Blogbeitrag vom 2. Dezember 2022

Sicher durch die Partynacht

 

Laura ist die Jüngste in der Freundes-Clique. Sie erzählt uns vom Ausgehen und den Risiken, die eine Partynacht manchmal mit sich bringt. Ihre Geschichte von Feuerschalen, Straßenlaternen und K.O. Tropfen.

Während Corona sind die Wochenenden eher gemütlich. Wir gehen essen oder treffen uns zuhause. Aber auch da wird’s nie langweilig. Besonders weil einer meiner Kollegen – ich nenne besser keine Namen – ein Talent dafür hat, sich tollpatschig zu verhalten.

Einmal hat er auf dem Nachhauseweg mit dem Fahrrad eine Straßenlaterne erwischt und sich das Gesicht aufgeschürft. Ich war dabei und für ein paar Sekunden ist die Situation dann gar nicht mehr lustig. Auch als er bei einer Party durch den dunklen Garten gerannt ist, eine Feuerschale übersehen und sich beide Beine verletzt hat. Wir sind in derselben Nacht mit ihm ins Spital, aber zum Glück ist ihm noch nie mehr passiert als ein paar blaue Flecken und Schürfwunden.

Am schlimmsten ist in solchen Situationen dieser kurze Moment, in dem man nicht weiß, ob’s was Ernstes oder nur ein kleiner Kratzer ist. Aber wir kennen einander ziemlich gut und passen aufeinander auf. Bei uns muss auch nie jemand nachts allein nachhause laufen und dafür bin ich schon sehr dankbar.

Bei uns muss nie jemand nachts allein nachhause laufen.

Man kriegt natürlich auch viel mit. Zum Beispiel wenn bei einem Fest die Rettung Mädels abholen muss, die mit K.O. Tropfen betäubt oder wehrlos gemacht wurden. Einer Freundin von mir ist das einmal passiert: Sie hat nur einen Schluck aus ihrem Glas genommen und gleich gemerkt, dass irgendwas mit ihr nicht stimmt. Ihr wurde schwindelig und sie hat ihre Mum angerufen, damit sie sie abholt.

Im Auto ist sie dann plötzlich ohnmächtig geworden, war aber zum Glück in Sicherheit. Ich find’s schon gruselig, wie schnell und wie oft so etwas passiert. Umso besser pass ich immer auf mein Getränk auf. Ich würde mein Glas nie unbeaufsichtigt lassen, bzw. bitte meine Leute kurz drauf aufzupassen. Dann ist es vielleicht leer, wenn ich wiederkomme, aber es sind garantiert keine K.O. Tropfen drin.

Die Geschichte wurde von Veronika Mennel verfasst.

WIR ALLE SIND UNFALLPRÄVENTION
25 Jahre Sicheres Vorarlberg

Wir feiern 2022 unser 25-jähriges Bestehen und nutzen das Jahr, um das Thema Unfallprävention mehr in´s Bewusstsein der Menschen zu rücken. Denn jeder kann und macht Unfallprävention auf vielfältige Weise. Wir als Organisation möchten  zusätzlich anregen und unterstützend mithelfen.

Daher stellen wir euch jeden Monat eine neue Persönlichkeit vor, die ihre Geschichte erzählt. Die Geschichten über Erlebnisse, Erfahrungen und Erkenntnisse zeigen, wie viel wir alle zu einem sicheren Vorarlberg beitragen können.

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