Die optimale Lagerung von Chemikalien im Haushalt | Sicheres Vorarlberg
Blogbeitrag vom 21. September 2022

Die optimale Lagerung von Chemikalien im Haushalt

 

Ob man will oder nicht, Chemikalien sind in unserem Haushalt meistens nicht mehr wegzudenken. Das beliebte Waschmittel, der praktische Allzweckreiniger oder die Schmerztabletten im Schrank: Chemikalien sind überall vertreten. Doch was tun, wenn Kinder im Haus sind? Wo lagere ich jetzt die Chemikalien? Was ist überhaupt alles „giftig“ für mein Kind? Viele Fragen, die im Kopf herumgeistern… dafür gibt’s hier aber Antworten.

Generell gilt

Jegliche Chemikalien in einem Kinderhaushalt sichern! Immer in abgesperrten Schränken oder in der Höhe lagern. Dabei aber aufpassen: Kinder sind sehr geschickt und können auch Stühle o.Ä. als Aufstiegshilfe verwenden! Beim Absperren bist du auf der sicheren Seite.

Kinder sind schlau! Sie verstehen mehr als man denkt. Erkläre ihnen altersgerecht, was der Nutzen einer Chemikalie ist, und was passieren könnte, wenn es diese trinkt oder isst. 

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Reinigungsmittel

Die wohl typischste Chemikalie von allen sind die Reinigungs- und Waschmittel. Meistens strahlen die Flaschen in schönen und bunten Farben, was für Kinder besonders anziehend wirkt. Die Lagerung sollte deshalb so sein, dass Kinder niemals rankommen. Auch wenn es für uns Erwachsene angenehm ist, die Waschmaschinentabs unter dem Spülbecken zu lagern, solltest du das schnellst möglichst ändern.

Nur original ist legal

Besonders beliebt sind in letzter Zeit ästhetische „Gläser“ zur Lagerung von Waschmitteln o.Ä. Davon bitte Finger weg! Denn wie soll dein Kind den Unterschied zwischen dem Zucker im Glas und dem Waschmittel im Glas erkennen?

Bei flüssigem Reinigungsmittel greift man gerne mal zur alten Cola-Flasche, damit man die sperrigen Originalverpackungen aus dem Weg geräumt hat. Auch hierbei gilt: Nur original ist legal – die Verwechslungsgefahr ist sonst einfach zu groß!  

Parfüm, Deodorant, Nagellack

Vieles davon verwenden wir jeden Tag – Kosmetikartikel. Auch wenn es in unserem Alltag eher ein praktisches Hilfsmittel, als etwas Gefährliches darstellt, sollten Kinder das auf keinen Fall in die Hände bekommen!

Alkohol

Ein gemütlicher Abend, einige Biere wurden getrunken. Ich stelle die Bierkiste vor die Haustüre, damit ich beim Rausgehen nicht vergesse, die Pfandflaschen mitzunehmen. Was ich dabei nicht bedenke? Mein Kind beobachtet mich und ahmt mich besonders gerne nach. Die Bierflaschen mit dem Schluck Restalkohol sind so leicht zugänglich. Deshalb bring ich die Pfandflaschen gleich in die Garage, wo mein Kind nicht hinkommt.

Medikamente

Beim Besuch der Oma werden die Medikamente oft verniedlicht. „Das sind doch nur Bonbons“. Wenn das den Kindern so gesagt wird, dann denken diese verständlicherweise auch, dass es nur leckere Zuckerl sind. Sie haben also keine Scheu, sich die „Bonbons“ mal genauer anzusehen und das ein oder andere zu probieren.

Gedüngte Blumenerde

Pflanzen machen einen Raum erst richtig gemütlich. Doch in Kindernähe können diese bereits wieder ein Grund mehr zum Aufpassen sein. Wir alle wissen, dass Kinder gerne alles in den Mund stecken – Erde zieht die Kleinen magisch an. Das schließt die gedüngte Erde im Blumentopf nicht aus. Wenn dein Kind dabei etwas in den Mund bekommt, kann es zu Vergiftungen kommen.
Doch keine Panik – wir haben die Lösung. Einfach einen alten Strumpf nehmen, und diesen über die Erde spannen. Wie das funktioniert, zeigen wir dir hier in diesem Video! 

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