Ratgeber | Sicheres Vorarlberg
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Scooter
Wo und ab wann? Hier gibt's alle Infos zum (E) - Scooter!
Wo und ab wann? Hier gibt's alle Infos zum (E) - Scooter!
Scooter mit und ohne Motor Man sieht sie mittlerweile an jeder Ecke. Ob am Arbeitsweg im Zug, am Abend in der Stadt oder bei Kindern auf dem Schulweg – der Scooter. Wir werden immer mobiler und durch die verschiedensten elektronischen Antriebe, gewinnt dieses Fortbewegungsmittel immer mehr an Beliebtheit. Aber wie muss ich mich ausrüsten? Ab welchem Alter darf man mit den Scooter fahren? Und wo darf ich überhaupt unterwegs sein? Das und vieles mehr gibt es hier zu erfahren. Dazu müssen wir zuerst die zwei wichtigsten Arten unterscheiden: Micro-scooter muskelbetrieben ohne Sitzvorrichtung mit Lenkstange Trittbrett Felgendurchmesser max. 300 mm Sind alle diese Anforderungen erfüllt, sprechen wir vom Micro-Scooter. Dieser wird als fahrzeugähnliches Spielzeug eingestuft. E-Scooter bis 25 km/h Bis maximal 25 km/h und max. 600 Watt werden elektrisch betriebe Klein und Miniroller rechtlich wie Fahrräder behandelt. Weiteres Trittroller/ Tretroller Dies sind Kleinfahrzeuge mit zwei Räder und einem bodennahen Trittbrett. Im Vergleich zum Micro-Scooter, die oft kleine, harte Reifen haben, besitzt ein Trittroller größere Luftreifen. Diese gelten rechtlich als Fahrräder. E-Scooter über 25 km/h Haben E-Scooter mehr als 25 km/h auf dem Tacho und mehr als 600 Watt, werden diese als Mopeds eingestuft. Um diese zu fahren, braucht es einen Führerschein (AM oder B), Zulassung, Kennzeichen und Versicherung. Dabei gibt es auch eine Helmpflicht. Micro-scooter Gesetzliche Bezeichnung Klein- und Miniroller Ausstattungsmerkmale Keine Sitzvorrichtung Lenkstange Trittbrett Äußere Felgendurchmesser max. 300 mm Ausrüstungspflichten Keine Vorgaben Verhaltenspflichten Generelle wie für Fußgänger. Insbesondere keine Gefährdung bzw. Behinderung des Verkehrs auf der Fahrbahn und von Fußgängern -> Fahren in Schrittgeschwindigkeit. Erlaubte Flächen Gehsteig, Gehweg Fußgängerzone, Begegnungszone, Wohnstraße Mindestalter 8 Jahre. Bei Jüngeren muss eine Aufsichtsperson von mindestens 16 Jahren dabei sein. Kein Alterslimit in Wohnstraßen Kennzeichenpflicht Nein Versicherungspflicht Nein Helmpflicht Nein. Wir empfehlen aber trotzdem immer das Tragen eines Helms! Alkoholgrenze Nein Parken Wenn der Scooter kein Hindernis darstellt, kann er generell am Gehsteig geparkt werden. Es gelten die allgemeinen Regeln für das Abstellen von Gegenständen. E-Scooter bis 25 km/h Gesetzliche Bezeichnung Klein- und Miniroller mit elektrischem Antrieb Ausstattungsmerkmale Siehe Micro-Scooter. Zusätzlich gelten folgende Leistungsgrenzen: max. 600 Watt Bauartgeschwindigkeit max. 25 km/h Ausrüstungspflichten Mindestens eine wirksame Bremsvorrichtung Rückstrahler oder Rückstrahlfolien, nach vorne weiß, nach hinten rot, zur Seite gelb Bei Dunkelheit bzw. schlechter Sicht vorne weißes Licht und hinten rotes Licht Verhaltenspflichten Wie für Radfahrer. Besonders: Benützungspflicht der Radfahranlagen Telefonieren nur mit Freisprecheinrichtung Keine Gefährdung und Behinderung anderer Verkehrsteilnehmer Erlaubte Flächen Radfahranlagen bzw. Fahrbahn Wenn Ausnahmeverordnung vorliegt, auch Gehsteige und Gehwege (dort aber jeweils nur in Schrittgeschwindigkeit) Mindestalter 12 Jahre. Bei Jüngeren nur mit Fahrradausweis oder einer Aufsichtsperson von mindestens 16 Jahren. Kennzeichenpflicht Nein Versicherungspflicht Nein Helmpflicht Bis 12 Jahre. Wir empfehlen aber trotzdem immer das Tragen eines Helms! Alkoholgrenze max. 0,8 vol.% Parken Wie das Abstellen von Fahrrädern.
Sicheres Schneeschuhwandern
Mit Schneeschuhen das Gebirge erkunden
Mit Schneeschuhen das Gebirge erkunden
Sicheres  Schneeschuhwandern Im Gebirge unterwegs Wer nicht gerne auf Skiern unterwegs aber trotzdem bei frisch verschneiten Winterlandschaften gerne in den Bergen ist, für den ist Schneeschuhwandern vielleicht genau das richtige! Den Unterschied beim Schneeschuhwandern zu anderen Wanderungen machen die Schuhe aus. Mit der großen Auflagefläche versinkt man nicht so tief im Schnee, was das Laufen um einiges angenehmer macht. Doch nicht zu vergessen: auch Schneeschuhwandern ist ein Sport und will gelernt sein. Ausrüstung Um mit Schneeschuhen zu gehen, braucht es zuerst den passenden Schneeschuh mit der passenden Bindung. Dafür wendet man sich am besten an den Experten im Fachhandel. Ski- oder Wanderstöcke gehören ebenfalls mit dazu. Zu beachten gilt dabei, je größer der Teller, desto weniger versinken die Stöcke im Schnee. Kleidung Bei der Kleidung sollte man sich am Zwiebellook (mehrere Schichten übereinander) orientieren. Beim Hinaufgehen wird einem warm, man schwitzt vielleicht auch,  beim Hinuntergehen ist die kalte Zugluft nicht zu unterschätzen. Mit vielen Schichten ist man da perfekt gerüstet. Stabile, knöchelhohe Schuhe sind die beste Wahl für eine Schneeschuhtour. Für die Sicherheit Ein LVS-Gerät ist Pflicht. Denn auch beim Schneeschuhwandern können Lawinen abgehen. Der Umgang mit dem LVS-Gerät muss gelernt sein! Mehr davon erfährst du bei unserem Ratgeber „Sicher abseits der Piste“. Weiters sollte auch ein Erste Hilfe Set im Rucksack Platz finden. Im Falle eines Falles solltest du auch einen Notruf absetzen können, darum sollte auch ein Handy immer eingepackt werden. Ratgeberhinweis: Sicher Abseits der Piste Sicheres Vergnügen abseits der Skipisten. Zusätzlich immer dabei Was bei einer Tour nie fehlen darf ist guter Proviant (Obst, Tee,…). Weiters sollte man sich vor Sonnenbränden schützen und immer eine Sonnencreme auftragen. Der Schnee reflektiert die Sonne, was dann auch bei niedrigen Temperaturen zu Sonnenbränden führt. Wo kann man gehen? Wir haben das Glück in Vorarlberg von fantastischen Bergen und somit auch wunderbaren Schneeschuhwanderwegen umgeben zu sein. Um die richtige Tour zu finden, kann man sich gut an Vorarlberg.travel orientieren. Mit genauen Infos rund um Dauer, Strecke und Schwierigkeitsstufe kann die nächste Wanderung gut geplant werden. Mein Montafon hat alle wichtigen Infos rund ums Schneeschuhwandern in einem kurzen Video gesammelt.
Pistentourengehen
Sicher auf den Pisten
Sicher auf den Pisten
Pistentourengehen Sicher auf den pisten Das Pistentourengehen ist in diesem Jahr so populär wie kaum zuvor, doch neu ist dieser Sport nicht. Bereits in den letzten Wintersaisonen war eine steigende Frequenz auf und neben den Pisten zu spüren. Besonders für Skitouren-Einsteiger ist dies eine beliebte Option, um sich langsam an die Sportart heranzutasten. Aber auch erfahrenere Tourengeher nützen es speziell bei schneearmen Wintern als Trainingsmöglichkeit. Doch warum wird das Thema zunehmend diskutiert? Das hat mehrere Gründe: Grundsätzlich ist es so, dass Skigebiete eine sehr teure und aufwendige Gesamtinfrastruktur (Pisten, Parkplätze, WC-Anlagen, etc.) für Skifahrer zur Verfügung stellen. Pistentourengeher nutzen diese in den meisten Gebieten kostenlos mit. Umso wichtiger ist es die im Gebiet geltende Regelungen zu beachten. Dabei geht es auch um Sicherheit. Besonders während der Pistenpräparierung kommt es immer wieder zu brenzligen Situationen und Konflikten. Einerseits können Sportler vom Pistenraupenfahrer übersehen werden. Andererseits sind viele Pistenraupen mit einem Stahlseil verbunden, welches besonders bei der Abfahrt kaum sichtbar ist und dadurch zu tragischen Unfällen führen kann. 10 Verhaltensempfehlungen Um Unfälle und Konflikte zu vermeiden gibt es 10 Verhaltensempfehlungen für Pistentourengeher: 1) Beachte die Warnhinweise und Regelungen im jeweiligen Gebiet. 2) Halte dich an Pistensperrungen, denn diese erfolgen meist während des Einsatzes von Pistengeräten oder bei Lawinensprengungen. Bei Nichtbeachtung kann es zu lebensgefährlichen Situationen kommen. 3) Steige nur am Pistenrand und hintereinander auf, um Kollisionen mit Skifahrern zu vermeiden. 4) Quere die Piste nur an übersichtlichen Stellen und mit genügend Abstand zwischen den Tourengehern. 5) Befahre frisch präparierte Pisten nur im Randbereich. 6) Informiere dich, zu welcher Uhrzeit am Abend ein Befahren der Piste erlaubt ist. 7) Mach dich bei Abendskitouren durch reflektierende Kleidung und eine Stirnlampe für abfahrende Skifahrer und Pistenarbeiter sichtbar. 8) Gibt es speziell für Pistentourengeher ausgewiesene Routen, dann nützte diese. 9) Hunde solltest du nicht mit auf die Piste nehmen. 10) Verwende ausgewiesene Parkplätze und entrichte ggf. die Parkgebühr. Besonders in Zeiten, in denen das Skigebiet geschlossen ist und die Pisten nicht präpariert sind, handelt es sich um freien Skiraum. Das heißt, die Lawinengefahr ist zu beurteilen und auch die Pistenrettung ist nicht direkt vor Ort. Bei Unfällen kann eine Bergung daher je nach Wetter auch länger dauern. Nimm daher die entsprechende Notfallausrüstung und ein Erste Hilfe Set mit. Unter Einhaltung dieser Empfehlungen und gegenseitiger Rücksichtnahme steht einer tollen Pistenskitour nichts mehr im Weg. Ratgeberhinweis: Sicheres Skifahren Die wohl gängigste Wintersportart in Vorarlberg. Programmhinweis: Sicher Abseits der Piste Melde dich jetzt bei einem unserer Kurse an.
Sicheres Langlaufen
Langlaufen - die neue Trendsportart?
Langlaufen - die neue Trendsportart?
Langlaufen sicher unterwegs auf loipen und skiwanderwegen Langlaufen ist ein Sport bei dem jeder, egal ob sportlich ambitioniert oder genussorientiert, auf seine Kosten kommt. Das Gefühl in der frischen, klaren Winterluft durch die tiefverschneite Landschaft zu gleiten ist einzigartig und findet immer mehr Anhänger. Ob in der klassischen Technik oder im Skating Stil, auf Loipen, Winterwanderwegen oder Off-track in unverspurtem, flachem Gelände, es gibt breitgefächerte Bewegungsmöglichkeiten. Es gibt allerdings auch beim Langlaufen einige Vorkehrungen zu treffen, damit einem sicheren und schönen Langlauftag nichts im Wege steht. Ausrüstung Ausrüstungen sollten dem heutigen Standard entsprechen. Alte Ausrüstungen werden spröde und können während des Laufens brechen. Laufflächen müssen regelmäßig gewachst werden, da sonst die Skier kleben und auch Verletzungsgefahr besteht. Sportgeschäfte bieten hier Leihmaterial an, das dem aktuellen Stand entspricht. loipenvoraussetzungen Die Technik „Klassik“ benötigt andere Loipenpräparierungen als Skating, daher ist es notwendig vorab zu klären, welches Gebiet sich eignet. Diese Auskunft bekommt man beim entsprechenden Tourismusverband oder auf diversen Websiten (z.B. Bergfex mit Eingabe des Ortes). Zusätzlich erhält man dort Infos zu der Streckenlänge, ob Loipen gespurt oder gesperrt sind und wie die aktuellen Verhältnisse sind. loipenschwierigkeitsgrade Es werden wie auf Skipisten 3 Schwierigkeitsgrade unterschieden: Blau – leicht: Anfänger und Kinder, die zum ersten Mal langlaufen, sind auf blau markierten Loipen genau richtig. Sie verlaufen überwiegend flach und haben in der Regel nicht mehr als 10 Prozent Gefälle (bzw. Anstieg). Bei Loipen für klassische Technik sind die Gefällstrecken zudem in ihrer gesamten Länge überschaubar. Rot – mittelschwierig: Wer rot markierte Loipen nutzt, sollte schon etwas Erfahrung haben. Die Strecken führen vorwiegend durch „welliges“ Gelände und können bis zu 20 Prozent Gefälle (bzw. Anstieg) aufweisen, in offenem Gelände auf kurzen Abschnitten auch mehr. Loipen für klassische Technik dürfen auf Gefällstrecken außerdem Kurven enthalten, die zu aktiven Richtungsänderungen zwingen. Schwarz – schwierig: Loipen mit schwarzer Markierung sind sehr erfahrenen und sportlichen Langläufern vorbehalten. Ihre Anstiegs- und Gefällstrecken können 20 Prozent deutlich übersteigen. Voraussetzungen fürs langlaufen  Schau gut auf deine Kondition und deine Technik. Wichtig ist eine gute Einschätzung des eigenen Laufkönnens. Wichtigster Grundsatz: Eine Loipe nur belaufen, wenn ich auch jeder Zeit stehen bleiben kann bzw. das Können besitze, jederzeit einem Hindernis (gestürzter Läufer/in) ausweichen zu können. Hier passieren die meisten Unfälle, da leider sehr wenige Langläufer auf diesen Punkt achten. Langlaufschulen bieten neben Technikkursen eigene Bremskurse für die Sicherheit an. FIs loipenregeln Rücksichtnahme auf andere (Jeder Langläufer muss sich so verhalten, dass er keinen anderen gefährdet oder schädigt.) Signalisation der Laufrichtung und Lauftechnik (Markierungen und Signale, wie Hinweisschilder sind zu beachten. Auf Loipen ist in der angegebenen Richtung und Lauftechnik zu laufen.) Wahl der Spur (Auf Doppel- und Mehrfachspuren muss in der rechten Spur gelaufen werden. Langläufer in Gruppen müssen in der rechten Spur hintereinander laufen. In freier Technik ist rechts zu laufen.) Überholen (Überholt werden darf rechts oder links. Der vordere Langläufer braucht nicht auszuweichen. Er sollte ausweichen, wenn er es gefahrlos kann!) Gegenverkehr (Bei Begegnung hat jeder nach rechts auszuweichen! Der abfahrende Langläufer hat Vorrang.) Stockführung (Beim Überholen, beim Überholt werden und bei Begegnungen sind die Stöcke eng am Körper zu führen.) Anpassung der Geschwindigkeit an die Verhältnisse (Jeder Langläufer muss, vor allem auf Gefällestrecken, Geschwindigkeit und Verhalten seinem Können, den Geländeverhältnissen, der Verkehrsdichte und der Sichtweite anpassen. Er muss einen genügenden Sicherheitsabstand zum vorderen Läufer einhalten. Notfalls muss er sich fallen lassen, um einen Zusammenstoß zu verhindern (Notsturzregel).) Freihalten der Loipen (Wer stehen bleiben will, tritt aus der Loipe. Ein gestürzter Langläufer hat die Loipe möglichst rasch freizumachen.) Hilfeleistung (Bei Unfällen ist jeder zur Hilfeleistung verpflichtet.) Ausweispflicht (Jeder, ob Zeuge oder Beteiligter, ob verantwortlich oder nicht, muss im Falle eines Unfalls seine Personalien angeben.) Programmhinweis: Sicher am Langlaufski Hol dir wichtige Techniktipps
Strom kann gefährlich sein
Tipps, wie man sich am besten davor schützt.
Tipps, wie man sich am besten davor schützt.
Elektrischer Strom kann gefährlich sein Einfache Tipps zum schutz davor „Schreckliche Szenen in einem kleinen Wohnblock. Jugendliche tot in Badewanne aufgefunden“. Solche Schlagzeilen machen uns betroffen! Das Mädchen hatte ihr Handy dabei und es war angesteckt. Sie starb an einem tödlichen Stromschlag, weil ihr das Gerät aus der Hand ins Wasser gefallen war …  Dies ist nur ein Beispiel für die Gefahr Strom. Immer wieder liest man von Unfällen. Auch enden leider einige davon tödlich. Viele wissen es nicht. Viele wollen es nicht glauben! Aber: Strom kann gefährlich sein! Und darum haben wir hier einige beachtenswerte Dinge für Ihren Schutz zusammengefasst. Steckdosen: Laut  Landesinnungsmeister für Elektrotechnik gibt es NUR eine Möglichkeit bezüglich Kindersicherung. So sind dies ausschließlich Steckdosen mit „erhöhtem Berührungsschutz“. Nur diese sind gesetzlich erlaubt und sicher. Der Schutz wird hier bei der Produktion mit eingebaut. Mehr dazu und Allgemeines zum Thema Kindersicherheit finden Sie hier. Alle anderen Schutzmaßnahmen, die selbst von außen auf- oder eingebracht werden, sind verboten und führen wiederum zu einer erhöhten Brandgefahr. Setzen Sie sich im Zweifelsfall oder zur Abklärung mit Ihrem Elektriker in Verbindung. FI-Schalter: Nur ein Fehlerstromschutzschalter (FI-Schalter) schützt zuverlässig vor einem lebensgefährlichen Stromschlag. Aber kontrollieren Sie diesen auch regelmäßig auf ausreichende Funktion! Der Experte empfiehlt die Überprüfung zumindest einmal pro Jahr. Was passiert nämlich wenn die Mechanik versagt? Dann löst der Schalter bei Verwendung eines kaputten Gerätes nicht aus. Und die Folge kann das Anliegen der gesamten Spannung direkt am Gerät/Gehäuse sein. Das kann einem Griff direkt in den Stromkreis gleichkommen. Wichtig: Bei Nichtauslösen oder Hängenbleiben des Schalters ist eine sofortige Reparatur erforderlich. Diese sollte vom Elektrofachmann durchgeführt werden. Kontrollieren Sie auch die Art Ihres eingebauten FI-Schalters. Ist dieser noch vom Typ AC (Wechselstrom)? Wenn ja, sollten Sie ihn vom Fachmann auf den Typ A (Wechsel- und Gleichstrom) umrüsten lassen.  Die neuen elektrischen Geräte benötigen nämlich intern durch Netzteile Gleichstrom (Elektronik). Und dazu gehören z.B. LED-Beleuchtung und Computernetzteile. Aber auch Waschmaschinen und Trockner betrifft das. Nur so sind Sie wieder ausreichend geschützt. Der FI-Schalter in einem Video kurz erklärt! Strom und Wasser: Achtung Lebensgefahr! Die Empfehlung ist klar! Verwenden Sie beim Duschen und Baden keine über Kabel mit dem Netz verbundenen elektrischen Geräte. Dazu gehören natürlich auch Handys! Erklären Sie dies schon Ihren Kindern verständlich und altersgerecht! Kabeltrommeln: Rollen Sie Kabeltrommeln immer vollständig aus. So vermeiden Sie eine Überhitzung. Auch senken Sie dadurch das Risiko einer Brandgefahr. Mieten von Wohnungen: Nach jedem Mieterwechsel muss der Vermieter einen Elektrocheck machen lassen. Dies ist gesetzlich vorgeschrieben. Nachprüfen ist möglich, weil dem Mieter Einblick ins Anlagenbuch zusteht. Auch kann er so beim Einzug alles auf Richtigkeit kontrollieren. Ratgeberhinweis: Rauchmelder richtig installieren Was, wo und wie? Alles um den Rauchmelder gibts hier!
Wie grille ich richtig
Ein Ratgeber für Ihr sicheres Grillvergnügen.
Ein Ratgeber für Ihr sicheres Grillvergnügen.
Wie grille ich richtig Tipps für ein sicheres grillvergnügen Wer grillt nicht gerne. Wenn man dann auch noch nach so leckeren Rezepten, wie jenen in unserem Flyer, grillt, so macht es umso mehr Spaß! Grillen birgt aber auch einige Gefahren. In Österreich ereignen sich ca. 700 Unfälle/Jahr beim Grillen. Zum Thema „Wie grille ich richtig“ und zudem sicher, haben wir hier einige hilfreiche Tipps und Anregungen für Sie aufgelistet. Diese sind auch in unserer „brandneuen“ Broschüre nachzulesen. (Die Broschüre kann bei uns bestellt oder hier heruntergeladen werden). Vor dem Grillvergnügen steht der Kauf und die Geräteauswahl. Lassen Sie sich hier vom Fachhändler beraten. Ebenso bietet der Fachmann Grillkurse an. In diesen wird nicht nur das Wissen um Rezepte, sondern auch wertvolle Tipps zur Sicherheit beim Grillen vermittelt. Für ausführliche Informationen klicken Sie hier. Wählen Sie den idealen Standplatz für Ihren Grill. Zum sicheren und richtigen Grillen gehört der gute Stand (v.a. beim Holzkohlegrill) des Gerätes dazu. Grillen Sie niemals unter Schirmen, in geschlossenen Räumen und neben leicht brennbaren Materialien. Lassen Sie Kinder nie unbeaufsichtigt in der Nähe des Grills. Gerade durch spritzendes Fett entstehen äußerst schmerzhafte Verbrennungen. Erklären Sie Ihren Kindern verständlich und altersentsprechend die möglichen Gefahren, die vom Grill ausgehen. Vergewissern Sie sich, dass ein funktionierender Feuerlöscher und eine Löschdecke sich in greifbarer Nähe des Grillgerätes befinden. Sollte doch einmal etwas passieren, leisten Sie sofort Erste Hilfe. Halten Sie das verbrannte Körperteil sofort mind. 10 Minuten lang unter fließendes, kühlendes Wasser (10-20 Grad). Reißen Sie mit der Haut verklebte Kleidung nicht ab. Tragen Sie keinen Puder oder Salbe auf und wenden Sie keine „Hausmittel“ an. Decken Sie stattdessen die verbrannte Stelle mit einem sauberen Tuch ab. Suchen Sie sofort ärztliche Hilfe auf, bzw. rufen Sie die Notrufnummern. Gesundheitshotline 1450 Rettung 144 Feuerwehr 122 Wie grille ich richtig mit feuer Verwenden Sie beim Anzünden niemals flüssige Anzündhilfen wie Brennspiritus, Benzin, Terpentin, Brennpasten oder Petroleum. Verdunsten diese Brandbeschleuniger, entsteht ein hochexplosives, brennbares Gemisch und Stichflammen. Dies führt zu schwersten Brandverletzungen. Zum Anzünden eignen sich ausschließlich feste Anzündhilfen (Anzündwürfel, Holzwolle), ein Anzündkamin oder ein spezieller Heißluftfön.  Auch hier informiert Sie der Fachhandel gerne. Besondere Vorsicht ist beim Anheben des Deckels und des damit austretenden Hitzeschwalls geboten. Lassen Sie niemals glühende Kohle auf dem Rasen ausglühen (Verbrennungsgefahr v.a. für Kinder). Restglut muss im Grill erstickt werden. Sie darf auf keinen Fall in den Abfalleimer geleert werden. Zum Anzünden eignen sich am besten Stabfeuerzeuge. Zum Grillen verwenden Sie möglichst Grillhandschuhe und langstielige Hilfsmittel. Eine Grillzange schützt ideal  vor Verbrennungen. Grillen mit Gas wie grille ich richtig mit gas Gasgriller immer mit geöffnetem Deckel anzünden wenn der Griller nicht sofort zündet (nach 4-5-maligem Versuch), Gas verflüchtigen lassen und nach etwa 3 Minuten erneut probieren funktioniert der Zünder nicht, niemals von oben mittels Feuerzeug anzünden-Stichflammengefahr! (hochwertige Geräte haben eine Ausnehmung für gefahrloses Anzünden) bei Gasgeruch das Grillgerät sofort abstellen und Dichtheitsprobe durchführen; im Zweifelsfall den Fachhandel zu Rate ziehen; auf keinen Fall weiter in Betrieb nehmen! Gasschlauch, Dichtung und Anschlüsse 1xjährlich auf Risse und Sprödheit kontrollieren; mit Lecksuchspray gasführende Teile überprüfen; bei Bedarf auswechseln alle 5-10 Jahre Service im Fachhandel durchführen lassen; Regler mind. alle 10 Jahre wechseln Gasflasche mit Grillwagen stabil verbinden; Flasche niemals liegend verwenden; Gasschlauch darf heißes Gehäuse nicht berühren nach dem Grillen zuerst das Flaschenventil abdrehen, dann die Regulierknöpfe! Gasflaschen in gut belüfteten Räumen und niemals unter Erdniveau (Keller) lagern-Explosionsgefahr! Flasche kann bei längeren Grillpausen (z.B. Winter) am Grill gelagert werden; dann den Druckregler vom Flaschenventil abschrauben und mittels Kunststoffmutter Gewinde schützen wenn Restfett im Gehäuse vorhanden ist, muss dieses mittels Ausbrennen (Pyrolyse) oder mittels Spachtel entfernt werden, um beim nächsten Grillen einen Fettbrand zu vermeiden Grillen mit Strom wie grille ich richtig mit strom Auch Elektrogrills kommen immer wieder zum Einsatz. Hierbei rät der Fachmann vor allem dazu, das Gerät bei Nichtgebrauch an einem trockenen Platz vor Feuchtigkeit zu schützen. So wird ein Kurzschluss verhindert. Nicht vergessen werden darf, dass auch Elektrogrills sehr heiß werden. Deshalb sind bei diesen dieselben Sicherheitsmaßnahmen gegen Verbrennungen wie auch bei den anderen Geräten zu treffen. Um eine Überhitzung und damit verbundene Brandgefahr zu vermeiden, muss darauf geachtet werden, dass alle benutzten Stromkabel und Kabeltrommeln immer ganz ausgerollt sind. Mit leckeren, am besten regionalen Zutaten und all diesen Tipps steht einem entspannten Abend mit der Familie oder Freunden nichts mehr im Weg und Sie können das Grillvergnügen sicher richtig genießen!
Hitze-Tipps fürs Alter
Wie man Hitzetage gut übersteht!
Wie man Hitzetage gut übersteht!
hitze-tipps fürs Alter wie sie auch in heissen zeiten das leben geniessen und gesund bleiben können Der Klimawandel ist in Vorarlberg angekommen. Immer mehr heiße Tage setzen uns zu. Diese können zu einem Risiko für unsere Gesundheit werden. Bei Temperaturen um 30 Grad benötigen SeniorInnen besonderen Schutz. Dies betrifft aber auch Kleinkinder und chronisch Kranke. Fachleute rufen daher zu einer Anpassung unseres Lebensrhythmus an die veränderten Bedingungen auf. Erfahren Sie hier wissenswerte Hitze-Tipps fürs Alter! Klimawandel-Anpassungsregionen In Vorarlberg gibt es bereits mehrere Regionen, Klimawandel-Anpassungsregionen (KLAR!), die zur besseren Anpassung der Menschen ans veränderte Klima beitragen. Gemeinsam mit der Region Walgau und Dr. Klaus Zitt haben wir von Sicheres Vorarlberg eine Infobroschüre zu diesem Thema ausgearbeitet. Sie gibt hilfreiche Hitze-Tipps fürs Alter. Damit fällt es leichter Hitzetage zu bewältigen und sich anzupassen. Die Broschüre finden Sie zum Herunterladen unter den Downloads. Sie können Sie aber auch gratis bei uns bestellen. Bereits einfache Dinge zeigen große Wirkung Es heißt also: Cool bleiben! Da wir das Wetter nicht ändern können, müssen wir uns darauf einstellen und so für mehr Wohlbefinden sorgen. Bereits einfache Maßnahmen sind wirkungsvoll und schützen Herz und Kreislauf. Unsere Broschüre erläutert gut verständlich anhand eines Tagesablaufes, wie man trotz Hitze das Leben gesund genießen kann. Hitze-Tipps fürs Alter Für Bewegung eignet sich der VORMITTAG Mache Einkäufe, Erledigungen, Haus- oder Gartenarbeit und Spaziergänge eher vormittags. Lüfte am Morgen deine Wohnung gut durch und dunkle sie dann ab. Dies „sperrt“ die Hitze aus und der Wohnraum bleibt kühler. Trage luftige, helle Kleidung aus Baumwolle und Leinen, in der die Luft leichter zirkulieren kann. Kneippen oder kalte Fuß- und Armbäder regen Durchblutung, Stoffwechsel und Kreislauf an. Beachtenswertes zur MITTAGSZEIT Genieße mittags leichte Kost (z.B. klare Suppen, Gemüse, Salat, Fisch) und verzichte auf schwer Verdauliches. Durchs Schwitzen gehen Flüssigkeit, Mineralstoffe und Spurenelemente verloren. Achte deshalb auf eine für dich angepasste, ausreichende Trinkmenge (dies gilt für den ganzen Tag) und meide Alkohol. Mach einen Mittagsschlaf, um Energie zu tanken. Gut durch den NACHMITTAG Greif am Nachmittag zu Sonnenhut, Sonnenbrille und Fächer oder vermeide die direkte Sonne ganz. Vergiss nicht dich einzucremen. Mach es wie im Süden: Verschiebe das gemütliche Beisammensein auf die kühleren Abendstunden. Genieße den Austausch mit der Familie und Freunden, auch dies gehört zur Lebensqualität dazu. Im Falle eines Falles Sollten verschiedene ungünstige Dinge zusammentreffen, ist es wichtig, auf seinen Körper zu hören und Hilfe zu holen. Wer Anzeichen einer Überhitzung wie Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit, etc. verspürt, sollte sofort Kühlung erhalten. Kontaktieren Sie die Gesundheitshotline 1450 für weitere Informationen und wählen Sie bei der Gefahr eines Hitzschlages (Fieber, Erbrechen, Atemnot) den Notruf 144. Programmhinweis: Sicherer Umgang mit Gehhilfen Sicher unterwegs mit Gehhilfen trägt wesentlich zur Lebensqualität bei
Der Schulweg für Kinder
Der Schulweg gehört zur Entwicklung eines dazu - aber wie gestalten Sie diesen sicher?
Der Schulweg gehört zur Entwicklung eines dazu - aber wie gestalten Sie diesen sicher?
der Schulweg für Kinder Sicher unterwegs Eine Baustelle mit einem großen Bagger, ein Schmetterling oder schöne Blumen, Kinder sind fasziniert von ihrer Umgebung. Sie lassen sich schnell von solchen Dingen ablenken, lernen dabei aber auch viel Neues. Um diese Entwicklung zu unterstützen, darf man sein Kind nicht zu sehr behüten. Gerade ein Schulweg ist für Kinder etwas sehr Aufregendes und fördert ungemein die Selbstständigkeit! Damit aber Ihr Kind sicher und gut vorbereitet ist, bevor es sich auf den Weg zur Schule macht, muss es mit den Straßenverkehrsregeln vertraut gemacht werden. Dies bedarf einiges an Übung. Wie man das genau anstellt, finden Sie unter den downloads in der Broschüre der BFU | Erste Schritte im Straßenverkehr. Tipps für den sicheren Schulweg: Zuerst sollte der Schulweg vom Erwachsenen abgelaufen werden. Ist dieser dann als sicher geprüft, sollte man ihn gemeinsam mit dem Kind ablaufen. Wichtig ist dabei die Wiederholung, auch bei älteren Kindern. Je öfter dieser zusammen abgelaufen wird, desto besser merkt es sich das Kind. Nicht der kürzeste Schulweg ist automatisch der sicherste. Suchen Sie für Ihr Kind einen geeigneten Weg aus. Hilfe leistet da ein Schulwegplan. Wenden Sie sich dafür an Ihre Gemeinde. Einige Schulwegpläne liegen auch bei der AUVA vor. Kinder dürfen beim Schulweg etwas länger brauchen. Es ist ganz normal, dass sie mit den Freunden quatschen oder trödeln. Planen Sie deshalb genügend Zeit ein, um Stress zu vermeiden. Besonders in den dunklen Monaten sollte Ihr Kind helle Kleidung und Reflektoren tragen. Diese können beispielsweise an den Schuhen, der Schultasche oder der Jacke angebracht sein. So sind die Kleinen im Straßenverkehr sichtbar. Kinder imitieren das Verhalten von Bezugspersonen. Seien Sie deshalb ein gutes Vorbild im Straßenverkehr. Ratgeberhinweis: Wie man bei Dunkelheit besser sichtbar wird Reflektierende Materialien können Leben retten Sie tun Ihrem Kind keinen Gefallen damit, wenn Sie es mit dem Auto zur Schule fahren. Hier finden Sie vier gute Gründe, warum Ihr Kind den Schulweg zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln meistern sollte: 1.  Lärm und Abgase schaden der Gesundheit. 2. Der Schulweg zu Fuß oder mit dem Fahrrad steigert die Konzertrations- und Leistungsfähigkeit und beugt Bewegungsmangel vor. 3. Als Mitfahrer im Auto bleiben Kinder passiv, als Fußgänger lernen sie Verantwortung im Straßenverkehr zu übernehmen, erleben aktiv ihre Umwelt und haben Kontakt- und Kommunikationsmöglichkeiten. 4. Sollten Sie einmal mit dem Auto fahren „müssen“, lassen Sie Ihr Kind etwas vor der Schule aussteigen. Durch zu viele Autos kann für Kinder, die zu Fuß kommen, ein gefährliches Verkehrschaos vor der Schule entstehen. Falls sie Ihr Kind bei der Schule abholen, halten Sie beim Schulhaus und nicht auf der gegenüberliegenden Straßenseite.   Auf dem Schulweg lauern nicht nur Gefahren im Straßenverkehr. Erklären Sie Ihrem Kind, dass es nicht mit Unbekannten mitgehen/ mitfahren darf. Gegenüber Menschen, die sie nicht kennen, sollten Kinder immer eine sichere Distanz wahren. Kinder erzählen, was sie auf dem Schulweg so erleben. 
Kindersitz im Auto
Kindersitze schützen nur bei richtiger Einstellung! Infos dazu gibt's hier.
Kindersitze schützen nur bei richtiger Einstellung! Infos dazu gibt's hier.
Der Kindersitz im Auto Lebensretter – aber nur mit der richtigen Einstellung Eine passende Rückhaltevorrichtung für Kinder bis 14 Jahre, die kleiner als 1,35 Meter sind ist in Österreich Pflicht.   Ein Kindersitz darf aber nur auf Fahrzeugsitzen mit passenden Sicherheitsgurt befestigt sein. Kinder ab 1,35 Meter können den üblichen Sitzgurt verwenden. Babys und Kleinkinder so lange wie möglich in rückwärtsgerichteten Kindersitzen befördern, um bei einem Unfall die Halswirbelsäule zu schützen. Der Kindersitz im Auto muss immer dem Alter, der Größe und dem Gewicht angepasst sein. Um dies zu gewährleisten, müssen Sie den Kindersitz unbedingt vor dem Kauf ausprobieren. Der Sitz muss genau zum Kind und auch zum Fahrzeug passen. Dafür können Sie sich an Fachkräfte (z.B. den ÖAMTC) wenden. Auch das Prüfsiegel muss stimmen. Wird ein Sitz neu gekauft, sollte dieser mindestens der ECE-Regelung 44.04 entsprechen. Verwendet werden dürfen aber alle Sitze, die mindestens der ECE Regelung 44.03 entsprechen. Achten Sie beim Kauf von einem gebauchten Kindersitz, ob das Prüfsiegel noch aktuell ist. Um den Kindersitz sicher im Auto anzubringen, lesen Sie die Bedienungsanleitung genau durch. Der Kindersitz ist zu klein, sobald der Kopf den Sitz überragt. Dann müssen Sie eine neuen Kindersitz in einer höheren Kategorie beschaffen. Der Sicherheitsgurt muss so eng wie möglich am Kind anliegen, denn nur so kann man die höchste Sicherheitsstufe gewährleisten. Im Falle eines Unfalls hat der Sicherheitsgurt zu viel Spiel und schützt nicht genug. Deshalb ist es in den kälteren Monaten ratsam, Kinder ohne Winterjacke in den Sitz zu setzen, Gurte gut anzuziehen und zum Warmhalten eine Decke zu verwenden. Viel 15 beliebtesten Fragen über das Thema Kindersitz im Auto wurden vom ÖAMTC hier beantwortet. Weitere Tipps rund um den Straßenverkehr, finden Sie bei unseren Ratgebern.
Bewegung im Alter
Es gibt für jede/n das passende Bewegungsangebot!
Es gibt für jede/n das passende Bewegungsangebot!
Bewegung im Alter  Bleiben Sie aktiv sichern sie sich mehr lebensqualität Wollen Sie gesund zuhause älter werden? Wollen Sie das Leben im Alter genießen? Möchten Sie  selbstbestimmt leben? Körperliche Aktivität ist hier eine wichtige Voraussetzung. Weil Sie durch Bewegung im Alter zudem Stürzen vorbeugen, gehen Sie so auf Nummer Sicher! Unfallzahlen Laut Unfallzahlen stürzt jeder Dritte über 65 Jahren ein- oder mehrmal pro Jahr und verletzt sich. Die häufigste Verletzung (bei über 75-Jährigen) ist jedoch der Oberschenkelhalsbruch und die Hälfte aller Stürze passieren zuhause! Vermeidung von Stürzen 3 Säulen zur Vermeidung von Stürzen Für uns sind 3 Punkte für die Vermeidung von Stürzen maßgeblich: die Anpassung des Lebensumfeldes, eine gute ärztliche Betreuung sowie die Bewegung. Weil diese besonders wichtig ist, wird darauf genauer eingegangen. Folgen von Stürzen Angst und Unsicherheit Die Folgen sind meist schwerwiegend und es kommt zu Unsicherheit. Aber auch die Angst vor dem nächsten Sturz kommt dazu. Dies führt dazu, dass die Menschen sich vermehrt isolieren und dann erst recht das Haus nicht mehr verlassen. Pflegebedürftigkeit Aber auch die körperlichen Folgen sind nicht harmlos, weil ein Sturz möglicherweise lange Pflegebedürftigkeit nach sich ziehen kann. Dies müssen wir so aber nicht als unvermeidliches Schicksal hinnehmen. Altern ist immer noch das einzige Mittel, das man entdeckt hat, um lange leben zu können. José Ortega y Gasset Leben ist Bewegung – Bewegung ist Leben Kraft, Beweglichkeit und Gleichgewicht Gerade im Alter ist es wichtig seine Kraft zu erhalten. Dasselbe gilt für die Beweglichkeit und das Gleichgewicht. Nicht nur der Erhalt sondern eine Verbesserung  wäre natürlich optimal. Erreicht werden kann dies durch regelmäßige Bewegung. Wählen Sie selbst die Art der Bewegung, die für Sie passt. Auch ob Sie alleine oder in Gruppen üben möchten. Übungen alleine zuhause Üben Sie zuhause Um sich fit zu halten, braucht es nicht viel. Bereits ein kleiner Spaziergang oder Gartenarbeit tun Körper und Geist gut. Man kann aber auch gezielt Übungen zur Sturzvermeidung in den Alltag einbauen. Hierfür eignen sich z.B. der Einbeinstand beim Zähneputzen oder Kniebeugen beim Kaffeemachen. Jegliche Bewegung, und sei sie noch so klein, hat einen Nutzen! In Gruppen Übungen in Gruppen Wer sich lieber mit anderen trifft, kann auch in Gruppen trainieren. Hier trifft man Gleichgesinnte. Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Sicheres Vorarlberg ist vernetzt mit zahlreichen SeniorentrainerInnen. Auch mit Vereinen im ganzen Land halten wir Kontakt. Diese bieten vielfältige Bewegungsangebote an, z.B.  Rotes Kreuz, Kneippverein, Seniorentanz, Alt.Jung.Sein, Turnerschaften, Sportunion, Mobiler Hilfsdienst, usw. Zuhause 1:1 betreut durch Fachpersonen Übungen zuhause mit Betreuung Auch gibt es die Möglichkeit, sich zuhause 1:1 begleiten zu lassen. Auf die jeweiligen Bedürfnisse angepasst, stimmt eine Fachperson die Übungen passend ab (z.B. Physio– und Ergotherapeuten, OTAGO-TrainerInnen vom Mobilen Hilfsdienst, usw.). Wie Sie ganz einfach Bewegungen in Ihren Alltag einbauen, zeigt Ihnen das nachfolgende Video: Machen Sie jetzt gleich folgenden einfachen Test zur Ermittlung Ihrer körperlichen Fittness. Gehgeschwindigkeit: Zeichnen Sie sich eine ebene Strecke von genau zehn Metern mit einem Strich am Anfang und am Ende an. Gehen Sie die Strecke nun einmal in „normalem” Tempo ab und stoppen Sie die Zeit. Schreiben Sie Ihre Zeit auf. ___________ Sekunden   Sie brauchen mehr als 10 Sekunden für diese Übung? Ihre Fitness könnte besser sein. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über ein geeignetes Bewegungsangebot. Aufstehen vom Stuhl: Stellen Sie sich vor einen Stuhl mit normaler Sitzhöhe und Rückenlehne, aber ohne Armlehne. (Wenn es Ihnen Probleme bereitet, ohne die Hilfe Ihrer Arme aufzustehen, sollten Sie diesen Test nicht durchführen.) Verschränken Sie die Arme. Setzen Sie sich nun so rasch wie möglich 5x hintereinander auf den Stuhl und stehen Sie anschließend wieder auf. Die Rückenlehne dabei nur kurz berühren und die Knie im Stand immer durchstrecken. Schreiben Sie Ihre Zeit auf. ___________ Sekunden Wenn Sie für diese Übung länger als 15 Sekunden brauchen, ist es höchste Zeit, etwas für Ihre Beweglichkeit zu tun! Programmhinweis: OTAGO Trainingsprogramm Mit gezielten Übungen können Sie Stürzen vorbeugen. Programmhinweis: Senioren – Multiplikatoren – Fortbildung Sicheres Vorarlberg bietet regelmäßig Multiplikatoren-Fortbildungen an Programmhinweis: Sturzprävention | LEBENSWERT älter werden | Vortragsreihe Erfahren Sie auf eine humorvolle Art Wissenswertes zur Sturzprävention.
Der Einsamkeit entfliehen
Zusammen ist man weniger allein!
Zusammen ist man weniger allein!
Der einsamkeit entfliehen Soziale Kontakte braucht jeder Mensch Zusammen ist man weniger allein Man kennt es vom Hören-Sagen: „Die Kinder sind alle aus dem Haus und gehen ihre eigenen Wege. Ich werde immer älter und werde einsamer. Weil meine Mobilität eingeschränkt ist, bleibe ich mehr daheim und habe kaum soziale Kontakte“. Hier erfahren Sie aber, was Sie gegen diese schleichende Einsamkeit im Alter unternehmen und aktiv tun können! Einsamkeit und Alleinsein Jede/r von uns hat im Leben schon Einsamkeit erfahren und erlebt. Sei es als Kind, weil MitschülerInnen uns gehänselt haben. Sei es als Erwachsene/r im Berufsleben oder aber vielleicht in einer Beziehung, in der man sich nichts mehr zu sagen hat, oder wenn der/die geliebte PartnerIn stirbt und man plötzlich alleine zurückbleibt. Dabei muss man zwischen eigentlicher Einsamkeit und Alleinsein unterscheiden: Alleinsein wird nicht unbedingt als drückend empfunden. Im Gegenteil, weil man hier Ruhe bewusst erlebt und die Stille genießt. Einsamkeit aber bedrückt und erschwert alles. Sie lässt sich oft kaum ertragen, weil man sie allgegenwertig erlebt. Richtig glücklich und zufrieden ist der Mensch als „Rudeltier“ im Normalfall in Gesellschaft anderer. Hier ist die Realität aber leider oft eine traurige und sieht anders aus. Gerade deshalb, weil es besonders für ältere Menschen in unserer schnelllebigen Zeit meist schwierig ist, Kontakte zu knüpfen und zu pflegen. Was nun andrerseits die Menschen gesellig macht, ist ihre Unfähigkeit, die Einsamkeit und in dieser sich selbst zu ertragen. Arthur Schopenhauer Springen Sie über Ihren Schatten Jede/r hat hier eine Eigenverantwortung und muss selbst aktiv werden. Man muss auch einmal seine Komfortzone verlassen. Springen Sie über den eigenen Schatten und suchen Sie bewusst den Kontakt zu Mitmenschen. Manchmal braucht es auch aufmerksame Menschen, die eine drohende Vereinsamung anderer bemerken. Reden Sie der betroffenen Person gut zu und machen Sie sie auf verschiedenen Möglichkeiten aufmerksam. Helfen Sie dabei, Kontakte zu knüpfen und zu pflegen. Suchen Sie sich selbst Fixpunkte im Alltag und planen Sie gut. Der kleine Tapetenwechsel ist oftmals der Höhepunkt der Woche für ältere Menschen. Verbringen Sie bewusst Zeit mit Menschen auf derselben Wellenlänge und treffen Sie sich mit Freunden zum gemütlichen Beisammensein. Suchen Sie sich Hilfe bei anderen Personen und lassen sie sich bei Angst oder Gangunsicherheit begleiten. Laden Sie Bekannte zu sich ein. Gerade in Zeiten, in denen man Kontakte vermeiden soll, tut auch das Telefon gute Dienste, um Kontakte aufrecht zu erhalten. Bewegungsgruppen Auch der Besuch von wöchentlichen Bewegungsgruppen verschafft Kontakte und die Möglichkeit zu Gesprächen. Wenn man sich dabei noch körperlich betätigt, ist das Balsam für unsere Seele. Machen Sie sich auf, werden Sie aktiv und informieren Sie sich, welche Gruppe für Sie oder Ihre/n Angehörige/n die passende ist und wirken Sie der Einsamkeit frühzeitig entgegen! Tipp: Menschen für Menschen Sozialpaten sind aktive SeniorInnen, die sich mit ihrem großen Erfahrungsschatz zur Verfügung stellen. Es gibt viele sinnstiftende Tätigkeiten, bei denen Menschen für Menschen Wertvolles leisten können. Denn: die beste Medizin für den Menschen ist der andere Mensch! Pfarrcaritas Seniorenarbeit, Caritas Vorarlberg, Marlies Enenkel-Huber M marlies.enenkel-huber@caritas.at, T 0676 884 204 012 Alt.Jung.Sein.Lebensqualität im Alter In mehrteiligen Kursen können SeniorInnen ihre körperlichen und geistigen Fähigkeiten bei einer speziellen Kombination von Gedächtnis- und Bewegungsübungen fördern. Neben dem gemeinsamen Üben für Körper und Geist gibt es auch Zeit für das Ansprechen von Lebens- und Sinnfragen. Katholisches Bildungswerk Vorarlberg, Doris Bauer-Böckle M doris.bauer-boeckle@kath-kirche-vorarlberg.at, T 05522 3485 102 oder 0676 832 401 102 Programmhinweis: Sturzprävention | LEBENSWERT älter werden | Vortragsreihe Erfahren Sie auf eine humorvolle Art Wissenswertes zur Sturzprävention. Programmhinweis: Senioren – Multiplikatoren – Fortbildung Sicheres Vorarlberg bietet regelmäßig Multiplikatoren-Fortbildungen an Programmhinweis: OTAGO Trainingsprogramm Mit gezielten Übungen können Sie Stürzen vorbeugen.
risiko.bewusst.er.leben
Du suchst das Risiko? Wie du damit bewusst umgehst erfährst du hier.
Du suchst das Risiko? Wie du damit bewusst umgehst erfährst du hier.
Risiko.bewusst.er.leben Mut zum Risiko Das Risiko suchen oder gehst du doch auf Nummer sicher? Jeder Mensch geht täglich mehrere Male zwangsläufig ein Risiko ein. Egal ob das im Straßenverkehr ist, beim Trinken einer heißen Tasse Kaffee oder beim Treppensteigen, solchen oder ähnlichen Situationen kann ein Kind, genauso wie ein Erwachsener, kaum aus dem Weg gehen. Risiko suchen viele Menschen, aber ganz speziell Jugendliche, gehen dieses bewusst ein. Weil das Risikoerlebnis Ausstieg aus dem Alltag, Verlassen der gewohnten Normen und Veränderung des Zeitempfindens bedeutet . Das alles sind Verhaltensweisen des Menschen, die sehr wohl auch im Sinne von Entspannung und Distanzierung positiv genutzt werden können. Ob das nun bei einer Tour abseits der Piste, beim Bungeejumping oder beim Schummeln in einer Prüfung ist. Solche Risikoerfahrungen sind enorm wichtig für die Entwicklung eines jeden Menschen. Deshalb ist es besonders wichtig, dass man das richtige Werkzeug in die Hand gelegt bekommt, damit solche Risikoerfahrungen in einem kontrollierten Rahmen gemacht werden können. BREAK Vor jeder Entscheidung sollte eine Pause,  ein „Break“ eingelegt werden, und man sollte sich diese Fragen stellen. Look at your friends Auf das Umfeld schauen ist ein weiterer, wichtiger risikobewusster Ansatz.  Denn nur weil die Entscheidung für einen selbst „richtig“ getroffen wurde, heißt das nicht, dass sie automatisch für die Umgebung passend ist. Weiters ist es wichtig ist in diesen Situationen sich nicht vom Gruppenzwang leiten zu lassen, sondern selbst das Umfeld, die Landschaft sowie Personen einzuschätzen. Reflect Am Ende einer Handlung kann diese mit den unten stehenden Fragen nochmal reflektiert werden. Dies ist hilfreich, um in Zukunft ähnliche Risiken besser abwägen zu können, mit bereits vorhandenen Erfahrungen abzugleichen und damit eine bewusste Entscheidung zutreffen. Sicheres Vorarlberg bietet zu diesem Thema Workshops für Eltern und Personen, die in der Jugend- oder Präventionsarbeit tätig sind an, um Kinder und Jugendliche in solchen Situationen begleiten zu können. So sollen die Jugendlichen eine individuelle Risikobalance entwickeln, Risikosituationen bewusst gefahrenreduzierend gestalten und schlussendlich einen Nutzen daraus ziehen. risiko.bewusst.er.leben auf dem pädagogische Ansatz der Rausch- und Risikopädagogik risflecting® Programmhinweis: risiko.bewusst.er.leben Risikoerfahrungen sind wichtig für die Entwicklung eines jeden Menschen.
Alle Sinne pflegen
Sinnesorgane sowie Medikamentenliste sollten regelmäßig überprüft werden.
Sinnesorgane sowie Medikamentenliste sollten regelmäßig überprüft werden.
alle Sinne Über den Einfluss der wahrnehmung auf unser leben „Letztes Mal als ich auf den Wochenmarkt wollte, hätte mich fast ein Auto angefahren… ich hab es nicht kommen gehört! Ich glaub, ich muss mal zum Ohrenarzt.“ Das ist wohl vielen älteren Menschen so schon einmal passiert. Alle Sinne verändern sich mit zunehmendem Alter, ohne dass wir es bemerken. Eine intakte Sinneswahrnehmung bestimmt aber unsere Lebensqualität maßgeblich. Erst wenn die Sinne schwächer werden oder wir sie verlieren, wird uns das bewusst. Einschränkungen im Bereich der Sinneswahrnehmung führen u.a. dazu, dass Personen im Alter häufiger stürzen. Diese Erfahrung führt dazu, dass man sich meist weniger und unsicherer als noch vor dem Sturz bewegt. In der menschlichen Wahrnehmung herrschen komplexe Zusammenhänge. Dabei spielen alle Sinne eine wichtige Rolle. Unsere Wahrnehmung hat großen Einfluss auf unser alltägliches Leben. Deshalb ist es umso wichtiger, alle Sinne gut zu „pflegen“ und auch in regelmäßigen Abständen überprüfen zu lassen. Zusätzlich kann die Sinneswahrnehmung gefördert und trainiert werden. DER HÖRTEST Das Sturzrisiko steigt mit dem Verlust des Gehörs maßgeblich. Wer z.B. im Straßenverkehr unterwegs ist und ein herannahendes Auto nicht oder zu spät hört, ist schon allein deshalb weniger in der Lage, richtig zu reagieren. Außerdem hängt die ganze Lebensqualität eng mit dem Hören zusammen. Sich mit anderen unterhalten zu können, am täglichen Leben teilnehmen zu können, all das ist auch eine Frage des guten Hörens. Zudem schützen die so aufrecht erhaltenen sozialen Kontakte vor Vereinsamung. Die Hörakustiker des Landes laden zur kostenlosen Beratung. Sie testen auch gerne Ihr aktuelles Hörvermögen. Besuchen Sie Ihren HNO-Facharzt regelmäßig für Kontrolluntersuchungen bzw. sofort, wenn Sie eine Veränderung Ihres Hörvermögens feststellen. DER SEHTEST Gutes Sehvermögen ist eine wichtige Voraussetzung, um Stolperfallen zu erkennen. Das schlichte „Übersehen” von Schwellen, Absätzen oder Stiegenkanten ist in vielen Fällen Ursache für Stürze mit oft schwerwiegenden Folgen. Jeder Optiker bietet Kontrollmessungen zu Ihrer persönlichen Sicherheit an. Ihr Augenfacharzt sollte Sie auch regelmäßig sehen! Nur dann können rechtzeitig die richtigen Maßnahmen gesetzt werden. MEDIKAMENTE REGELMÄSSIG ÜBERPRÜFEN lassen Auch Medikamente können die Wahrnehmung und Reaktionsfähigkeit herabsetzen. Dadurch kann sich das Sturzrisiko erhöhen. Wer regelmäßig Medikamente einnimmt, sollte diese von seinem Arzt mindestens einmal jährlich, bei Bedarf auch öfters auf ihre Notwendigkeit und Dosierung prüfen lassen (Wechselwirkungen, …). Ratgeberhinweis: Hitze-Tipps fürs Alter Wie man Hitzetage gut übersteht! Ratgeberhinweis: Bewegung im Alter Es gibt für jede/n das passende Bewegungsangebot! Ratgeberhinweis: Hilfsmittel für den Alltag Kleine "Helfer" unterstützen SeniorInnen im täglichen Leben.
Bewegung für Kinder
Aktivität und Bewegung ist für die Entwicklung der Kinder ein Muss. Aber warum?
Aktivität und Bewegung ist für die Entwicklung der Kinder ein Muss. Aber warum?
Bewegung – für Kinder ein Muss Auf Geht’s Kinder, die über wenig „Bewegungsraum“ verfügen, werden bewegungsungeübt und sind dadurch unfallgefährdeter als andere. Aber auch Überängstlichkeit führt zu Bewegungsarmut. Die fehlende Kraft, zu lange Reaktionszeiten, nicht ausreichend entwickeltes Gleichgewicht sowie fehlende Ausdauer und Koordination sind oftmals für Stürze verantwortlich. Ganz klar – nicht jede Blessur ist zu vermeiden. Beulen, blaue Flecken und aufgeschürfte Knie gehören zum Kindsein dazu. Um Unfälle zu vermeiden ist es wichtig, die motorischen Fähig- und Fertigkeiten Ihres Kindes zu fördern und ihm somit die Möglichkeit zu geben, Bewegungssicherheit zu erlangen. Bewegliche Kinder sind selbstbewusster und selbstsicherer. Sie haben mehr Selbstvertrauen und somit eine höhere Leistungsbereitschaft. Risiko bewusst Kinder müssen eigene Entscheidungen treffen können und somit auch eigene Fehler erleben dürfen. In geschütztem Rahmen sollten Kinder durch Erfolg und Misserfolg lernen. So entwickelt sich die Risikokompetenz  bei Kindern ein Stück weit automatisch. Als risikokompetent werden  Kinder dann bezeichnet, wenn diese wissen, was sie sich zutrauen können, ohne damit in eine Gefahrensituation zu kommen. Wenn die Lage zu brenzlig wird, ändern sie die Herangehensweise oder brechen ihren Plan ganz ab. In fremden, unbekannten Situationen gelingt es Kindern nicht so gut, diese risikobewusst einzuschätzen. Werden Kindern neue Bewegungsangebote aufgezeigt und die verbundenen Gefahren dabei erläutert, wird auch so deren Beziehung zum Risiko verbessert. Halten Sie sich dabei an einfache aber klare Regeln. Ebenfalls ermahnen sich Kinder untereinander in einer gefährlichen Situation öfter, je mehr man mit ihnen darüber spricht. Darüber hinaus sollten Kinder auch lernen, eigene Entscheidungen zu treffen, auch wenn ein Gruppenzwang in gewissen  Situationen besteht, z.B. alle laufen schnell über die Straße und motivieren einander zum mitmachen. Hier finden Sie alle Bewegungsangebote für Kinder im Ländle. Da ist für jede/n was dabei! Programmhinweis: Kinderskikurse Skivereine aus dem ganzen Land bieten Kurse für Kinder. Programmhinweis: Sicheres Inlineskaten Erlerne die richtige Fahr-, Brems- und Kurventechnik.
Der Fahrradhelm
Den richtigen Helm finden und dann diesen noch passend einstellen und pflegen? Das geht ganz leicht!
Den richtigen Helm finden und dann diesen noch passend einstellen und pflegen? Das geht ganz leicht!
Der Fahrradhelm Kluge Köpfe schützen sich Jeder schützt sein Smartphone mit einer Hülle. Doch wie viele schützen den eigenen Kopf? Das Gehirn ist die Steuerzentrale des gesamten Körpers. Weil hier laufen sämtliche Informationen aus dem Körper und der Umwelt zusammen und werden zu Reaktionen verarbeitet. Deshalb können wir ohne ein intaktes Gehirn nicht mehr viel. Weder sprechen, noch laufen, Fahrrad fahren oder einen Arm heben. Darüber sollten sich Fahrradfahrer – egal welchen Alters – bewusst sein und darum den Kopf mit einem Fahrradhelm schützen. Wichtiges Detail : der Fahrradhelm sollte richtig sitzen, damit er auch den entsprechenden Schutz bietet. Aber zu Beginn benötigt man für die richtige Helmauswahl bzw. -einstellung etwas Geduld. Jedoch  sollte einem diese Zeit der eigene Kopf auf jeden Fall wert sein. Ein passender Helm kann das Risiko einer Schädel-Hirn-Verletzung um 85% reduzieren! „Mir passiert schon nichts, ich hab ja nicht weit ins Büro.“, denk ich noch und steig ohne Helm aufs Rad. Zack – schon bereu ich die Ausrede. Gehsteigkante volle Wucht gerammt. Mehr weiß ich nicht mehr. Meine Diagnose: Hirntrauma, Gedächtnisverlust, Langzeitkopfschmerzen. Im Krankenhaus hab ich immerhin viel Zeit, helmtaugliche Frisuren zu googeln. #ichbinjetzthelmträgerin Vanessa, 33 Helmkauf Der Helm entspricht der Norm EN1078 und die CE-Kennzeichnung ist vorhanden. eine ausführliche Gebrauchsanweisung liegt bei. Lüftungsschlitze für den kühlen Kopf sind durch Insektengitter abgedeckt. Das Riemensystem ist fix mit dem Helm verbunden. Der Kinnriemen ist leicht zu verstellen, zu öffnen und zu schließen. Am Helm sind reflektierende Materialien. Derjenige, der den Helm später trägt, sollte unbedingt beim Kauf dabei sein. Lieber in einem kurzen Video erklärt? Helmeinstellung Auf die richtige Einstellung kommt es an Helm aufsetzen Kopfring fixieren vorderes Gurtband einstellen hinteres Gurtband einstellen Dreieck um das Ohr Kinnband einstellen Genauere Informationen über die Helmeinstellung gibt es hier oder bei den Downloads! Helmpflege der Helm schützt nur einmal, er sollte nach jedem Sturz erneuert werden – auch dann, wenn äußerlich keine Schäden zu erkennen sind Helme von Kindern sollten von Zeit zu Zeit auf Risse geprüft werden aufgrund des Materialverschleißes sollte ein Helm ca. alle 5 Jahre ausgetauscht werden Helm nicht in der prallen Sonne oder unter hohen Temperaturen lagern zur Reinigung von Gehäuse und den Pads im Helm genügen in der Regel Seifenlauge oder klares Wasser Programmhinweis: E-Bike Kurs Wozu sollte man überhaupt einen E-Bike Kurs machen? Alle Infos dazu findest du hier! Programmhinweis: Mountainbike Kurse Lerne die richtige Fahrtechnik im Gelände.
Hilfsmittel für den Alltag
Kleine "Helfer" unterstützen SeniorInnen im täglichen Leben.
Kleine "Helfer" unterstützen SeniorInnen im täglichen Leben.
Praktische Hilfsmittel für den Alltag Machen Sie sich das Leben leichter Auch Sie wollen bei guter Gesundheit lange selbständig leben!? Einfache Hilfsmittel unterstützen Sie dabei, weil diese den Alltag erleichtern. Und ihre tägliche Arbeit geht somit auch leichter von der Hand! Es gibt viele Arten von Hilfsmitteln. Deshalb stellen wir Ihnen hier nur einige vor. Aber auch Sanitätshäuser und Krankenkassen informieren Sie gerne. beispiele für gängige Hilfsmittel: Rufhilfe Mit der Rufhilfe kann man rasch Hilfe holen. Und gerade dies ist für alleinstehende Menschen wertvoll. So können Angehörige oder die Rettungsleitstelle informiert werden. Dies geschieht mittels Handsender. Weil ein Knopfdruck zum Start der Alarmierungskette reicht, gibt die Rufhilfe ein gutes Gefühl. Weitere Informationen finden Sie unter www.roteskreuz.at/vorarlberg/ (Faltbarer) Gehstock Gehstöcke bieten grundsätzlich zusätzlichen guten Halt. Weil die faltbare Variante in jeder Tasche Platz hat, steht sie als „drittes Standbein“ rasch zur Verfügung und ist höhenverstellbar. Gerade bei glattem Untergrund bietet dieser Stock zusätzliche Sicherheit. Auch verbirgt sich am Ende ein Metalldorn. Und der wiederum sorgt für nötigen Halt. (Haus)schuhe Ein geschlossener (Haus)Schuh mit gutem Fußbett ist bequem. Aber achten Sie auch auf rutschfeste Sohlen. Weil diese Sicherheit vor Stürzen bieten sind sie empfehlenswert. Und praktische Klettverschlüsse sorgen für ein einfaches An- und Ausziehen. Medikamentenspender Dies sind Kunststoffbehälter mit Abtrennungen. So können Sie Medikamente für den Tag/die Woche einfach vorbereiten. Weil Medikamentenspender auch Einnahmefehler vermeiden, dienen sie ebenfalls der Sicherheit. „körpergerechte“ Messer „Körpergerechte“ Messer haben große, abgewinkelte Griffe. So können Sie mit wenig Kraftaufwand die Küchenarbeit verrichten. Weil auch die Gelenke geschont werden, sind sie empfehlenswert. Und von hochwertigen Fleisch- und Brotmesser bis hin zu Gemüsemessern ist alles erhältlich. Schlüsselhalter Der Schlüsselhalter vergrößert die Haltefläche Ihres Schlüssels. Die Kraftübertragung wird verbessert. Und so geht auch das Einführen leichter. Aber auch das Drehen im Schloss wird vereinfacht. … Und viele mehr Natürlich gehören auch Dinge, wie eine Brille, Hörgeräte, usw. zu den Hilfsmitteln. Lassen Sie sich individuell beraten, was für Sie und Ihre jeweilige Situation Sinn mach und passt. Weitere Hilfsmittel Wie bereits erwähnt, gibt es verschiedene Hilfsmittel. Auch schützen manche gezielt vor dem Ausrutschen. So wirken sie besonders der Sturzgefahr entgegen. Weil sie sehr nützlich sind, werden sie hier aufgezählt. So gehören Handläufe und Haltemöglichkeiten im Naßbereich dazu. Und Nachtlichter sorgen für gute Sicht im Flur. Auch rutschfeste Matten für Sanitärbereiche tun gute Dienste. Duschhocker und Sitzmöglichkeiten für die Badewanne, aber auch Wannenlift können unterstützen. Und bei Bedarf erhöhen Rollatoren Ihre Sicherheit. Bei Fragen hierzu kontaktieren Sie uns gerne. Programmhinweis: Sturzprävention | LEBENSWERT älter werden | Vortragsreihe Erfahren Sie auf eine humorvolle Art Wissenswertes zur Sturzprävention. Programmhinweis: OTAGO Trainingsprogramm Mit gezielten Übungen können Sie Stürzen vorbeugen. Programmhinweis: Senioren – Multiplikatoren – Fortbildung Sicheres Vorarlberg bietet regelmäßig Multiplikatoren-Fortbildungen an
Stolperfallen erkennen und vermeiden
Sturzunfälle können vermieden werden!
Sturzunfälle können vermieden werden!
Stolperfallen erkennen und vermeiden sicher gehen und stehen „Hoppla, ein blauer Fleck mehr. Bis zur Hochzeit ist alles wieder heil“. Solche Sprüche hört man oft. Gerade wenn Babys und Kleinkinder mobiler werden. Lernt ein Kind laufen, dann gehören Stürze und Stolpern dazu. Ein junger Mensch übersteht das gut. Aber einem älteren kann das heftig zusetzen. Stürze sind der Grund für 80 % aller Verletzungen von über 60-Jährigen. Eine beeindruckende Zahl! Der Großteil der Unfälle älterer Menschen daheim könnte vermieden werden. Dies zeigen Studien deutlich. Denn viele Unfallgefahren dort lassen sich ganz einfach beseitigen. Dafür muss man die Stolperfallen erkennen. Und für die richtigen Vorsorgemaßnahmen gibt´s bei uns viele Tipps. Ordnung ist die halbe Miete Oft sind es kleine Nachlässigkeiten, aber diese führen zu gefährlichen Situationen. Stiegen, Flure und Gehwege sind keine Abstellräume. Halte diese unbedingt von allen Gegenständen frei! Schau dich in deiner Wohnung nach Stolperfallen um: verstellte Stiege (z.B. Flaschen auf der Kellertreppe) verstellte Flure (z.B. Altpapier zum Wegbringen, aufgespannter Schirm) herumliegende Spielsachen (z.B. deiner Enkel oder deiner Katze) Haustiere, die dir um die Beine streichen überlange Tischdecken auf Wohnzimmertischen herumliegende Kabel nicht befestigte Teppiche Schwellen, Stufen, usw. Trage zudem feste (Haus-)Schuhe. Sie reduzieren das Sturzrisiko deutlich. Nur die Ruhe! Das Telefon klingelt und schon gerätst du in Stress!? Ja nicht den Anruf verpassen!? Doch Stress und Hektik führen oft zu erhöhtem Sturzrisiko. Ein einfaches Mobiltelefon ist hier schon eine große Hilfe. Auch eine Gegensprechanlage für die Haustüre ist wenn möglich sinnvoll. Aber auch eine automatische Herdabschaltung kann Erleichterung bringen. Eine gute Tageseinteilung schützt ebenso vor Hektik! Verstaue häufig genutzte Dinge in Reichweite und wenn möglich auf Augenhöhe. So vermeidest du unnötiges Bücken und Klettern. Auch diese Bequemlichkeit gibt Sicherheit! Kleine Hilfsmittel zeigen große Wirkung Beleuchtung Bewegungsmelder Nachts mühsam den Lichtschalter suchen muss nicht sein. Ein Bewegungsmelder sichert den nächtlichen Gang zur Toilette. Auch schlecht beleuchtete Hauseingänge sind gefährliche Stolperfallen. Stiegen sollten ebenso gut zu sehen sein. Und dunkle Gehbereiche erhöhen das Sturzrisiko. Schaffe dir genug Licht. Bringe Bewegungsmelder an. Montiere bei Bedarf eine zusätzliche Leuchte. Auch eine stärkere Glühbirne kann deinen Lebensraum sicherer machen. Kabel Kabelkanal und Co Hier gibt es mehrere Möglichkeiten. Fixiere herumliegende Kabel mit einem Markier-Klebeband am Boden. Du kannst sie auch der Wand entlang verlegen und mit Kabelschellen befestigen. So hältst du deine Wege frei! Auch Kabelkanäle tun gute Dienste. Schwellen Türschwellen Türschwellen sind echte Stolperfallen und müssen nicht sein. Oft ist eine komplette Entfernung möglich. Und der Luftzug kann auch durch andere Lösungen abgedichtet werden. Oder du kennzeichnest die Schwelle mit einem auffallenden Klebeband. Denk auch an erhöhte Tritte bei Balkon- oder Terassentüren. Teppiche Stolperfalle Teppich Entferne lose Teppiche und Läufer zum eigenen Schutz. Teppichkanten oder aufstehende Ecken bringen dich  rasch aus dem Gleichgewicht. Möchtest du auf den Teppich nicht verzichten, so sichere diesen gegen Verrutschen. Antirutschmatten oder Doppelklebebänder erhältst du im Fachhandel. Haltegriffe Treppen und Nasszellen Stabile Haltegriffe sollte es im gesamten Sanitärbereich geben. Vor allem in der Dusche, neben der Badewanne und der Toilette. Ebenso Sinn machen diese im Treppenbereich. Aber nur dann, wenn der Handlauf auch lang genug ist! Rutschhemmende Matten Achtung Rutschgefahr Rutschhemmende Matten gehören in jede Dusche und Wanne! Bei einem Um- oder Neubau kann man auch auf die Verwendung von kleinformatigen Fliesen achten. Ein großer Fugenanteil lässt das Wasser besser abfließen und verringert so die Rutschgefahr. TIPP Das IfS- Institut für Sozialdienste – Menschengerechtes Bauen bietet kostenlose Wohnraumberatungen an. Menschen stolpern nicht über Berge sondern über Hügel. Konfuzius Ein paar Tipps vom Profi gibt es in folgendem Video: Programmhinweis: Sicherer Umgang mit Gehhilfen Sicher unterwegs mit Gehhilfen trägt wesentlich zur Lebensqualität bei Programmhinweis: Sturzprävention | LEBENSWERT älter werden | Vortragsreihe Erfahren Sie auf eine humorvolle Art Wissenswertes zur Sturzprävention. Programmhinweis: OTAGO Trainingsprogramm Mit gezielten Übungen können Sie Stürzen vorbeugen. Ratgeberhinweis: Bewegung im Alter Es gibt für jede/n das passende Bewegungsangebot! Ratgeberhinweis: Hilfsmittel für den Alltag Kleine "Helfer" unterstützen SeniorInnen im täglichen Leben. Ratgeberhinweis: Alle Sinne pflegen Sinnesorgane sowie Medikamentenliste sollten regelmäßig überprüft werden.
Wie man bei Dunkelheit besser sichtbar wird
Reflektierende Materialien können Leben retten
Reflektierende Materialien können Leben retten
wie man bei dunkelheit besser sichtbar wird Reflektierende Materialien retten leben „Es ist dunkel, der Scheibenwischer kommt kaum noch nach… und plötzlich, wie aus dem Nichts, steht da dieser Fußgänger knapp vor meinem Auto! Mein Herz rast! Ich habe ihn nicht kommen sehen….“ Nachts steigt das Unfallrisiko für Fußgänger aber auch Fahrradfahrer bis auf das Dreifache. Der Albtraum jedes Autofahrers ist ein „plötzlich“ vor seinem Fahrzeug auftauchender, dunkel gekleideter Mensch. Bremsen oder Ausweichen ist dann oft nicht mehr möglich. Wie du dich und deine Familie bei Dunkelheit besser sichtbar machst, erfährst du bei uns! Lebensgefahr bei Dunkelheit Grundsätzlich ist jeder, der in der Dämmerung, in der Nacht, bei Regen, Schnee und auf blendend nasser Strasse „nicht sichtbar“ unterwegs ist, riskant unterwegs! Ob als Kind, Jugendlicher, Erwachsener oder Senior, beim Sport, in der Freizeit oder dem Arbeitsweg – wer nicht rechtzeitig gesehen wird, stellt nicht nur ein großes Sicherheitsrisiko für alle Verkehrsteilnehmer dar, sondern gefährdet in erster Linie sich selbst am meisten. Bedingt durch die schlechte Sicht erkennt der Autofahrer nämlich erst viel später als tagsüber einen Fußgänger am Straßenrand und kann daher auch erst viel später reagieren. Dunkel gekleidete Fußgänger können erst aus ca. 30 Metern Distanz wahrgenommen werden. Ein Fußgänger, der mit reflektierender Kleidung bzw. Produkten unterwegs ist, kann bereits aus einer Distanz von ca. 150 Metern gesehen werden. Wie sollte ich mich verhalten Trage die reflektierenden Materialien wie beispielsweise ein Reflexband möglichst weit unten. Da der Lichtkegel der Autoscheinwerfer die Straße beleuchtet, ist es am besten, Reflexbänder an beiden Beinen (vom Knie abwärts) zu tragen! So sind die Reflektoren von allen Seiten sichtbar und werden nicht durch andere Körperteile verdeckt. Zudem sind die Beine im Straßenverkehr meist in Bewegung (im Gegensatz zum eher statischen Oberkörper) und daher für das menschliche Auge besser und früher wahrnehmbar. Reflektierende Materialien erhältst du online, in gut sortierten Baby- und Kinderfachgeschäften, teilweise bei deiner Gemeinde (Liste s. unten), beim ÖAMTC und vielen mehr. Weitere Möglichkeiten sich sichtbar zu machen: reflektierende Sticker für Schultaschen, Handtaschen, Kikis, Gehstöcke (Senioren), Rollatoren, Hundeleinen, usw… reflektierende Garne für Mützen und Aufnäher für Textilien zusätzliche Reflektoren an Fahrrädern (z.B. Speichen) und Kinderwagen anbringen Lichtquellen wie Taschen- oder Stirnlampen geben zusätzliche Sicherheit reflektierende Kleidung tragen (Arbeits- oder Sportbekleidung) Stell dich und deine Kinder nicht in den Schatten – gib dem Autofahrer eine Chance dich und deine Kinder zu sehen! Programmhinweis: Sehen und gesehen werden Manche Situation muss man selbst erlebt haben, um sie richtig einschätzen zu können.
Trampolinspringen
Tipps für einen sicheren Hüpfspaß!
Tipps für einen sicheren Hüpfspaß!
Trampolin Sicherheit beim Hüpfen Das Trampolin im Garten fordert Kinder regelrecht zum Bewegen auf. Das Springen macht großen Spaß! Es fördert aber auch in vielfältiger Weise die motorischen Fähigkeiten: Die Kinder lernen z.B. ihren Krafteinsatz zu dosieren und das Gleichgewicht zu halten. Darüber hinaus ist das Springen ein gutes Kraft- und Ausdauertraining. Ein Großteil der Muskulatur arbeitet dabei  isometrisch, d.h. dient der Stabilisation des Körpers in der Bewegung. Sicherer Hüpfspass Ob ein Risiko bei der Benutzung besteht oder nicht, hängt davon ab, wie das Trampolin benutzt wird. Laut Studien nehmen die Unfälle  zu. Die häufigsten Gründe für zum Teil schwere Verletzungen sind Zusammenstöße, falsche Landung, Stürze auf den Rahmen oder  vom Sportgerät. Deshalb ist es wichtig, einige Sicherheitsmaßnahmen zu beherzigen. Dazu zählen beispielsweise die richtige Ausstattung und Benutzung des Trampolins. Wichtig: Rundum muss ein Fangnetz in ausreichender Höhe angebracht sein. Außerdem dürfen am Rahmen keine Metallteile herausragen. Das Trampolin hat auch nichts in der Nähe von Bäumen oder Zäunen zu suchen, und man sollte tunlichst darauf achten, dass keine Gegenstände verstreut sind, auf die man möglicherweise hart fallen kann. Lesen Sie hier mehr dazu. SPIEL- ODER SPORTGERÄT? Gerade bei Kleinkindern wird das Trampolin oftmals als Spielgerät benutzt. Dann werden Purzelbäume und Räder geschlagen, es wird geturnt oder einfach nur gespielt. Dies ändert sich jedoch, wenn das Ganze als Sportgerät benutzt wird und höhere und schwierigere Sprünge gemacht werden. In diesem Fall sollte das Trampolin nur einzeln benutzt werden. HÄUFIGE UNFALLURSACHEN rund ums Trampolin Gefährliche Sprünge oder missglückte Salto-Versuche Zusammenstöße mit einer anderen Person Die leichtere Person trägt ein fünfmal höheres Unfallrisiko als die schwerere (u.a. Rückfederung bzw. Federeffekt der zweiten Person) Nicht kontrollierte oder harte Landung auf dem Trampolin Sturz vom Trampolin Hinunterspringen statt Absteigen vom Trampolin TIPPS ZUM SICHEREN GEBRAUCH Was die Benutzung des Trampolins anlangt, sollten Gefahren und Verhaltensregeln vorab mit den Kindern besprochen werden. Das entbindet Eltern aber nicht von ihrer Aufsichtspflicht Wird das Trampolin als Sportgerät benutzt immer nur einzeln springen Scharfkantige Gegenstände vor dem Hüpfen unbedingt ablegen bzw. aus den Taschen nehmen, z.B. Uhren, Schmuck usw. Es empfiehlt sich, nur barfuß, in Gymnastik- oder leichten Turnschuhen mit dünner Sohle zu springen Treten erste Anzeichen von Ermüdung oder Konzentrationsverlust auf, wird es Zeit, das Vergnügen zu beenden Richtige Selbsteinschätzung: Nur so hoch springen, wie man es kontrollieren kann und keine Überkopfsprünge (Saltos) probieren Nicht unter das Sprungtuch kriechen, dieses dehnt sich beim Springen nach unten aus Ratgeberhinweis: Bewegung für Kinder Wie wichtig Bewegung für die Entwicklung von Kindern ist, kann man hier genauer nachlesen.
Tipps für die Verwendung von Leitern
"Das geht schon so" und zack, liegt man am Boden.
"Das geht schon so" und zack, liegt man am Boden.
Leitern Sicher nach oben „Ach, das geht schon“ und zack, liegt man am Boden. Leitern zählen auch im privaten Bereich zu den klassischen Arbeitsmitteln. Dass im Umgang damit Vorsicht geboten ist, wird so manchem allerdings erst nach einer unsanften Landung klar. Nicht umsonst sind Stürze von der Leiter eine der häufigsten Unfallursachen. Dabei braucht es nicht viel um solche zu vermeiden. Schon die Auswahl der richtigen Steighilfe ist sicherheitstechnisch von Bedeutung. Die Verwendung von falsch ausgewählten oder beschädigten Leitern sowie unsachgemäßer Einsatz können ins Auge gehen. Wichtig ist deshalb genau zu prüfen, wofür diese benötigt werden. Aber manchmal sind andere Aufstiegshilfen sicherer. Auch die maximale Höhe, die du erreichen willst, ist beim Einkauf ein Kriterium. Ebenso der Untergrund, auf dem die Arbeiten stattfinden. Wer hoch steigt, kann tief fallen Prüfe deine Leiter vor jedem Gebrauch. Damit können Stürze durch Bruch oder Verbiegen von Leiterteilen, wie Holme und Sprossen vermieden werden. Leitern sind so aufzustellen, dass sie sich nicht drehen und gegen Wegrutschen und Umfallen gesichert sind. Je nach Bodenbeschaffenheit sind Leitern mit Spitzen oder Gummikappen zu verwenden. Leitern müssen immer so lang sein, dass die drei obersten Sprossen nie bestiegen werden müssen. Schadhafte und unsachgemäß reparierte (geflickte) Leitern aus dem Verkehr ziehen. Gefahr durch Metallleitern in der Nähe von Freileitungen beachten. Keine Kleidung mit weiten Hosen und Ärmeln tragen; die Gefahr, hängenzubleiben ist zu groß. Keine Leitern am Boden liegen lassen, diese sind Stolperfallen, unbeaufsichtigt aufgestellte Leitern sind kindersicher zu machen (z.B. durch Fixierung eines Brettes an den untersten Sprossen). Leitern dürfen nicht abrutschen und sich nicht verdrehen! Beschädigte Leitern oder Sprossen dürfen auf keinen Fall bestiegen werden. Immer standsicher, rutschfest und auf festem Grund aufstellen. Beim Besteigen der Leiter immer feste Schuhe tragen. Arbeite auf Steighilfen niemals mit schwerem Gerät, der Motorsäge oder Geräten, die du mit beiden Händen bedienen musst. Eine freie Hand ist zum Festhalten nötig. Benutze zur Ernte Pflücktaschen. Beuge dich nie zu weit nach rechts oder links. Stelle Leitern nicht ungesichert auf Straßen, Gehwegen in Einfahrten oder im Bereich von Türen auf. Die maximale Tragfähigkeit darf nicht überschritten werden Ganz speziell Tipps für Stehleitern Stehleitern nicht als Anlegeleiter benutzen Schenkel der Leiter immer ganz ausklappen und die Spreizsicherung einrasten mehrteilige Leitern müssen eingerastet sein Tipps für Anlegeleitern Beide Leiterholme müssen sicher auf rutschfestem Untergrund aufliegen oder mit Spanngurten und Haken gesichert werden. Auf gewachsenem Grund am besten Leiterholme mit Erdspitzen verwenden. Die Leiter darf nicht zu steil aufgestellt werden. Der Anstellwinkel beträgt ca. 70 Grad, dies kann man überprüfen, indem man sich seitlich zur Leiter stellt (die Füße direkt an die Leiterbasis!) und den Ellbogen auf Schulterhöhe waagrecht anwinkelt; nun darf nur die Spitze des Ellbogens die Leiter leicht berühren! Nur bis zur viert-obersten Sprosse ist die Anlegeleiter noch standsicher. Lehne die Leiter nie an dürre oder zu schwache Äste! Alle wichtigen Tipps erklärt dir hier auch unser Geschäftsführer in einem kurzen Video. Du arbeitest gerne im Garten? Dann lies dir doch mal unseren Ratgeber zu einem sicher schönen Garten durch.
Rauchmelder richtig installieren
Was, wo und wie? Alles um den Rauchmelder gibts hier!
Was, wo und wie? Alles um den Rauchmelder gibts hier!
Der Rauchmelder wenn’s mal brennt Das Thema Rauchmelder installieren ist brandaktuell. Immer noch fordern Wohnungsbrände mehrere Dutzend Menschenleben. Nicht wie oft vermutet sind es die Flammen, sondern die giftigen Rauchgase, die das Leben fordern. 80 Prozent der Opfer ersticken. Der Rauchmelder wacht auch während Sie schlafen. Seit 1964 ist der Rauch- oder Brandmelder ein wahrer Lebensretter. WArum sie einen rauchmelder installieren sollten? Brände im Haus können durch defekte Elektrogeräte oder Wärmequellen entstehen.  Sind dies Ursachen für einen Brand, gibt es eine starke Rauchentwicklung. Diese Art von Brand nennt man auch Schwelbrand. Das gefährliche dabei ist, dass durch das Einatmen des Rauches das Bewusstsein verloren geht. So kann es sein, dass man in der Nacht, ohne aufzuwachen, aufgrund von Sauerstoffmangel erstickt. Mit einem Rauchmelder wachen Sie durch einen lauten Signalton auf und können sich retten. Was ist gesetzlich verpflichtend? Laut der Rauchmelderpflicht in Österreich muss sich in jedem Aufenthaltsraum (Schlaf-, Wohn-, Arbeitszimmer, Flur, Hobbyraum, usw.) ein Rauchmelder befinden. In Vorarlberg gilt diese Regelung bei Neu- und Umbauten.  Sie müssen eine vorhandene Wohnung also nicht nachrüsten. Arten von Rauchmeldern Optischer Rauchmelder Diese Art des Rauchmelders ist am meisten verbreitet. Im Inneren befindet sich eine Lichtquelle sowie ein Fotoelement. Sobald Rauch in die Kammer tritt, löst das Gerät Alarm aus. Beim Kauf sollten Sie auf CS und CZ Zeichen achten, denn diese bieten eine hohe Zuverlässigkeit.  Ob der Rauchmelder noch einwandfrei funktioniert, kann man mit der Prüftaste testen. Diese Art der Rauchmelder sind mit einem Blinklicht ausgestattet, das die Betriebsbereitschaft anzeigt. Der optische Rauchmelder gibt auch ein Signal ab, wenn die Batterie gewechselt werden muss. In einem sehr staubigen Raum kann der Rauchmelder einen falschen Alarm auslösen. CO-Melder Die CO Geräte messen den Gehalt von Kohlenmonoxid (CO) sowie Kohlenstoffdioxid (CO2) und melden Alarm, wenn der Wert zu hoch ist. Beim Kauf immer auf die Norm EN-50291 achten. Die CO-Melder haben eine Lebensdauer von 3-10 Jahren, deshalb muss man diese alle paar Jahre auswechseln. Hitzemelder Der Hitzemelder misst die Temperatur und gibt bei über 60 Grad Alarm. Das ist eine gute Alternative für Küchen, wo der optische Rauchmelder aufgrund der Rauchentwicklung beim Kochen falsch auslösen kann. Funkrauchmelder Dieser ist optimal für mehrstöckige Gebäude, da diese Geräte untereinander kommunizieren. Kommt es also zu einem Brand im untersten Stockwerk, werden alle anderen Rauchmelder auf anderen Etagen ebenfalls ausgelöst. Dual-Rauchmelder Der Dual-Rauchmelder kombiniert die Technik des optischen Brandmelder und die des Hitzemelders. Er gibt also bei Rauch, sowie bei einer Temperatur über 60 Grad Alarm. Smarthome Rauchmelder Neben dem typischen Alarmton schickt dieser intelligente Rauchmelder ebenfalls eine Nachricht auf das Handy – egal wo sie sich befinden. Sie können so sogar genau den Raum lokalisieren, wo sich der auslösende Brand befindet. Für Hörgeschädigte Auch für Gehörlose gibt es lebensrettende Lösungen auf dem Markt. Hier gibt es die Möglichkeit Module mit dem normalen Rauchmelder zu verbinden (z.B. Rüttelkissen). Alarmgeber mit Lichtblitzen sind sogar im Schlaf mit geschlossenen Lidern wahrnehmbar. wo Rauchmelder richtig angebracht werden? möglichst mittig im Raum an der Decke mindestens einen halben Meter von Lampen, deckenhohen Regalen oder Wänden entfernt bei Räumen mit Dachspitzen: einen halben Meter unter der Spitze (z.B. an der Dachschräge) befestigt Benutzen Sie beim Anbringen eine funktionstüchtige Leiter. Ratgeberhinweis: Tipps für die Verwendung von Leitern "Das geht schon so" und zack, liegt man am Boden.
Reiten - Sicher auf dem Pferderücken
Reiten, ein Hobby das sportliche Aktivität und die Freundschaft zum Tier verbindet.
Reiten, ein Hobby das sportliche Aktivität und die Freundschaft zum Tier verbindet.
Sicheres Reiten Mit Freude und Spaß im Sattel „To ride a horse is to ride the sky“! Reiten ist ein Hobby das sportliche Aktivität, Naturerlebnis und die Freundschaft zum Tier in einzigartiger Weise verbindet. Die Sicherheit darf man hier aber auch nicht außer Acht lassen. Was ein Reiter alles wissen sollte Neben dem Reitunterricht musst du daher auch weitere Dinge lernen. Dazu gehören das richtige Satteln, Aufhalftern, Führen, Putzen, usw. So entstehen unnötige Gefahrensituationen erst gar nicht, oder du kannst im entscheidenden Moment richtig handeln. Vergiss auch nicht, an deine persönliche Schutzausrüstung und die des Pferdes zu denken. Das Wissen um die Verhaltensregeln im Umgang mit Pferden gibt Sicherheit, auch das Wissen um die im Straßenverkehr geltenden Regeln. SICHERER UMGANG MIT PFERDEN Pferde sind kein Spielzeug. Selbst die zahmsten Pferde können dem Menschen gefährlich werden. Vor allem,  wenn sie erschrecken oder Angst haben. Deshalb ist es wichtig, dass du weißt, wie man mit Pferden richtig umgeht. Tipps für Pferdefreunde Die folgenden Punkte sind Empfehlungen und ersetzen keine fundierte Ausbildung bzw. fachkundige Beratung! Ausbildung Lerne und bilde dich weiter Die erste und wichtigste Regel für sicheres Reiten ist eine grundlegende Ausbildung im Umgang mit Pferden. Dazu gehört das Erlernen gemeinsam mit einem staatlich geprüften Reitlehrer. Ebenso wichtig ist die Auswahl eines geeigneten Reitstalls. Weitere Informationen findest du beim Pferdesportverband. Vertrauen Bau Vertrauen auf Jeder Reiter sollte sich bemühen, das Vertrauen des Pferdes zu gewinnen. Dies geht am besten, indem man das Pferd bereits im Stall betreut. Soweit dies im Reitstall möglich ist, empfiehlt es sich, auch die Pflege zu übernehmen. Annähern Achtung – schreckhaft Pferde sind schreckhaft. Sie sollten daher ruhig aber deutlich angesprochen werden. Geh nie von hinten auf ein Pferd zu. Es könnte schreckhaft reagieren, wenn plötzlich jemand neben ihm steht. Warte auf die Reaktion des Pferdes und beobachten immer das „Ohrenspiel“. Führen Führen ist eine kunst Führe dein Pferd am besten immer mit dem Zaumzeug. Gehe niemals vor dem Pferd. Es sollte immer auf der linken Seite des Pferdes auf Kopf-/Schulterhöhe geführt werden. Die Führleine nicht um Finger, Hand oder Arm wickeln – gerät das Pferd in Panik, können durch die sich zuziehende Schlinge Hand- oder Fingerverletzungen entstehen. Herausführen aus der Box/ dem Stall Ins freie hinaus Die Boxen- oder Stalltüre muss ganz geöffnet werden. Ein Zurückfallen der Tür könnte Panik auslösen. Zwischen Pferd und Tür sollte genügend Platz sein, damit du nicht selbst eingeklemmt wirst. Jede Boxentür sollte sich auch von innen öffnen lassen, damit ein schnelles Verlassen möglich ist. Loslassen Lösen Wenn das Pferd losgelassen werden möchte, sollte es vom Reiter weg gewendet werden. Dieser stellt sich vor seinen Kopf. Sobald das Pferd ruhig ist, kann es losgelassen werden. Aufhalftern Aufhalftern Die Größe des Halfters muss auf die Kopfgröße des Pferdes abgestimmt sein. Ein zu großes Halfter kann seine Funktion nicht erfüllen. Das Pferd kann unruhig werden, wenn das Halfter auf den Nüstern hin- und herrutscht. Besonders Kunststoffhalfter sollten ständig auf Risse, Verschleiß, usw. kontrolliert werden. Lederhalfter sind strapazierfähiger. Beim Aufhalftern soll das Pferd ruhig stehenbleiben und den Kopf nicht hochreißen, damit das Halfter angelegt werden kann. Satteln Passender Sattel Der Sattel gehört zu den Grundutensilien beim Reiten und muss dem Pferd gut passen. Er liegt auf dem Rücken des Pferdes und soll dem Reiter den notwendigen Halt verschaffen. Und das Gewicht des Reiters soll durch ihn gleichmäßig auf dem Pferderücken verteilt werden. Der Sattel wird mit einem Sattelgurt befestigt und hat Steigbügel. Diese sind durch Steigbügelriemen in der Sturzfeder des Sattels befestigt. Die Steigbügel sorgen für den notwendigen Halt. Außerdem gibt es ein Sattelblatt auf jeder Seite. Das Sattelblatt schützt vor Druckstellen durch Gurte oder Schnallen. Das fachgerechte Satteln eines Pferdes ist für die korrekte Sattellage und somit für die Gesunderhaltung des Pferderückens von großer Bedeutung. Tipps zum richtigen Satteln findest du hier im Video: Schau dir auch gerne dieses Video an. Hier bekommst du die wichtigsten Infos kurz und kompakt! Nähere Informationen erhältst du bei diversen Vorarlberger Fachhändlern und den Fachverbänden und in unseren Downloads. Vorarlberger Pferdesportverband Österreichischer Pferdesportverband Ratgeberhinweis: Kühe – die Gefahr beim Wandern? Kühe werden nur zur Gefahr, wenn sich der Mensch falsch verhält. Lerne hier wie es richtig geht.
Sicher Abseits der Piste
Sicheres Vergnügen abseits der Skipisten.
Sicheres Vergnügen abseits der Skipisten.
Sicher abseits der Piste Skitourengehen I Freeriden I Schneeschuhwandern Abfahrten im Tiefschnee abseits der gesicherten Skipisten oder Schneeschuhwandern bieten für viele Wintersportler ein großes Vergnügen. Beim Aufenthalt abseits des markierten und gesicherten Raumes, auch Variantenfahren genannt, drohen aber Absturz- und Lawinengefahr. Das Lawinenrisiko ist abhängig von den aktuellen Verhältnissen, vom Gelände sowie vom eigenen Verhalten und ist schwierig einzuschätzen. Eine fundierte Ausbildung, Kenntnis über Gelände und Verhältnisse, die richtige Ausrüstung und defensives Verhalten reduzieren das Unfallrisiko im freien Gelände. Vorbereitung und Planung Lawinenlagebericht Vor jeder Tour abseits des gesicherten Skiraums gilt es den aktuellen Lawinenlagebericht zu studieren. Für Vorarlberg findest du diesen hier: www.vorarlberg.at/lawine Es werden 5 Lawinenwarnstufen unterschieden: Gefahrenmuster bei Lawinenunfällen Skitourenplanung Jede Skitour will geplant sein, dazu müssen folgende Fragen beantwortet werden: Wo ist mein Tourenziel? Wie viele Höhenmeter und Kilometer mache ich auf meiner Aufstiegsroute? Neben klassischen Karten helfen dir dabei auch digitale, wie z.B.: SwissMaps, Alpenvereinaktiv, Bergfex, Outdooractive, Komoot Wie lange brauche ich dafür? Wo fahren wir ab? Mit wem bin ich unterwegs? (Gruppengröße, Kondition, Erfahrung, Können) Wie wird das Wetter? Mögliche Informationsquellen: ZAMG, Bergfex, MeteoSwiss, WePowder Wie hoch ist die Lawinengefahr? Gibt es noch weitere alpine Gefahren? Helfen kann dir dabei das Tourenplanungsformular des Alpenvereins. Spitzkehrentechnik Umgang mit der Notfallausrüstung Zu jeder Ski- und Splitboardtour oder Variantenfahrt gehört die Notfallausrüstung in den Rucksack. Dazu gehören ein digitales 3-Antennen Lawinenverschütteten-Suchgerät, eine Lawinenschaufel aus Metall und eine stabile Sonde. Packe außerdem immer ein Erste-Hilfe Päckchen, einen Biwacksack und eine Stirnlampe in den Rucksack. Da bei einer Verschüttung jede Minute zählt, muss aber der Umgang mit der gesamten Ausrüstung immer wieder geübt werden. LVS Check Mache vor jeder Tour einen LVS Check. Weißt du was der Unterschied zwischen einem großen und dem kleinen LVS Check ist? Nein? Dann schau in das Video rein! Notfall Lawine Was ist im Notfall zu tun? Wie gehst du vor? Richtig Sondieren Richtig Schaufeln Tipps für Einsteiger Lass dich in Lawinenkunde ausbilden. Informiere dich über die aktuellen Verhältnisse. (Hier der Lagebericht von Vorarlberg.) Verzichte spätestens ab Gefahrenstufe 3 («erheblich») der 5-stufigen Lawinengefahrenskala auf das Fahren im freien Gelände oder nimm dir eine/n Berg- oder SkiführerIn zur Seite. Nimm immer deine Notfallausrüstung mit! Beachte die Absturzgefahr im freien Gelände. Plane deine Tour oder Abfahrt deinen Fähigkeiten entsprechend. Beachte die Zeitplanung und das Wetter und kehre wenn nötig rechtzeitig um. Unternimm Skitouren, Schneeschuhwandern oder Variantenfahrten nicht alleine. Programmhinweis: LVS Trainingstag Kostenlose Trainingsmöglichkeit mit dem LVS-Gerät! Programmhinweis: Freeridetag für Jugendliche Wissen schützt dich und deine Freunde!
Sicheres Rodeln
Tipps für ein unfallfreies Rodelvergnügen.
Tipps für ein unfallfreies Rodelvergnügen.
Sicheres Rodeln Sport und Spaß für die ganze Familie Das Rodeln erlebt einen regelrechten Boom. Denn es ist ein Spaß in freier Natur an der frischen Winterluft, der keine teure Ausrüstung erfordert. Bei dem ganzen Spaß dürfen die Risiken oder Gefahren aber nicht unterschätzt werden. So gilt es einige Dinge zu beachten. Vorbereitung Suche nicht am Anfang schon die schwerste Strecke von allen aus. Beginner sollten zuerst auf einem Hügel das Rodeln erlernen, bevor es dann auf die Rodelstrecke mit seitlichen Abhängen geht. Hier findest du eine Liste der Rodelstrecken in Vorarlberg! Beim Kauf einer Rodel ist darauf zu achten, dass diese sich gut lenken lässt. Ausrüstung Zu einer Rodelausrüstung gehören: Winterbekleidung Handschuhe gutes und festes Schuhwerk Skibrille Helm Pistenregeln Nicht nur beim Skifahren, sondern auch beim Rodeln gibt es Pistenregeln. Beim Hinauflaufen laufe hintereinander am Rand der Bahn entlang Bahn immer freihalten Nicht liegend oder mit dem Kopf nach vorne rodeln Binde die Rodel nicht zusammen Beim Bremsen mit vollem Körpereinsatz die Füße in den Boden drücken, so kommt man schnell zum Stillstand Im Notfall Sollte es doch mal zu einem Unfall kommen. Unfallstelle sichern den Verletzen aus dem Gefahrenbereich schaffen, um vor herabkommenden Rodlern zu schützen Erste Hilfe leisten Lieber alle Tipps in einem kurzen Video sehen? Schau vorbei! Du bist im Winter auch auf Skiern unterwegs? Dann wirf doch einen Blick in unseren Ratgeber!
Kühe - die Gefahr beim Wandern?
Kühe werden nur zur Gefahr, wenn sich der Mensch falsch verhält. Lerne hier wie es richtig geht.
Kühe werden nur zur Gefahr, wenn sich der Mensch falsch verhält. Lerne hier wie es richtig geht.
Kühe die gefahr beim wandern? Wie wir uns richtig verhalten, damit dies nicht der fall ist Wunderschöne Berge, saftige Wiesen und einfach ein Traumwandertag. Doch dann steht eine Kuhherde auf dem Weg. Was muss ich tun? Wie verhalte ich mich, ohne dass die Kühe aggressiv werden? Die Frage ist, sind Kühe wirklich die Gefahr beim Wandern? Nein! Kühe sind eigentlich keine aggressiven Tiere, nur wenn es darum geht, etwas zu verteidigen. Es liegt also am Menschen, dies die Kühe nicht zur Gefahr werden zu lassen. Annäherung Generell gilt, immer einen großen Abstand zu Kühen zu halten. Besonders wichtig ist das aber beim den Kälbern. Die Mutter der Jungtiere kann dann schnell eine Gefahr im Menschen sehen und angriffslustig werden. Das Blickfeld der Kühe ist eingeschränkter als dies des Menschen. Es gilt also, sich langsam anzunähern um einen Schreckmoment der Kuh zu vermeiden. Gehe einfach ruhig an der Kuh vorbei und vermeide Hektik. mit ihrem Fell, den süßen Augen und den schönen Farben sehen Kühe ja auch wirklich verlockend aus. Doch Kühe sind keine Streicheltiere! Lasse deine Finger also von den Kühen, du weißt nicht, ob diese es mag, oder nicht. Wenn du mit deinem Hund unterwegs bist, nimm diesen vor der Kuhherde an die Leine. Sollte eine Kuh angreifen, sind im meisten Fall nicht die Menschen, sondern der Hund das Ziel – lasse diesen dann schnell von der Leine! Jetzt wird es ernst Wenn wirklich Kühe die Gefahr beim Wandern werden, gibt es verschiedene Signale auf die du achten kannst und deine Handlung dazu anpassen. Stufe 1 Die Kuh fixiert dich und lässt  dich nicht mehr aus den Augen Stufe 2 Die Kuh senkt den Kopf und bietet so dem Gegner die Stirn Stufe 3 Kommt die Kuh näher, dann ist es höchste Zeit, Distanz zwischen dich und die Kuh zu bringen. Schnellstmöglich wegrennen ist aber nicht der richtige Ansatz. Gehe lieber langsam und ruhig, immer die Kuh im Blick, weiter. Sollte die Kuh jetzt trotzdem angreifen, helfen dir laute Schreie oder Zurufe. Wildes wedeln mit etwa einem Stock kann zusätzlich verhelfen das Weidetier zu vertreiben Hier findest du 10 einfache Regeln, die auf Almen und bei Weidetiere zu beachten sind in einem kurzen Video. Ratgeberhinweis: Tipps zum Wandern Hol dir nützliche Tipps zum Wandern, damit du gut vorbereitet, sicher und mit Spaß in den Bergen...
Sicherer Umgang mit Feuerwerk
Schön & gefährlich - Tipps zur richtigen Benutzung von Pyrotechnik
Schön & gefährlich - Tipps zur richtigen Benutzung von Pyrotechnik
Feuerwerk SICHERER UMGANG MIT PYROTECHNIK „Komm, wir schießen die Raketen und machen ein tolles Feuerwerk?“ „Hast du die Warnhinweise gelesen?“ „Natürlich nicht, das braucht doch viel tu viel Zeit…“ Dabei wäre genau das besonders wichtig. Denn ein Feuerwerk kann schwere Verletzungen anrichten und somit zu Krankenhausaufenthalten führen. Im Nachhinein wären einem die 5 Minuten durchlesen nicht zu schade gewesen. In Österreich müssen jährlich 300 Personen nach einem Unfall mit dem Feuerwerk im Spital behandelt werden – 90% der Unfälle passieren um Silvester. Feuerwerksartikel sind im Prinzip kleine Sprengsätze und so sollte man sie auch handhaben – nämlich mit äußerster Vorsicht! Kauf, Transport & Lagerung Kaufe dein Feuerwerk nur bei einem Fachhändler und achte darauf, dass die Gebrauchsanweisung auf Deutsch verfasst ist. (Schau doch mal bei unsere Produktrückrufen vorbei, ob deine gekauften Produkte auch wirklich sicher sind) Nur Feuerwerkskörper mit der Kennzeichnung CE kaufen Nie unverpackt transportieren Pyrotechnik kühl und trocken lagern nicht neben Heizungen oder offenem Feuer lagern Weder in Fahrzeugen, Wohnräumen oder Treppenhäusern lagern „Jetzt duats da Knall“ Aufstellung Beim Aufstellen zum Abfeuern immer auf ausreichend Sicherheitsabstand nach allen Seiten, zu Häusern, Zuschauern und leicht brennbarem Material achten Der vorgeschriebene Sicherheitsabstand findet man in der Gebrauchsanweisung Bei ungünstigen Windverhältnissen die Schutzzone vergrößern Niemals in Schussrichtung der Raketen stehen Zündung & Abschuss Raketen müssen ohne Widerstand aufsteigen können – also niemals den Stab in die Erde stecken (in diesem Video erfährst du eine gute Möglichkeit, wie du selbst eine Abschussvorrichtung ganz einfach und sicher selbst bauen kannst!) Niemals Pyrotechnik von Fenstern oder Balkonen abschießen Einen Eimer Wasser oder einen Feuerlöscher griffbereit zu haben ist zu empfehlen Die Raketen mit größtmöglicher Entfernung zum Körper anzünden Wenn du mit Feuerwerk hantierts, solltest das nicht im alkoholisiertem Zustand passieren Blindgänger Feuerwerk niemals nochmal anzünden
Sicheres Skifahren
Die wohl gängigste Wintersportart in Vorarlberg.
Die wohl gängigste Wintersportart in Vorarlberg.
SICHERES SKIFAHREN der Wintersport in Vorarlberg Unsere mit Schnee bedeckten Täler und Berge eignen sich im Winter hervorragend für diverse sportliche Aktivitäten. Ob Skifahren, Rodeln, Winterwandern oder Tourengehen, eigentlich ist für jeden was dabei. Zu den gängigsten Wintersportarten in Vorarlberg zählt jedoch das Skifahren. Im Jahr 2017 verletzten sich rund 700 Vorarlberger beim alpinen Skilauf. Selbstüberschätzung, unangepasste Geschwindigkeit und Fahrweise zählen hierbei zu den Hauptursachen. Damit der Skitag richtig Freude macht und alles sicher und unfallfrei abläuft, gibt es ein paar Dinge zu beachten: Ausrüstung Lasse die Bindung der Skier regelmäßig beim Fachhändler überprüfen. Das Warten der gesamten Ausrüstung ist unabdingbar. Ein Helm ist besonders wichtig. Dieser sollte auf eventuelle Schäden geprüft und nach dem Sturz ausgetauscht werden. Fahrverhalten  Geschwindigkeit und Fahrweise müssen dem Können und den herrschenden Pisten-, Sicht- und Witterungsverhältnissen angepasst werden. Skifahren ist ein Sport. Genügend Pausen und Verpflegung schützen vor Übermüdung und Unkonzentriertheit. Als Neueinsteiger sollten Fahr- und Kurventechnik von einem/r ExpertIn erklärt werden. Am Besten absolvieren Sie dafür einen Kurs in einer Skischule. Besonders Rücksicht sollte auf Kinder genommen werden. Befolgen Sie die FIS-Verhaltensregeln.
Tipps für eine sichere Gartenarbeit
Hier gibt's Tipps für die sichere Gartenarbeit!
Hier gibt's Tipps für die sichere Gartenarbeit!
Tipps für den Garten Wie du sicher und unfallfrei im Garten arbeiten kannst „Überall grünt und blüht es. Bienen summen im Blumenbeet, der Duft von Blüten liegt in der Luft! Ein Tag im Garten ist wie Urlaub….“. Der Garten ist für viele Menschen ein Ort der Erholung. Und du kannst dort Energie kann tanken und Kraft für den Alltag schöpfen. Doch vor dem Genießen steht die Arbeit und hier lauern einige Risiken. Damit du Stürzen und Verletzungen vorbeugen kannst, haben wir in diesem Ratgeber Tipps für den Garten zusammengefasst. So steht dem unfallfreien Arbeiten nichts mehr im Weg. In unseren Downloads findest du Infoblätter zu den unterschiedlichsten Themen. So zum Beispiel zum Umgang mit den verschiedenen Gartengeräten(vom OGV, der SVS, Sicheres Vorarlberg) und vieles mehr. Einen Garten zu bepflanzen bedeutet an das Morgen zu glauben. Audrey Hepburn Darüber hinaus findest du hier noch einige zusätzliche Tipps Plane für die Gartenarbeit immer genügend Zeit ein. Denn wenn du ohne Hektik arbeitest und unseren Tipps für den Garten folgst, steht deiner Sicherheit nichts mehr im Wege : Überprüfe regelmäßig den Zustand deiner Leitern. Denn fehlende, abgebrochene oder provisorisch geflickte Sprossen können zu folgenschweren Unfällen führen. Trage auch im Garten Schutzausrüstung! Schutzhandschuhe, Gehörschutz, Schutzbrille und geeignete Kleidung (Badekleidung ist für die Gartenarbeit nicht geeignet)! Vergiss nicht auf den Sonnenschutz (Sonnencreme, Hut, Sonnenbrille). Weil optimales Schuhwerk Schutz vor Ausrutschen und Verletzungen bietet, besonders beim Rasenmähen, trägt es zur Sicherheit bei. Lass kein Werkzeug herumliegen, Spaten, Rechen und Sensen nach Gebrauch wegräumen. Warte deine Gartengeräte regelmäßig. Chemikalien und Dünger: Geh sorgsam damit um und entsorge diese ordnungsgemäß. Beachte die Warnhinweise. Bewahre Chemikalien und Dünger für Kinder unerreichbar auf! Sichere Regentonnen, Teiche, Biotope etc. ausreichend ab. Denn für Babys und Kleinkinder kann bereits eine Wassertiefe von weniger als 10 cm zur tödlichen Gefahr werden! Pflanze keine giftigen Pflanzen und Sträucher im Spielbereich von Kindern. Vorsicht vor Wespen und Hornissennestern! Der Sichere Umgang mit dem Rasenmäher Bei der Benützung von Benzinrasenmähern sind einige Punkte zu beachten: Nach jedem Mähen sollten Grasreste unter dem Mähdeck entfernt werden. Vor jedem Arbeiten im Gefahrenbereich des Messers ist unbedingt der Stillstand des Motors. Zieh immer das Stromkabel ab. Lüftungsschlitze sollten immer offen gehalten werden. So erhält der Motor genug Kühlluft und die für den Transport des Grases in den Fangsack benötigte Luft steht ausreichend zur Verfügung. Um Verletzungen bei der Rasenpflege zu vermeiden, gibt es im Infoblatt „Rasenmäher“ weitere wertvolle Anregungen. VORARLBERGER MOTORSÄGENFÜHRERSCHEIN Im ganzen mitteleuropäischen Raum wurde in den letzten Jahren viel über die Unfallgefahr beim Arbeiten mit der Motorsäge diskutiert. So nehmen Brennholzselbsterwerber stark zu, aber die Gefahrenabschätzung und sichere Handhabung ist jedoch nicht immer gegeben. Weil dem so ist, steht allen Interessierten der Motorsägenführerschein (Kurs beim LFI) zur Verfügung. Inhalte sind Grundlagen der Arbeitssicherheit (Analyse von Unfällen, Selbsteinschätzung, Gefahren, Schutzausrüstung, sicheres Werkzeug und Arbeiten, Know how), Arbeitsabläufe und Arbeitsgestaltung, Werkzeug, Fäll-, Entlastungs-, Trennschnitttechniken sowie die praktische Umsetzung in Kleingruppen (Motorsägenhandhabung, Fällen und Aufarbeiten von Bäumen). Da es neben dem Motorsägenführerschein weitere interessante Themen gibt, werden weiterführende Kurse angeboten. www.lfi.at
Schneefelder sicher queren
Schneefelder können im Frühjahr schnell gefährlich werden.
Schneefelder können im Frühjahr schnell gefährlich werden.
Schneefelder sicher queren Die Schneegefahr im Sommer Wenn sich der Winter endgültig verabschiedet und unter den warmen Sonnenstrahlen auch der Schnee in den Bergen langsam zu schmelzen beginnt, dauert es noch lange, bis sich die weiße Pracht in Wasser aufgelöst hat. Je nach Menge und Lage können sich Schneefelder bis in den späten Sommer halten. Vor allem mittlere und höhere Regionen sowie Schattenhänge sind davon betroffen. Ein Ausrutscher oder Fehltritt in einem Schneefeld kann fatale Folgen haben. Immer wieder muss die Bergrettung ausrücken, um verletzte Wanderer zu bergen. Um Schneefelder sicher zu queren, sollte folgendes beachtet werden: Wenn bei der Tourenplanung schon die Querung eines Schneefeldes bekannt ist, Hilfsmittel wie Gamaschen, Trekkingstöcke mit breiten Tellern, Leichtsteigeisen und Handschuhe mitnehmen. Vor Betreten des Schneefeldes zuerst den Weiterverlauf des Weges nach dem Schneefeld prüfen und Trittspuren nicht blind folgen. Das Schneefeld mit langsamem gleichmäßigem Tempo begehen, bei weichem Schnee Trittspuren ausnützen, bei festem Schnee geht’s oftmals neben der Spur besser. Achtung vor Hohlräumen, v.a. bei weichem Schnee. Diese weiträumig umgehen und Abstand halten. Bei steilen Passagen: Steigeisen verwenden oder hangseitigen Stock gegen Pickel tauschen. Fehlen Eisausrüstung und Spur: Stufen treten, d.h. mit der Sohlenspitze des Bergschuhes ebene Flächen in den Schnee treten. Im Zweifelsfall oder wenn Absturzgefahr besteht das Schneefeld an Seilen gesichert queren oder umdrehen. Wie ein Schneefeld gequert wird und was im Ernstfall zu tun ist, klingt nach einem „Fall für zwei“. Schau gleich mal rein! Programmhinweis: Schneefelder sicher queren Melde dich jetzt bei einem unserer Kurse an.
Tipps zum Wandern
Hol dir nützliche Tipps zum Wandern, damit du gut vorbereitet, sicher und mit Spaß in den Bergen...
Hol dir nützliche Tipps zum Wandern, damit du gut vorbereitet, sicher und mit Spaß in den Bergen unterwegs sein kannst.
Tipps zum Wandern Gut vorbereitet in den Bergen unterwegs Der Erfolg einer Wanderung hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Der Großteil dieser kann aber ganz leicht beeinflusst werden. Hier haben wir dir einige Tipps zum Wandern zusammengestellt. So macht die nächste Bergtour nicht nur Spaß, sondern du kommst auch unfallfrei nach Hause. Jährlich verunglücken im Durchschnitt 100 Wanderer in Österreich tödlich. Meist treffen Einflussfaktoren aufeinander, welche nicht zusammen passen. So besteigt z.B. ein nicht trittsicherer Wanderer einen rot-weißen Wanderweg. Oder eine lange, steile Tour trifft auf einen Bergsteiger mit schlechter körperlicher Kondition. Um dies zu verhindern, gibt es den PEAK – Bergcheck. Dieser Check unterstützt dich bei der Tourenplanung und Durchführung einer Wanderung. Er wurde von der bfu (Beratungsstelle für Unfallverhütung / Schweiz) entwickelt. Von Sicheres Vorarlberg in Zusammenarbeit mit den Alpinorganisationen wurde er angepasst und veröffentlicht. PEAK Bergcheck PEAK steht für Planung, Einschätzung, Ausrüstung und Kontrolle und soll dir dabei helfen nichts zu vergessen. Hier findest du viele weitere Tipps zum Wandern als Orientierungshilfe für die nächste Tour. Beim Wandern wird oft auf die Planung vergessen. Dabei ist sie die Grundvoraussetzung für einen erfolgreichen und unfallfreien Tag in den Bergen. Du solltest dich also vorab mit einigen Fragen beschäftigen: Mit wem bin ich unterwegs? (Gruppengröße, Kondition, Alter, Erfahrung, Können, mentale Grenzen) Am Berg gilt die Grundregel – der/die Schwächste gibt die Strecke und besonders auch das Tempo vor. Schon danach muss ich meine Planung ausrichten. Dies gilt besonders wenn man mit Kinder unterwegs ist. So ist hier oft nicht der Gipfel das Ziel, sondern das, was unterwegs entdeckt wird. Was beim Wandern mit Kindern zu beachten ist! Wo ist mein/unser Tourenziel? Habe ich die Gruppe definiert, kann ich mir eine passende Tour/Weg suchen. Die meisten Wanderführer teilen die Wanderungen bereits in Schwierigkeitsklassen ein. Danach kann man sich gut orientieren. Wie viele Höhenmeter und Kilometer sind geplant? Neben klassischen Karten gibt es inzwischen eine Vielzahl an Apps. Diese berechnen verschiedene Daten (z.B. Alpenvereinaktiv, Outdooractive, Komoot, Bergfex, SwissMaps, Locusmap). Wie lange brauche/n ich/wir dafür? Damit man nicht ungeplant in die Dunkelheit kommt, sollte immer etwas mehr Zeit eingeplant werden. Dies gilt besonders wenn man mit Kindern, älteren Personen oder Bergneulingen unterwegs ist. Hier sollte immer ein Zeitpuffer einkalkuliert werden. Wie berechnet man die Gehzeit bei Wanderungen? Um die Dauer der Tour abzuschätzen, kann man sich überschlagsmäßig die Gehzeit berechnen. Besonders wenn zu einer bestimmten Uhrzeit ein Gewitter vorhergesagt ist, ist dies hilfreich. Bei langen Touren darf auch der Sonnenuntergang nicht vergessen werden. Als Richtwerte zur Berechnung gilt: – ca. 300 Höhenmeter (hm) pro Stunde für den Aufstieg – ca. 500 Höhenmeter pro Stunde für den Abstieg – ca. 4 Kilometer horizontal pro Stunde Es werden zuerst die Zeiten für die Höhendifferenzen und für die horizontale Entfernung separat berechnet. Dann wird der kleinere Wert halbiert und dies dann zum größeren Wert addiert. Als Beispiel: Tour hat gesamt 1200 hm und 8km 1200 hm : 300 hm (pro Stunde) = 4 h 8 km : 4 km (pro Stunde) = 2 h-> kleinerer Wert : 2 = 1 h Aufstiegszeit = 4 h + 1 h = 5 h Aufstiegszeit Nicht vergessen! Auch der Abstieg muss berechnet werden! In diesem Beispiel würde die Berechnung bei gleichem Weg zurück wie folgt aussehen: 1200 hm : 500 hm (pro Stunde) = 2,4 h 8 km : 4 km (pro Stunde) = 2 h-> kleinerer Wert : 2 = 1 h Abstiegszeit = 2,4 h + 1h = 3,4 h Absteigszeit Die gesamte Tour dauert dann also: Aufstieg (5h) + Abstieg (3,4h) + Pausen (wichtig nicht vergessen einzukalkulieren) ÜBRIGENS: Die Richtzeit auf Wanderwegschildern wird ebenfalls mit diesen Gehzeiten berechnet. Wie wird das Wetter? Auch am schönsten Sommertag können schnell und unerwartet Gewitter aufziehen. Sieh dir daher bereits bei der Planung den Wetterbericht genau an. Denk auch an kältere Temperaturen in höheren Lagen, die Sichtverhältnisse und an den Windeinfluss. Ist es besonders heiß, ist auf entsprechenden Sonnenschutz oder einen frühen Start zu achten. Apps können dir hier behilflich sein (z.B. ZAMG, Bergfex, MeteoSwiss, Meteoblue, etc.). Gibt es noch weitere alpine Gefahren? Steinschlag, Absturzgefahr, Altschneefelder und unwegsame Wege sind in den Bergen Alltag. Tourismusinformationen sind eine gute Anlaufstelle, um dich über die aktuelle Verhältnisse zu informieren. Bestehen Ausweichmöglichkeiten oder Alternativen? Überleg dir immer auch alternative Routen. Schnell ist ein Weg doch schwerer als erwartet oder mit Schneefeldern bedeckt. Auch kann jemand früher als erwartet erschöpft sein. Je nach Tourenart kann es wichtig sein, nachstehende Dinge im Auge zu behalten. Wann fährt die letzte Seilbahn ins Tal? Gibt es Einkehrmöglichkeiten oder die Möglichkeit, Wasser nachzufüllen?  Angst etwas zu vergessen? Das Tourenplanungsformular vom Alpenverein bietet dir eine gute Möglichkeit, um die nächste Wanderung schematisch zu planen ohne etwas zu übersehen. Lieber alle Infos im Video? Dann schau hier rein! Ist diese Tour für mich geeignet? Ein großer Teil der Wanderunfälle wird auf eine falsche Selbsteinschätzung zurückgeführt. Daher ist es wichtig, sich vor und auch während der Tour damit zu beschäftigen. Du bist dir nicht sicher welcher Weg für dich passend ist? Dann mach den Selbsttest. Wie schnell und weit kann ich gehen? Steigere dich langsam und lerne so deine Grenzen kennen. Speziell zum Saisonstart sollte man sich vorsichtig herantasten, den Körper wieder an die Belastung gewöhnen und auch die Trittsicherheit langsam wieder trainieren. Besonders wichtig ist die Wahl der passenden Wegekategorie! In Vorarlberg und in der Schweiz gibt es 3 Wanderwegkategorien: leicht (gelb-weiß markiert), mittel (weiß-rot-weiß markiert) und schwer (weiß-blau-weiß markiert). Im restlichen Österreich orientieren sich die Wegekategorien an den Pistenfarben (blau, rot, schwarz). Beachte, dass nasse Wege schnell deutlich schwerer zu begehen sind. Schau dir die Wegekategorien hier im Detail an! Für Vorarlberg und die Schweiz gilt: Gelb weiß = Leicht (Spazier- oder Wanderwege, leicht begehbar, hohe Sicherheit, in der Regel gut ausgebaute Wege, für alle Altersgruppen geeignet) Weiß rot weiß = Mittel (Bergwanderweg, Schuhe mit griffiger Sohle empfohlen, alpine Naturgefahren, meist naturnah angelegte Wege, Teilstrecken schmal, steinig, exponiert) Weiß blau weiß = Schwer (Alpiner Steig, Bergerfahrung, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich, hohe Eigenverantwortung, Steige mit erhöhten alpinen Risiken, nur für Geübte) Lieber alle Infos als Video? Dann bist du hier richtig! Der alpine Raum ist unterschiedlich stark ausgebaut und es kann schnell passieren, dass man relativ weit weg von Hütten, Straßen oder Bahnen ist. Daher sollte man auf verschiedene Situationen (z.B. Wettersturz, keine Wasserquelle, Verletzungen) vorbereitet sein. Schuhe: Gutes Schuhwerk verbessert die Trittsicherheit und schützt bzw. entlastet den Fuß. Achte beim Kauf auf eine gute Passform, eine rutschfeste Profilsohle und Wasserdichtheit. Lass dich beim Kauf fachkundig beraten und bedenke, dass deine Füße am späten Nachmittag/Abend anschwellen und dann das Probieren von Schuhen günstiger ist. Je nachdem auf welchen Wegen du unterwegs bist, solltest du dein Schuhwerk wählen: Feste Sportschuhe mit Profilsohle – für Forststraßen und leichte Wanderwege Hohe Wanderschuhe mit Profilsohle – für Bergwege Hohe Wanderschuhe mit Profilsohle mit einer gewissen Verwindungssteifigkeit – für schwierige Bergwege mit Altschneefeldern oder Schotterhalden (von steigeisenfesten Bergschuhen ist bei Wanderungen abzuraten) Wanderrucksack: Für die Auswahl des Rucksacks gilt – das Volumen des Rucksacks sollte zur Tour passen, das maximale Ladegewicht sollte 25 Prozent des Körpergewichtes nicht übersteigen. Trage schwere Lasten möglichst körpernah. Getränke und Verpflegung: mind. 1-2 Liter Wasser, Frucht-/Müsliriegel, Studentenfutter oder eine Jause, die einfach schmeckt. Tipp: Starte die Tour mit einem reichhaltigen Frühstück. Sonnenschutz: Schütze dich mit Sonnencreme, Kopfbedeckung und Sonnenbrille vor der intensiveren Sonne. Regenschutz / warme Kleidung: Auch im Sommer bei Schönwetter solltest du auf warme Kleidung und Regenschutz nicht verzichten. Empfehlenswert ist das Zwiebelprinzip mit verschiedenen Lagen von Kleidungsstücken, sodass du dich der Temperatur anpassen kannst. Notfall: Es sollte immer ein Erste-Hilfe-Paket und eine Rettungsdecke im Rucksack sein. Ein Biwaksack und eine Stirnlampe empfiehlt sich besonders bei größeren Unternehmungen. Auch ein RECCO Reflektor kann bei einem Sucheinsatz dabei helfen, schneller von Einsatzkräften gefunden zu werden. Mobiltelefon: Im Notfall in Österreich 140 wählen oder 112. Achte auch darauf, dass du immer genügend Akku oder ggf. auch eine Powerbank dabei hast. Orientierung: Eine aktuelle Karte ist zur Orientierung hilfreich, da hier alle vorhandenen Wege eingezeichnet sind. Optimal sind Karten mit dem Maßstab 1: 25 000 und 1: 50 000. Touristische Panoramakarten geben nur ungefähre Auskunft über Gelände und Wegverlauf. Ansonsten gibt es auch gute GPS Apps für dein Handy! Tipp: Für die beste Orientierung drehe die Karte so, dass die Richtung dem Gelände entspricht. Auch während der Tour gilt es, aufmerksam zu sein und die Realität mit der Planung zu vergleichen. Behalte auch immer die ganze Gruppe im Blick – geht es noch allen gut? Pausen: Müdigkeit kann die Trittsicherheit stark beeinträchtigen. Trink, iss und raste regelmäßig, um leistungsfähig und konzentriert zu bleiben. Wichtig: Bei einer kurzen Pause – marschiert nicht gleich weiter, wenn ein Nachzügler eingetroffen ist! Wetter:  Behalte das Wetter immer im Auge und kehre bei Schlechtwettereinbruch rechtzeitig um oder suche Schutz. Bleibe aber auf den markierten Wegen. Orientierung und Zeitplanung: Orientiere dich regelmäßig über deinen aktuellen Standort und überprüfe deine Zeitplanung. Nur so kannst du rechtzeitig über Alternativen bzw. Abbruch der Tour entscheiden. Steile Gras-, Geröll- und Schneehänge sind im Aufstieg sicherer zu bewältigen als im Abstieg. Wenn möglich Altschneefelder meiden. Wie funktioniert Orientierung eigentlich? Hier geht's zum Video! Programmhinweis: Sicheres Wandern Melde dich jetzt bei einem unserer Kurse an.
Sicherheit für Kinder
Kinder sollen nicht „in Watte gepackt“ werden, sondern Erfahrungen sammeln können.
Kinder sollen nicht „in Watte gepackt“ werden, sondern Erfahrungen sammeln können.
sicherheit für kinder Die Welt erkunden und sicher groß werden „Das Leben will gelebt werden und nicht ständig als Problem gesehen werden“. So  lautet ein bekanntes Zitat. Kinder müssen nicht ständig vor dem „Leben“ bewahrt werden, aber dazu braucht man eine ordentliche Portion Mut. Bewähren statt Bewahren Jedes Neugeborene braucht die Liebe und Fürsorge seiner Bezugspersonen. Und es braucht die uneingeschränkte Zuwendung. Denn man muss es gut behüten, damit es sich bestmöglich entwickeln kann. Wenn es älter wird, beginnt das Kleinkind seine Umgebung zu erforschen. Es will seine Unabhängigkeit erobern. Steh deinem Kind hier unterstützend zur Seite. Ermögliche ihm Erfolgserlebnisse! Weiche nicht sofort allen riskanten Momenten aus. Schaff nicht alleine alle Probleme aus dem Weg, sondern löst sie gemeinsam! Erfolgserlebnisse Denn nur wenn das Kind die Situation selbst gut meistert, kann es die Erfahrung des Erfolgserlebnisses machen. Diese stärkt das Vertrauen in sich und seine Fähigkeiten. Und so ist sie immens wichtig für die ganze Entwicklung. Die liebevolle Unterstützung der Erwachsenen, wo nötig, spielt hier eine große Rolle. Auf diese Weise lernen Kinder, Risiken besser zu erkennen und ein Bewusstsein für mögliche Gefahren entwickelt sich. Sicheres Vorarlberg hat hier eine klare Devise! Wähle immer einen guten Mittelweg. Dieser verläuft zwischen der nötigen Sicherheit für Kinder und dem Ermöglichen von eigenen Erfahrungen. Bei der Sicherheit liegt das Augenmerk auf Risiken mit besonders schwerwiegenden Folgen. Vermeide oder entschärfe gerade diese. „DAS LEBEN IST KEIN PROBLEM, DAS ES ZU LÖSEN GILT, SONDERN EINE WIRKLICHKEIT, DIE ES ZU ERFAHREN GILT“. Siddharta Gautama Sicherheitsartikel Auch können verschiedene Produkte dabei helfen, Gefahrenstellen (virtueller Rundgang) für Kinder abzusichern. Welche Sicherheitsartikel für deine Familie passen, hängt von verschiedenen Faktoren ab. So spielen deine Bedürfnisse, die Wohnsituation und die Entwicklung des Kindes eine Rolle. Die Nutzung dieser ist aber nur eine vorübergehende Schutzmaßnahme. Kindersicherheit ist niemals statisch. Denn Kinder entwickeln sich rasch und so müssen Maßnahmen und Absicherungen regelmäßig überprüft werden. Schau gut hin, was noch notwendig ist und was andererseits plötzlich zu wenig Schutz bietet. Einige der gängigsten Produkte sind: Fenstersicherungen Treppenschutzgitter Steckdosen mit erhöhtem Berührungsschutz (integrierte Sicherung) Herdschutzgitter Verschlüsse für Schubladen/Kastentüren (u.a. Schutz vor Vergiftungen) rutschfeste Matten für den Nassbereich Kantenschutz Mit Geduld und Aufmerksamkeit Trotz der Anwendung dieser Artikel sind die Eltern gefragt. Sie haben die wichtige Aufgabe, dem Kind Gefahren aufzuzeigen. Erkläre deinem Kind alles genau. Und dies bei Bedarf auch öfters! Nur so ist es gut vorbereitet, wenn die Sicherheitsartikel dann abmontiert werden. Kein Sicherheitsprodukt aber ersetzt die Aufsichtspflicht der Erziehungsberechtigten! Genauere Informationen dazu findest du auch in unserer Broschüre „Kindgerecht. Ein Kinderspiel“. Diese kann man kostenlos unter info@sicheresvorarlberg.at bestellen. Hier steht sie auch zum downloaden bereit! Ratgeberhinweis: Bewegung für Kinder Aktivität und Bewegung ist für die Entwicklung der Kinder ein Muss. Aber warum? Ratgeberhinweis: Wie man bei Dunkelheit besser sichtbar wird Reflektierende Materialien können Leben retten Programmhinweis: Kindersicherheit Vortrag: Kindgerecht – ein Kinderspiel Die meisten Unfälle von Kindern passieren Zuhause.
Raus aus dem Toten Winkel
Tipps wie man dem Toten Winkel entkommen kann.
Tipps wie man dem Toten Winkel entkommen kann.
Raus aus dem Toten Winkel Die gefahr der „nicht-sicht“ Die LKW-Fahrer fürchten ihn. Verkehrsexperten warnen vor ihm. Angehörige von Unfallopfern klagen über ihn. Die Rede ist vom Toten Winkel. Die Gefahrenquelle Toter Winkel ist zwar bekannt und doch kommt es immer wieder zu schlimmen Unfällen. Tote Winkel gibt es bei jedem Fahrzeug. Doch speziell bei LKWs gibt es rund um das Fahrzeug Bereiche, die für den Lenker trotz Rückspiegel nicht sichtbar sind. Radfahrer oder auch Fußgänger, die sich hier befinden, sind in hohem Maß gefährdet. Denn für sie kann der sogenannte „Tote Winkel“ im Blickfeld des Fahrers leicht zum „Todeswinkel“ werden. Deshalb gilt: Raus aus dem Toten Winkel! Bewusstsein schaffen Ein erster Schritt in die richtige Richtung ist es, das Bewusstsein für die Existenz des Toten Winkels zu schaffen. Folgend finden Sie Videos für eine kurze Erklärung des Toten Winkel. Ebenfalls haben wir extra ein Video für Kinder gedreht. Weiters schafft man Bewusstsein, indem live die Gefahr erkennt wird. Natürlich in einem geschützten Umfeld. Mit unserem Programm „TRIXI – Toter Winkel“ wird am LKW die Nichtsicht veranschaulicht. Dieses Angebot kann für Schulen, Gemeinden, Unternehmen und Vereinen gebucht werden. VIDEO: Der Tote Winkel erklärt VIDEO: Der Tote Winkel für Kinder erklärt Wie schützte ich mich vom toten winkel? Aufmerksamkeit Wenn ein Fahrzeug abbiegt oder abbiegen möchte, gut auf die Blinkzeichen achten. Schulterblick Beim Überqueren einer Kreuzung oder beim Rechtabbiegen ist der Schulterblick unerlässlich. Er beseitigt den Toten Winkel. Stop Sollte der oder die Fahrzeuglenkerin von außen nicht gesehen werden, stehen bleiben, bevor die Straße überquert wird. Radfahrer Radfahrer sollten nie neben dem LKW bei einer roten Ampel warten – immer dahinter. Abstand Genug Abstand von Fahrzeug zu halten ist besonders wichtig. Denn der Kurvenradius der Hinterräder ist enger als jener, der Vorderräder. Blickkontakt Wird Blickkontakt zwischen beiden Verkehrsteilnehmer hergestellt, kann der/ die FahrerIn  das Verhalten anpassen. Verzicht Lieber auf den Vorrang verzichten, als eine Unfall zu riskieren. Programmhinweis: TRIXI – Toter Winkel Bei einem echten LKW lernen SchülerInnen die Gefahr des Toten Winkels kennen.
Sicher im und am Wasser
Kleinkinder können in 20 Sekunden ertrinken - Pool sichern, Leben retten
Kleinkinder können in 20 Sekunden ertrinken - Pool sichern, Leben retten
Sicher im und am Wasser Biotop und Pool sichern Pool sichern und Leben retten? Klingt extrem – ist es auch Wasser zieht Kinder magisch an. Die möglichen Gefahren sind Kindern jedoch meist noch unbekannt. Das Problem ist – Ertrinken passiert lautlos. Im Gegensatz zum Bild, das wir alle aus Fernsehsendungen kennen, können Kinder und auch Erwachsene nicht mehr um Hilfe schreien. Wasser zieht Kinder magisch an. Es lässt sich hervorragend damit spielen, bei Biotopen kann man den interessanten Artenreichtum der Natur in Gestalt von Pflanzen und Tieren beobachten und kennen lernen. Deshalb werden Teichanlagen auch bei öffentlichen Einrichtungen wie Schulen vermehrt angelegt. Ein Badeteich oder Pool bringt jede Menge Freude und letztlich auch die Möglichkeit, das Schwimmen und den Umgang mit Wasser im eigenen Garten früh zu erlernen. Warum es aber wichtig ist, den Badeteich oder Pool zu sichern, erfahren Sie im nächsten Absatz. „Ich bin ja in der Nähe“ Praktisch alle Kinder waren zum Zeitpunkt des Ertrinkens in der Nähe von Erwachsenen. Jedoch ungenügend oder gar nicht beaufsichtigt. Kleinkinder können innerhalb von 20 Sekunden ertrinken! Deshalb muss man auch am Wasser Kinder immer im Blick haben. Durch den „Totstellreflex“ sind Kinder bei einem Sturz ins Wasser nicht in der Lage selbst den Kopf wieder aus dem Wasser zu heben. Dabei können auch schon wenige Zentimeter (z.B. eine Pfütze) eine Gefahr darstellen. Da diese Ertrinkungsunfälle meist dann geschehen, wenn die Kinder nicht durch Erwachsene beaufsichtigt werden, kommt oft die Hilfe zu spät. Eine unbekannte Zahl von Kindern kann zwar gerettet werden, einige von ihnen tragen jedoch – bedingt durch die unterbrochene Sauerstoffversorgung – einen irreparablen Hirnschaden davon. Den Pool sichern oder das Biotop abschließen, kann schon viele schwere Unfälle verhindern. Folgend gibt es dazu genauere Tipps. Maßnahmen unfälle im und ums wasser zu verhindern Teiche & Pools sichern Biotope und Regentonnen entsprechend absichern! Pools, Biotope und Schwimmteiche am besten mit einem 1,5 m hohen Zaun und einer selbstschließenden Tür. Grundsätzlich sollten diese Wasserflächen nur an gut einsehbaren Stellen angelegt werden. Entleeren Sie das Wasser aus Planschbecken und anderen Gefäßen gleich nach Gebrauch – auch geringe Wassertiefen können gefährlich sein. Unbenutzte Pools abdecken und darauf achten, dass die Poolabdeckung fest ist, sollte ein Kind darauf steigen. Bei größeren Pools eine Poolbeleuchtung installieren, damit man nachts nicht versehentlich hineinfällt. Keine Spielsachen oder Wasserspielzeuge im Wasser liegenlassen, diese animieren kleine Kinder danach zu angeln. Stolperfallen am Beckenrand vermeiden. Keine Spielsachen oder andere Hindernisse liegenlassen. Offene Gewässer Natürliche Gewässer wie das Meer, Seen oder Flüsse bergen noch ganz andere Gefahren als ein Schwimmbad, zum Beispiel gefährliche Strömungen. Ihnen sollte man mit besonderem Respekt begegnen. Das gilt auch für das Spielen am Ufer. Viele Bach- und Flussläufe in Vorarlberg stehen in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Kraftwerksbetrieb – hier kann es zu jeder Tageszeit zu einem raschen Wasseranstieg bzw. Wasserschwall kommen. Vor einem Sprung in natürliche Gewässer muss die Stelle immer auf Wassertiefe, eventuelle Felsen oder Schwemmsand und angeschwemmte Äste, Rohre oder Stäbe überprüft werden. Luftmatratzen, ein Schwimmreifen oder Gummitiere sind tolle Spielzeuge, verleiten aber dazu, sich zu weit aufs Wasser zu begeben. Wenn es dann mitten auf dem See anfängt zu zischen und die Luft rausgeht, kann es gefährlich werden. Achte darauf, dich nicht zu überschätzen und ausreichend Pausen einzulegen. Beachten Sie die Sicherheitstipps der Österreichischen Wasserrettung  Weitere Informationen zum Thema Biotope und Pools sichern finden Sie bei den Downloads auf der rechten Seite und unter Broschüren können Sie kostenlos unsere Infobroschüre „Sicher am Wasser“ bestellen. Programmhinweis: Wasser-Sicherheits-Check Sicher im und am Wasser.
Tipps zum Mountainbiken
Hol dir wichtige Tipps zum Mountainbiken und in den Kursen die richtige Fahrtechnik.
Hol dir wichtige Tipps zum Mountainbiken und in den Kursen die richtige Fahrtechnik.
Tipps zum Mountainbiken Fahrradfahren in den bergen Mountainbiken gehört zu den boomenden Trendsportarten. Leider wird dies auch von aktuellen Unfallzahlen bestätigt. Immer mehr Menschen verletzen sich bei Mountainbiketouren. 2020 stiegen Mountainbike-Unfälle um 70% an (im Vergleich zum Durchschnitt der letzten 10 Jahre). Selbstüberschätzung, mangelnde Fahrtechnik und zu wenig Erfahrung sind dafür die Hauptursachen. Wir haben dir hier nützliche Tipps zum Mountainbiken zusammengestellt. Plane Touren deinen konditionellen und koordinativen Fähigkeiten entsprechend. Plane genügend Zeit ein und mache auch ausreichend Pausen. Passe dein Fahrverhalten deinem Können an! Fahre aufmerksam und achte, vor allem beim bergab Fahren, auf eine angepasste Geschwindigkeit. Zum Thema Schutzausrüstung: Helm, Handschuhe, Erste Hilfe Set, Handy sowie Notrufnummern sollten nicht fehlen. Überprüfe dein Bike vor jeder Tour auf einwandfreie technische Funktionen und warte Bike regelmäßig von einem Fachmann. Vor und nach der Tour Einstellung des Mountainbikes https://www.sicheresvorarlberg.at/wp-content/uploads/2019/02/03_Die-richtige-Einstellung-des-Mountainbikes.mp4 Wartung und Pflege des Mountainbikes Die richtige Wartung und Pflege hilft dir einerseits dabei, dass du länger etwas von deinem Mountainbike hast. Bringt aber natürlich auch zusätzliche Sicherheit. Besonders zum Saisonstart solltest du dein Bike auf Vordermann bringen. Hier gibt es eine Anleitung zum Materialcheck. Reifendruck Planung Ausrüstung Während der Tour Umgang mit Klickpedalen Kurvenfahren Bergabfahren und Bremsen Rücksichtsvolles Miteinander Verhalten im Notfall Verhalten auf der Mountainbike-Strecke Spezielle Tipps für E-Mountainbikes Kurvenfahren und Bremstechnik sollten in einem entsprechenden Kurs erlernt werden, da das E-Mountainbike sich keinesfalls mit einem herkömmlichen Fahrrad vergleichen lässt. Beim bergab Fahren: Aufgrund des größeren Eigengewichtes fährt sich ein E-Mountainbike bergab anfangs ungewohnt. Der Bremsweg verlängert sich, vor allem auf Schotterstraßen. Änderungen beim Bike (Reifen, Federgabeln, Bremsen,…) unbedingt von einem Fachmann ausführen lassen, keinesfalls selber am Bike herumbasteln. Vorsicht beim Laden des Akkus: hochwertige E-Mountainbikes verfügen oftmals über extrem leistungsfähige Lithium-Ionen-Akkus mit hoher Energiedichte. Lade den Akku nicht in der Reichweite von brennbaren Materialien oder vollkommen ohne Aufsicht auf. Programmhinweis: Mountainbike Kurse Lerne die richtige Fahrtechnik im Gelände. Programmhinweis: E-Bike Kurs Wozu sollte man überhaupt einen E-Bike Kurs machen? Alle Infos dazu findest du hier!