Ratgeber

Skitourengehen I Freeriden I Schneeschuhwandern

Abfahrten im Tiefschnee abseits der gesicherten Skipisten oder Schneeschuhwandern bieten für viele Wintersportler ein großes Vergnügen. Beim Aufenthalt abseits des markierten und gesicherten Raumes, auch Variantenfahren genannt, drohen aber Absturz- und Lawinengefahr. Das Lawinenrisiko ist abhängig von den aktuellen Verhältnissen, vom Gelände sowie vom eigenen Verhalten und ist schwierig einzuschätzen. Eine fundierte Ausbildung, Kenntnis über Gelände und Verhältnisse, die richtige Ausrüstung und defensives Verhalten reduzieren das Unfallrisiko im freien Gelände.

Tipps für Unerfahrene:

  • Lassen Sie sich in Lawinenkunde ausbilden.
  • Informieren Sie sich über die aktuellen Verhältnisse. (Hier der Lagebericht von Vorarlberg.)
  • Verzichten Sie spätestens ab Gefahrenstufe 3 («erheblich») der 5-stufigen Lawinengefahrenskala (blinkende Warnlampen im Schneesportgebiet bei Lawinengefahr im freien Gelände) auf das Fahren im freien Gelände oder schließen Sie sich einer lawinenkundigen Leitung an.
  • Nehmen Sie die Notfallausrüstung mit! Dazu gehören Lawinenverschütteten-Suchgerät, Sonde und (Aluminium-) Schaufel, Biwaksack sowie ein aufgeladenes Mobiltelefon.
  • Beachten Sie die Absturzgefahr im freien Gelände.
  • Planen Sie Ihre Tour oder Ihre Abfahrt Ihren Fähigkeiten entsprechend.
  • Beachten Sie Zeitplanung und Wetter und kehren Sie wenn nötig rechtzeitig um.
  • Unternehmen Sie Skitouren, Schneeschuhwandern oder Variantenfahrten nicht alleine.
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