Raus aus dem Toten Winkel! | Sicheres Vorarlberg
Ratgeber

Raus aus dem Toten Winkel

Die gefahr der „nicht-sicht“

Die LKW-Fahrer fürchten ihn.
Verkehrsexperten warnen vor ihm.
Angehörige von Unfallopfern klagen über ihn.

Die Rede ist vom Toten Winkel. Die Gefahrenquelle Toter Winkel ist zwar bekannt und doch kommt es immer wieder zu schlimmen Unfällen. Tote Winkel gibt es bei jedem Fahrzeug. Doch speziell bei LKWs gibt es rund um das Fahrzeug Bereiche, die für den Lenker trotz Rückspiegel nicht sichtbar sind.

Radfahrer oder auch Fußgänger, die sich hier befinden, sind in hohem Maß gefährdet. Denn für sie kann der sogenannte „Tote Winkel“ im Blickfeld des Fahrers leicht zum „Todeswinkel“ werden. Deshalb gilt: Raus aus dem Toten Winkel!

Toter Winkel_LKW

Bewusstsein schaffen

Ein erster Schritt in die richtige Richtung ist es, das Bewusstsein für die Existenz des Toten Winkels zu schaffen. Folgend finden Sie Videos für eine kurze Erklärung des Toten Winkel. Ebenfalls haben wir extra ein Video für Kinder gedreht.

Weiters schafft man Bewusstsein, indem live die Gefahr erkennt wird. Natürlich in einem geschützten Umfeld. Mit unserem Programm „TRIXI – Toter Winkel“ wird am LKW die Nichtsicht veranschaulicht. Dieses Angebot kann für Schulen, Gemeinden, Unternehmen und Vereinen gebucht werden.

Wie schützte ich mich vom toten winkel?

  • Aufmerksamkeit
    Wenn ein Fahrzeug abbiegt oder abbiegen möchte, gut auf die Blinkzeichen achten.
  • Schulterblick
    Beim Überqueren einer Kreuzung oder beim Rechtabbiegen ist der Schulterblick unerlässlich. Er beseitigt den Toten Winkel.
  • Stop
    Sollte der oder die Fahrzeuglenkerin von außen nicht gesehen werden, stehen bleiben, bevor die Straße überquert wird.
  • Radfahrer
    Radfahrer sollten nie neben dem LKW bei einer roten Ampel warten – immer dahinter.
  • Abstand
    Genug Abstand von Fahrzeug zu halten ist besonders wichtig. Denn der Kurvenradius der Hinterräder ist enger als jener, der Vorderräder.
  • Blickkontakt
    Wird Blickkontakt zwischen beiden Verkehrsteilnehmer hergestellt, kann der/ die FahrerIn  das Verhalten anpassen.
  • Verzicht
    Lieber auf den Vorrang verzichten, als eine Unfall zu riskieren.
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