direkt am Gerät/Gehäuse sein. Das kann einem Griff direkt in den Stromkreis gleichkommen. Wichtig: Bei Nichtauslösen oder Hängenbleiben des Schalters ist eine sofortige Reparatur erforderlich. Diese sollte vom Elektrofachmann durchgeführt werden. Kontrollieren Sie auch die Art Ihres eingebauten FI-Schalters. Ist dieser noch vom Typ AC (Wechselstrom)? Wenn ja, sollten Sie ihn vom Fachmann auf den Typ A (Wechsel- und Gleichstrom) umrüsten lassen.  Die neuen elektrischen Geräte benötigen nämlich intern durch Netzteile Gleichstrom (Elektronik). Und dazu gehören z.B. LED-Beleuchtung und Computernetzteile. Aber auch Waschmaschinen und Trockner betrifft das. Nur so sind Sie wieder ausreichend geschützt. Der FI-Schalter in einem Video kurz erklärt! Strom und Wasser: Achtung Lebensgefahr! Die Empfehlung ist klar! Verwenden Sie beim Duschen und Baden keine über Kabel mit dem Netz verbundenen elektrischen Geräte. Dazu gehören natürlich auch Handys! Erklären Sie dies schon Ihren Kindern verständlich und altersgerecht! Kabeltrommeln: Rollen Sie Kabeltrommeln immer vollständig aus. So vermeiden Sie eine Überhitzung. Auch senken Sie dadurch das Risiko einer Brandgefahr. Mieten von Wohnungen: Nach jedem Mieterwechsel muss der Vermieter einen Elektrocheck machen lassen. Dies ist gesetzlich vorgeschrieben. Nachprüfen ist möglich, weil dem Mieter Einblick ins Anlagenbuch zusteht. Auch kann er so beim Einzug alles auf Richtigkeit kontrollieren. Ratgeberhinweis: Rauchmelder richtig installieren Was, wo und wie? Alles um den Rauchmelder gibts hier!
Wie grille ich richtig
Ein Ratgeber für dein sicheres Grillvergnügen.
Ein Ratgeber für dein sicheres Grillvergnügen.
Wie grille ich richtig Tipps für ein sicheres grillvergnügen Wer grillt nicht gerne. Wenn man dann auch noch nach so leckeren Rezepten, wie jenen in unserem Flyer, grillt, so macht es umso mehr Spaß! Grillen birgt aber auch einige Gefahren. In Österreich ereignen sich ca. 700 Unfälle/Jahr beim Grillen. Zum Thema „Wie grille ich richtig“ und zudem sicher, haben wir hier einige hilfreiche Tipps und Anregungen für dich aufgelistet. Diese sind auch in unserer „brandneuen“ Broschüre nachzulesen. (Die Broschüre kann bei uns bestellt oder hier heruntergeladen werden). Vor dem Grillvergnügen steht der Kauf und die Geräteauswahl. Lass dich hier vom Fachhändler beraten. Ebenso bietet der Fachmann Grillkurse an. In diesen wird nicht nur das Wissen um Rezepte, sondern auch wertvolle Tipps zur Sicherheit beim Grillen vermittelt. Für ausführliche Informationen klicke hier. Wähle den idealen Standplatz für deinen Grill. Zum sicheren und richtigen Grillen gehört der gute Stand (v.a. beim Holzkohlegrill) des Gerätes dazu. Grille niemals unter Schirmen, in geschlossenen Räumen und neben leicht brennbaren Materialien. Lass Kinder nie unbeaufsichtigt in der Nähe des Grills. Gerade durch spritzendes Fett entstehen äußerst schmerzhafte Verbrennungen. Erkläre deinen Kindern verständlich und altersentsprechend die möglichen Gefahren, die vom Grill ausgehen (Podcast zum Nachhören). Vergewissere dich, dass ein funktionierender Feuerlöscher und eine Löschdecke sich in greifbarer Nähe des Grillgerätes befinden. Sollte doch einmal etwas passieren, leiste sofort Erste Hilfe. Halte das verbrannte Körperteil sofort mind. 10 Minuten lang unter fließendes, kühlendes Wasser (10-20 Grad). Reiße mit der Haut verklebte Kleidung nicht ab. Trage keinen Puder oder Salbe auf und wenden keine „Hausmittel“ an. Decke stattdessen die verbrannte Stelle mit einem sauberen Tuch ab. Suche sofort ärztliche Hilfe auf, bzw. rufe die Notrufnummern. Gesundheitshotline 1450 Rettung 144 Feuerwehr 122 Wie grille ich richtig mit feuer Verwende beim Anzünden niemals flüssige Anzündhilfen wie Brennspiritus, Benzin, Terpentin, Brennpasten oder Petroleum. Verdunsten diese Brandbeschleuniger, entsteht ein hochexplosives, brennbares Gemisch und Stichflammen. Dies führt zu schwersten Brandverletzungen. Zum Anzünden eignen sich ausschließlich feste Anzündhilfen (Anzündwürfel, Holzwolle), ein Anzündkamin oder ein spezieller Heißluftfön.  Auch hier informiert dich der Fachhandel gerne. Besondere Vorsicht ist beim Anheben des Deckels und des damit austretenden Hitzeschwalls geboten. Lasse niemals glühende Kohle auf dem Rasen ausglühen (Verbrennungsgefahr v.a. für Kinder). Restglut muss im Grill erstickt werden. Sie darf auf keinen Fall in den Abfalleimer geleert werden. Zum Anzünden eignen sich am besten Stabfeuerzeuge. Zum Grillen verwende möglichst Grillhandschuhe und langstielige Hilfsmittel. Eine Grillzange schützt ideal  vor Verbrennungen. Grillen mit Gas wie grille ich richtig mit gas Gasgriller immer mit geöffnetem Deckel anzünden wenn der Griller nicht sofort zündet (nach 4-5-maligem Versuch), Gas verflüchtigen lassen und nach etwa 3 Minuten erneut probieren funktioniert der Zünder nicht, niemals von oben mittels Feuerzeug anzünden-Stichflammengefahr! (hochwertige Geräte haben eine Ausnehmung für gefahrloses Anzünden) bei Gasgeruch das Grillgerät sofort abstellen und Dichtheitsprobe durchführen; im Zweifelsfall den Fachhandel zu Rate ziehen; auf keinen Fall weiter in Betrieb nehmen! Gasschlauch, Dichtung und Anschlüsse 1xjährlich auf Risse und Sprödheit kontrollieren; mit Lecksuchspray gasführende Teile überprüfen; bei Bedarf auswechseln alle 5-10 Jahre Service im Fachhandel durchführen lassen; Regler mind. alle 10 Jahre wechseln Gasflasche mit Grillwagen stabil verbinden; Flasche niemals liegend verwenden; Gasschlauch darf heißes Gehäuse nicht berühren nach dem Grillen zuerst das Flaschenventil abdrehen, dann die Regulierknöpfe! Gasflaschen in gut belüfteten Räumen und niemals unter Erdniveau (Keller) lagern-Explosionsgefahr! Flasche kann bei längeren Grillpausen (z.B. Winter) am Grill gelagert werden; dann den Druckregler vom Flaschenventil abschrauben und mittels Kunststoffmutter Gewinde schützen wenn Restfett im Gehäuse vorhanden ist, muss dieses mittels Ausbrennen (Pyrolyse) oder mittels Spachtel entfernt werden, um beim nächsten Grillen einen Fettbrand zu vermeiden Grillen mit Strom wie grille ich richtig mit strom Auch Elektrogrills kommen immer wieder zum Einsatz. Hierbei rät der Fachmann vor allem dazu, das Gerät bei Nichtgebrauch an einem trockenen Platz vor Feuchtigkeit zu schützen. So wird ein Kurzschluss verhindert. Nicht vergessen werden darf, dass auch Elektrogrills sehr heiß werden. Deshalb sind bei diesen dieselben Sicherheitsmaßnahmen gegen Verbrennungen wie auch bei den anderen Geräten zu treffen. Um eine Überhitzung und damit verbundene Brandgefahr zu vermeiden, muss darauf geachtet werden, dass alle benutzten Stromkabel und Kabeltrommeln immer ganz ausgerollt sind. Mit leckeren, am besten regionalen Zutaten und all diesen Tipps steht einem entspannten Abend mit der Familie oder Freunden nichts mehr im Weg und Sie können das Grillvergnügen sicher richtig genießen!
Trampolinspringen
Tipps für einen sicheren Hüpfspaß!
Tipps für einen sicheren Hüpfspaß!
Trampolin Sicherheit beim Hüpfen Das Trampolin im Garten fordert Kinder regelrecht zum Bewegen auf. Das Springen macht großen Spaß! Es fördert aber auch in vielfältiger Weise die motorischen Fähigkeiten: Die Kinder lernen z.B. ihren Krafteinsatz zu dosieren und das Gleichgewicht zu halten. Darüber hinaus ist das Springen ein gutes Kraft- und Ausdauertraining. Ein Großteil der Muskulatur arbeitet dabei  isometrisch, d.h. dient der Stabilisation des Körpers in der Bewegung. Sicherer Hüpfspass Ob ein Risiko bei der Benutzung besteht oder nicht, hängt davon ab, wie das Trampolin benutzt wird. Laut Studien nehmen die Unfälle  zu. Die häufigsten Gründe für zum Teil schwere Verletzungen sind Zusammenstöße, falsche Landung, Stürze auf den Rahmen oder  vom Sportgerät. Deshalb ist es wichtig, einige Sicherheitsmaßnahmen zu beherzigen. Dazu zählen beispielsweise die richtige Ausstattung und Benutzung des Trampolins. Wichtig: Rundum muss ein Fangnetz in ausreichender Höhe angebracht sein. Außerdem dürfen am Rahmen keine Metallteile herausragen. Das Trampolin hat auch nichts in der Nähe von Bäumen oder Zäunen zu suchen, und man sollte tunlichst darauf achten, dass keine Gegenstände verstreut sind, auf die man möglicherweise hart fallen kann. Lesen Sie hier mehr dazu. SPIEL- ODER SPORTGERÄT? Gerade bei Kleinkindern wird das Trampolin oftmals als Spielgerät benutzt. Dann werden Purzelbäume und Räder geschlagen, es wird geturnt oder einfach nur gespielt. Dies ändert sich jedoch, wenn das Ganze als Sportgerät benutzt wird und höhere und schwierigere Sprünge gemacht werden. In diesem Fall sollte das Trampolin nur einzeln benutzt werden. Mehr Tipps und eine Sammlung aller unserer Informationen für mehr Kindersicherheit findest du auch bei OBACHT – DAMIT ICH SICHER AUFWACHSE. HÄUFIGE UNFALLURSACHEN rund ums Trampolin Gefährliche Sprünge oder missglückte Salto-Versuche Zusammenstöße mit einer anderen Person Die leichtere Person trägt ein fünfmal höheres Unfallrisiko als die schwerere (u.a. Rückfederung bzw. Federeffekt der zweiten Person) Nicht kontrollierte oder harte Landung auf dem Trampolin Sturz vom Trampolin Hinunterspringen statt Absteigen vom Trampolin TIPPS ZUM SICHEREN GEBRAUCH Was die Benutzung des Trampolins anlangt, sollten Gefahren und Verhaltensregeln vorab mit den Kindern besprochen werden. Das entbindet Eltern aber nicht von ihrer Aufsichtspflicht Wird das Trampolin als Sportgerät benutzt immer nur einzeln springen Scharfkantige Gegenstände vor dem Hüpfen unbedingt ablegen bzw. aus den Taschen nehmen, z.B. Uhren, Schmuck usw. Es empfiehlt sich, nur barfuß, in Gymnastik- oder leichten Turnschuhen mit dünner Sohle zu springen Treten erste Anzeichen von Ermüdung oder Konzentrationsverlust auf, wird es Zeit, das Vergnügen zu beenden Richtige Selbsteinschätzung: Nur so hoch springen, wie man es kontrollieren kann und keine Überkopfsprünge (Saltos) probieren Nicht unter das Sprungtuch kriechen, dieses dehnt sich beim Springen nach unten aus Ratgeberhinweis: Auf dem Spielplatz – Aber sicher! Wie wichtig Bewegung für die Entwicklung von Kindern ist, kann man hier genauer nachlesen. Ratgeberhinweis: Wie vermeide ich folgenschwere Stürze bei Kindern Achtung Sturzgefahr! So schützt du dein Kind vor folgenschweren Stürzen.
Tipps für die Verwendung von Leitern
"Das geht schon so" und zack, liegt man am Boden.
"Das geht schon so" und zack, liegt man am Boden.
Leitern Sicher nach oben „Ach, das geht schon“ und zack, liegt man am Boden. Leitern zählen auch im privaten Bereich zu den klassischen Arbeitsmitteln. Dass im Umgang damit Vorsicht geboten ist, wird so manchem allerdings erst nach einer unsanften Landung klar. Nicht umsonst sind Stürze von der Leiter eine der häufigsten Unfallursachen. Dabei braucht es nicht viel um solche zu vermeiden. Schon die Auswahl der richtigen Steighilfe ist sicherheitstechnisch von Bedeutung. Die Verwendung von falsch ausgewählten oder beschädigten Leitern sowie unsachgemäßer Einsatz können ins Auge gehen. Wichtig ist deshalb genau zu prüfen, wofür diese benötigt werden. Aber manchmal sind andere Aufstiegshilfen sicherer. Auch die maximale Höhe, die du erreichen willst, ist beim Einkauf ein Kriterium. Ebenso der Untergrund, auf dem die Arbeiten stattfinden. Wer hoch steigt, kann tief fallen Prüfe deine Leiter vor jedem Gebrauch. Damit können Stürze durch Bruch oder Verbiegen von Leiterteilen, wie Holme und Sprossen vermieden werden. Leitern sind so aufzustellen, dass sie sich nicht drehen und gegen Wegrutschen und Umfallen gesichert sind. Je nach Bodenbeschaffenheit sind Leitern mit Spitzen oder Gummikappen zu verwenden. Leitern müssen immer so lang sein, dass die drei obersten Sprossen nie bestiegen werden müssen. Schadhafte und unsachgemäß reparierte (geflickte) Leitern aus dem Verkehr ziehen. Gefahr durch Metallleitern in der Nähe von Freileitungen beachten. Keine Kleidung mit weiten Hosen und Ärmeln tragen; die Gefahr, hängenzubleiben ist zu groß. Keine Leitern am Boden liegen lassen, diese sind Stolperfallen, unbeaufsichtigt aufgestellte Leitern sind kindersicher zu machen (z.B. durch Fixierung eines Brettes an den untersten Sprossen). Leitern dürfen nicht abrutschen und sich nicht verdrehen! Beschädigte Leitern oder Sprossen dürfen auf keinen Fall bestiegen werden. Immer standsicher, rutschfest und auf festem Grund aufstellen. Beim Besteigen der Leiter immer feste Schuhe tragen. Arbeite auf Steighilfen niemals mit schwerem Gerät, der Motorsäge oder Geräten, die du mit beiden Händen bedienen musst. Eine freie Hand ist zum Festhalten nötig. Benutze zur Ernte Pflücktaschen. Beuge dich nie zu weit nach rechts oder links. Stelle Leitern nicht ungesichert auf Straßen, Gehwegen in Einfahrten oder im Bereich von Türen auf. Die maximale Tragfähigkeit darf nicht überschritten werden Ganz speziell Tipps für Stehleitern Stehleitern nicht als Anlegeleiter benutzen Schenkel der Leiter immer ganz ausklappen und die Spreizsicherung einrasten mehrteilige Leitern müssen eingerastet sein Tipps für Anlegeleitern Beide Leiterholme müssen sicher auf rutschfestem Untergrund aufliegen oder mit Spanngurten und Haken gesichert werden. Auf gewachsenem Grund am besten Leiterholme mit Erdspitzen verwenden. Die Leiter darf nicht zu steil aufgestellt werden. Der Anstellwinkel beträgt ca. 70 Grad, dies kann man überprüfen, indem man sich seitlich zur Leiter stellt (die Füße direkt an die Leiterbasis!) und den Ellbogen auf Schulterhöhe waagrecht anwinkelt; nun darf nur die Spitze des Ellbogens die Leiter leicht berühren! Nur bis zur viert-obersten Sprosse ist die Anlegeleiter noch standsicher. Lehne die Leiter nie an dürre oder zu schwache Äste! Alle wichtigen Tipps erklärt dir hier auch unser Geschäftsführer in einem kurzen Video. Du arbeitest gerne im Garten? Dann lies dir doch mal unseren Ratgeber zu einem sicher schönen Garten durch.
Rauchmelder richtig installieren
Was, wo und wie? Alles um den Rauchmelder gibts hier!
Was, wo und wie? Alles um den Rauchmelder gibts hier!
Der Rauchmelder wenn’s mal brennt Das Thema Rauchmelder installieren ist brandaktuell. Immer noch fordern Wohnungsbrände mehrere Dutzend Menschenleben. Nicht wie oft vermutet sind es die Flammen, sondern die giftigen Rauchgase, die das Leben fordern. 80 Prozent der Opfer ersticken. Der Rauchmelder wacht auch während du schläfst. Seit 1964 ist der Rauch- oder Brandmelder ein wahrer Lebensretter. WArum sie einen rauchmelder installieren sollten? Brände im Haus können durch defekte Elektrogeräte oder Wärmequellen entstehen.  Sind dies Ursachen für einen Brand, gibt es eine starke Rauchentwicklung. Diese Art von Brand nennt man auch Schwelbrand. Das gefährliche dabei ist, dass durch das Einatmen des Rauches das Bewusstsein verloren geht. So kann es sein, dass man in der Nacht, ohne aufzuwachen, aufgrund von Sauerstoffmangel erstickt. Mit einem Rauchmelder wachen Sie durch einen lauten Signalton auf und können sich retten. Was ist gesetzlich verpflichtend? Laut der Rauchmelderpflicht in Österreich muss sich in jedem Aufenthaltsraum (Schlaf-, Wohn-, Arbeitszimmer, Flur, Hobbyraum, usw.) ein Rauchmelder befinden. In Vorarlberg gilt diese Regelung bei Neu- und Umbauten.  Du musst eine vorhandene Wohnung also nicht nachrüsten. Arten von Rauchmeldern Optischer Rauchmelder Diese Art des Rauchmelders ist am meisten verbreitet. Im Inneren befindet sich eine Lichtquelle sowie ein Fotoelement. Sobald Rauch in die Kammer tritt, löst das Gerät Alarm aus. Beim Kauf sollten Sie auf CS und CZ Zeichen achten, denn diese bieten eine hohe Zuverlässigkeit.  Ob der Rauchmelder noch einwandfrei funktioniert, kann man mit der Prüftaste testen. Diese Art der Rauchmelder sind mit einem Blinklicht ausgestattet, das die Betriebsbereitschaft anzeigt. Der optische Rauchmelder gibt auch ein Signal ab, wenn die Batterie gewechselt werden muss. In einem sehr staubigen Raum kann der Rauchmelder einen falschen Alarm auslösen. CO-Melder Die CO Geräte messen den Gehalt von Kohlenmonoxid (CO) sowie Kohlenstoffdioxid (CO2) und melden Alarm, wenn der Wert zu hoch ist. Beim Kauf immer auf die Norm EN-50291 achten. Die CO-Melder haben eine Lebensdauer von 3-10 Jahren, deshalb muss man diese alle paar Jahre auswechseln. Hitzemelder Der Hitzemelder misst die Temperatur und gibt bei über 60 Grad Alarm. Das ist eine gute Alternative für Küchen, wo der optische Rauchmelder aufgrund der Rauchentwicklung beim Kochen falsch auslösen kann. Funkrauchmelder Dieser ist optimal für mehrstöckige Gebäude, da diese Geräte untereinander kommunizieren. Kommt es also zu einem Brand im untersten Stockwerk, werden alle anderen Rauchmelder auf anderen Etagen ebenfalls ausgelöst. Dual-Rauchmelder Der Dual-Rauchmelder kombiniert die Technik des optischen Brandmelder und die des Hitzemelders. Er gibt also bei Rauch, sowie bei einer Temperatur über 60 Grad Alarm. Smarthome Rauchmelder Neben dem typischen Alarmton schickt dieser intelligente Rauchmelder ebenfalls eine Nachricht auf das Handy – egal wo sie sich befinden. Sie können so sogar genau den Raum lokalisieren, wo sich der auslösende Brand befindet. Für Hörgeschädigte Auch für Gehörlose gibt es lebensrettende Lösungen auf dem Markt. Hier gibt es die Möglichkeit Module mit dem normalen Rauchmelder zu verbinden (z.B. Rüttelkissen). Alarmgeber mit Lichtblitzen sind sogar im Schlaf mit geschlossenen Lidern wahrnehmbar. wo Rauchmelder richtig angebracht werden? möglichst mittig im Raum an der Decke mindestens einen halben Meter von Lampen, deckenhohen Regalen oder Wänden entfernt bei Räumen mit Dachspitzen: einen halben Meter unter der Spitze (z.B. an der Dachschräge) befestigt Benutzen Sie beim Anbringen eine funktionstüchtige Leiter. Ratgeberhinweis: Tipps für die Verwendung von Leitern "Das geht schon so" und zack, liegt man am Boden.
Sicherer Umgang mit Feuerwerk
Schön & gefährlich - Tipps zur richtigen Benutzung von Pyrotechnik
Schön & gefährlich - Tipps zur richtigen Benutzung von Pyrotechnik
Feuerwerk SICHERER UMGANG MIT PYROTECHNIK „Komm, wir schießen die Raketen und machen ein tolles Feuerwerk?“ „Hast du die Warnhinweise gelesen?“ „Natürlich nicht, das braucht doch viel zu viel Zeit…“ Dabei wäre genau das besonders wichtig. Denn ein Feuerwerk kann schwere Verletzungen anrichten und somit zu Krankenhausaufenthalten führen. Im Nachhinein wären einem die 5 Minuten durchlesen nicht zu schade gewesen. In Österreich müssen jährlich 300 Personen nach einem Unfall mit dem Feuerwerk im Spital behandelt werden – 90% der Unfälle passieren um Silvester. Feuerwerksartikel sind im Prinzip kleine Sprengsätze und so sollte man sie auch handhaben – nämlich mit äußerster Vorsicht! Kauf, Transport & Lagerung Kaufe dein Feuerwerk nur bei einem Fachhändler und achte darauf, dass die Gebrauchsanweisung auf Deutsch verfasst ist. (Schau doch mal bei unseren Produktrückrufen vorbei, ob deine gekauften Produkte auch wirklich sicher sind). nur Feuerwerkskörper mit der Kennzeichnung CE kaufen. Feuerwerkskörper nie selbst basteln oder manipulieren. nie unverpackt transportieren. Pyrotechnik kühl und trocken lagern. nicht neben Heizungen oder offenem Feuer lagern. weder in Fahrzeugen, Wohnräumen oder Treppenhäusern lagern. Kinder auf die Gefahren durch Feuerwerkskörper aufmerksam machen und nie alleine lassen. Feuerwerk gehört nicht in Kinderhände. Böller niemals in Hosentaschen stecken. „Jetzt knallts gleich“ Aufstellung Raketen kippsicher aufstellen. Beim Aufstellen zum Abfeuern immer auf ausreichend Sicherheitsabstand nach allen Seiten, zu Häusern, Zuschauern und leicht brennbarem Material achten. Den vorgeschriebenen Sicherheitsabstand findet man in der Gebrauchsanweisung. Bei ungünstigen Windverhältnissen die Schutzzone vergrößern. Niemals in Schussrichtung der Raketen stehen. Zündung & Abschuss Raketen müssen ohne Widerstand aufsteigen können – also niemals den Stab in die Erde stecken (in diesem Video erfährst du eine gute Möglichkeit, wie du selbst eine Abschussvorrichtung ganz einfach und sicher selbst bauen kannst!). Niemals Pyrotechnik von Fenstern oder Balkonen abschießen. Einen Eimer Wasser oder einen Feuerlöscher griffbereit zu haben ist zu empfehlen. Die Raketen mit größtmöglicher Entfernung zum Körper anzünden. Wenn du mit Feuerwerk hantierst, sollte das nicht im alkoholisierten Zustand passieren. Blindgänger niemals nochmal anzünden.
Tipps für eine sichere Gartenarbeit
Hier gibt's Tipps für die sichere Gartenarbeit!
Hier gibt's Tipps für die sichere Gartenarbeit!
Tipps für den Garten Wie du sicher und unfallfrei im Garten arbeiten kannst „Überall grünt und blüht es. Bienen summen im Blumenbeet, der Duft von Blüten liegt in der Luft! Ein Tag im Garten ist wie Urlaub….“. Der Garten ist für viele Menschen ein Ort der Erholung. Und du kannst dort Energie kann tanken und Kraft für den Alltag schöpfen. Doch vor dem Genießen steht die Arbeit und hier lauern einige Risiken. Damit du Stürzen und Verletzungen vorbeugen kannst, haben wir in diesem Ratgeber Tipps für den Garten zusammengefasst. So steht dem unfallfreien Arbeiten nichts mehr im Weg. In unseren Downloads findest du Infoblätter zu den unterschiedlichsten Themen. So zum Beispiel zum Umgang mit den verschiedenen Gartengeräten(vom OGV, der SVS, Sicheres Vorarlberg) und vieles mehr. Einen Garten zu bepflanzen bedeutet an das Morgen zu glauben. Audrey Hepburn Darüber hinaus findest du hier noch einige zusätzliche Tipps Plane für die Gartenarbeit immer genügend Zeit ein. Denn wenn du ohne Hektik arbeitest und unseren Tipps für den Garten folgst, steht deiner Sicherheit nichts mehr im Wege : Überprüfe regelmäßig den Zustand deiner Leitern. Denn fehlende, abgebrochene oder provisorisch geflickte Sprossen können zu folgenschweren Unfällen führen. Trage auch im Garten Schutzausrüstung! Schutzhandschuhe, Gehörschutz, Schutzbrille und geeignete Kleidung (Badekleidung ist für die Gartenarbeit nicht geeignet)! Vergiss nicht auf den Sonnenschutz (Sonnencreme, Hut, Sonnenbrille). Weil optimales Schuhwerk Schutz vor Ausrutschen und Verletzungen bietet, besonders beim Rasenmähen, trägt es zur Sicherheit bei. Lass kein Werkzeug herumliegen, Spaten, Rechen und Sensen nach Gebrauch wegräumen. Warte deine Gartengeräte regelmäßig. Chemikalien und Dünger: Geh sorgsam damit um und entsorge diese ordnungsgemäß. Beachte die Warnhinweise. Bewahre Chemikalien und Dünger für Kinder unerreichbar auf! Sichere Regentonnen, Teiche, Biotope etc. ausreichend ab. Denn für Babys und Kleinkinder kann bereits eine Wassertiefe von weniger als 10 cm zur tödlichen Gefahr werden! Pflanze keine giftigen Pflanzen und Sträucher im Spielbereich von Kindern. Vorsicht vor Wespen und Hornissennestern! Der Sichere Umgang mit dem Rasenmäher Bei der Benützung von Benzinrasenmähern sind einige Punkte zu beachten: Nach jedem Mähen sollten Grasreste unter dem Mähdeck entfernt werden. Vor jedem Arbeiten im Gefahrenbereich des Messers ist unbedingt der Stillstand des Motors. Zieh immer das Stromkabel ab. Lüftungsschlitze sollten immer offen gehalten werden. So erhält der Motor genug Kühlluft und die für den Transport des Grases in den Fangsack benötigte Luft steht ausreichend zur Verfügung. Um Verletzungen bei der Rasenpflege zu vermeiden, gibt es im Infoblatt „Rasenmäher“ weitere wertvolle Anregungen. VORARLBERGER MOTORSÄGENFÜHRERSCHEIN Im ganzen mitteleuropäischen Raum wurde in den letzten Jahren viel über die Unfallgefahr beim Arbeiten mit der Motorsäge diskutiert. So nehmen Brennholzselbsterwerber stark zu, aber die Gefahrenabschätzung und sichere Handhabung ist jedoch nicht immer gegeben. Weil dem so ist, steht allen Interessierten der Motorsägenführerschein (Kurs beim LFI) zur Verfügung. Inhalte sind Grundlagen der Arbeitssicherheit (Analyse von Unfällen, Selbsteinschätzung, Gefahren, Schutzausrüstung, sicheres Werkzeug und Arbeiten, Know how), Arbeitsabläufe und Arbeitsgestaltung, Werkzeug, Fäll-, Entlastungs-, Trennschnitttechniken sowie die praktische Umsetzung in Kleingruppen (Motorsägenhandhabung, Fällen und Aufarbeiten von Bäumen). Da es neben dem Motorsägenführerschein weitere interessante Themen gibt, werden weiterführende Kurse angeboten. www.lfi.at
Sicher im und am Wasser
Kleinkinder können in 20 Sekunden ertrinken - Pool sichern, Leben retten
Kleinkinder können in 20 Sekunden ertrinken - Pool sichern, Leben retten
Sicher im und am Wasser Biotop und Pool sichern Pool sichern und Leben retten? Klingt ganz einfach – ist es auch. In unserem Ratgeber findest du viele einfache Tipps und Tricks, wie Wasserflächen sicher gemacht werden können. Wasser zieht Kinder magisch an. Die möglichen Gefahren sind Kindern jedoch lange nicht bewusst. Das Gefahrenbewusstsein eines Kindes entwickelt sich zwar laufend, ist aber erst mit ca. 14 Jahren vollständig ausgebildet. Ein weiteres Problem: Ertrinken passiert lautlos. Im Gegensatz zum Bild, das wir alle aus Fernsehsendungen kennen uns in unseren Köpfen haben, können Kinder und auch Erwachsene nicht mehr um Hilfe schreien, schlagen nicht wild um sich sondern gehen lautlos unter. Wasser ist ein tolles Element, welches Kinder fasziniert. Es lässt sich hervorragend damit spielen. Gemeinsam mit einer Aufsichtsperson  können Kinder hier sehr gut ihre eigenen Grenzen ausloten und einmal auch etwas „riskantere Situationen“ gut meistern lernen. Bei Biotopen kann man den interessanten Artenreichtum der Natur in Gestalt von Pflanzen und Tieren beobachten und kennen lernen. Deshalb werden Teichanlagen auch bei öffentlichen Einrichtungen wie Schulen vermehrt angelegt. Ein Badeteich oder Pool zuhause bringt jede Menge Freude und letztlich auch die Möglichkeit, das Schwimmen und den Umgang mit Wasser im eigenen Garten früh zu erlernen. Warum es gerade wichtig ist, den Badeteich oder Pool zuhause gut zu sichern, erfährst du im nächsten Absatz. „Ich bin eh in der Nähe“ Praktisch alle Kinder waren zum Zeitpunkt des Ertrinkens in der Nähe von Erwachsenen, Jedoch ungenügend oder gar nicht beaufsichtigt. Wenn Kleinkinder ins Wasser fallen, halten sie noch nicht automatisch die Luft an. Auch sind sie nicht in der Lage, den verhältnismäßig schweren Kopf über Wasser zu halten (der Totstellreflex lässt sie regelrecht erstarren). Bereits wenige Zentimeter Wassertiefe können deshalb zur tödlichen Gefahr werden: Kleinkinder können innerhalb weniger Sekunden ertrinken! Deshalb hat eine uneingeschränkte Aufsicht ohne jegliche Ablenkung hier oberste Priorität! In Griffnähe sind die Kleinen am sichersten. Da die meisten Ertrinkungsunfälle immer noch dann geschehen, wenn die Kinder nicht durch Erwachsene beaufsichtigt werden, kommt oft die Hilfe zu spät. Eine unbekannte Zahl von Kindern kann zwar gerettet werden, einige von ihnen tragen jedoch – bedingt durch die unterbrochene Sauerstoffversorgung –  irreparable Hirnschädigungen davon. Den Pool zu sichern oder das Biotop abzuschließen kann schon viele schwere Unfälle verhindern. Folgend gibt es dazu genauere Tipps. Maßnahmen  die Helfen, unfälle im und ums wasser zu verhindern Teiche & Pools sichern Biotope und Regentonnen entsprechend absichern (Pools, Biotope und Schwimmteiche am besten mit einem 1,5 m hohen Zaun und einer selbstschließenden Tür). Grundsätzlich sollten diese Wasserflächen nur an gut einsehbaren Stellen angelegt werden. Entleere das Wasser aus Planschbecken und anderen Gefäßen gleich nach Gebrauch – auch geringe Wassertiefen können gefährlich sein. Unbenutzte Pools abdecken und darauf achten, dass die Poolabdeckung fest ist, sollte ein Kind darauf steigen. Bei größeren Pools eine Poolbeleuchtung installieren, damit man nachts nicht versehentlich hineinfällt. Keine Spielsachen oder Wasserspielzeug im Wasser liegenlassen, diese animieren kleine Kinder danach zu angeln. Stolperfallen am Beckenrand vermeiden. Keine Spielsachen oder andere Hindernisse liegenlassen. Offene Gewässer Natürliche Gewässer wie das Meer, Seen oder Flüsse bergen noch ganz andere Gefahren als ein Schwimmbad, zum Beispiel gefährliche Strömungen. Ihnen sollte man mit besonderem Respekt begegnen. Das gilt auch für das Spielen am Ufer. Viele Bach- und Flussläufe in Vorarlberg stehen in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Kraftwerksbetrieb – hier kann es zu jeder Tageszeit zu einem raschen Wasseranstieg bzw. Wasserschwall kommen. Vor einem Sprung in natürliche Gewässer muss die Stelle immer auf Wassertiefe, eventuelle Felsen oder Schwemmsand und angeschwemmte Äste, Rohre oder Stäbe überprüft werden. Luftmatratzen, ein Schwimmreifen oder Gummitiere sind tolle Spielzeuge, verleiten aber dazu, sich zu weit aufs Wasser zu begeben. Wenn es dann mitten auf dem See anfängt zu zischen und die Luft entweicht, kann es gefährlich werden. Achte darauf, dich nicht zu überschätzen und ausreichend Pausen einzulegen. Beachte auch die Sicherheitstipps der Österreichischen Wasserrettung  Weitere Informationen zum Thema Biotope und Pools sichern findest du bei den Downloads auf der rechten Seite. Alle unsere Tipps für mehr Kindersicherheit findest du auch bei OBACHT – DAMIT ICH SICHER AUFWACHSE. Hier geht`s zur kostenlosen Anmeldung. Ratgeberhinweis: Sicherheit für Kinder Kinder sollen nicht „in Watte gepackt“ werden, sondern Erfahrungen sammeln können. Ratgeberhinweis: Wie vermeide ich folgenschwere Stürze bei Kindern Achtung Sturzgefahr! So schützt du dein Kind vor folgenschweren Stürzen. Ratgeberhinweis: OBACHT – DAMIT ICH SICHER AUFWACHSE Sicher aufwachsen und die Potentiale der Kinder fördern!