Elektrischer Strom kann gefährlich sein | Sicheres Vorarlberg
Ratgeber

Elektrischer Strom kann gefährlich sein

Einfache Tipps zum schutz davor

„Schreckliche Szenen in einem kleinen Wohnblock. Jugendliche tot in Badewanne aufgefunden“. Solche Schlagzeilen machen uns betroffen!
Das Mädchen hatte ihr Handy dabei und es war angesteckt. Sie starb an einem tödlichen Stromschlag, weil ihr das Gerät aus der Hand ins Wasser gefallen war … 
Dies ist nur ein Beispiel für die Gefahr Strom. Immer wieder liest man von Unfällen. Auch enden leider einige davon tödlich. Viele wissen es nicht. Viele wollen es nicht glauben! Aber: Strom kann gefährlich sein! Und darum haben wir hier einige beachtenswerte Dinge für Ihren Schutz zusammengefasst.

Steckdosen:

Laut  Landesinnungsmeister für Elektrotechnik gibt es NUR eine Möglichkeit bezüglich Kindersicherung. So sind dies ausschließlich Steckdosen mit „erhöhtem Berührungsschutz“. Nur diese sind gesetzlich erlaubt und sicher. Der Schutz wird hier bei der Produktion mit eingebaut. Mehr dazu und Allgemeines zum Thema Kindersicherheit finden Sie hier.

Alle anderen Schutzmaßnahmen, die selbst von außen auf- oder eingebracht werden, sind verboten und führen wiederum zu einer erhöhten Brandgefahr.

Setzen Sie sich im Zweifelsfall oder zur Abklärung mit Ihrem Elektriker in Verbindung.

FI-Schalter:

Nur ein Fehlerstromschutzschalter (FI-Schalter) schützt zuverlässig vor einem lebensgefährlichen Stromschlag. Aber kontrollieren Sie diesen auch regelmäßig auf ausreichende Funktion! Der Experte empfiehlt die Überprüfung zumindest einmal pro Jahr. Was passiert nämlich wenn die Mechanik versagt? Dann löst der Schalter bei Verwendung eines kaputten Gerätes nicht aus. Und die Folge kann das Anliegen der gesamten Spannung direkt am Gerät/Gehäuse sein. Das kann einem Griff direkt in den Stromkreis gleichkommen.

Wichtig:
Bei Nichtauslösen oder Hängenbleiben des Schalters ist eine sofortige Reparatur erforderlich. Diese sollte vom Elektrofachmann durchgeführt werden.
Kontrollieren Sie auch die Art Ihres eingebauten FI-Schalters. Ist dieser noch vom Typ AC (Wechselstrom)? Wenn ja, sollten Sie ihn vom Fachmann auf den Typ A (Wechsel- und Gleichstrom) umrüsten lassen.  Die neuen elektrischen Geräte benötigen nämlich intern durch Netzteile Gleichstrom (Elektronik). Und dazu gehören z.B. LED-Beleuchtung und Computernetzteile. Aber auch Waschmaschinen und Trockner betrifft das. Nur so sind Sie wieder ausreichend geschützt.

Der FI-Schalter in einem Video kurz erklärt!

Strom und Wasser: Achtung Lebensgefahr!

Die Empfehlung ist klar! Verwenden Sie beim Duschen und Baden keine über Kabel mit dem Netz verbundenen elektrischen Geräte. Dazu gehören natürlich auch Handys!
Erklären Sie dies schon Ihren Kindern verständlich und altersgerecht!

Kabeltrommeln:

Rollen Sie Kabeltrommeln immer vollständig aus. So vermeiden Sie eine Überhitzung. Auch senken Sie dadurch das Risiko einer Brandgefahr.

Mieten von Wohnungen:

Nach jedem Mieterwechsel muss der Vermieter einen Elektrocheck machen lassen. Dies ist gesetzlich vorgeschrieben. Nachprüfen ist möglich, weil dem Mieter Einblick ins Anlagenbuch zusteht. Auch kann er so beim Einzug alles auf Richtigkeit kontrollieren.

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