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Hitze-Tipps fürs Alter
Wie man Hitzetage gut übersteht!
Wie man Hitzetage gut übersteht!
hitze-tipps fürs Alter wie sie auch in heissen zeiten das leben geniessen und gesund bleiben können Der Klimawandel ist in Vorarlberg angekommen. Immer mehr heiße Tage setzen uns zu. Diese können zu einem Risiko für unsere Gesundheit werden. Bei Temperaturen um 30 Grad benötigen SeniorInnen besonderen Schutz. Dies betrifft aber auch Kleinkinder und chronisch Kranke. Fachleute rufen daher zu einer Anpassung unseres Lebensrhythmus an die veränderten Bedingungen auf. Erfahren Sie hier wissenswerte Hitze-Tipps fürs Alter! Klimawandel-Anpassungsregionen In Vorarlberg gibt es bereits mehrere Regionen, Klimawandel-Anpassungsregionen (KLAR!), die zur besseren Anpassung der Menschen ans veränderte Klima beitragen. Gemeinsam mit der Region Walgau und Dr. Klaus Zitt haben wir von Sicheres Vorarlberg eine Infobroschüre zu diesem Thema ausgearbeitet. Sie gibt hilfreiche Hitze-Tipps fürs Alter (aber auch für Junggebliebene). Damit fällt es leichter Hitzetage zu bewältigen und sich anzupassen. Bereits einfache Dinge zeigen große Wirkung Es heißt also: Cool bleiben! Da wir das Wetter nicht ändern können, müssen wir uns darauf einstellen und so für mehr Wohlbefinden sorgen. Bereits einfache Maßnahmen sind wirkungsvoll und schützen Herz und Kreislauf. Unsere Broschüre erläutert gut verständlich anhand eines Tagesablaufes, wie man trotz Hitze das Leben gesund genießen kann. Hitze-Tipps fürs Alter Machen Sie zum Beispiel Spaziergänge, Gartenarbeit und Einkäufe vormittags und nehmen Sie mittags eher leichte Kost zu sich. Am Nachmittag tun Fächer und Sonnenhut gute Dienste. Noch besser ist es, wenn man die direkte Sonne vermeidet. Neben der ausreichenden Flüssigkeitszufuhr ist es auch hilfreich, wenn Sie luftige Kleidung tragen. Verschieben Sie das gesellige Zusammensein auf die kühleren Abendstunden und machen Sie es wie die Südländer. Im Falle eines Falles Sollten verschiedene ungünstige Dinge zusammentreffen, ist es wichtig, auf seinen Körper zu hören und Hilfe zu holen. Wer Anzeichen einer Überhitzung wie Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit, etc. verspürt, sollte sofort Kühlung erhalten. Kontaktieren Sie die Gesundheitshotline 1450 für weitere Informationen und wählen Sie bei der Gefahr eines Hitzschlages (Fieber, Erbrechen, Atemnot) den Notruf 144. Programmhinweis: Sicherer Umgang mit Gehhilfen Sicher unterwegs mit Gehhilfen trägt wesentlich zur Lebensqualität bei
Bewegung im Alter
Es gibt für jede/n das passende Bewegungsangebot!
Es gibt für jede/n das passende Bewegungsangebot!
Bewegung im Alter  Bleiben Sie aktiv sichern sie sich mehr lebensqualität Wollen Sie gesund zuhause älter werden? Wollen Sie das Leben im Alter genießen? Möchten Sie  selbstbestimmt leben? Körperliche Aktivität ist hier eine wichtige Voraussetzung. Weil Sie durch Bewegung im Alter zudem Stürzen vorbeugen, gehen Sie so auf Nummer Sicher! Unfallzahlen Laut Unfallzahlen stürzt jeder Dritte über 65 Jahren ein- oder mehrmal pro Jahr und verletzt sich. Die häufigste Verletzung aber ( bei über 75-Jährigen) ist der Oberschenkelhalsbruch und die Hälfte aller Stürze passieren zuhause! Vermeidung von Stürzen 3 Säulen zur Vermeidung von Stürzen Für uns sind 3 Punkte für die Vermeidung von Stürzen wichtig. Dazu gehört die Anpassung des Lebensumfeldes und eine gute ärztliche Betreuung. Weil auch die ausreichende Bewegung sehr wichtig ist, wird auf diese genauer eingegangen. Folgen von Stürzen Angst und Unsicherheit Die Folgen sind meist schwerwiegend und es kommt zu Unsicherheit. Aber auch Angst vor dem nächsten Sturz kommt dazu. Dies führt dazu, dass die Menschen sich isolieren und weil sie Angst haben, bleiben sie gleich daheim. Pflegebedürftigkeit Aber auch die körperlichen Folgen sind nicht harmlos, weil ein Sturz nämlich lange Pflegebedürftigkeit nach sich ziehen kann. So müssen wir dies aber nicht als unvermeidliches Schicksal hinnehmen. Altern ist immer noch das einzige Mittel, das man entdeckt hat, um lange leben zu können. José Ortega y Gasset Leben ist Bewegung – Bewegung ist Leben Kraft, Beweglichkeit und Gleichgewicht Gerade im Alter ist es wichtig seine Kraft zu erhalten. Dasselbe gilt für die Beweglichkeit und das Gleichgewicht. Nicht nur der Erhalt sondern eine Verbesserung  wäre natürlich optimal. Erreicht werden kann dies durch regelmäßige Bewegung. Wählen Sie selbst die Art der Bewegung, die für Sie passt. Auch ob Sie alleine oder in Gruppen üben möchten. Übungen alleine zuhause Üben Sie zuhause Um sich fit zu halten, braucht es nicht viel. Bereits ein kleiner Spaziergang oder Gartenarbeit tun Körper und Geist gut. Man kann aber auch gezielt Übungen zur Sturzvermeidung in den Alltag einbauen. Hierfür eignen sich z.B. der Einbeinstand beim Zähneputzen oder Kniebeugen beim Kaffeemachen. Jegliche Bewegung, und sei sie noch so klein, hat einen Nutzen! In Gruppen Übungen in Gruppen Wer sich lieber mit anderen trifft, kann auch in Gruppen trainieren. Hier trifft man Gleichgesinnte. Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Sicheres Vorarlberg ist vernetzt mit zahlreichen SeniorentrainerInnen. Auch mit Vereinen im ganzen Land halten wir Kontakt. Diese bieten vielfältige Bewegungsangebote an, z.B.  Rotes Kreuz, Kneippverein, Seniorentanz, Alt.Jung.Sein, Turnerschaften, Sportunion, Mobiler Hilfsdienst, usw. Zuhause 1:1 betreut durch Fachpersonen Übungen zuhause mit Betreuung Auch gibt es die Möglichkeit, sich zuhause 1:1 begleiten zu lassen. Auf die jeweiligen Bedürfnisse angepasst, stimmt eine Fachperson die Übungen passend ab (z.B. Physio– und Ergotherapeuten, OTAGO-TrainerInnen vom Mobilen Hilfsdienst, usw.). Wie Sie ganz einfach Bewegungen in Ihren Alltag einbauen, zeigt Ihnen das nachfolgende Video: Machen Sie jetzt gleich folgenden einfachen Test zur Ermittlung Ihrer körperlichen Fittness. Gehgeschwindigkeit: Zeichnen Sie sich eine ebene Strecke von genau zehn Metern mit einem Strich am Anfang und am Ende an. Gehen Sie die Strecke nun einmal in „normalem” Tempo ab und stoppen Sie die Zeit. Schreiben Sie Ihre Zeit auf. ___________ Sekunden   Sie brauchen mehr als 10 Sekunden für diese Übung? Ihre Fitness könnte besser sein. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über ein geeignetes Bewegungsangebot. Aufstehen vom Stuhl: Stellen Sie sich vor einen Stuhl mit normaler Sitzhöhe und Rückenlehne, aber ohne Armlehne. (Wenn es Ihnen Probleme bereitet, ohne die Hilfe Ihrer Arme aufzustehen, sollten Sie diesen Test nicht durchführen.) Verschränken Sie die Arme. Setzen Sie sich nun so rasch wie möglich 5x hintereinander auf den Stuhl und stehen Sie anschließend wieder auf. Die Rückenlehne dabei nur kurz berühren und die Knie im Stand immer durchstrecken. Schreiben Sie Ihre Zeit auf. ___________ Sekunden Wenn Sie für diese Übung länger als 15 Sekunden brauchen, ist es höchste Zeit, etwas für Ihre Beweglichkeit zu tun! Programmhinweis: OTAGO Trainingsprogramm Mit gezielten Übungen können Sie Stürzen vorbeugen. Programmhinweis: Senioren – Multiplikatoren – Fortbildung Sicheres Vorarlberg bietet regelmäßig Multiplikatoren-Fortbildungen an Programmhinweis: Im Gleichgewicht bleiben – Sturzprävention Erfahren Sie auf eine humorvolle Art Wissenswertes zur Sturzprävention.
Der Einsamkeit entfliegen
Zusammen ist man weniger allein!
Zusammen ist man weniger allein!
Der einsamkeit entfliehen Soziale Kontakte braucht jeder Mensch Zusammen ist man weniger allein Man kennt es vom Hören-Sagen: „Die Kinder sind alle aus dem Haus und gehen ihre eigenen Wege. Ich werde immer älter und werde einsamer. Weil meine Mobilität eingeschränkt ist, bleibe ich mehr daheim und habe kaum soziale Kontakte“. Hier erfahren Sie aber, was Sie gegen diese schleichende Einsamkeit im Alter unternehmen und aktiv tun können! Einsamkeit und Alleinsein Jede/r von uns hat im Leben schon Einsamkeit erfahren und erlebt. Sei es als Kind, weil MitschülerInnen uns gehänselt haben. Sei es als Erwachsene/r im Berufsleben oder aber vielleicht in einer Beziehung, in der man sich nichts mehr zu sagen hat, oder wenn der/die geliebte PartnerIn stirbt und man plötzlich alleine zurückbleibt. Dabei muss man zwischen eigentlicher Einsamkeit und Alleinsein unterscheiden: Alleinsein wird nicht unbedingt als drückend empfunden. Im Gegenteil, weil man hier Ruhe bewusst erlebt und die Stille genießt. Einsamkeit aber bedrückt und erschwert alles. Sie lässt sich oft kaum ertragen, weil man sie allgegenwertig erlebt. Richtig glücklich und zufrieden ist der Mensch als „Rudeltier“ im Normalfall in Gesellschaft anderer. Hier ist die Realität aber leider oft eine traurige und sieht anders aus. Gerade deshalb, weil es besonders für ältere Menschen in unserer schnelllebigen Zeit meist schwierig ist, Kontakte zu knüpfen und zu pflegen. Was nun andrerseits die Menschen gesellig macht, ist ihre Unfähigkeit, die Einsamkeit und in dieser sich selbst zu ertragen. Arthur Schopenhauer Springen Sie über Ihren Schatten Jede/r hat hier eine Eigenverantwortung und muss selbst aktiv werden. Man muss auch einmal seine Komfortzone verlassen. Springen Sie über den eigenen Schatten und suchen Sie bewusst den Kontakt zu Mitmenschen. Manchmal braucht es auch aufmerksame Menschen, die eine drohende Vereinsamung anderer bemerken. Reden Sie der betroffenen Person gut zu und machen Sie sie auf verschiedenen Möglichkeiten aufmerksam. Helfen Sie dabei, Kontakte zu knüpfen und zu pflegen. Suchen Sie sich selbst Fixpunkte im Alltag und planen Sie gut. Der kleine Tapetenwechsel ist oftmals der Höhepunkt der Woche für ältere Menschen. Verbringen Sie bewusst Zeit mit Menschen auf derselben Wellenlänge und treffen Sie sich mit Freunden zum gemütlichen Beisammensein. Suchen Sie sich Hilfe bei anderen Personen und lassen sie sich bei Angst oder Gangunsicherheit begleiten. Laden Sie Bekannte zu sich ein. Gerade in Zeiten, in denen man Kontakte vermeiden soll, tut auch das Telefon gute Dienste, um Kontakte aufrecht zu erhalten. Bewegungsgruppen Auch der Besuch von wöchentlichen Bewegungsgruppen verschafft Kontakte und die Möglichkeit zu Gesprächen. Wenn man sich dabei noch körperlich betätigt, ist das Balsam für unsere Seele. Machen Sie sich auf, werden Sie aktiv und informieren Sie sich, welche Gruppe für Sie oder Ihre/n Angehörige/n die passende ist und wirken Sie der Einsamkeit frühzeitig entgegen! Tipp: Menschen für Menschen Sozialpaten sind aktive SeniorInnen, die sich mit ihrem großen Erfahrungsschatz zur Verfügung stellen. Es gibt viele sinnstiftende Tätigkeiten, bei denen Menschen für Menschen Wertvolles leisten können. Denn: die beste Medizin für den Menschen ist der andere Mensch! Pfarrcaritas Seniorenarbeit, Caritas Vorarlberg, Marlies Enenkel-Huber M marlies.enenkel-huber@caritas.at, T 0676 884 204 012 Alt.Jung.Sein.Lebensqualität im Alter In mehrteiligen Kursen können SeniorInnen ihre körperlichen und geistigen Fähigkeiten bei einer speziellen Kombination von Gedächtnis- und Bewegungsübungen fördern. Neben dem gemeinsamen Üben für Körper und Geist gibt es auch Zeit für das Ansprechen von Lebens- und Sinnfragen. Katholisches Bildungswerk Vorarlberg, Doris Bauer-Böckle M doris.bauer-boeckle@kath-kirche-vorarlberg.at, T 05522 3485 102 oder 0676 832 401 102 Programmhinweis: Im Gleichgewicht bleiben – Sturzprävention Erfahren Sie auf eine humorvolle Art Wissenswertes zur Sturzprävention. Programmhinweis: Senioren – Multiplikatoren – Fortbildung Sicheres Vorarlberg bietet regelmäßig Multiplikatoren-Fortbildungen an Programmhinweis: OTAGO Trainingsprogramm Mit gezielten Übungen können Sie Stürzen vorbeugen.
Mit allen Sinnen
Sinnesorgane sowie Medikamentenliste sollten regelmäßig überprüft werden.
Sinnesorgane sowie Medikamentenliste sollten regelmäßig überprüft werden.
Mit allen Sinnen immer auf dem neuesten Stand MEDIKAMENTE REGELMÄSSIG ÜBERPRÜFEN Medikamente können die Wahrnehmung und Reaktionsfähigkeit herabsetzen. Dadurch kann sich das Sturzrisiko erhöhen. Wer regelmäßig Medikamente einnimmt, sollte diesen Aspekt mit seinem Arzt besprechen und die eingenommenen Medikamente mindestens einmal jährlich auf ihre Notwendigkeit und Dosierung prüfen lassen. DER HÖRTEST Hören Sie gut zu. Das Sturzrisiko steigt mit dem Verlust des Gehörs maßgeblich. Lebensqualität hängt eng mit dem Hören zusammen. Sich mit anderen unterhalten zu können, am täglichen Leben teilnehmen zu können, all das ist auch eine Frage des guten Hörens. Die Hörakustiker des Landes laden zur kostenlosen Beratung. Sie testen auch gerne Ihr aktuelles Hörvermögen. Besuchen Sie Ihren HNO-Facharzt regelmäßig für Kontrolluntersuchungen bzw. sofort, wenn Sie eine Veränderung Ihres Hörvermögens feststellen. DER SEHTEST Gutes Sehvermögen ist eine wichtige Voraussetzung, um Stolperfallen zu erkennen. Das schlichte „Übersehen” von Schwellen, Absätzen oder Stiegenkanten ist in vielen Fällen Ursache für Stürze mit oft schwerwiegenden Folgen. Jeder Optiker bietet Kontrollmessungen zu Ihrer persönlichen Sicherheit an. Ihr Augenfacharzt sollte Sie auch regelmäßig sehen! Nur dann können rechtzeitig die richtigen Maßnahmen gesetzt werden. Programmhinweis: Senioren – Multiplikatoren – Fortbildung Sicheres Vorarlberg bietet regelmäßig Multiplikatoren-Fortbildungen an Programmhinweis: OTAGO Trainingsprogramm Mit gezielten Übungen können Sie Stürzen vorbeugen. Programmhinweis: Im Gleichgewicht bleiben – Sturzprävention Erfahren Sie auf eine humorvolle Art Wissenswertes zur Sturzprävention.
Hilfsmittel für den Alltag
Kleine "Helfer" unterstützen SeniorInnen im täglichen Leben
Kleine "Helfer" unterstützen SeniorInnen im täglichen Leben
Praktische Hilfsmittel für den Alltag Machen Sie sich das Leben leichter Auch Sie wollen bei guter Gesundheit lange selbständig leben!? Einfache Hilfsmittel unterstützen Sie dabei, weil diese den Alltag erleichtern. Und ihre tägliche Arbeit geht somit auch leichter von der Hand! Es gibt viele Arten von Hilfsmitteln. Deshalb stellen wir Ihnen hier nur einige vor. Aber auch Sanitätshäuser und Krankenkassen informieren Sie gerne. „körpergerechte“ Messer „Körpergerechte“ Messer haben große, abgewinkelte Griffe. So können Sie mit wenig Kraftaufwand die Küchenarbeit verrichten. Weil auch die Gelenke geschont werden, sind sie empfehlenswert. Und von hochwertigen Fleisch- und Brotmesser bis hin zu Gemüsemessern ist alles erhältlich. Schlüsselhalter Der Schlüsselhalter vergrößert die Haltefläche Ihres Schlüssels. Die Kraftübertragung wird verbessert. Und so geht auch das Einführen leichter. Aber auch das Drehen im Schloss wird vereinfacht. (Haus)schuhe Ein geschlossener (Haus)Schuh mit gutem Fußbett ist bequem. Aber achten Sie auch auf rutschfeste Sohlen. Weil diese Sicherheit vor Stürzen bieten sind sie empfehlenswert. Und praktische Klettverschlüsse sorgen für ein einfaches An- und Ausziehen. Medikamentenspender Dies sind Kunststoffbehälter mit Abtrennungen. So können Sie Medikamente für den Tag/die Woche einfach vorbereiten. Weil Medikamentenspender auch Einnahmefehler vermeiden, dienen sie ebenfalls der Sicherheit. Faltbarer Gehstock Weil er in jeder Tasche Platz hat, steht er als drittes Standbein zur Verfügung. Und er ist höhenverstellbar. So bietet er bei glattem Untergrund zusätzliche Sicherheit. Auch verbirgt sich am Ende ein Metalldorn. Und der wiederum sorgt für nötigen Halt. Rufhilfe Mit der Rufhilfe kann man rasch Hilfe holen. Und gerade dies ist für alleinstehende Menschen wertvoll. So können Angehörige oder die Rettungsleitstelle informiert werden. Dies geschieht mittels Handsender. Weil ein Knopfdruck zum Start der Alarmierungskette reicht, gibt die Rufhilfe ein gutes Gefühl. Weitere Informationen finden Sie unter www.roteskreuz.at/vorarlberg/ Weitere Hilfsmittel Wie bereits erwähnt, gibt es verschiedene Hilfsmittel. Auch schützen manche gezielt vor dem Ausrutschen. So wirken sie besonders der Sturzgefahr entgegen. Weil sie sehr nützlich sind, werden sie hier aufgezählt. So gehören Handläufe und Haltemöglichkeiten im Naßbereich dazu. Und Nachtlichter sorgen für gute Sicht im Flur. Auch rutschfeste Matten für Sanitärbereiche tun gute Dienste. Duschhocker und Sitzmöglichkeiten für die Badewanne, aber auch Wannenlift können unterstützen. Und bei Bedarf erhöhen Rollatoren Ihre Sicherheit. Bei Fragen hierzu kontaktieren Sie uns gerne. Programmhinweis: Im Gleichgewicht bleiben – Sturzprävention Erfahren Sie auf eine humorvolle Art Wissenswertes zur Sturzprävention. Programmhinweis: OTAGO Trainingsprogramm Mit gezielten Übungen können Sie Stürzen vorbeugen. Programmhinweis: Senioren – Multiplikatoren – Fortbildung Sicheres Vorarlberg bietet regelmäßig Multiplikatoren-Fortbildungen an
Sicher stehen und gehen
Unfälle können vermieden werden!
Unfälle können vermieden werden!
Sicher stehen und gehen Sturzprävention Wir kennen das von Kindern und Jugendlichen. Stürze gehören in einem gewissen Alter einfach dazu. Was man als junger Mensch noch gut übersteht, kann einem aber in späteren Jahren heftig zusetzen. 80 % aller Verletzungen von Menschen über 60 sind auf Stürze zurückzuführen. Eine beeindruckende Zahl und Studien zeigen zudem: Der Großteil der Unfälle älterer Menschen daheim könnte vermieden werden. Denn die Unfallgefahren, die zu Hause lauern, lassen sich beseitigen. Dafür ist es aber notwendig, Unfallursachen im Haushalt zu erkennen, gezielt aus dem Weg zu schaffen und die richtigen Vorsorgemaßnahmen zu treffen. Ordnung ist die halbe Miete Oft sind es kleine menschliche Schwächen und Nachlässigkeiten, die zu gefährlichen Situationen führen. Die verstellte Stiege, Flaschen auf der Kellertreppe, ein zum Trocknen aufgespannter Schirm im Flur, ein Paket Altpapier, das auf die Entsorgung wartet, usw. Achten Sie darauf: Stiegen, Flure und Gehwege sind keine Abstellräume. Unbedingt von allen Gegenständen freihalten! Nur die Ruhe! Das Telefon klingelt und schon ist man auf dem Sprung? Stress und Hektik münden oft in gefährliches Sturzrisiko. Ein einfach zu bedienendes Mobiltelefon, das man immer bei sich trägt, eine Gegensprechanlage für die Haustüre, eine automatische Herdabschaltung und eine gute Tageseinteilung können einfache Ansätze für weniger Hektik im Seniorenalltag sein. Bewegungsmelder - es werde Licht Das leidige Tasten nach dem Lichtschalter muss nicht sein. Ein Bewegungsmelder kann beispielsweise den nächtlichen Gang zur Toilette sichern. Dunkle oder schlecht beleuchtete Hauseingänge, Stiegen und Gehbereiche sind gefährliche Stolperfallen. Schaffen Sie Licht. Die Anbringung von Bewegungsmeldern, einer zusätzlichen Leuchte oder einer stärkeren Glühbirne können Ihren Lebensraum wesentlich sicherer machen. Zudem können feste Hausschuhe das Sturzrisiko deutlich reduzieren. Kabelsalat Provisorische Kabel sollten mit einem breiten Markier-Klebeband am Boden fixiert sein. Besser ist es, Kabel der Wand entlang, außerhalb der Gehbereiche zu verlegen und mit Kabelschellen zu befestigen. Über die Schwelle Türschwellen sind echte Stolperfallen und müssen nicht sein. Oft ist eine komplette Entfernung möglich und der Luftzug kann auch durch andere Lösungen abgedichtet werden. Wenn eine Entfernung nicht möglich ist, kennzeichnen Sie die Schwelle mit einem auffallenden Klebeband. Stolperfalle Teppich Entfernen Sie lose Teppiche und Läufer zu Ihrem eigenen Schutz. Die Stolperfallen Teppichkante oder sich aufstellende Ecken warten nur darauf, Sie aus dem Gleichgewicht zu bringen. Kann man auf den Teppich nicht verzichten, sollte dieser gegen Verrutschen gesichert werden. Antirutschmatten oder Doppelklebebänder bekommen Sie im Fachhandel. Sicherer Haltegriff Stabile Haltegriffe sollte es im gesamten Sanitärbereich geben. Vor allem in der Dusche, neben der Badewanne und der Toilette. Rutschhemmende Matten Rutschhemmende Matten gehören in jede Dusche und Wanne! Bei einem Um- oder Neubau kann man auch auf die Verwendung von kleinformatigen Fliesen achten. Ein großer Fugenanteil lässt das Wasser besser abfließen und verringert so die Rutschgefahr. TIPP Das IfS- Institut für Sozialdienste – Menschengerechtes Bauen bietet kostenlose Wohnraumberatungen an. Ein paar Tipps vom Profi gibt es in folgendem Video: Programmhinweis: Senioren – Multiplikatoren – Fortbildung Sicheres Vorarlberg bietet regelmäßig Multiplikatoren-Fortbildungen an Programmhinweis: Im Gleichgewicht bleiben – Sturzprävention Erfahren Sie auf eine humorvolle Art Wissenswertes zur Sturzprävention. Programmhinweis: OTAGO Trainingsprogramm Mit gezielten Übungen können Sie Stürzen vorbeugen.